| "Autor" |
Erschütternd - ... |
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geschrieben am: 12.10.2004 um 23:01 Uhr
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Erschütternd -
denn der körper wird nie dem geiste gleichen
Erschütternd -
denn der hass wird nie der weisheit weichen
Erschütternd -
denn das auge wird niemals mit herzem sehen
Erschütternd -
denn der verstand wird nie den bauch verstehen
Erschütternd... aber wie sollte er...
Erschütternd ist... was erschütternd ist
Das man darum weiß und es doch vergisst
Erschütternd -
denn jene ohren werden meine worte nie erreichen
Erschütternd -
denn jene gedanken werden nimmer meinen gleichen
Erschütternd -
denn jene blicke werden meine sicht nie erkennen
Erschütternd -
denn jene münder werden niemals meine worte nennen
Erschütternd... aber wie sollten sie...
Und erschütternd ist... was erschütternd bleibt
und einsames verspüren verbleiben in einsamkeit
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.10.2004 um 23:39 Uhr
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wollen hoffen, daß dir die erschütternde erfahrung zu teil wird, daß manch erschütternde gegensätze sich aufheben. viel glück ! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.10.2004 um 15:14 Uhr
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Es wäre interessant würde es gehen
das gegensetze sich einst selbst aufheben
Doch so simpel es in einer mathematischen gleichung bleibt
teilen sich die gesetze der natur in ganz anderer begenenheit
So können tag und nacht nicht gleichsam regentschaft führen
feuer und wasser sich nicht ohne bedenken berühren
Licht und schatten werden nimmer ein nichts erreichen
und luft und erde stets vor einander weichen
Liebe und hass können sich nicht zur gefühlsleere vereinen
leben und tod nicht gleichsam verbleiben
Ewig wird immer nur das eine neben den anderem verweilen
unverbunden und dennoch nicht zu teilen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.10.2004 um 20:28 Uhr
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es ist stets vorstellbar und die hoffnung ist berechtigt, daß
- der hass der weisheit weicht
- das auge mit dem herzen sieht
- der verstand den bauch ins reine kommt
- jene ohren deinen ruf hören
es ist meine überzeugung, daß
- der körper gleicht in vielen merkmalen dem geiste gleicht
- daß man wider besseren wissens handeln *kann*
- in jeder situation kompromisse erzielt werden können
- eingedenk der verschiedenheiten gemeinsamkeit möglich ist
wag den schritt und probiers aus :-)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.10.2004 um 21:18 Uhr
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Dort wo die schatten am dunkelsten scheinen
wird meist die reinste hoffnung geboren
und selbst wenn wir unmögliches meinen
können - wieder besseren wissens -
verstand und bauch sich vereinen
Auch wenn die worte nicht den anschein haben
werd ich stets daran glauben
und selbst wenn wir unmögliches sagen
können - wieder besseren wissens -
körper und geist gleich angesicht tragen
Dennoch wird mit härte gern offenbart
was wir lieber doch ignorieren
und selbst wenn man darauf verharrt
können - wieder besseren wissen -
ohren oft nicht vernehmen was man sagt
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.10.2004 um 02:34 Uhr
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entweder die ohren sind taub oder du sagst es nicht deutlich genug ? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.10.2004 um 10:35 Uhr
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Wirklich erschütternd daran,
ist das man es nicht ändern kann.
Denn weder die gesetze der natur lassen sich wandeln,
als anderer meinung, empfinden und handeln.
Zum wirklichen verstehen bleibt stets der wille vorausgesetzt,
denn dieser entscheidet was man abtut und was man schätz.
Als zweites sei noch das vermögen genannt,
denn innhalt und bedeutung hinter zeilen
werden nicht grundsätzlich von jedem erkannt.
Und dieses nicht zuletzt deswegen,
- und nicht aus dummheit, sollte es hier den anschein geben -
da wir anderes lernen und leben.
Vorausgegangene zeilen
sollten nicht als klage gegen gegensätze gehen
sondern für die klare verweigerung von wesen stehen
Denn wo gegensätze als irdische wahrheit zu erkennen waren
bleibt stures unverständnis
nur zeugnis von intolerantem abschlagen
Und beides dennoch minder erschütternd an sich
denn bedrück mal das eine weniger mal das andere mehr
- immer und immer wieder - mich
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.10.2004 um 19:48 Uhr
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hm, - vielleicht ists ein kommunikationsproblem ? ansonsten bleibt wohl nichts anderes über, als die gegensätze zu tolerieren und die menschen dennoch zu lieben. ob sie nun unvermögend sind oder ignorant. erstere sollen ja die lieblinge des herrn sein. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.10.2004 um 09:51 Uhr
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Vielleicht ist es so...
das einfach nur verständnis fehlt
vielleicht ist es so...
das man einfach die falschen worte wählt
Was es auch ist...
die wege wollen sich einfach nicht treffen
was es auch ist...
der will zu erklären wird nicht daran brechen
Vielleicht wird es passieren...
das ohren sich nicht verweigern
vielleicht wird es passieren...
das worte ihren inhalt steigern
Was auch wird...
beides bleibt ewig bestehen
was auch wird...
es gilt weiter seinen weg zu gehen
Dennoch bleibt real...
das wellen an mauern brechen
und jeder hat die wahl...
zu hören und zu sprechen
... der wille zählt!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.10.2004 um 17:56 Uhr
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hört sich fast so an, als vollzögst du einen missionarischen auftrag ?
wenn sich die wege schon nicht treffen im moment, dann können sie dennoch nebeneinander verlaufen - auf ein gemeinsames ziel hin. wäre ja auch ncht verwerflich, oder ?
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.10.2004 um 21:18 Uhr
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Missionarisch... hm... Nein
Will kann und werde nie ein weg weisendes leben sein
Und ohren ohne interesse werde ich niemals mit worte füllen
Gedanken und gefühle - trotz drang nach aussen -
in schweigen hüllen
Wege kreuzen und biegen sich
Viele momente mit menschen
doch sie wiegen nicht
Und wenn nichts als ein wort zum ende bleit
sollte es so stehen wie es gemeint wahr
und nicht als unerheblichkeit
Wenn meine worte fehl genommen werden
bitte ich sie lieber zurück
denn viel mehr als ihr nicht aussprechen
ist es der angedichtete sinn
der mich bedrückt
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Schön das du dir gedanken machst - danke.
zwinkertz @ starchaser |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.10.2004 um 22:48 Uhr
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na, dacht ichs mir doch fast, daß der missionarische ansporn fehlt ;-) es bleibt ja nix anderes, als nachzufragen, um fehlverständnis auszuschliessen. wie du schon sagst, hat jeder die wahl, zu schweigen oder zu sprechen.
wegwischen wollte ich das wort nicht, nur relativieren. daß schon der titel 'erschütternd' sich lohnt, genauer betrachtet zu werden, versteht sich doch von selbst, oder ? *lächelt
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.10.2004 um 13:42 Uhr
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Vielleicht - vielleicht auch nicht
ich hoffe doch - doch glaub ichŽs nicht.
Denn ebenso der wahl zu schweigen oder sprechen
bleibt auch die des hörens je selbst zu treffen
Und nicht jedes wort ist gleichermaßen interessant
dies ist selbst mir bei mir bekannt.
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