| "Autor" |
Scharlachrote Runen |
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geschrieben am: 20.10.2004 um 16:53 Uhr
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So warm wie gerade eben
Niemals floss das blut in mir
So geborgen
Griff ich niemals ins leere
So sicher und so ohne zweifel
Küsst` ich niemals nichts
Leere die sich gar so weit erstreckt
Wach ich oder ruhe ich
Ich schaue auf einen Horizont
Voll abendrot im morgentau
Blüten bunt so einerlei
sind Grund und doch nicht Anlass
Ohne trieb, natürlich, leise
Bewegung ohne hast noch halt
Sollts mir an etwas dennoch mangeln
Dreh ich die uhr zurück
Vertausch die zeiger
Stund wird tag
Der allererste augenblick
Wird requiem von augenblicken
An die sich niemand je erinnert
Der hall meiner schreie
Würd sicher noch im flug gefriern
Schnee liegt auf dem wege
Doch müd' gelaufne sohlen
Berühren den grund schon lang nicht mehr
Die erste aller fragen
War der Vater meiner Wut
Und die löcher dort im Spiegel
Ja die habe ich geschlagen
Ich schaue in die scherben
Ich kann mich selbst nicht finden
Und schlag die scherben klein und kleiner
der splitter mehr und mehr
Warum sind all die augen
So leer, so leer
Im blut liegt alles
Alle mein sein
Liegt in dort in scharlachströmen
Liegt dort als offenes Buch
In ach so fremden Zungen
Der hunger nach dem Leben
Zerfliesst mit den geheimnissen
Der leuchtendroten runen
Schmelzwasser eines kalten Herzens
Verdünnt mich
Macht blass mich bis ich nicht mehr bin
Geändert am 27.10.2004 um 17:45 Uhr von Yojimbo |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.10.2004 um 18:27 Uhr
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nicht mehr wiederzuerkennen. dabei hielt ich dein gedicht mit dem trommelfieber am besten. inzwischen scheint das blut ins stocken gekommen zu sein. aber es hat auch was gutes : wenn die splitter sich neu zusammenfügen, wird es dir wieder besser gehen ;-) |
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