Auf den Beitrag: (ID: 38290) sind "19" Antworten eingegangen (Gelesen: 593 Mal).
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...war.

Nutzer: orla
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geschrieben am: 09.08.2004    um 20:48 Uhr   
War nie fort -
doch ging ich.

War nie fort -
doch kerte ich zurück.

Hier bin ich nun -
hier war ich stet.

Fragt nicht nach einem Sinn.
Fragt nicht wie es geht.



War nie fort -
werde es nie sein.

So wahrhaft wie mein wort
oder mein letzter hoffnungsschein.





Hab es nie vergessen -
doch überlege ich.

Hab es nie vergessen -
doch kehrt altes wissen zurück.

Hier bin ich nun -
hier war ich stet.

Weiß nicht um den Sinn.
Weiß nicht wie es geht.



Vielleicht will ich erkannt sein -
war ich doch fort.

So wahrhaft wie mein hoffnungsschein
oder mein letztes wort.


Geändert am 09.08.2004 um 22:12 Uhr von orla
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 09.08.2004    um 21:34 Uhr   

bist also im kreis gelaufen ?
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Nutzer: orla
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geschrieben am: 09.08.2004    um 21:57 Uhr   
So ist es!
Dumme kinder kennen den weg halt nicht.

:-))
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 10.08.2004    um 19:15 Uhr   

dumm wärs gewesen, den ort nicht wiedererkannt zu haben ;-)
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Nutzer: orla
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geschrieben am: 11.08.2004    um 09:08 Uhr   
Manches vergisst man nie - auch wenn es einem nicht bewußt ist, so ist es doch da!

Leider gilt dies für gutes wie für schlechtes beider maßen.

Dieser beitrag ist im gutem gemeint, wenn auch mit etwas melancolischem beigeschmack - aber liegt vielleicht auch nur in der sicht des autors.

Schön dich wieder zu treffen starchaser :-)
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Nutzer: Gast_LilaStern
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geschrieben am: 11.08.2004    um 14:05 Uhr   
Tatsächlich gibt es nur wenige, die diese paar Zeilen wirklich begreifen können, die tiefe Melancholie spüren - so wie jene, die zwischen Sehnsucht und Moral ihre Entscheidungen immer wieder neu treffen, sich der großen Liebe zu stellen oder vor ihr davonzulaufen.
Und auch im davonlaufen bleibt doch das Herz stet.

Danke für dieses schöne Gedicht!

Liebe Grüße
Simone Sommer
Geändert am 11.08.2004 um 14:27 Uhr von LilaStern

Geändert am 11.08.2004 um 14:40 Uhr von LilaStern
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Nutzer: orla
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geschrieben am: 11.08.2004    um 17:11 Uhr   

Ich war lange fort - wenn auch nicht ganz.
Und nebst der last von dem was voranging,
erwachte auch eine neue furcht nichts von dem wider zufinden,
was einst war.

Auch wenn ein wandel nicht zu übersehen ist,
so erkenne ich doch alles wieder -
im neuem altem glanz.

Immer noch die gleiche wenn auch verändert.
Ganz neu und doch nicht anders.

Stet.
Im Kreislauf.
Dem Fluß folgend.

Ich.



Es ist seltsam auf solch ein "dankeschön" ein "gern geschehen" zu antworten @ LilaStern. Bin ich es doch nicht gewohnt, dass jemand sich für meine zeilen bedankt. Dennoch tue ich es gern - aber bitte, halte meine worte nie höher als sie stehen.

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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 12.08.2004    um 00:12 Uhr   

es wäre ja langweilig, wenn sich gar nix verändert hätte ;-)
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Nutzer: orla
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geschrieben am: 13.08.2004    um 21:07 Uhr   
Wohl ebenso so langweilig wie traurig.

...doch jede veränderung
- im gutem oder schlechten -
ist auch ein stück neue fremde.
Und eben diesse macht es so schwer.

Man kann erwarten - will man es auch nicht.
Erwartet schlechteres, erhofft es jedoch nicht.

Nunja, auf , auf ist der zeitenluf ^_^
entschuldigend nickt für das rauskramen altes
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 16.08.2004    um 00:43 Uhr   

vielleicht ist es nur die angst, das alte dilemma zu verlassen , anstatt hoffnungsfroh in die zukunft, die bald alltag wird, zu sehen ? was hat mensch denn wirklich zu verlieren, - ausser der vermeintlichen gewohnten sicherheit ? ;-)
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Nutzer: orla
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geschrieben am: 16.08.2004    um 09:52 Uhr   

was hat mensch denn wirklich zu verlieren, - ausser der vermeintlichen gewohnten sicherheit ?

Neben gewohnter sicherheit auch neu gesetztes vertrauen,
alte leichtgläubigkeit -
mit kindlicher naivität, die viel zuleicht
verletzt und betrogen werden kann.

Der mensch hat so viel zu verlieren.
Vertrauen,
hoffnung,
unbefangenheit,
stolz -
stück für stück
ein wenig seele.

...doch eigentlich wollte ich nicht so weit reichen
mit meinen zeilen - und bevor ich mich in trübe verliere:

Offenheit sucht -
wissen nun hofft.
Hoffnung nicht prüft -
das herz einfach pocht!

^_^




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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 16.08.2004    um 23:43 Uhr   


als wenn durch belehrungen des lebens etwas verloren ginge - wenn nicht fehler aufgedeckt würden, die zu korrigieren sind. ob nun im gewohnten umfeld oder in der fremde. und - wo wären die einzelnen charakterzüge dauerhaft 'sicher' ? vertrauen,
hoffnung, unbefangenheit sind kaum vom ort abhängig und hoffnung ist nicht überprüfbar, sorry. der stolz - nun ja .. schwamm drüber - der sabotiert nur nötige korrekturen *g

hauptsache, der muskel pocht am rechten fleck und es geht weiter, gelle ? ;-)
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 16.08.2004    um 23:49 Uhr   

*mal erinnertz
warst nicht du es, der das 'alles fließt' verkündete ? - ist der fluß nun im sicheren hafen gelandet ? *smile
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Nutzer: orla
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geschrieben am: 17.08.2004    um 09:52 Uhr   
Das alles fließ,
will und kann ich nicht beschreiten.
Doch auch das wildeste wasser
kann durch einen damm ein
jehes ende seiner reise erfahren.

- nein, das will ich nicht glauben, ich sehe es nur -


Gefühle
Und ebenso konnte ich beobachten wie fühlen versiegt,
als würde benutztes wasser ungewürdigt in den abfluss sickern.

Belehrungen des lebens
Und belehrungen erreichern das leben viel mehr -
sollten es zumindest.
Doch auch hier sah ich schon mehr zerstörung
als aufschwung.

Orte
Ebenso sind es nicht orte die jenes fühlen bergen,
sondern erinnerung und verbundenheit mit leben.
Es als ort zu benennen war eher symbolisch.

Das ewige fließen
Es wäre selbst verleugnung,
würde ich nun ein ewiges fließen
von schranken brechen lassen.
Nein, danach steht mir keines falls der sinn.
Ich berichte nur gesehnes und
spiegle gefühltes wieder.
Von einem stillstand war hier nie die rede -
und ein "alles steht still"
als ausdruck von einem ende
wird man kaum von mir hören.
Kann sein ich sehe es,
berichte es,
-selbst wenn- ich erfahre es,
daran glauben werde ich nie.

In rückblick auf alt gesagtem -
deutest du so wirklich meine worte @ starchaser?

... glaubt das dem nicht so ist.
^_^

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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 17.08.2004    um 23:00 Uhr   

ob es eine frage des wollens ist, am leben teilzuhaben ? nur, weil das gefühl nachließ und ein irrtum ins licht trat ? was wurde denn zerstört - elementares, lebenswertes ? ob ich deine worte in deinem sinne deute, kann ich kaum beurteilen. es wäre gänzlich vermessen, dies zu behaupten, - dazu fehlen mir zuviele details und gewiss auch erinnerungen an die genauen aussagen. deshalb frage ich ja auch nach *lächeltz

ps : der hafen stand nicht für stillstand .. sondern eher für nen ort der ruhe und einkehr
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Nutzer: orla
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geschrieben am: 19.08.2004    um 10:07 Uhr   
Es ist wirklich vermessen - selbst wenn dir alles noch im sinn wäre starchaser - anzunehmen, jemand könnte exact das verstehen, was ich meinte. Doch annäherungen sind möglich - das will ich glauben!

Was immer auch gesagt -
das ohr wird nur die worte hören.
Was auch immer darin lag -
nur gleiches wissen kann gleich empfinden.
Was immer auch ich beklag -
eine basis wird sich niemals finden.
Was auch immer ich wag -
falsche hoffnung wird sich selbst zerstören.

Was immer auch...
- drehe mich im lebenslauf -
... ich gebe nich auf!

^_^

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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 20.08.2004    um 21:23 Uhr   

dann ists ja gut ;-)


und - falsche hoffnung ist halt mal falsch .. rückblickend
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 21.08.2004    um 20:22 Uhr   

ps : wer würde schon behaupten, andere exakt zu verstehen - es ist schließlich schwer genug, sich selbst zu kapieren g
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Nutzer: orla
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geschrieben am: 25.08.2004    um 17:52 Uhr   

Ist leider allŽzu wahr!

Doch so ist es halt mit einer kleinen orla - stetig bemüht sich selbst zu erklären... wieso auch immer!

Danke fürŽs antworten ^_^

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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 26.08.2004    um 20:03 Uhr   

mach ich doch gern .. *zur kleinen aufschautz
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