| "Autor" |
Schattenseiten |
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geschrieben am: 27.02.2005 um 11:13 Uhr
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Die kleine Elfe fliegt über das Land
so groß, so weit, so unbekannt.
Das erste Mal ist sie in dieser Welt
und sieht so vieles, dass ihr gefällt.
Sie sieht kleine Kinder lachen,
ob der Späße, die die Eltern für sie machen.
Sie sieht Paare, die einander lieben,
das hatte man ihr schon beschrieben.
Sie sieht bunte Blumen fröhlich blühen,
freundliche Hände sie mit Wasser besprühen.
Sie sieht Menschen, die, ähnlich wie Elfen,
den Alten ihrer Art zärtlich helfen.
Sie sieht Sonnenstrahlen durch Gärten tanzen,
die kleine Lichtlein auf alles pflanzen.
Sie sieht Freude, Liebe, Glück,
und will nicht in ihre Welt zurück.
Er fällt ihr leicht, der erste Schritt,
der endgültige, umstürzende Schnitt.
Sie verlässt der Elfen Welt,
umarmt das Leben, dass sie dafür erhält.
Sie sieht ein kleines Kind Tränen vergießen,
da seine Eltern es wortlos verließen.
Sie sieht Paare, die einander verletzen,
voller Missgunst gegeneinander hetzen.
Sie sieht bunte Blumen zertreten verwesen,
weil sie jemanden im Weg gewesen.
Sie sieht alte Menschen einsam verenden,
trotz der Hilferufe, die sie senden.
Sie sieht Sonnenstrahlen auf die Erde fallen,
doch was sie erhellen, will ihr nicht gefallen.
Sie sieht Missgunst, Hass und Neid,
sieht Ärger, Angst, unerträgliches Leid.
Das Leben offenbart sein zweites Gesicht,
oberflächlich betrachtend sieht man es nicht.
Doch nun kann der Elfe niemand mehr helfen,
es gibt kein zurück in die Welt der Elfen.
Und sie erkennt, wer unbedacht das Leben wählt,
wird von dieser Geliebten grausam gequält.
...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.02.2005 um 13:17 Uhr
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Mir gefällt deine Schreibart. Die Reime hören sich nicht gezwungen an und es lässt sich flüssig lesen.
mir gefälltŽs
miss |
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