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Nichts scheint greller als der Selbstbetug

Nutzer: Painangel
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geschrieben am: 28.12.2004    um 00:00 Uhr   
Nichts scheint greller als der Selbstbetug

Kein Mond scheint
Nichts scheint
So klar
Wie die Realität
Die so klar den Wunsch
Überschattet
Zu sein
Wie ich sein will

Einsam durch die Nacht gehend
Werde ich vergehen
Da ich nur existiere
Um das Leben zu belügen

Auch wenn ich mir die Augen herausschneide
Werde ich das Elend sehen
Auch wenn ich meine Adern öffne
Werde ich nicht der Wahrheit entfliehen

So werde ich weiterhin sein
Was ich verachte, zu quälen bereit bin
Und sein, wie lange es noch dauern möge
Bis es endet, ohne Ankündigung

Hier bin ich nun
Geflohen aus der Flucht
Hier steh ich nun
Am Abgrund
Meines Seins
Doch gedenke ich
Das Spielchen mitzuspielen
Um einen hohen Preis

Painangel
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 28.12.2004    um 18:12 Uhr   
Geflohen aus der Flucht - das klingt wunderbar für kimberleys weg vom regen in die traufe.

doch eine frage sei erlaubt : was zwingt einen menschen, zu sein, was er verachtet ?
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Nutzer: Painangel
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geschrieben am: 29.12.2004    um 02:18 Uhr   
Wie oft will man anders sein, ist aber so wie man ist...und das muss mann nicht immer akzeptieren können, ändern von tiefverwurzelten Eigenschaften ist eine fast unlösbare Aufgabe.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 29.12.2004    um 07:48 Uhr   

unzufriedenheit mit sich ist der erste schritt in ein sicheres unglückliches leben. das soll nicht heissen, dass die zufriedenheit mit dem status quo der königsweg ins glück ist ! jeder hat die möglichkeit sich zu ändern, - abgesehen von körperlichen veranlagungen. vielleicht hilft aber auch die akzeptanz, daß nichts ganz schnell geht und auch kleine schritte sehr viel kraft kosten. alles andere wäre sicher *selbstbetrug*
gut ding braucht halt weil, oder ? ;-)

das übel zu erkennen und ist besser als es zu ignorieren. es ist ein zeichen von menschlichkeit.


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