| "Autor" |
Gefangen im Zwielicht |
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geschrieben am: 25.03.2004 um 12:42 Uhr
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Im Zwielicht gefangen
Die Frage, wie und wo?
Die Antwort, überall
Erhebt sich der Boden suchst du Halt
Das Hier und Jetzt
Festgesetzt auf einer Uhr
Über die zeiger in eine andere Wirklichkeit
Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit
Ein Ticken eröffnet den Sog
Im Zweilicht gefangen
Der Blick auf die Uhr
Und immernoch sehnt sich der Körper nach Freiheit
Der Körper im Hier und Jetzt
Die Seele hinter der Uhr
Im Zwielicht gefangen,
Versucht den weg zu finden
Die Schatten sagen dir dort
Die Sonnenstrahlen nehmen dessen Kraft
Beide zusammen ein Stocken im Zweilicht
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.03.2004 um 00:03 Uhr
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denk ich auch ! komisch, dass die zeiteinteilung eine willkürliche geschichte ist :-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.03.2004 um 16:34 Uhr
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| Ja..auch irgendwie beängstigend!?! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.03.2004 um 04:00 Uhr
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sollte die einteilung ängstigen ? hm - das hat wohl angefangen mit den jahreszeiten, - allein des überlebens willen. dann kamen wohl die tageszeiten. das dünkt mir alles eher beruhigend.
doch je genauer die zeiteinteilung wird und je straffer der tag organisiert wird und intensiviert mittels leistungsdruck desto beunruhigender wird die geschichte. vielen entgleitet momentan die herrschaft über ihr leben und sie werden sklaven eines minutiös geplanten und nicht einhaltbaren terminkalenders. vergessen wird oft, dass das seelenleben keinen terminer hat ..
deshalb wird wohl derzeit das thema entschleunigung so hoch gehandelt.
oder wie denkst du darüber ? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.04.2004 um 11:48 Uhr
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Was ich daran so beängstigend finde, ist, dass die Zeit läuft, auch wenn man nicht mitkommt.Man kann sie nicht beeinflussen... natürlich abgesehen von der Einteilung.
Man entiwckelt sich weiter, kann keinen Halt machen in Situationen in denen man sich vollkommen fühlt.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.04.2004 um 06:33 Uhr
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wäre ein halt nicht gleichzeitig der anfang vom rückschritt ? oder aber so etwas wie bei momo beschrieben mit den zeitdieben.
ich glaube nicht, dass sich situationen konservieren lassen - natürlich bestehen sie jedoch als schöne erinnerungen im gedächtnis.
deine zeilen erinnern mich immer an lovecrafts grünes gesicht, welches diese problematik mitbehandelt. der protagonist (afaik) wünscht sich letzten endes, dass das leben immer schneller gehe, egal was denn nun auf ihn zukomme. dieses hasten zieht er dem zustand vor, in einer nicht endenwollenden gleichförmigkeit zu ersticken.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.04.2004 um 11:53 Uhr
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Naja, solange man sich vollkommen fühlt, denke ich, befindet man sich nicht im Rückschritt. Weiterentwircklung und Rückschritt grenzen einen Halt ein, doch ist ein Halt eine eigene Sache. Die weitere Entwicklung, ob zurück oder vor läuft ins Unbekannte. Auch ein Rückschritt kann auf weitere Sicht ein Sprung in einen Fortschritt sein. Eine weitere Entwicklung nach vorn kann in eine scheinbaren Sackgasse Führen.
Der Halt ist die Verschnaufpause, die ich mir manchmal wünsche, was aber nicht heißen soll , dass ich mich nicht weiterentwickeln will.
Klar ist, dass Entwicklung nicht aufzuhalten ist, ein Halt also gar nicht stattfinden kann.. nur scheinbar. Jede Sekunde entwickelt sich ein kleiner Teil eines selbst weiter. In welche Richtung auch immer. |
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