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geschrieben am: 22.02.2005 um 22:51 Uhr
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Aufgelöst im Spiegel , fließt das Licht von dir.
Vom Tag der Nächte tropfen die Netze , der schwarzen Weberin.
Fern von hier und doch auf deinen Fersen klebend,
Dich auf Schritt und tritt begleitend... ein blinder Krückstab als Gefährte.
Und wenn die Sonne kommt kannst du in ihren Strahlen baden...
Koste Wabensüßen Honig, tu dich an der Liebe laben.
Nicht mehr als eine erinnerung, das gefühl in dir ist Illusion.
Wärme von außen nach innen getragen, nie wirst du sie dein eigen nennen.
Und doch schmückt dich die Sonne - Hinter einem ausgeglühtem Kegel, versteckt sich dein Gesicht
Achte auf dein Antlitz, wenn es fällt und bricht, schmilzt deine lichte Krone.
Übrig bleibt ein leerer Mund, hinter aufgemalten Augen.
Herr des Zweifels, deine Ernte – tote Trauben.
Nimm sie mit und koste den Wein...
(stirb doch, stirb)
Geändert am 22.02.2005 um 22:53 Uhr von Finn |
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geschrieben am: 23.02.2005 um 08:36 Uhr
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Welch köstliche Worte Finn. Aber ich komme dennoch nicht drum rum nach zu fragen... "Bedeutung". Mehr brauche ich nicht sagen/schreiben. Köstlich und sehr nett gelesen..
.. Herz |
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geschrieben am: 23.02.2005 um 20:12 Uhr
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gut. nur hätte ich (nach sorgfältigem lesen entschlossen) statt dem wort "kegel" ein anderes genommen. der rest. sehr fein.
blutig und (wie sagtest du:verbissen?):
vampireBlood |
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geschrieben am: 23.02.2005 um 20:48 Uhr
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Gläserne Hülle beschützt das eigene Innenleben
Die Zeit atmet schwächer und bald wird sie im Nebel ersticken.
Sterbende Sehnsucht vermag mich nicht zu halten.
Im gläsernen Sarg bleib ich der Ewigkeit erhalten.
Siehst du im Garten die Früchte der Kälte gedeihen?
Er wird voll Hunger nach Tod, sie voller Lust verzehren.
Dürstend nach Zeitlosigkeit ihre Reinheit begehren...
Im Nebel sie suchen und bersten vor lautlosen Schreien.
Lachen zerspringt im gefrorenen Geiste des Narren.
Der Atem der Stille rührt die Schranken meiner Gruft.
Im Eishauch des Schweigens erstickt die Glut der Gedanken.
Hörst du den Herzschlag, das Blut in den Adern erstarren?
Winter des Daseins tötet das Feuer der Seele.
War einst es ersehnt, So spricht nun der Nebel: "Es fehle."
Und tiefes Begehren vermag nicht darin zu bestehen.
Er hat die Früchte aufgezerrt, wie die Menschen im Garten Eden..
Glas wird ihn bergen in langsamem, qualvollem Sterben,
Umarmend den Schnee und die Stille,
den Tod zu erwarten, bis sich unsere Seelen begegnen.
Geändert am 23.02.2005 um 20:48 Uhr von Finn |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2005 um 20:54 Uhr
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Dehydrierte Sehnsucht erzeugt eine schon befleckte Empfängnis...
2-Phasenverschiebung in Rot und Orange.
Bei Wiedergabe ist die Packungsbeilage zu verbrennen.
Paradox grünes Neonlicht nagt an unfassbaren Zweigprodukten.
Zerschlissene Spiegelkinder spielen mit Glasaugen und abgekauten Fingernägel.
((sorry herz, die bedeutung ist mir selbst noch unklar - und das mit dem kegel überleg ich mir ...vielleicht *smile*)) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2005 um 21:34 Uhr
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eventuell nur ein problem der hülle ? *g |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2005 um 21:58 Uhr
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Zeiten der schneidenden Wahrheit, reißen rote Striemen in das verzerrte Angesicht.
Verwahrloste Glashüllen, ein Windhauch Existenz - knisternd und bedrohlich.
Gefangen im Fegefeuer einer seltsam veränderten Gestik.
Lächelnder Goldmund, befruchtetes Innenauge, voll von atmenden Glutstrahlen.
Transparenter Nebelfunke in synthetischen Augenblicken.
Skuril schmilzt die Geliebte bei ihrem Mitternachtsgesang.
Tröstlicher Regen in bitterer Wandung, verfolgt von redlichen Gefühle.
Ein Trauerkranz zur Krone, dem begnadeten Betrachter.
Fäden der Sonne spiegeln die Risse der Erde wieder.
Unberührte Zuversicht verwinkelt mit den Adern schützender Hoffnung.
Krankes Schweigen in den tiefen des Egos.
Langsam verzweifelt die unersättliche Trägheit.
Welkendes Leben steht in voller Blüte, einzig allein dir zugeschrieben.
Das zuckende Augenlid zerfällt vor dem Antlitz seiner Selbst.
Nun kehrt zurück, der Weg führt über schmale Stämme.
Doch die Wurzeln ragen tief - tiefer als du denkst.
Sie fassen nach dir, wenn du es am wenigsten erwartest....
Nageln dich an den hölzernen Pfahl deiner Qualen.
...
Die Sonne benetzt das brennende Land
Gedanken aus Feuer. Der Mensch ist verloren.
Er dürstet nach Schnee.
Sieh die Zeichen im Sand,
die Götter des Irrsinns zum Leben beschworen.
Der Tag brennt im Wahn.
In fieberndem Traum
erschaut er die Geister, die er gerufen.
Sie bringen Visionen.
In Flammen ein Baum.
Die Früchte verwesend. Der Unterwelt Stufen.
Der Schnee, lang ersehnt. Seit Jahren erfleht.
Die tödliche Kälte, das ewige Leben.
Verfallende Frucht,
die im Feuer vergeht.
Im Flammentod sich in den Himmel erhebend.
Er sehnt sich nach Eis, nach Kälte, nach Tod:
Die Glut der Gedanken erlöschend erstarren.
Hoch oben das Feuer der Sonne.
So rot.
Ihn halten die Götter des Irrsinns zum Narren.
Erinnerung stirbt. Von Flammen verzehrt.
Der Wahnsinn zerreißt ihn. Unmenschliches Lachen.
Sein Leib wird zu Asche.
Der Tod ihm gewährt.
Nacht senkt sich herab. Er wird nie mehr erwachen.
Die Früchte des Baums. Ihr Staub in seiner Hand.
Was war, muss vergehn'.
Ein Gesicht schläft im Sand.
Geändert am 23.02.2005 um 22:03 Uhr von Finn |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.02.2005 um 18:47 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.02.2005 um 19:04 Uhr
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Die Nacht gebiert ihr jüngstes Kind.
Ein Feuer, das von innen glüht.
Ein Wesen, das der Drang verzehrt
- nach Weisheit, die an Orten blüht,
für die der Menschen Augen blind.
Das höchste Wissen stets begehrt
In ihrer stillsten Stund' gebar, dies göttergleiche Kind die Nacht.
Wie Blut aus offner Wunde bricht, ein Feuer, kaum das es erwacht.
Aus Dunkelheit; und immerdar - wird in ihm brennen, dunkles Licht
Wird suchen, was noch keiner fand,
wird brechen der Natur Gewalt.
Die Universen selbst bewegt
und geben neuer Welt Gestalt
und lösen diesen alten Band
doch niemals endet je sein Weg
Und niemals meine Liebe...
Geändert am 24.02.2005 um 19:04 Uhr von Finn |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.02.2005 um 17:13 Uhr
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Um es mal primitiev und einfallslos aus zu drücken..
~Geil!~
Herz
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.02.2005 um 18:19 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.03.2005 um 23:52 Uhr
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Text Nr 1...geht um die eigenen Illusionen und das verzerrte Bild das man von sich hat. Man erkennt die wahrheit nicht und all zu bitter schmekt die realität.
(antwort für herz) |
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