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Kriegslied der Iarthari

Nutzer: Ithaniel
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geschrieben am: 10.09.2004    um 14:59 Uhr   
Trommelwirbel zeugen dessen
Leid geschrien in die Winde
überzeugend, übermessend
Kriegestochter, kriegeskinde
Blutgeschrei in finstrem Atem
Mordsgelust im gelben Aug'
Wie lange wird die Stille warten
Dort am Abgrund, kinde, schau
Soll der erste Pfeil die Ihren
Der letzte die unsren sein
Blutverschmiert auf allen Vieren
Des Glaube leuchtens heller Schein
Schwarze hand um schwarzes Schwert
Blut'ge Seele wundgeschrien
Wir kämpfen an für uns'ren Wert
Euch mit uns in die Tiefe zieh'n
Jahrhundert lang - brenn schmerz - brenn
drangt ihr vor in alle ecken
Nun seht weg... renn Kind renn...
Des Schwertes Klinge aller Schrecken
Und wie der Haupt der weissen Reiter
Blutend auf dem Kriegsfeld kniet
Das kinn empor gereckt kein Kampf geht weiter
Bis das Haupt verloren, gen Schlachtesboden flieht.
Und der Sonne erster Strahl
Kündigt noch des Nachtes Krieg
Triumphant - doch Augen fahl
schreien wir des uns'ren 'SIEG'

-so-

Horch mein Kinde, lausche mir
denn unser Sieg gehört auch dir
Denn einst, so es die Göttin will
Bist du der Krieger sanfter Drill
Führ sie an, durch jeden Krieg
für dein Volk, für uns'ren Sieg
Auf dass dein eigen Tochter dann
um ihre Siege kämpfen kann.
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 10.09.2004    um 15:17 Uhr   
Anstrengende Struktur ... gefällt mir aber sehr .... man muss sich damit beschäftigen um es zu verstehen.

sweety
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Nutzer: Ithaniel
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Anzahl Nachrichten: 2

geschrieben am: 10.09.2004    um 15:25 Uhr   
Danke dir Sweety :D

Und komplizierte strukturen bist du ja gewohnt ;O) (denk ich?! :-)

Erkennst du den ganz leisen versteckten Sinn wie man es auf eine zweideutigkeit eines Krieges der Geschlechter sehen kann?

Die Ty
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Nutzer: Gast_sweety0018
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Anzahl Nachrichten: 2911

geschrieben am: 10.09.2004    um 16:03 Uhr   
Nein, daran dachte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Ich erkenne darin viel mehr "das Schlachtfeld der Menschen", kleine Zankereien ... den Sinn für das Große, für die Unendlichkeit verlierend ...
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Nutzer: zoenchen
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geschrieben am: 10.09.2004    um 16:38 Uhr   
hallo du :)

ein wahrlich gelungener text.

die zweideutigkeit die du ansprichst habe ich
beim ersten lesen ueberhaupt nicht gespuert.
erst als ich deinen hinweis mitbekommen habe und
mich zwanghaft drauf konzentrierte und suchte,
glaube ich sie in manchen stellen wiedergefunden
zu haben.


aber ich glaube...

... um es gaenzlich zu verstehen...

...muss ich mir den text noch einige male zu gemuete fuehren ;)


z.o.e
I will wear whatever and blow whomever I want as long as I can breathe and kneel...
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 12.09.2004    um 02:33 Uhr   

solange die mütter den kindern den auftrag einbläuen werden die kriege nicht enden - egal welche
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