| "Autor" |
Die Ungerechtigkeit des Krieges |
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geschrieben am: 05.05.2004 um 22:27 Uhr
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Die Ungerechtigkeit des Krieges
Es zogen vier Burschen hinein in den Krieg.
Sie glaubten an Ehre und hofften auf Sieg.
Sie hatten Gewehre, sie hatten Patronen.
Sie wollten den Feind mit der Hölle belohnen.
Drei warenŽs, die sangen, und einer, der schwieg.
Es liefen vier Burschen durchs feindliche Land.
Sie hatten die Grenze bei Nacht überrannt.
Sie schossen, sie schrien, sie fluchten und spien
Und sahen die Erde sich rot überziehen
Drei jauchzten und einer, der starrte gebannt.
Es kämpften vier Burschen in siegreicher Schlacht
Sie hatten die Feinde darniedergemacht.
Sie hatten den Tod wie im Rausche genossen.
Drei haben am Abend das Schlachten begossen
Und einer, der hat so hysterisch gelacht.
Es kamen vier Burschen zum letzten Gefecht
Der Zustand der Waffen war kläglich und schlecht.
Sie kämpften erbittert, sie kämpften umŽs Leben
Sie wollten sich niemals dem Feinde ergeben.
Drei fielen und einer entkam dem Gefecht.
Gestorben ist der, der am Anfang noch schwieg.
Auch der fiel, der starrte beim blutigen Sieg.
Es starb auch der Eine, der nach dem Rausch lachte.
Nur jener, der niemals sein Handeln bedachte,
Der lebt auch noch jetzt nach verlorenem Krieg.
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.05.2004 um 02:20 Uhr
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Gut!
Vor allem auch gut durchgearbeitet - Hebungen, Senkungen usw.
Aussage auch pointiert, gut hingeführt.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.05.2004 um 10:32 Uhr
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Dankeschön, aboreas.
Endlich mal jemand, der die Form würdigt. :-))
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.05.2004 um 21:47 Uhr
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Schlüssig, ernüchternd und erschreckend - und in weicher und eingänglicher Weise geschrieben...fast wie für Doofe ;-)
Schön, dich wieder zu lesen Lama !
Gruss Azze |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.05.2004 um 14:47 Uhr
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Dein Stil ist (wie immer) durchgängig und flüssig, sehtr gut zu lesen. Die Reime und das Metrum sind mit brillianter Akuratheit eingehalten worden. Das Thema passt zur Form und ist sehr gut getroffen, soweit ich das beurteilen kann. Ich mag auch die Irreführung in den ersten drei Strophen (also jedenfalls hat es mich in die Irre geführt, ich dachte es wäre immer der selbe eine der da schweigt und lacht usw.), insgesamt finde ich es sehr gelungen, auch wenn man es vielleicht wegen dem Thema nicht so gerne lesen mag.
Nekir. |
| Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.05.2004 um 19:14 Uhr
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Lama respect!! hammer...
ohne weitere Worte
Maskerad |
| -Nichts ist unmöglich - entdecke die Möglichkeiten- |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.05.2004 um 05:27 Uhr
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und auch jener letzte wird die nächte schwitzend durchwaschen :-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.03.2005 um 00:17 Uhr
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Naja, Lama, ich hab' jetzt keinen Lust, deine Gedichte zu sezieren und zu analysieren, du weißt ja, was ich von deinem Stil halte und deine Stärken kennst du wohl selbst.
Schön, sich mal wieder durch dein Werk zu wühlen.
Das war's auch schon. :-)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.03.2005 um 17:08 Uhr
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| Also, wenn ich dieses Gedicht richtig verstanden habe, dann finde ich es einfach nur genial! Wie kommt man darauf, so etwas in Worte zu fassen? Ich glaube nicht dass mir das gelingen würde! Super! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.03.2005 um 13:25 Uhr
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Tja, wie kommt man darauf. Ist ja schon eine Zeit lang her. Es war einfach ein Versuch, das Thema 'Krieg' lyrisch aufzuarbeiten.
Danke an alle fürs lesen und kommentieren.
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.03.2005 um 16:37 Uhr
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Vielen Dank für die leichte Gänsehaut.
Grüßle
Shin |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.03.2005 um 21:55 Uhr
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| gefällt mir auch sehr gut! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.03.2005 um 15:21 Uhr
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Mmmh...erste Sahne!
(schallte laut der Chor)
Vielen Dank an deine Muse,
und an die Hand die das niederschrieb. Geändert am 21.03.2005 um 15:29 Uhr von Metamorphosis |
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