| "Autor" |
Phönixfedern |
|
|
|
geschrieben am: 30.11.2004 um 16:26 Uhr
|
|
ein samEnkorn, das ich gepflanzt,
in meiner seele tiefster erde,
bald ein sprössling in der sonne tanzt,
das pflänzchen ich liebe nennen werde,
wächst in jahresläufen zu einem baum,
groß und mächtig mit einer einzigen blüte,
s' war mein sehnlichster tRaum,
dass ich jenes zarte gebilde behüte,
die knospe zeigt ein ein blütenblatt wie von feuer,
federgleich, zart und warm in rot und gold,
die wärme war mir fast ungeheuer,
doch die ganze blüte ich sehen wollt',
so wArtete ich jahr und tag,
auf dass mir sich die knospe öffnen will,
ichs ihr mit liebe X-mal sag,
doch schweigte sie bis heute still,
und als sie fast bereit war sich zu zeigen,
ich liebte sie von ganzem herzen,
sie sprach mit dem gEsang von tausend geigen,
flog sie fort, sah ihr nach mit schmerzen,
welch wunderschönes wesen mir dort entkam,
ein phönix, vor sehnsucht brennend,
seh ihm nach, fühl mich Leer und einsam,
sein herz niemals meine heimat nennend,
fliegt er nach all den jahren, mit meinem herz davon...
Lee
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 30.11.2004 um 20:09 Uhr
|
|
und wieder ist es weggehuscht .. |
|
|
|
|
|
|
Top
|