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~Liebestod~ + ~Die Zentralisierung des Schmerzens~

Nutzer: Odras
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geschrieben am: 13.10.2004    um 10:51 Uhr   
Liebestod
Wie ein Messerstich, scharf wie Diamant, fährt der Schmerz durch mein Herz. Ich spüre wie es blutet, dass mein Herz bald aufgeben wird, und mein Blut in meinen Adern erfriert. Mein Blick bleibt auf dir haften. Ich kann es nicht glauben, du hast mein Leben ruiniert, hast es weggeworfen, wie ein Stück wertloser Stoff. Ich kann es nicht glauben, dass du mir das angetan hast. Du hast gesagt, du wirst mich für immer lieben, immer für mich da sein, bis zu unserem Tode. Jeder sagt es, nur wenige meinen es so. Doch ich war blind, blind von meiner Liebe, zu dir. Dein Antlitz, schön wie die Nacht, hat mich blind gemacht, hat mein Gehirn betäubt, bis ich nur noch an etwas denken konnte, an dich. Deine Augen sind immer noch vor mir, doch ich merke es nicht, ich weiss nicht was ich sehe, was ich denke, was ich fühle. Aber irgendetwas, ich weiss nicht genau was, sagt mir, dass ich ohne dich nicht mehr kann, dass es nicht mehr das gleiche ist, und dass ich diese Veränderung, vielleicht die grösste meines Lebens, nicht überstehen werde. Es ist nicht mehr das gleiche, es gibt nichts mehr wofür es sich zu leben lohnt. Meine Augen schliessen sich, ich falle auf meine Knie, wanke nach vorne, nach hinten. Du stehst immer noch vor mir, du weisst, was du angerichtet hast. Trotzdem siehst du mir nur zu, wie ich zugrunde gehe, wegen dir. Ich falle nach vorne, vor deine Füsse, du bewegst dich keinen Schritt. Meine 3 letzten Worte, gesprochen mit meiner letzten Kraft. Verlasse mich nicht. Mein Herz hört nun auf zu schlagen. Ich sterbe, vor deinen Füssen, bei dir, dort wo ich immer sterben wollte, nur nicht in dieser Situation, sondern glücklich, von dir geliebt.


Die Zentralisierung des Schmerzens
Ich nehme ein Messer, drücke es langsam in meinen Arm, es brennt, ist wie ein Feuer, das über meine Wunden brennt. Ich schneide weiter, der Schmerz lässt nach. Ich spüre, wie ich meine Gedanken vergesse, Gedanken über seelischen Schmerz, über falsches Vertrauen, und über falsche Liebe. Ich lege das Messer weg, greife zur Kerze. Ich halte die Flamme über die Wunde, unterdrücke den Schrei, denn schreien ist ein Zeichen der Schwäche, und ich will nicht schwach sein. Ich lasse Wachs der Kerze über die Wunden fliessen, ich schliesse sie, und damit den Schmerz, und die schmerzlichen Gedanken, die ich niemandem mehr Preis gebe, nie wieder werde ich jemandem so vertrauen, dass ich ihm all meinen Schmerz erzähle, ich würde es gerne, doch es geht nicht, mein Herz warnt mich davor, und ich folge seinem Ruf, blind, kann ich meinem Herz vertrauen? Kann ich mir vertrauen? Oder bin ich zu mir so, wie es alle anderen auch sind? Wenn ja, so hasse ich mich selber? Denke ich auch über mich nach? Fragen über Fragen, wieder diese Gedanken, sie schmerzen in meiner Seele, und was mach ich? Ich übertrage diesen Schmerz auf meinen Körper, lasse alle meine Schmerzen sehen, bis ich an ihnen zugrunde gehe, wenn ich es nicht schon bin.

~Liebe, Reichtum und Ruhm dienen nur dem Zweck,die verloren gegangene Geborgenheit zu
ersetzen!~
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Nutzer: _anima_
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geschrieben am: 13.10.2004    um 19:26 Uhr   
Finde beide sind gut geschrieben, auch wenn ich das zweite mit keinem Verständnis unterstützen kann...Schmerz der doch schon innerlich brennt noch selbst weiterführen über die Physis? Schmerz als gerechte Strafe? Selbsthass...bitte nicht..ich habe selbst viel zu sehr miterleben müssen, wie es den Lieben um mich herum ergeht...Tut euch nicht noch mehr weh...
Schreib es dir lieber von der Seele, deinem schmerzenden Herzen, dass bringt irgendwann Friede, Verarbeitung und neuen Mut...so schwer es auch klingt, aus Erfahrungen lernen wir immer wieder...Zeit heilt alle Wunder Denn jede Liebe soll nicht immer nur als Leid gesehen werden...denn es gab in ihr auch schöne Erlebnisse mit Sicherheit..diese werden nur oft vergessen, vom Schmerz unterdrückt..seufzt
Deine Gedanken wurden überaus bildhaft ausgedrückt...krass und zugleich verständlich..leise verschwindet

~somewhere you belong~ _anima_ P.L.
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Nutzer: bluemchenpuzzel
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geschrieben am: 13.10.2004    um 21:31 Uhr   
Gänsehaut ! Aber "schön" geschrieben,trotzdem schlimm... Wie anima schon gesagt hat, lieber alles runter schreiben, wenn man keinem mehr vertrauen kann, um drüber zu reden... Von der Seele schreiben, nur schreiben. Ich kann mich nur anschließen, tu dir oder euch, nicht noch mehr weh, Schmerz ist keine Lösung...

Das gibt mir bedenken, auch unbekannterweise... Aber wenn ich das so lese, kommen Gedanken auf...

blue

P.S: Falls es wirklich um Dich gehen sollte, wenn Du reden möchtest, aleres200@yahoo.de manchmal hilft es, mit jemanden zu reden, den man nicht kennt, bzw. nur in einem Forum ließt.... :o)
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 13.10.2004    um 21:49 Uhr   

schlag besser im impfpass nach wegen tetanus - wäre schade drum ..
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Nutzer: TigerLadylein
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geschrieben am: 15.10.2004    um 20:32 Uhr   
Mehr kann ich dazu auch nicht sagen ausser schön geschrieben.das erste gefällt mir sehr gut.....klar kommen da bei mir auch fragen auf......

aber diese lasse ich besser unbeantwortet.was bei dir schön ist du gibst den gedichten eine art wie man sie verallgemeinern kann.....gut ich denke das haben viele gedichte an sich aber bei dem finde ich es schön.
weil solche situationen viele betreffen.
viele haben sowas schonmal durchgemacht.und jeder kann für sich bestimmen ob er jemanden anspricht oder es allgemeingeltend bleibt...

tja ja
mfg der tiger
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Nutzer: Odras
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geschrieben am: 17.10.2004    um 23:14 Uhr   
Mit jedem Tag wurden
Die Schatten länger
Die Tage kürzer
Die Kreise enger
Freunde gingen
Die Einsamkeit kam
Ja, selbst die Engel
Verschwanden irgendwann
Denn mein Leben lag in Scherben
Hatte seinen Sinn verloren
Ich spürte nur gefrorene Leere
Ich fühlte mich wie totgeboren

Ich kostete den bitteren
Geschmack der Sterblichkeit
Ich wollte es beenden
Fast war es soweit
Ich vergiftete mich selbst
Doch ich hab' es überlebt
Ich verbrannte meine Brücken
Ich weiß nicht ob ihr versteht
Ich wollt'nen Fensterplatz im Himmel
Doch ich schaffte seinen Schatten
Ich tötete jedes Gefühl
Alles was ich hatte

Jetzt wo ich clean bin
Wird mir alles klar
Jetzt wo ich clean bin
weiß ich wo ich war
Es riß mich fort in eine andere Zeit
In andre Welten
Ich floh vor mir, vor meinem Hirn
Und meinen Ängsten
Durch die Mauern des Bewußtseins
In das Reich des Vergessens
In nie endenden Rausch
Vom Heroin besessen
Vom "H" besessen
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Nutzer: Odras
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geschrieben am: 17.10.2004    um 23:16 Uhr   
Siehst du noch die Kinder aus dem Fenster?
Schau herunter auf die Strasse.
Siehst du ihre glücklichen, sorgenfreien Gesichter?
Sie mochten sich,egal was sie waren.
Sie sahen keinen Unterschied.
Sie spielten, haben sich gestritten und wieder vergessen.
Waren füreinander da.

Sag mir was du jetzt siehst?
Schau aus dem selben Fenster raus auf die Strasse
und erzähle es mir.
Da wo sie waren, da wo du lachen gehört hast,wo das Glück und das Leben erst begann, was siehst du da?
Ich sag es dir - Trümmer, Ruinen, zerstörte Zukunften, zerstörte Träume...

Wie Tränen,blutige Tränen, die vom Himmel fallen wischt der Regen den Schmerz und die dunklen Spuren des Hasses und der Zerstörung, die alles auseinanderrissen, weg.
Vergebens

Ist es besser so? Sag mir was du lieber gesehen hast?

.....und plötzlich war das Kind in mir tot......
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Nutzer: Odras
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geschrieben am: 17.10.2004    um 23:47 Uhr   
~Schnitte~

Schneide tief in meine Arme,
sehne mich nach dem Schmerz.
Erwarte die Tränen, die fließen und
rinnen in meinen Schoß.

Ich sitze da, und seh mich selbst nicht.
Ich weiss nicht wer und was ich bin!
Ich wusste es noch nie...
Eine leere Hülle ohne Sinn,
ich vegetiere nur vor mich hin!

Ich möchte Frieden spürn, in meiner Seele.
In meinem Leben, in meinem Dasein...
Doch davor noch einmal Leiden, oder nennst du dass hier denn Leben?

Schneide - tief in die Seele, tief bis das Blut fließt...
Bemerkt niemand die Ritzen und Schnitte in meiner Haut?
Kann niemand durch sie hindurch sehn?!
Wie durch eine Ritze in der Wand?

Kann, will niemand mich retten,
warum greift niemand nach meiner Hand?

Ich hasse das Leid, den Schmerz, die Frucht und den Kummer..
Ich habe schon lange erkannt,
ich bin es nicht wert,
um gerettet zu werden, ich lasse dich los..
will dich nicht mitziehn...
nicht mitziehn in die unendliche Leere!
In dein Verderben.

War immer nur Balast,
wie Blei an deinen Beinen.
Und jetzt bist du erlöst,
Brauchst dich nicht mehr fürchten,
vor all den Schnitten...
Angst vor dem , dass ich mir was antu.
Angst vor deinem schlechten Gewissen, deiner Hilflosigkeit...

Denn Du weißt genauso wie ich
- Du brauchst mich nicht... -

Geändert am 17.10.2004 um 23:55 Uhr von Odras
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 18.10.2004    um 00:52 Uhr   

naja, - nicht jeder erträgt gleich soviel kummer auf einmal. es ist gewiß auch eine sehr große belastung, suizidabsichten des anderen zu kennen und jeden tag zu fürchten, daß etwas eintrifft, wofür ich mir dann auch noch eine mitschuld gebe. oder dritte mir geben, weil sie selbst nichts taten und sich einredeten : der/die xy kümmert sich schon ..

als glückliches beisammensein läßt sich dieser zustand gewiß nicht charakterisieren.

versetz dich mal in die situation des anderen, - könntest du diese schwere last tragen ? gib die freiheit, greif nach den hilfsangeboten, die jedem zur verfügung stehen und änder dich !
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Nutzer: Odras
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geschrieben am: 19.10.2004    um 14:47 Uhr   





Alles um mich schient mir nur schlecht
Jeder neue Tag bringt mich fast um
Keiner kann das verstehn
Niemand kommt in mein Land
In mein Land voll Harmonie
Wo die Zeit geschätzt wird
Ich will Fröhlichkeit und all diese Dinge fühlen können
Ich versuche zu fliegen doch dann bemerke ich
das ich nicht die Flügel dazu habe

Jetzt kommt wieder der Schmerz in mir
Und ich weiß
das es keine Sache ist die man einfach nicht bemerkt
Und meine Seele
Wird frei sein!

Gibt es nicht mehr Gründe zu leben
Muss ich mich weiterhin verstecken
Schatten umgeben meinen Hals
Und dann kommt die Nacht
Schwärze umgibt mich und mein Herz
Ich fühle den Hass und die Gier der Menschen
Dann sehe ich zurück zum Ursprung und sehe
das alles nicht mehr lange bestehen wird

Jetzt kommt wieder der Schmerz in mir
Und ich weiß
das es keine Sache ist die man einfach nicht bemerkt
Und meine Seele
Wird frei sein!

Geändert am 19.10.2004 um 14:48 Uhr von Odras
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 19.10.2004    um 17:50 Uhr   



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Nutzer: TigerLadylein
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geschrieben am: 19.10.2004    um 18:25 Uhr   
Hast du sie jemals gebraucht?
Hast du sie jemals geliebt?
Man nimmt es an, doch scheint der Schmerz alles in Hass gewandelt zu haben.
Star hat Recht.
Hast du daran gedacht, dass es wahr sein könnte.dass sie bangt dass dir etwas passiert?
Ist dir das egal?
......
Tu dir nichts an.Keiner hat so ein Ende verdient.Keiner.

Mfg der Tiger
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Nutzer: Odras
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geschrieben am: 19.10.2004    um 23:43 Uhr   
Falsche Freunde Ich nehme ein Messer, durchsteche meine Haut, fahre meinen Arm entlang. Ihr dreht euch um, wollt es nicht sehen, wollt mir nicht helfen. Mein Blut tropft auf den Boden, es fliesst vor eure Füsse, ihr seht es, doch ihr macht euch blind. Ich sacke hinter euch zu Boden, Ihr hört es, doch ihr macht euch taub. Es interessiert euch nicht, dass ich im Sterben liege. Genauso wenig, wie es euch interessiert hat, dass es mir schlecht ging, wie ich vor euren Augen zugrunde ging und mein Leben sich nach einem Ende sehnte. Ihr habt gesagt, ihr seid für mich da. Wo wart ihr? Ihr habt gesagt, ich kann zu euch kommen. Ich kam.. Warum seid ihr gegangen? Ich habe euch vertraut, und ihr mich verraten. Ihr saht mich vor euren Augen sterben, meiner Leiche würdigt ihr keinen Blick. Ich sterbe alleine, es interessiert euch nicht, ich sterbe ohne Freunde, nun seid wenigstens glücklich, mich losgeworden zu sein.
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Nutzer: Odras
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geschrieben am: 21.10.2004    um 20:38 Uhr   
!!! Achtung: "Da einige meinen Ich wuerde mich umbringen wollen muss ich an dem Punkt mal ein Ende setzen ! Dass sind einfach nur Gedichte die Ich geschrieben habe ! Sie haben nicht mehr und nicht weniger damit zu tun als dass sie exestieren"!!!
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