| "Autor" |
Welt ohne Namen |
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geschrieben am: 05.10.2004 um 11:56 Uhr
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Das Leben eine Maske,
die nur versteckt, was eigentlich passiert.
Im Innern deiner Seele aufgestaut,
ist das Gefühl was sich niemals verliert.
Eine unterdrückte Emotion,
die einsam in dir ruht.
Ein Schrei der stumm nach Nahrung sucht,
und stimmlos jeden Tag verflucht.
Eine Maske, die dich vor Dir selbst beschützt,
die einzig dich und deine Wahrheit stützt.
In tiefer Depression erwacht,
ertrag ich manchmal nicht die Nacht.
Und unter tausend Tränen,
ist vielleicht auch diese Eine,
die mich vergessen lässt, was ich in mit trage,
und mich erlöst von meiner Frage.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2004 um 18:41 Uhr
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wovor schütz die maske - vor der antwort ? *smile |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.10.2004 um 10:10 Uhr
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| Vielleicht schützt sie ja nur davor, dass man die Frage nicht beantworten muss. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.10.2004 um 10:29 Uhr
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Es ist Zeit aufzubrechen. Der Tag ist gekommen, wo etwas passieren muß. Die Sonne steigt blutrot über den Wolken auf und verwandelt den Horizont in ein illusionäres Meer aus Feuer und Glut. Der Morgennebel schwebt über den Wiesen und der Tau taucht die Gräser in einen glitzernden See aus Millionen von Tropfen. Aus Norden weht ein leichter Wind, der den Herbst ankündigt. Die Bäume werfen ihre Lasten des Sommers von sich und stehen stolz, wenn auch fast ausgekahlt, inmitten des bunten Blättergemenges. Die Tage sind kürzer geworden. Die Zeit scheint zu rasen.
Darum ist der Moment da, wo etwas geschehen muß. Mit mir, mit der Welt. Die letzten Stunden der Welt ticken vorbei und die Menschheit ist ahnungslos. Sie steuert den Todeskurs in den Abgrund. Unaufhaltsam rollt die Lawine und begräbt Hoffnung und Vernunft unter sich. Sie reißt Träume und Pläne mit sich und zerstört die jungen Sprößlinge, die die Erde durchbrachen, ohne Ahnung worauf sie stoßen würden. Das Universum weitet sich und mit ihm entfernen wir uns gegenseitig voneinander. Wir leben in einer Scheinwelt. Bauen uns in unserer Phantasie eine Welt, die nicht existiert.
Nun stehst du am Weg der Entscheidung. Vor dem Altar der Gerechtigkeit, barfuß und demütig, stehst du vor allen Entscheidungen deines Lebens. Sie liegen vor dir ausgebreitet und du betrachtest die imaginären Gabelungen deines Leidensweges. Du senkst den Kopf und betest um ewiges Vergessen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.10.2004 um 19:52 Uhr
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wohl dem, der sich zeitlebens von rindfleisch ernährte :-) |
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