| "Autor" |
Kinder sind tabu |
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geschrieben am: 05.12.2001 um 05:37 Uhr
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Solche Bilder hab ich noch nie geseh'n
Solche Bilder will ich auch nie mehr seh'n
Mitleid und Abscheu
Mir war nur noch schlecht.
Daß es so was gibt, hab ich wohl gewusst
Sie verstecken es hinter perverser "Lust"
Doch die nackte Gewalt
ist das Mittel und der Zweck
Die jungen Opfer sind zerbrechliche Wesen
sind hilflos, sie haben nichts getan
Opfer, die man leicht beeinflussen kann
Sie sind völlig schutzlos ausgeliefert
Angst, die sie gefügig macht
bedroht und eingeschüchtert.
Nein - Verbrechen ist kein Spaß
Und Liebe ist kein Hass
Kinder sind tabu, Kinder sind tabu
Lass die kleinen Menschen in Ruhe
Ihr Leben versteh'n - Ohne Angst und Gewalt
sich wachsen seh'n - Kinder sind tabu.
Das ist kein Kavaliers-, kein Sexualdelikt
Sie machen Geld damit - sogar im Internet
Kinder werden videogerecht gequält
Das ist nicht weit weg, das ist unter uns
Diese "Zärtlichkeit" ist Folterkunst
Jedes Schuld- und Mitgefühl krank - fremd
Wenn ich als Vater an die Opfer denke
mir das Mitleid für die Täter fehlt
dann geb' ich zu, ich will's nicht versteh'n
Wie man einem schwachen, kleinen Mann
einer kleinen Frau so was antun kann
Jeder ist mir zuwider, der Kinder so benutzt
Sie brauchen unseren Schutz
Kinder sind tabu ...
Wenn der "nette" Herr dort in der Nachbarschaft
sich an kleinen Jungs zu schaffen macht
ist der Schaden groß, doch die Strafe klein
das wird schon nicht so schlimm gewesen sein
Wenn der "gute" Onkel, der den Kitzel vermisst
zu ganz kleinen Mädchen ganz "lieb" ist
Dann reicht es, wir drücken kein Auge mehr zu
Faßt sie nicht an, laßt sie endlich in Ruh'
Denn Kinder sind tabu |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.12.2001 um 14:58 Uhr
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Also, einen von uns hat es zum Teil gelesen und die ander gar nicht...
Ich war einfach nur Sprachlos! Und traurig! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.12.2001 um 15:05 Uhr
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Daryl???
In unser näheren Umgebung ist sowas noch nicht passiert! Wo könnten wir denn da was unternehmen? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.12.2001 um 16:52 Uhr
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"In unser näheren Umgebung ist sowas noch nicht passiert! Wo könnten wir denn da was unternehmen?"
Ich schaue auch weg, interessiert mich ja nicht, ich habe ja keine Kinder.
ReneeW |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.12.2001 um 17:06 Uhr
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| ..hab auch keine kinder, könnte aber trotzdem nie wegsehen..... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.12.2001 um 14:58 Uhr
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Nur ganz langsam fühlt sie sich wohl,
wenn er sie in die Arme nimmt,
denn ihr ständiger Begleiter ist diese Angst.
die sie hemmt.
Sie braucht ihn doch so sehr,
sie stößt ihn trotzdem weg.
wenn er einen Stein aus der Mauer bricht
zu ihrem Kerkerversteck.
Sie hat Angst nur Berührung,
Angst, sich anzuvertrauen.
Angst vor Enttäuschung,
vor Gewalt - gegen Frauen.
Sie duldet die Umarmung,
und bleibt dabei allein,
das Streicheln ist wie Feuer
brennt neue Narben ein.
Angst, davon zu reden, wie das damals
für sie war, denn Offenheit macht verletzbar,
ist Gefahr
Sie ist ein anonymes Opfer,
sie schweigt alles in sich rein.
Als anonymes Opfer hat sie große Angst.
ihren Schmerz ganz laut wegzuschreien.
Gefängnismauern wachsen mit jedem bösen Traum
und ersticken ihre Zärtlichkeit
im liebesleeren Raum.
Erinnerung zerfrißt die Seele und haßt den Leib,
und dann das Märchen von der Mitschuld,
ewig lockt das Weib.
Angst vor Zeigefingern,
vor Hinterrücks-Geschwätz,
vor der öffentlichen Meute,
die sensationsgeil - das Opfer hetzt.
Anonyme Opfer schweigen alles in sich rein.
Anonyme Opfer haben große Angst,
ihren Schmerz ganz laut wegzuschreien.
Männer sind die Täter, rücksichtslos - gemein.
Manchmal ist es schwer, sich nicht zu schämen,
ein Mann zu sein.
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