| "Autor" |
der gedanke "ich" |
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geschrieben am: 06.10.2004 um 21:57 Uhr
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Was denkŽ ich mir, tag für tag
schreite schritt um schritt
hör nicht was ich sagŽ
komm selbst nicht mit mir mit
Die gedanken treiben unbedacht
und wie atem für atemzug
wirbelt in mir eine schwere schlacht
und würde sie nach aussen getragen
rinnte wie wasser blut
Mein platz in dieser welt
bleibt unerkannt
und selbst ohne sinn und zweck
bleibt das leben mir ein gutes gewand
Doch...
... was denkŽ ich mir, tag für tag
schreite schritt um schritt
ohne wort, ohne tat
gegen die strömung
dennoch reisst sie mich mit
Und jeden morgen werde ich willig erwachen
den fingerdeut folgend
werde weinen, werde lachen
tag um tag tapfer schreiten
glücklich und unglücklich hoffend
und wieder meine gefühle meiden
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.10.2004 um 23:01 Uhr
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kann man das leben besser beschreiben?
e. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.10.2004 um 00:15 Uhr
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orlas brave new world, - tapfer weiterstapfend in richtung eines ungewissen ziels, das sich hoffentlich irgendwann offenbart und die zweifel wegbläst wie nebelfetzen .. *smile
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.10.2004 um 22:04 Uhr
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| Gefällt mir. ^ |
| So sind die Menschen. Oft scheint es wirklich schade, daß Noah die Arche nicht verpaßt hat. (Mark Twain) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.10.2004 um 21:18 Uhr
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Unruhe kreist
wie der geier über baldigem grab
alles was ich fühle, denkŽ und was ich sag
innerlich entfacht und vereist
Stete suche nach worten
zur beschreibung der idee
oder um der möglichen wege ich einst gehŽ
scheinen mal klar, mal nur vernebeln zu sehn
Unendlicher kreis
ist die ewige pension
mal mit stützendem, mal mit erschütterndem ton
und nimmer ohne preis
Welch zutun und abwenden
in fließender welt von verspüren
könnten gar meine hände dort je führen
ohne außen, noch innen zu enden
Was denkŽ ich nur
mit unwissendem wissen
mal nur beiläufig und mal mehr verbissen
vielleicht nie fassend, bin ich doch auf der spur
Doch eins von vielen wird nun ersichtlich
der gedanke nicht an sich
sondern der gedanke "ich"
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.10.2004 um 22:13 Uhr
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das erste gefällt mir sehr gut. wortwahl, form... perfekt *smile*
das zweite hab ich nicht gelesen (zu müde) *g*
Gruß
Soul |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.10.2004 um 22:05 Uhr
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zur entdeckung des ich einen herzlichen glückwunsch ! ;-)
dein kreis, ist es nun wirklich ein kreis ? da fällt mir das weltbild des ollen teilhard de chardin ein. es war eine spirale, - ich glaub von aussen nach innen. bei ihm war gott der zentrale punkt.
zwar hat die spirale ja meist negativen charakter, da gern im zusammenhang mit gewalt benannt, doch nimmt sie die verzweiflung ob der ziellosigkeit, da das ende stets das ziel ist. ob die reise nun geradlinig ökonomisch verläuft ( langweilig ? ) oder aber im souveränen adlerflug, dürfte letzten endes schnurzegal sein.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.10.2004 um 21:42 Uhr
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Es ist ein kreis, weil es endlos schein
und nicht wie eine spirale durch anfang und end entzweit
Doch schwer ist es von einer ewigkeit zu reden
kann es in unserem bewußt sein doch kein endlos geben
Und klar ersichtlich im leben erscheint
der tod der doch den kreis entzweit
Wer mag darf nun an wiedergeburt denken
ich meine das wir einfach wie alles vergängliche enden
Im kleinsten kehren wir zurück woher wir kamen
zurück in gajas bergenden armen
Und die seele - ist es so wie man sagt
bleibt frei und beständig und nimmer im grab
Vielleicht nun weise und mit gedanken groß
vielleicht wird sie wiedergeborgen in menschlichen schoß
Doch wie oder was auch immer nun
als kreis sehe ich unser leben und tun
Und als Kreis ward der kreislauf hier gemeint
ich bitte um verzeihung falls es anders erscheint
Und der wunsch weder aussen noch innen zu stehen
sollte der beschreibung nicht aufzugeben dienen
Denn jede tat ist eine wahl zwischen wegen
Mehr als nur die frage links oder rechts zu gehen
Wer kann schon ohne den ausgang verstehen
welcher weiser wäre zu wählen
Nur der versuch im rennen zu bleiben
wird letzten endes uns in eine richtung treiben
Doch weder aussen noch innen will ich verweilen
denn dort im stillstand kann nur der tod mich ereilen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.10.2004 um 08:32 Uhr
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orlas worten lauschend fühle ich mich an dantes "göttliche
komödie" erinnert, in der der fluss der worte ähnlich sanft
und doch mit macht die suche nach dem, was einen selbst
ausmacht, beschreibt. weiter so, kleine beerensammlerin,
einen bewundernden zuhörer hast du mehr...
e. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.10.2004 um 21:05 Uhr
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hm, kann ich mich wirklich nach links und rechts entscheiden, wenn ich doch nur im kreis laufe ?
und zum ewigen wanderer, so waren es doch die kreise der hölle, die nach schwere der jeweiligen todsünde organisiert waren und des synonym gegliederten himmels. die kreise konnten durchlaufen werden, es gab also eine art karriereleiter gen paradies. die kreise standen also nicht für die ewige wiederkehr.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.10.2004 um 21:32 Uhr
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Sieh den kreis, wie rund er ist
sieh wie du ihn nimmer verläßt
doch in seinen fassende reihen
wirst du die richtung stets selbst entscheiden.
In deinem sein gibt es zwei fixe wahrheiten
der tod und das leben -
soviel zu den klarheiten
Und dieser lauf von "a" nach "b"
wird so verlaufen wie du oder ich ihn gehŽ
Als strickte gerade oder wallende strecke
links oder rechts -
wie du oder ich sie auch lenke
Diesen weg will ich kreis nennen
und im leben mußt selbst du im tun und handeln
eine jeweilige entscheidung erkennen
Ob nun links oder rechts lang
zurück, kreuzundquer oder vor
ob im zickzack oder stricktem gang
Ob am rand oder in der mitte
der wahl folgen stets die schritte
Ja, man kann links und rechts entscheiden
weil leben als "kreislauf" sich in entscheidungen teilen.
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