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ICH (Von roten und schwarzen Wesen) |
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geschrieben am: 03.10.2004 um 18:02 Uhr
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Herzlich Willkommen, tretet doch ein,
zu einer Sehung bis zu zehn Jahren,
ihr werdet recht verwundert sein,
nein, dass ist wohl das falsche Wort.
Erschrecken, Ablehnung wird sich in euch offenbaren!
Ich sehe nur die Wahrheit...
und nicht falsch!
Es erstreckt sich ein weiter Dschungel,
unüberschaubar und von Verwirrung erfasst,
grün ist nur mit grün zu erwerben,
rot ist auf rot verhasst.
Nein, nicht rot ist mehr das Menschenfleisch,
schwarz und zäh ist es vor Neid,
und jedes dieser schwarzen Wesen,
hat nur das ICH in sich,
grün und wild sind mal gewesen,
aber durch das schwarze ICh ward es vernicht.
>Was wir heute noch als Natur bezeichnen<
ICH, ICH, ICH, es denkt jeder nur an sich,
es gibt heute schon mehr schwarze als rote.
Viele vom Egoismus geleitet,
von Hass und Neid auf andere schwarze begleitet.
Was hat der?Was habe ich nicht?
Warum ist der soviel besser als ich?
Nein, keiner kann mir was, alles dreht sich um mich
und um meinen Spaß.
Wenn es mir schlecht geht, bin ich für mich da,
wenn anderen es schmerzt, was brauchen sie mich?
ICH bin ICH
und nur ICH, das ist mir wichtig,
andere sind mir doch nichtig.
So werden die schwarzen Wesen in zehn Jahren denken und reden.
Vielleicht auch schon früher, ich weiß es nicht,
aber ich weiß was kommen wird,
ICH nur ICH.
Die roten werden leider verlieren,
die schwarzen,Egoismus und ICH nur ICH bin mir wichtig,
werden regieren.
Das war meine Sehung für die nächsten Jahre,
es wird alles eintreffen, keine Frage.
Mein Dank gilt den hörenden Wesen,
vor allem denen,
die noch nicht schwarz gewesen.
Ihr roten verdrängt die schwarzen Wesen,
seid alle rot und nicht nur ICH.
Seid WIR und vergesst einander nicht.
(Es ist schon älter und wurde heute nochmal geschrieben nach der Frage: Warum gehe ich noch nach Hause?)
AUS
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2004 um 18:08 Uhr
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triffst du zu Hause denn nur auf Schwarzblütige?
Ich hoffe und wünsche dir, daß dich auch noch ein paar Rothäute umgeben!
(die Blaublütigen lassen wir mal außen vor.....) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2004 um 20:15 Uhr
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gibts noch mehr zeitpunkte und dinge, an denen wir uns orientieren könnten ? da war ja selbst zarathrustra genauer :-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.10.2004 um 20:57 Uhr
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huch, da hab ich was nix ganz verstanden ..
traurig aber wahr - die rothäute landen in reservaten .. und vegetieren dort unter staatlich verordneten drogen durch ihr leben.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.10.2004 um 22:17 Uhr
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Sag welch farbe willst du mir geben
denke ich nicht nur an mich
doch denke ich auch "ich und ich"
Sag welch farbe wirst du nennen
ohne mein "ich und ich" zu kennen
Mit blick auf diese schwarze welt
was meinst aus welchen grund mal wählt
Und gerade wenn dunkle farbe regiert
ist vielleicht ein "ich und ich" das sich sträubt
und den dunklen ton zerstreut
Das "wir" kann viele narben geben
wird es doch nie jemand vollends leben
Und mit dem wissen um diese not
wer bist - "schwarz oder rot"
Sag welch farbe willst du dir geben
denkst du nicht nur an dich
doch denkst du auch "ich und ich"
Sag welch farbe du dir nennst
wo du dein "ich und ich" doch kennst
Denke nicht ich fürchte nicht ähnlich deiner worte
dennoch glaube ich an guten kern in jedem wesen
und an ein "ich und ich" und ein "wir" gleichsam zu leben.
Daher mein wort an dich
sehe nicht die zukunft in harten farben
ist es auch verlockend in missmut sich zu laben
Und sollte dich jemand nach dein empfinden fragen
wo du sie verurteilst - nenne auch keine farben
nenn ein "wir" statt "ich und ich"
denn an anderen ärgert es schließlich dich
Nun zum abschied sag ich dir
keine farbe passt zu mir
und bitte zwinge mit keine auf
denn fließend wie das leben ist
ist kunterbunt der lebenslauf
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.10.2004 um 22:05 Uhr
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hm, wenden wir ein altes sprichwort an : wo viel licht ist ist auch viel schatten. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.10.2004 um 22:11 Uhr
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In tag und nacht teilen böse und gut
In schwarz und weiß
In wasser und glut
In kalt und heiß
In freude und wut
Je wie es dem mensch geradŽ beliebt
da es doch keine feste regel hierzu gibt
Doch so simpel es scheint ist es nicht einfach zu trennen
bleib zu jedem doch etwas gutes und schlechtes zu nennen
Und gerade bei licht und schatten wird klar
dass das eine niemals ohne das andere war
Und weder ohne tag noch ohne nacht
wäre jemals irgend leben entfacht.
Wenn wir auch nich alles wissen fassen
sollten wir hier das eine bei dem anderem lassen
Daher die ablehnung klar zu trennen
zwischen schwarz oder rot - nur um ein beispiel zu nennen
Denn nimals es bei nacht und tag geschah
das man eine klar grenzende trennung zueinander sah
Und niemals wird es das eine ohne das andere geben
niemals ein gut ohne ein böse leben
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