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Could be real

Nutzer: Seija
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geschrieben am: 25.10.2004    um 21:36 Uhr   
Bald würde alles wieder gut werden, sie wusste es, seid dem Morgen an dem sie diesen Albtraum hatte.
Und noch am selben Tag war das Thema ihres Traumes, auch Thema des Tages, sowie Thema ihrer weiteren Zukunft.
Mit dieser hatte sie schon lange abgeschlossen, ohne das andere es wussten. Sie kannte ihren genauen Weg schon seid langem und es war bei weitem nicht der, den andere für sie, geschweige denn sie selbst für sich gedacht hatte. Aber es war Schicksal und dem beugte sie sich nun einmal.
Sich beugen, kampflos aufgeben ... Eigenschaften mit denen sie nie in Verbindung trat und Wörter die sie noch bis vor ein paar Monaten gehasst hatte.
Aber Zeiten änderten sich nun einmal und vielleicht hatte das Schicksal nun doch einmal die Oberhand, in diesem steten Wechselspiel zwischen ihnen, übernommen.
Der Morgen war perfekt. Die Sonne schien und der letzte Blick aus ihrem Dachgeschoßfenster, hinaus auf den Balkon, fiel auf ihren Vater. Mit einem traurigen Lächeln brannte sie sich dieses Bild in ihre Gedanken ein, es sollte sie in naher Zukunft auch wieder zum Lächeln bringen.
Für alle war es ein Tag wie jeder andere und auch für sie war es nur einer ihrer üblichen Tage in der sie sich nicht mehr wohl fühlte. Nur ein weiterer Tag, an dem sie beinahe körperlich spüren konnte wie das Band ihrer Familie immer mehr riss.
Sie fuhr ihren PC herunter, warf noch einen kurzen Blick hinter sich aufs Bett in dem ihr Freund noch immer süß dahin schlummerte und erhob sich aus dem knartschenden Schreibtischstuhl.
Ein Geräusch das sie nicht vermissen würde wenn sie fort war.
Aber es weckte ihren schlafenden Bären hinter sich und lächelnd begab sie sich zu ihm um ihn entschuldigend einen Kuss auf die Wange zu drücken.
Schon Stunden vor ihm war sie wach gewesen, hatte den Sonnenaufgang mit angesehen, war frisch geduscht und auch schon angezogen.
Dampfender Kaffee stand bereits auf dem Boden neben dem Bett. Er grinste und hatte sie wieder einmal ertappt. "Ich lass dich schlafen wenn ich eher wach bin!", hatte sie noch am Abend zuvor gemeint, aber nun sah es ganz danach aus, als sei das knartschenden Geräusch des Stuhles das ihn geweckt hatte, mit Absicht herbeigeführt worden.
Und sie erwiderte sein grinsen, ganz als würde sie seine Gedanken lesen und diese bestätigen.
"Guten morgen mein Herz!", säuselte sie und war schon wieder auf den Beinen um nach dem Telefon zu greifen. Sie drückte nur noch auf die Wahlwiederholungstaste, denn mit der Person hinter dieser Nummer, hatte sie schon am Vorabend lange telefoniert um die ganze Aktion zu planen.
Sie wartete auf eine Antwort und sprach kurz angebunden, während sie ihrem Freund beim Kaffee trinken zusah, "Ich binŽs! Du kannst loslegen wenn du magst!".
Sie legte sofort wieder auf und setzte sich lässig auf die Kante ihres Schreibtisches. Seine Augen noch immer im Blickfeld.
"Alles klar bei dir? Womit loslegen?", fragte er sie neugierig, doch sie schwieg und schüttelte traurig den Kopf.

Es dauerte nicht lange, die Sirenen erklangen und das blau grüne Licht flackerte durch das Fenster ihres Zimmers.
Zwei oder drei Leute rannten die Treppe hinauf, einige weitere stiegen hinunter in den Keller und plötzlich wurde die Tür aufgerissen. Das Erstaunen war groß, es war ein durcheinander von Stimmen, sie konnte hören wie sich er und die anderen, die bei ihrem Bruder waren, wehrten. Handschellen klackten, Rechte wurden einem vorgelesen. Das alles spielte sich nebenan, einem Zimmer weiter ab.
Ihr Freund schreckte hoch, wollte aufstehen, doch sie hielt ihn mit sanfter Gewalt zurück und schüttelte nur weiterhin traurig den Kopf.
Und dann fielen sie, diese Worte die sie in ihrem Traum gehört hatte. Diese Worte die ab hier ihre Zukunft in die Hand nahmen. "Schaut doch auch mal bei ihr nach!"
Ein weiterer Polizeibeamter kam herein, diesmal war es ihre Tier die sich öffnete. Alle hätten sie hinter ihr gestanden, alle hätten sie ihr geholfen und sie gedeckt, niemand hätte etwas gesagt.
Aber sie hatte nichts fortgeschafft.
Noch aus ihrem Fenster konnte sie ihre Eltern am Straßenrand weinen sehen, die zusehen mussten, wie zwei ihrer Kinder fortgebracht wurden, abgeführt in Handschellen, wie Verbrecher, die sie doch schon von Geburt an waren, denn sie hatten sich ihr Leben nur ermogelt.
Als sie dieses Bild sah war sie glücklich und zufrieden. Sie wusste das sie etwas weitaus bedeuteneres getan hatte als den Rest ihrer Familie wieder zu vereinigen. Sie wusste das sie mehr als nur natürliche Selektion vollbracht hatte, denn sie half doch auch ihren Brüdern von den Drogen los zu kommen.
Bei ihr waren es keine Drogen die man fand, dennoch als kleiner Fisch schlimm genug um der Gesellschaft und dem Konsum zu schaden.
Ihre Lippen formten die lautlosen Worte "Ich Liebe Dich", ehe auch sie abgeführt wurde.
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Nutzer: Aniel
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geschrieben am: 26.10.2004    um 18:16 Uhr   
Ich weiß kleines das es nicht nur Real sein könnte, sondern größten Teils ist im Arm hälts und über den Kopf wuschelt
Geändert am 26.10.2004 um 18:17 Uhr von Aniel
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 27.10.2004    um 18:27 Uhr   

hm, - vielleicht eine voreilige entscheidung - aus liebe ? immerhin sind nun einige existenzen zerstört.
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Nutzer: Aniel
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geschrieben am: 27.10.2004    um 20:56 Uhr   
Sorry, aber das hat mit Liebe denk ich wenig zu tun. Und die Existenzen die hauptsächlich zerstört wurden, die ihrer Geschwister, die haben es verdient, aber wer weiß, vielleicht wird es für alle mal einen Neuanfang geben.
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"Autor"  
Nutzer: Seija
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geschrieben am: 27.10.2004    um 22:42 Uhr   
*schweigt dazu mal lieber und kuschelt sich an Aniel*
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