| "Autor" |
Ich.....Der~Tod |
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geschrieben am: 24.05.2004 um 22:58 Uhr
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Ich, der Tod
Es war zur Zeit der Pest, als ich durch die Gassen gang,
in denen es nach dem Tode roch,
und noch mehr nach dem Leben stank.
Unter all dem dunklen Dreck,sah ich ihre Gesichter,
von Qual und Pein gezeichnet,
schon beleuchtet durch die Himmelslichter.
Schon berührt durch Teufelskrallen,
der da lauert seit der Ewigkeit,
der da greift auch nach uns allen.
"Helft uns, hoher Herr, bitte zeigt mir eure Güte."
So sprach sie, und ich nannte sie verwelkte Blüte,
fragte nicht nach ihren Träumen.
Ich sagte zu ihr in dunkler Straße:
"Alles wie es ist, es ist im Lot,
ich werde dir nicht helfen, ich bin der Tod."
Selig wurd ihr stummes Lachen,
als nach dem letzten Worte, ihre Augen brachen,
als das was uns noch kurz verband,
beim Blitzen durch die Sense schwand.
So zieh ich weiter,
und hol mir meinen Lohn,
niemals traurig niemals heiter,
und ruhe aus auf güldnem Thron.
bye Dantalion |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.05.2004 um 14:17 Uhr
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bis auf die letzte zeile finde ich es extrem gut. nur auf einem goldenen thron? nein... das passt nicht ganz fidne ich...
Gruß
Soul |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.05.2004 um 00:30 Uhr
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niemals tot und niemals heiter - also immer dasselbe grau. das ist doch auf dauer langweilig, - nicht wahr ?
tut der tod nun gutes und verhilft in eine neue - bessere dimension - oder sichelt er einfach nur unkraut aus gottes garten ? |
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