| "Autor" |
Exfreund |
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geschrieben am: 28.11.2004 um 23:05 Uhr
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Exfreund
zu verzweifelt ist dein Blick
der mich auf den Boden drückt
zu erbärmlich ist die Gestalt
niemals mehr gibst du mir Halt
zu gekünstelt dein Auftritt
war ich nur dein Missgeschick
deine Worte zu verlogen
niemals mehr werd ich dich schonen
zu lächerlich ist dein Gehabe
doch ausweglos ist deine Lage
deine Augen matt und leer
wollen doch nur immer mehr
viel zu kantig dein Gesicht
deine Liebe widerlich
zu unerträglich dein Gejammer
so, nun stehst nun du am Pranger
kannst du so etwas erreichen
stellt das Leben dir die Weichen
dass du alles spielend schaffst
doch niemals dir ans Herzen fasst
ich wünsche dir dass du bald weißt
dass zu lieben nicht nur heißt
eine Frau ins Bett zu kriegen
und hinterher nur noch zu lügen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.11.2004 um 23:06 Uhr
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| dass ist nur so ein spontaner Gedanke, der mir eben in den Sinn kam, deswegen fehlt noch "etwas" der Schliff |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.11.2004 um 22:17 Uhr
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Tag Cläff!
Du mußt Dich nicht rechtfertigen. Ich finde Dein Vorgehen in Ordnung, einfach etwas spontan in's Forum zu setzen.
Was mich aber interessieren würde...würdest Du, jetzt mit ein wenig Abstand, das Gedicht sinngemäß nochmal so verfassen?
Es erscheint mir nämlich wirklich als ein Wutausbruch, eine Abrechnung...eben eine Spontanität.
sweety
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.11.2004 um 10:17 Uhr
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Hallo Sweety,
also wenn ich es noch mal schreiben würde, wäre der Sinn schon noch der Gleiche. Ich finde es traurig, dass manche Leute sich verstellen und einen nur "veralbern", nur um ihre Ziele (wie bescheuert die auch sein mögen) erreichen zu können.
Man könnte sagen, dass dieses Gedicht der krönende Abschluss einer absolut krassen Beziehung ist. Und ja, natürlich bin ich wütend auf ihn, aber deswegen würde ich nichts zurücknehmen.
peace,
claudia |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.11.2004 um 11:44 Uhr
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Kann das gut nachvollziehen.
Nur, dass es bei mir die Ex war.... |
| "Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.12.2004 um 15:18 Uhr
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Weißes Papier
Ich nehm deine Katze
Und schüttel sie aus bis alles herausfällt,
Was sie jemals aus meiner Hand fraß.
Später klopf ich noch den Teppich aus
Und find ich ein Haar von mir darin,
Dann nehm ich es einfach mit.
Nichts soll dir böse Erinnerung sein,
Verraten, was ich dir gewesen bin.
Sag nicht, dass das gar nicht nötig wär,
denn schmerzhaft wird es erst hinterher,
Wenn wieder hochkommt, was früher mal war.
Dann lieber so rein und so dumm sein, wie weißes Papier...
Auch werd ich in Zukunft ein anderer sein,
Als der, den du in mir sahst.
Die Hose, die du mir gehäkelt hast,
Werf ich in den Container der Heilsarmee rein.
Ich ess auf dem Fußboden aus der Hand,
Seh mir jeden Trickfilm im Fernsehn an.
Alles, was du nicht magst, lobe ich mir.
Ich werd einfach so rein und so dumm sein, wie weißes Papier.
Nicht mal das Meer darf ich wiedersehn,
Wo der Wind deine Haare vermisst,
Wo jede Welle ein Seufzer
Und jedes Sandkorn ein Blick von dir ist.
Am liebsten wär ich ein Astronaut
Und flöge auf Sterne, wo gar nichts vertraut und versaut ist
Durch eine Berührung von dir.
Ich werd nie mehr so rein und so dumm sein, wie weißes Papier...
Element of Crime |
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