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geschrieben am: 08.01.2005 um 01:54 Uhr
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"(...)ich will ihnen ein Märchen erzählen.:
Und sie erzählte mir von einem Jüngling, der in einen Stern verliebt war.
Am Meere stand er, streckte die Hände aus und betete den Stern an, er träumte von ihm und richtete seine Gedanken an ihn. Aber erwußte, oder meinte zu wissen, daß ein Stern nicht von einem Menschen umarmt werden könne. Er hielt es für sein Schicksal, ohne Hoffnung auf Erfüllung ein Gestirn zu lieben, und er baute aus diesem Gedanken eine ganze Lebensdichtung von Verzicht und stummem, treuem Leiden, das ihn bessern und läutern sollte.
Seine Träume gingen aber alle auf den Stern.
Einmal stand er wieder bei Nacht am Meere, auf der hohen Klippe, und blickte in den Stern und brannte vor Liebe zu ihm. Und in einem Augenblick größter Sehnsucht tat er den Sprung und stürzte sich ins Leere, dem Stern entgegen.
Aber im Augenblick des Springens noch dachter er blitzschnell:
es ist ja doch unmöglich!
Da lag er unten am Strand und war zerschmettert.
Er verstand nicht zu lieben. Hätte er im Augenblick, wo er sprang, sie Seelenkraft gehabt, fest und sicher an die Erfüllung zu glauben, er wäre nach oben geflogen und mit dem Stern vereinigt worden."
Geändert am 08.01.2005 um 02:05 Uhr von Tassilo |
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geschrieben am: 08.01.2005 um 23:36 Uhr
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| ist ja noch jung, der jüngling und kann noch üben :-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.01.2005 um 01:00 Uhr
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*nothing`s gonna change my world*
auch nicht die sterne:) |
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