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Vergewaltigung

Nutzer: Eispfoten
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geschrieben am: 09.03.2004    um 14:10 Uhr   

Hallo meine Lieben,ich hätte eine kleine Bitte an euch.
Ich möchte das das hier sowas wie ein gedichte threat wird.
Das heißt,das hier mißhandlungen in Form jeglicher Art hineingepostet wird.
Würde mich freuen und fange mit einem Gedicht von mir selbst an.

Wenn man blind wird,
vergisst man trotzdem nie das Licht.
Nach einer Vergewaltigung
vergisst man auch nie sein Gesicht.

Geändert am 10.03.2004 um 15:04 Uhr von Eispfoten
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Nutzer: Eispfoten
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geschrieben am: 09.03.2004    um 14:14 Uhr   

EUPHORION ein junges Mädchen hereintragend:

Schlepp ich her die derbe Kleine
Zu erzwungenem Genusse;
Mir zur Wonne, mir zur Lust
Drück ich widerspenstige Brust,
Küß ich widerwärtigen Mund,
Tue Kraft und Willen kund.

Goethe
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 09.03.2004    um 18:09 Uhr   
(zitat)Ich möchte das das hier sowas wie ein Mißhandlungs-threat wird.
Das heißt,das hier mißhandlungen in jeglicher Art hineingepostet wird. (/zitat)

Wie bitte?
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"Autor"  
Nutzer: Splitterbombe
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geschrieben am: 09.03.2004    um 18:59 Uhr   
Ich finde, dieses Thema gehört eher in das "Mal Ernsthaft" Forum, als hier ins Poesie Forum. Wie wärs also mit ner Verschiebung dahinein?
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 09.03.2004    um 20:32 Uhr   


da guggst duu ! :-)
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 09.03.2004    um 20:54 Uhr   
wieso?

wenn die gedichte/geschichten/lyrics/lieder von vergewaltigungen/mißhandlungen handeln, gehört das serwohl ins poesie forum.

wenn man über vergewaltigungen etc. diskutieren möchte, dann gehört das ins ernsthaft forum.

mfg
iCh
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 09.03.2004    um 20:56 Uhr   

jau .. ist die richtige schublade @ robin

gruss vom bruderr tack ;-)
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"Autor"  
Nutzer: Eispfoten
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geschrieben am: 10.03.2004    um 15:07 Uhr   


Ach herje...sorry,hatte wohl zufix getippt und net gedacht..*grinst*.-.hab es mal geändert,danke.

So,ich will net drüber reden ich möchte gedichte darüber,da ich oft mitbekommen hab,das es sovieles darüber gibt.

Leute,sowas müsst ihr mit net sagen,das soŽn thema dann nach "Mal ernsthaft" gehört...*grins*

naja...so,nu aba schuß frei
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Nutzer: Nelio
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geschrieben am: 10.03.2004    um 16:20 Uhr   

(zitat)Ich möchte das das hier sowas wie ein gedichte threat wird.
Das heißt,das hier mißhandlungen in Form jeglicher Art hineingepostet wird. (/zitat)

...und wieso muss man für solch einen Thread gleich die deutsche Sprache so vergewaltigen?

Btw., mich stören die vielen *grins*er, die zu diesem Thema ja wohl mehr als fehl am Platz sind...

Meine Meinung!

~ Nelio ~
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 10.03.2004    um 21:39 Uhr   

das thema ist ernst, stimmt - aber die smilies kommentieren ja auch nicht misshandlungen.
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Nutzer: cruelty
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geschrieben am: 10.03.2004    um 23:14 Uhr   
(zitat)Dir und mir
wünsche ich Augen
die die Lichter und Signale
in unseren Dunkelheiten erkennen

Ohren
die die Rufe und Erkenntnis
in unseren Betäubungen
vernehemen

Dir und mir eine
Seele die
all das
in sich aufnimmt und
annimmt

und eine Sprache
die in ihrer Ehrlichkeit
uns aus unserer Stummheit
herausführt
uns aussprechen lässt
was uns gefangen hält

© Margot Bickel(/zitat)


-.-
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"Autor"  
Nutzer: Eispfoten
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geschrieben am: 11.03.2004    um 14:48 Uhr   

Ich versteh nicht,warum man hier nun diskutiert,nur weils nen ernstes thema ist?wollte doch nur gedichte darüber,weil ich im chat oft mit bekommen hatte,das viele solche gedichte ham.
Ich hab erklärt wofür dieses threat is,GEDICHTE und geschichten,alles lyrische dazu...mehr nicht.
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 12.03.2004    um 18:32 Uhr   


Heidenröslein

Sah ein Knab' ein Röslein steh'n,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und war so schön
Lief er schnell es nah zu seh'n
Sah's mit vielen Freuden
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden

Knabe sprach: "Ich breche dich,
Röslein auf der Heiden."
Röslein sprach: "Ich steche dich,
Daß du ewig denkst an mich,
Und ich will's nicht leiden."
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Und der wilde Knabe brach
's Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihm doch kein Weh und Ach,
Mußt es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

vom ollen JWG, musik von schubert


änderung : titel im text runtergerutscht ..
Geändert am 13.03.2004 um 01:53 Uhr von starchaser
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"Autor"  
Nutzer: Nekir
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geschrieben am: 12.03.2004    um 19:22 Uhr   
Also, ich weiß ja nicht, aber ein bisschen krank ist das schon oder? misshandungsthread....mh.
Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit!
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"Autor"  
Nutzer: Eispfoten
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geschrieben am: 14.03.2004    um 15:48 Uhr   


@nekir..ich hatte doch erklärt wie das gemeint sei. Ist das zu kompliziert?
Ich möchte doch bloß das leute ihre gedichte dazu hier hineinposten,weil gedichte oft befreien,will net diskutieren und fertig das ganze.

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"Autor"  
Nutzer: Gast_silli
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geschrieben am: 14.03.2004    um 20:43 Uhr   
Gequälte Kinderseele

Die Tür fällt zu, - sie ist gegangen. Ich fühl mich wie ein Tier: gefangen!

„Geh bitte nicht, bleib doch daheim!“ Wir sind mit IHM jetzt ganz allein.

Sagte ich oft zu mama, sie sagte:,,Der papa ist doch da.

Ich lieg im Bett, ruhig und verschreckt. Ich hätte mich so gern versteckt.

Doch nirgends werd ich sicher sein... vor IHM, ich mache mich ganz klein.

Ziehe die Decke über meinen Kopf, der schweiß von meinem Körper tropft.

Ganz langsam öffnet sich die Tür. Oh Gott, - zaub're mich weg von hier!

Ich bin noch da... ER kommt herein.

„Komm Kind, - du darfst jetzt Mama sein!“

Vor Angst fall ich aus meinem Bett. ER kommt zu mir, und tut ganz nett.

„Tut nicht mehr weh, - komm her ich blase“ Oh... wie ich diese Worte hasse!

„Mein kleiner Schatz, ich hab dich lieb.“ „Nein“ - will ich schrei' n, „DU bist ein Dieb!

DU stiehlst mir grad mein Kinderlachen. Ich will nicht diese Dinge machen!“

Ich muss mit raus... hab keine Wahl. Jede Minute wird zur Qual.

Ich zähl sie mit: „vier, fünf, sechs, sieben...“ Ich würd' am liebsten tot hier liegen.

Ich fühl' s rumor' n in meinem Bauch. „Na kleine Frau, gefällt' s dir auch?“

Am liebsten würd' ich IHN bespucken. Doch hab schon Angst, IHN anzugucken...

Er zwingt mich ich lass es zu, er lässt mich ja doch niemals in ruh.

Die Zeit ist um... es ist vorbei. „Du weißt, das wissen nur wir zwei.

Das muss unser Geheimnis bleiben, sonst kann dich Mama nicht mehr leiden!“

„Sie glaubt dann nämlich dass du lügst, und stiehlst, und and' re auch betrügst.

Und weil sie's dann nicht schafft allein, steckt sie euch alle in ein Heim!“

Ich fange an Tränen zu wein. Er schiebt mich weg, ich bin allein.

Ich hab's gelernt - ich darf nichts sagen. Wem auch??? - es stellt ja niemand Fragen!

Ich geh ins Bad, will sauber sein. Der Schmutz zieht in die Seele ein!

Ich werd nie sauber! - Nie im Leben!!! Kein Mensch kann mir mein Lachen geben...

kein Mensch kann diese Last ertragen. Die wir als Kind erfahren haben!

Ich zuckezusammen denke an ihn. Ich hab bis heut ihm nicht verziehn...

und heut noch lieg ich oft im Bett,- ganz klein - und suche ein Versteck.

Ich bin jetzt groß, erwachsen schon. Habe zwei Mädels und 'nen Sohn.

An meiner Seite ist ein Mann... dem ich fast voll vertrauen kann.

Fast voll... denn immer bleibt ein Rest. Der mich nie voll vertrauen lässt.

Und das hat ER zuweg gebracht, in jeder „Mama-Papa-Nacht“

Ich hab geschwor'n, das nie ein Mann... dass meinen Kindern antun kann.

Lass nie ihr kleines Herz zerstör'n... werd vorher stumme Schreie hör'n!

Denn jedes Kind hier hat das Recht... dass „Mann“ die Finger von ihm lässt!.

Und alle kleinen Kinderseelen... sind da zum lieben,- nicht zum quälen!

Sie können doch nur uns vertrau'n! Wir sollten nicht zur Seite schau'n..wenn sie uns bitten:

„Bleib daheim...

wir sind doch sonst mit IHM allein!“ (ein teil von mir der rest unbekannt)

Ich sehe dich noch immer vor mir...dein grausammes gesicht. Ich sehe dich noch immer vor mir, tu mir bitte nichts. Ich habe Angst, will ganz laut Schrein, kann jedoch nur bitter wein. Du hast mich beraubt. Keiner hat mir geglaubt. Nur meine Schwester war für mich da, denn sie ist einfach wunderbar.
DANKE LEXI FÜR ALLES WAS DU FÜR MICH GETAN HAST.

Man schämt sich,will nicht reden. Das ist falsch, ich mussts erleben........

P.s. ich musste eine andere art als oben geschriebn erleben. Mein Vater ist gaaaaaaaaanz lieb. Ein anderer Mensch tat mir weh. Leute seht nie weg, hört nie weg wenn ein kind schreit!!!!!!!!!!!!!
Geändert am 18.03.2004 um 20:13 Uhr von silli

Geändert am 18.03.2004 um 20:15 Uhr von silli
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"Autor"  
Nutzer: Eispfoten
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geschrieben am: 15.03.2004    um 08:39 Uhr   

Das ist wunderschön geschrieben...da sind verdammt viele gefühle in ein gedicht...respekt.

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"Autor"  
Nutzer: Dani
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geschrieben am: 17.03.2004    um 22:14 Uhr   
...respekt, das du darüber reden und schreiben kannst

dani
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"Autor"  
Nutzer: cruelty
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geschrieben am: 18.03.2004    um 02:00 Uhr   
silli.. dein text.. geht durch mark und bein..

*leise davonschleicht*

~crue.
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"Autor"  
Nutzer: Annonymi
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geschrieben am: 18.03.2004    um 16:29 Uhr   
Kinderseele

Kleine Seele
kaum geboren schon gefroren,

Kleine Seele
wollte Liebe, kriegte Hiebe.

Kleine Seele
hat in Jahren viel erfahren.

Kleine Seele,
nie geborgen, drum gestorben.



(Rita Bremn-Heffels)
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"Autor"  
Nutzer: Gast_dying_angel
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geschrieben am: 18.03.2004    um 18:37 Uhr   
..wow sili *fantastisch geschrieben, die gefühle kommen sehr tol rüber


mhh ich wünsche fir für die Zukunft alles Glück der Welt




___________________________________________________

So nimm doch deine Hand von mir,
ich bins doch - ein Kind von dir!
Lass mich doch bitte endlich los,
ich mag nicht auf deinen Schoß!

Lass deine Finger von meiner Brust,
wieder bin ich Sklave deiner Lust.
So nimm doch bitte deine Hand hier weg,
behandel mich nicht wieder wie Dreck.

Ich werde auch für immer schweigen,
keiner wird hinter die Fassade steigen!
Aber nimm doch bitte deine KÖrper von mir,
bevor ich innerlich am Schmerz erfrier.

Du vergewaltigst mich und meine kleine Seele,
merkst nicht, wie ich mich aus dem Leben stehle.
Du nimmst mir mit deinem Wahn jedes Glück,
mein fröhliches Lachen kehrt nie mehr zurück.


..hofft für alle Kinder dieser Welt, dass sie niemans so etwas erleben muss und ist dankbar für ihre wunderbare, funktionierende Familie..

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"Autor"  
Nutzer: Annonymi
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geschrieben am: 20.03.2004    um 16:11 Uhr   
Ich hab da shier eben gefunden,ich denke,das das einiges ausdrückt:

Total Chaos-Oft wunder ich mich




ja du welt voller wunder
oft wunder ich mich
was alles geschieht auf deinem gesicht

denn leben kommen, leben gehen
ohne chance auf wieder sehn
nur ein kurzes schauspiel
ein phänomen

ja alles geht so schnell,
dreht sich wie in einem karusell
immer um den mittelpunkt
um den tod dann geht es zu ende

gewinnt sucht gegen einen freund von mir
der lange kämpfte und verlor
wie nun? ich erzähl es dir

Ich nenn ihn S (Punkt)
sein name tut hier nichts zur sache
auch sein äußeres nicht
er war wie du und ich

er wohnte im selben block
ja fast im gleichen stock
so lange ich schon denken kann
wohnte er nebenan

er war ein jahr älter als ich
und so wundert es nicht
dass wir stets zusammenklebten
im hinterhof spielten

durchlebten zeiten in denen wir oft stritten
dann wieder freunde warn
katz und maus in nur einem haus

wie kinder eben sind warn wir grausam aber ehrlich
die besten freunde eben, für einander unentbehrlich
beschwerlich war der weg den wir bestritten und durchschrittn hatten
viel gelittn, die freundschaft war nicht unumstritten

sein vater sah es nicht gern, dass wir uns trafen
schläge und prügel im suff, dass waren seine strafen
er zeigte mir die flecken die den körper bedecken
sie warn tiefblau bis blutig
und er bat mich mutig

„sag niemandem ein wort davon,
nein niemand solls erfahrn“
ich hatte wirklich angst, hielt den mund
und habs bis heut getan
nun denn, so war es eben damals
ich wars jung dumm, sah selbst weg und blieb stumm
drum entschuldigung

auch wenn es jetz zu spät scheint
habe nächtelang im bett gelegen und geweint
man soll doch meinen eltern lieben ihre kinder
doch das stimmt wohl nicht
oft wunder ich mich
oft wunder ich mich
oft wunder ich mich

(Refrain)

unsre wege trennten sich als ich ungefähr zehn jahre war
sahn uns nur noch selten, warum ist mir unklar
kein umherstreunen, keine streiche
für die wir so berühmt warn
nach denen wir so süchtig warn

veränderungen bestimmten das leben
so ist es und so war es eben
diese freundschaft sollt es nicht mehr geben
freunde kamen und gingen binnen weniger jahrn
doch an die meisten kann ich mich kaum entsinnen

nur an einem blieben die erinnerungen hängen
an unsre fussballspiele, sandburgen baun und unsre wettrennen
plötzlich war er weg, es hieß er zog aus dem haus aus
wohin er ging war unklar, gerüchte die warn unwahr

erst jahre später, traf ich seine schwester wieder
schreckte stumm zurück, denn sie erzählte mir vom unglück

als er siebzehn war, da nahm das ganze seinen lauf
er gab freunde, familie und die schule auf
und obendrauf heroin, teglich seine dosis
bekann bei der polizei, er klaute autoradios bis
man ihn erwischte, mit 2 gramm kokain im schuh
bald in der haft, und dann in der entzugsanstalt

es war eine qual für ihn, doch auch die familie
musste leidend zusehn, denn konnte nur danebenstehn
nichts tun für ihn, nur an seiner seite sein
war hilfe genug, denn alle konnten ihm verzeihn

es dauert über ein jahr, bis er wieder clean war
und jedem schien klar, dass es das letzte mal war
doch wer sagt niemals nie, und die vernunft schützt nicht vor umkehr

so fand man ihn tod durch eine überdosis im kerzenlicht
oft wunder ich mich
oft wunder ich mich
oft wunder ich mich

(Refrain)

you wonderful world
you world of wunder
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Foren
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Anzahl Nachrichten: 93

geschrieben am: 21.03.2004    um 14:36 Uhr   

Depressionen

Vorvorgestern war ich fröhlich,
vorgestern hat sichŽs gegeben,
gestern schlug ich Purzelbäume,
heute will ich nicht mehr leben.

Solch ein Zustand ist entsetzlich,
mich und meine Umwelt quäl ich;
doch er dauert nicht sehr lange:
morgen bin ich wieder fröhlich!

von Heinz Erhardt
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"Autor"  
Nutzer: Suesser.Engel
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geschrieben am: 23.03.2004    um 08:08 Uhr   
Ein junges Mädchen war 13 als es passierte.
Sie ging eines Mittags wie jeden Tag zum Spielplatz um sich dort mit ihren Freunden zu treffen.
Da sie selten mal an der Strasse entlang dorthin lief,
nahm Sie die Abkürzung hinter den Häusern entlang wo überall Bäume und Hecken standen.
Da kamen ihr zwei etwas ältere Jungs entgegen die Sie aus der Nachbarschaft kannte.

Sie grüssten Sie wie immer und hielten sie fest ließen Sie nicht mehr los.
Vor Angst brachte das Mädchen nicht ein Ton herraus, sie versuchte sich loszureissen doch es ging nicht.
Sie schmeissten Sie in den Dreck, der eine hielt die Hände fest der andere presste die Beine auseinander reissten ihr den Rock herrunter und fiel über sie her,
sie versuchte alles zu tun um sich zu befreien aber sie war einfach zu schwach dazu.
Er stieg von ihr ab...sie liessen sie los und verschwanden.

Sie zog sich en Rock an und ging weinend nach Hause, ging ins Bad duschte und schliesste sich in ihr Zimmer ein und dort blieb sie bis zum nächsten Tag.
Sie wollte niemanden sehen, hören und mit nimanden reden.
Ihre Mutter war arbeiten bis spät in der Nacht und die Brüder zu klein um das zu verstehen.
Sie selber wusste nur das ihr wehgetan worden ist, und sie wusste auch wer ihr wehgetan hat, doch die Angst davor das man ihr nicht glauben würde ließ sie schweigen.

Sie schweigte ihr leben lang selbst heute redet sie gar nicht darrüber auch wenn Jahre vergangen sind.
Sie redet selten wenn sie ein problem hat, es weiss kaum einer wie es in ihr wirklich aussieht.
Solange ich sie kenne hört sie immer nur den anderen zu wenn die Probleme haben.
Und genau für diese andren ist und bleibt sie ein fröhliches Mädchen das nur lächelt und selten weint.
Sie versteckt sich hinter einer Maske, sie gibt ihr schutz, Halt alles was sie braucht.
Und heute bereut sie es das sie immer geschwiegen hat niemanden erzählt von damals heute vor genau 13 Jahren.
An manchen Tagen fühlt Sie nichts ausser die Leere.
Und doch bleibt sie für jeden den sie kennt immer das fröhliche Mädchen.
Einfach ein Engel der immer da ist wenn man ihn braucht.
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"Autor"  
Nutzer: Suesser.Engel
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geschrieben am: 23.03.2004    um 08:13 Uhr   
du siehst mir in die augen und glaubst mich zu kennen.
doch hast du je so gefühlt wie ich,
dasselbe gedacht und durchgemacht ?
weißt du wirklich wie's mir geht,
selbst wenn ein lachen mich ziert ?
wenn du meinst alles über mich zu wissen, mich zu verstehen,
dann vollbringst du sachen, die mir selbst nicht gelingen.
ich glaub dir kein wort.

mein lachen, nur ein hilfeschrei
doch du denkst ich sei glücklich.
dabei ist es nur die täuschung, die du wahrnimmst.
mein lächeln überdeckt ein tiefes gefühl der verzweiflung,
die du nicht siehst, bewusst ignoriert von anbeginn.
du verstehst genauso wenig wie all die anderen,
doch wie solltest du auch,
wenn ich es mir doch selbst nicht erklären kann.

das, was mich leiden lässt
sitzt tiefer als jeder schmerz, jede liebe, jeder hass.
es macht mich fertig, jeden tag, jeden tag mehr.
es will raus, es scheint mich innerlich zu erdrücken.
noch gelingt es mir dieses schreckliche gefühl zu überspielen,
doch wie lange noch, wann ist es endlich vorbei ?
ich lebe in gefangenschaft, gefesselt von meinen eigenen gefühlen,
versteck mich in der einsamkeit.

es ist allein meine utopie, die mich beschützt,
der traum, der mich vergessen lässt.
meine eigene welt erschaffend, umgeben von dunkelheit und nacht.
diese welt so mystisch und geheimnisvoll, sicher und erstaunlich,
ist das was mich am leben hält,
weit weg von der realität.
umgeben von geborgenheit und schutz
tauch ich ein in die unendlichkeit.

Greetz Engelchen
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"Autor"  
Nutzer: Suesser.Engel
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geschrieben am: 23.03.2004    um 09:34 Uhr   
Was habt Ihr mir angetan?
Warum habt Ihr mir das angetan?
Ich kann das bis heute nicht verstehen,
werde daran noch vergehen.
Es sind Schmerzen die an den Gedanken weh tun,
warum lässt man das nicht ruhen,
Man kann sowas einfach nicht vergessen,
Ihr habt mein Leben zur Hölle gemacht,
und habt nur gelacht.

Wenn ich Euch heute sehen würde würde ich nur Mitleid haben,
Hass ja den auch aber mehr Mitleid weil Die Mädels nicht wissen was ihr für Schweine seid.
Doch heute heute ist ein Tag an dem ich nicht weiss was ich für eine Laune habe,
denke ich an Euch vergeht sie mir ganz schnell und dennoch denke ich immerwieder an damals....

Ihr seid dran schuld das ich schlecht schlafe
Ihr seid dran schuld das ich kaum fühle
Ich fühle nur Schmerz der nicht vergeht wenn ich daran denke,
man sagte mir denke nicht daran doch es ist nicht einfach,
Jahre vergangen und grade diesen Tag werde ich nie vergessen.
Es kommt immer wieder hoch und ich könnte dann nur heulen,
doch ich versuche stark zu sein und niemand sieht es und niemand wird es jemals sehen wie ich leide.

Engelchen
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