| "Autor" |
Wildsturm |
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geschrieben am: 23.08.2004 um 23:31 Uhr
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Schwarz kriecht aus des Himmels Tiefe,
legt sich über Wald und Flur.
Tageszeiten, die ich riefe,
trägt hinweg die starre Uhr.
Stetes Ticken höhlt mein Denken,
stiehlt sich in des Auges Sicht,
dass die Worte sich versenken
in des Buches Büttenschicht.
Da, nun ruht es auf dem Schoße,
ist geschlossen, wie mein Lid.
Hätt’ ich doch des Mondes Muße,
der solch stürmisch Nächte mied.
Rütteln an der Fenster Läden,
Knarren in dem alt’ Gebälk.
Lauschen muss ich säuselnd’ Reden,
welch’ der Wind den Mauern hält.
Wie ich nun lag in des Samtsessels Arm,
Glieder und Seele vom Feuer her warm,
da hält ein Gedanke in Fesseln mein flüchtiges Wesen.
Weib und auch mein Kindlein waren
zu der Stadt hinaus gefahren,
glich ihr Mangel nun schon Jahren, Jahren, die ich nur gelesen.
„Hoffentlich“, so sagt’ ich mir,
„ruhn’ die beiden im Quartier,
dass ich sie nicht noch verlier’ im stürmisch tobend Pesen.“
Und schon wollt ich mich verbiegen,
meinen Kopf ins Kissen schmiegen,
ihr Kommen nur nicht mitzukriegen zum Trotze meiner Thesen.
----- Fortsetzung folgt----- |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.08.2004 um 02:11 Uhr
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*hörtz das prasselnde feuer im kamin ;-) |
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