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Unter dem Schleier der Nacht... |
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geschrieben am: 09.01.2005 um 22:56 Uhr
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Unter dem Schleier der Nacht sind alle Katzen grau heißt es...das mochte einst stimmen, doch in der Zeit der Neonlichter, der rastlosen Nächte, der Discotheken und Absteigen, in der Zeit der 'Stars', der Zeit nach dem Erwachen..trifft es nicht mehr zu. Der einstige Wald wurde zum Großstadtdschungel, der Regen brennt sauer auf der Haut..für die Natur ist kaum noch länger Platz an den meisten Enden der Welt. Mutationen nehmen zu, reißen mehr und mehr die Menschheit in ihr selbstgewähltes Verderben... in dieser Zeit sind nachts längst nicht mehr alle Katzen grau.
Sie haben es sich selbst gewählt, ihr Schicksal, in ihrem Streben nach Macht, Reichtum, Herrschaft..
Versteht mich nicht falsch, es spricht nichts gegen all dies, doch bleibt die kleine aber feine Frage nach dem wie...und dies ist das Bedeutende, Wichtige dabei.
Sie haben es sich selbst zuzuschreiben, wie weit alles kam, sie allein.
Sie hassen uns,
die meisten von ihnen.
Doch sind wir nicht auch ein Bild dessen,
was sich formte auf Grund ihres Weges,
den sie einschlugen?
Wir sind die Produkte der Welt,
die sie sich schufen.
Wir sind die Wunden der Natur, die in ihrem verzweifelten Überlebenskampf jedes Mittel wählte, um ihre Schöpfungen zu schützen, zu einen...
wir sind eine abstrakte Perversion dessen, wo alles enden wird..
..über kurz oder lang.
Sie können sich dagegen wehren,
sie können sich sträuben.
Letzlich wird es immer gleich enden.
Sie werden verlieren.
Denn wir, wir sind die neue Generation.
Wir sind die Zukunft.
Sie schufen die Bedingungen für Lebensformen, die nun besser angepaßt sind, als sie es je sein werden.
Sie versuchen es zu verleugnen, kämpfen in einem letzten Aufbäumen gegen die Evolution an.
Doch sie werden verlieren, sie sind überholt.
Gegen die Evolution kann man nicht gewinnen.
Die Natur findet ihren Weg.
Wir, wir haben Zeit zu warten..
auf den richtigen Moment...
Und er rückt näher...von Tag zu Tag.
Wir hätten vielleicht geteilt,
wenn sie uns eine Wahl gelassen hätten.
Wir hätten mit ihnen leben können,
doch zogen sie es vor, uns zu verdammen.
Sie zogen es vor uns zu jagen.
Doch wir...
wir sind die besseren Jäger.
Wenn sie es bemerken werden,
wird es zu spät sein,
für die meisten von ihnen.
Wir, ...wir können warten.
Copyright by me Geändert am 09.01.2005 um 23:01 Uhr von ScarceCuriosity |
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geschrieben am: 10.01.2005 um 03:29 Uhr
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| und das produkt vernichtet die produzenten - die revolution frisst ihre kinder ? dann dreht sich das rad ja weiter ..*g |
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