| "Autor" |
Glockenklänge für die Toten |
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geschrieben am: 07.09.2004 um 22:11 Uhr
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Glockenklänge für die Toten
Ein Meer voll Matsch und Blut,
Stiefel verdreckt, Uniform schmutzig.
Eine Gestallt liegt da,
atmet noch, mitten im Blut.
Leichengeruch hängt in der Luft.
Bilder von der Kindheit,
vom Kriegsantritt
schwirren in seinem Kopf.
Wie er die Uniform bekam,
das Gewehr in die Hand.
Hand aufs Herz und Treueschwur,
für's Vaterland kämpfen,
darauf war er stolz.
Bis er die Märsche kennenlernte.
Die Hungersnot,
die vielen hunderte Schreie,
von verwundeten, verkrüppelten, sterbenden
Menschen.
Von fernem hört er Glockenschläge.
Immer lauter.
Er ist ein Mörder.
©2004 by mir (geschrieben: Dienstag, 7. Sept. 04)
 Geändert am 07.09.2004 um 22:12 Uhr von robin_hood Geändert am 15.09.2004 um 13:16 Uhr von robin_hood |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.09.2004 um 01:03 Uhr
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ja, - es ist das schmutzige handwerk, das erst seit einigen jahren beim namen genannt werden darf. auch hier gilt wohl der alte grundsatz : drum prüfe, wer sich ewig bindet.
heutzutage ( oder seit der mickey mouse ? ) wird das beschriebene blutbad immer weiter ins technische und den cyberspace verlegt. die hygienischen laborbedingungen sorgen für gutgelaunte leute, die später nicht unter kostspieligen lebenslangen traumen zu leiden haben wegen der sinneswahrnehmungen, die oben beschrieben sind. so etwas dürfte es nur noch bei sogenannten barbarenvölkern oder aber in doom und co geben ;-)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.09.2004 um 16:30 Uhr
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| das war jetz eher auf den 1. Weltkrieg bezogen, das 1. mal, dass sich Soldaten verschanzt haben und für so wenig Land so viele drauf gegangen sind ... (hart, ich weiß) |
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