| "Autor" |
Weltende |
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geschrieben am: 20.10.2005 um 14:15 Uhr
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Else Lasker-Schüler,
Weltende
Es ist ein Weinen in der Welt,
Als ob der liebe Gott gestorben wär,
Und der bleierne Schatten, der niederfällt,
Lastet grabesschwer.
Komm, wir wollen uns näher verbergen ...
Das Leben liegt in aller Herzen
Wie in Särgen.
Du! Wir wollen uns tief küssen -
Es pocht eine Sehnsucht an die Welt,
An der wir sterben müssen.
- - - -
Haben wir im Deutschunterricht gelesen und ich fand so emotional und anrührend. Vielleicht gefällt es noch jemandem. |
| Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.10.2005 um 21:13 Uhr
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| besser gefällt es mir, wenn dem bürger der hut vom kopf gleitet ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.10.2005 um 23:37 Uhr
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(zitat)besser gefällt es mir, wenn dem bürger der hut vom kopf gleitet ;-)(/zitat)
....wenn schon, dann sollte der Hut fliegen und nicht gleiten....
aber was is überhaupt los mit dir, chaser, einerseits zickst du so rum wegen eines Poesie - Wettbewerbes im Forum und andererseits startest du nun hier selbst einen zum Thema "Weltende" zwischen Jakob van Hoddis und Else Lasker-Schüler......tz, tz
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.10.2005 um 16:24 Uhr
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ich finde das von lasker-schüler aber eindeutig schön, weil persönlicher und ehrlicher, irgendwie, emotionaler halt. frauenkram...*g*
hoddis hat da doch eher nen nüchternen stil. |
| Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.10.2005 um 05:34 Uhr
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Gibt es eigentlich irgendjemanden hier, der die beiden Gedichte nicht kennt und gegeneinander abgeglichen hat? grins
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.10.2005 um 15:29 Uhr
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| Ich glaube kaum... |
| Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.10.2005 um 22:49 Uhr
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beide autoren sind doch außer konkurrenz, - sie schreiben nicht für dieses forum *smile
zum abgleich : beide zählen zum expressionismus, also aus einer sehr kalten gefühlszone. laskes gedicht ist jedoch für diese epoche nicht stellvertretend. das zeigt sich am schlußeffekt.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.10.2005 um 15:10 Uhr
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| doch, sie ist in sofern stellvertretend als dass sie sich hat vom nihilismus inspirieren lassen. und die weltendestimmung war doch prägendes merkmal der epoche... |
| Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.10.2005 um 23:17 Uhr
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hmmm, da sehe ich mehrere gründe :
a) hast toddis die ganze geschichte nicht eingeläutet ? elses gedicht wiederum liegt 10 jahre vorher.
b) umstände : also kein komet, kein erster weltkrieg am himmel, entfremdung, revolution erst im anmarsch. der GAU dieses jahres beschränkte sich darauf, daß ein zeppelin zerschellte
c) dann die form : ein unvollständiges sonett.
düster und einsam jedoch sind sie beide ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.12.2005 um 22:10 Uhr
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| wo bleibt die antwort ? ;-) |
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