| "Autor" |
I know little Heart |
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geschrieben am: 21.10.2004 um 16:43 Uhr
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Ich weiss, kleines Herz!
Baeume dich auf,
komm schon,
das kann es noch nicht sein.
Du gibst nicht nur dich,
sondern viele andere auf
und stehst schliesslich allein.
Ich kann dich verstehen,
schliesslich bin ich du,
aber ich haette mehr erwartet.
Wenigstens einen Funken,
ein Licht von Hoffnung,
aber uns ist alles entartet.
"Wieso?" - fragst du mich,
und "Wieso nicht?" frag ich dich.
Diese Frage die uns alle beschaeftig,
aber keiner Stellen wollte,
weil sich keiner traute,
und sie eh nur zum Luegen ermaechtigt.
Gewollt haben wir lange nicht mehr,
aber ich haette da noch ein wenig Kraft,
welche ich allerdings selber Nutze.
Ich brauche sie fuer Dich und fuer mich,
brauche ein Fuenckchen Wahrheit,
keine Luegen, mit der ich die Welt beschmutze.
Genug haben wir gehoert,
zuviel eigentlich schon gesehen.
Es ist an der Zeit zu gehen
und ich weiss uns wird nichts geschehen.
Komm ich nehm dich bei der Hand,
halt dich wenn noetig fest
und werde dich auch tragen.
Nur fort von hier,
in unser Leben
so lang wollten wir es schon wagen.
Gehindert haben uns die Traenen,
gefesselt hat uns die Drohung,
gefehlt hat uns der Mut.
Aus uns geworden ist Stein,
ausgehuellt mit Leere,
aber uns geht es gut.
Du hast recht,
"wieso Kaempfen?",
wenn man mit fliehen mehr erreichen kann,
vielleicht nicht jetzt, aber spaeter,
oder irgendwann!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.10.2004 um 23:27 Uhr
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du beschreibst eine recht trostlose situation. die frage, ob kampf oder flucht das bessere mittel sei, ist kaum zu beantworten. oft birgt jedoch die flucht nur eine verschnaufpause vor den oft unvermeidlichen auseinandersetzungen.
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