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geschrieben am: 28.08.2004 um 01:33 Uhr
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Ein Meer aus Blumen umkreist die hölzerne Kiste, dunkel alles dunkel. Das Haus der geliebten Figur, gehüllt in Schwärze und Kälte. Bänke, all Sie sitzen dort. Gehüllt in Schwärze.
Doch die Seele, keinen Gedanken musste Sie mehr verschwenden, doch die Erinnerung geprägt in die tiefen Wunden, doch nur Narben, klein, gänzlich zierlich wurden hinterlassen.
Nicht einmal berührend, verletztend und hassend gerichtet die Worte an jene. Die Augenlider senken sich, die Nässe steigt empor, eine Träne. Eine rollt über die fette Wange, doch kalt der Blick aus dem eisigen Augenpaar.
Wärme, geliebte Wärme. Endlich wurde auch die kleine, verlohrene Seele erfüllt, gewünscht hatte es sich ewig- denn keine Seele kann ohne, ohne Sie.
Der Sarg polttert, langsam in das dunkle Loch hinab lassend. Eine Hand ergreift die Schaufel, ein wenig Erde hinab geschüttet auf den kleinen Sarg. Klägliche, schluchzende Laute erfüllen den regnerischen Tag.
Die unbekümmerte Seele, schnell von dem täglichen, schmerzenden Leben gelöst. Die Freiheit, da ist sie.
'Es war doch noch so jung.' Entschuldigungen? Sorgen? Schuld Gefühle? Überschwemmt werden sie von den tiefen Gefühlen, die gar jeder in sich tragen mag.
Kleine Flügel scheinen der Seele gewachsen, denn es konnte sich trennen von dem Körper. War es der Wunsch, der in ihm hauste? War es der Wunsch kaum von der Welt zu erfahren? Wollte es nichts sehen? Nicht mehr kennen lernen, die grausame Kälte kennen lernen?
Die aufgehäufte Erde, aufgeschüttet auf dem kleinen Holz Sarg. Rosen, weiß für den Frieden wollte man darauf sehen, doch sie waren schwarz. Gefärbt, alles in die Dunkelheit gepauscht. Nicht einmal ein Spruch: 'Ruhe dort, meine Kleine.' Nichts nur die dunklen Blüten, stehend für die Eifersucht der Erlösung.
Doch ja das Kind hatte sich dieses Leben gewünscht, es wollte mehr sehen, die Welt entdecken und erforschen. Das dunkle Augenpaar schrieh nach liebe, die es täglich gab. Doch zurück kam nichts, Leere und Missverständnisse.
Die Schuhsohle verewigt sich in dem matschigen Boden. Der Regen, leise prasselnd, legt sich auf dem Blüten Meer nieder. Ja allein zurück gelassen, Sie kamen hier her nicht mehr zurück, schauten nicht auf die graue Engelstatue die dort über dem Sarge zurück gelassen wurde.
Keine Träne, außer die, die eine wurde vergossen.
Doch es wurde getrauert, es regnete Tage und Nächte durch.
Doch als die Seele aufblüht in den himmlischen Gefielden, bricht die Sonne durch den grauen Schleiher hindurch. Die Sonne, die ersten hellen Lichtstrahlen benetzen die schwarzen Blüten, mit Energie und freude.
Doch Sie, Sie lebten normal weiter, erleichtert durch das tödliche Ereigniss dieses geliebten Kindes.
Unberührt können sie an dem Grab vorbei gehen, an dem Grab wo der kleine zerfressene Körper liegt, das sich gewunden hatte vor Schmerz, denn die kleine Seele wurde von Ihnen zerstückelt vor Hass.
So ruht sie, die kleine Seele in ihrem eigenen Glück. Irgendwann darf Sie die Welt sehen, mit Liebe, Hass und Trauer.
Denn Sie muss es noch sehen, sie will es noch sehen.
Nichts will die kleine vernarbte Seele auslassen, wegen jenem Hass.
Das Schmerzens Grab, eins ist es für Sie vergessen, doch die Kleine Seele hält die Schätze verborgen in sich selbst.
Dunkle.Aengste
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