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geschrieben am: 26.03.2005 um 20:13 Uhr
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Als der Schleier von meinen Augen fiel merkte ich erst was geschehen war.
Ich merkte es zu spät. ich sitze in meinem Bett, schließe die Augen und wache in einem Wald auf, es ist Nacht, ich bin alleine. Habe ich Angst? Ich spüre sie nicht. Ich merke, wie es mich auffrisst, das Gefühl versagt zu haben, die Chance gehabt zu haben und sie verspielt zu haben. „Nenn mir die Gründe!“. Ich stehe auf und renne, renne um high zu werden. Ich frage die roten grell leuchtenden Augen im Gebüsch „Renne ich den richtigen Weg?“ sie verschwimmen im Dickicht und ich renne weiter, ich schaue mich nicht um, ich schaue nur gerade aus, im Augenwinkel sehe ich all die Gesichter der Menschen, die mich hierher gebracht haben, die mich enttäuscht haben. „Was habe ich getan?“ Mein geballter Hass richtet sich auf ein Gesicht, dass zu einem Menschen gehört, den ich abgrundtief hasse. Ich renne, weiter und weiter und immer schneller. Plötzlich pralle ich gegen etwas. Ich falle um und schaue in die Augen der einzigen Person, die ich noch habe, der Person, die immer zu mir gehalten hat und die mich liebt. Ich nehme seine Hand und lege mich zu ihm ins Gras. Er dreht sich zu mir, um mir etwas zu sagen.
„Baby, wach auf! Wach auf, du träumst nur!“ ich öffne die Augen und schaue in sein Gesicht, er lächelt mich an. Ich fordere ihn auf, mir das zu sagen, was er gerade sagen wollte. Er lacht, nimmt mich in die Arme: „Schlaf weiter, mein Engel“. Doch ich kann nicht mehr schlafen.
Ein Tag vergeht, der Nächste auch. Ich schlafe wieder ein, wache wieder im Wald auf, ich liege neben ihm, aber er fühlt sich kalt an. Ich stupse ihn an und frage ihn, was er mir sagen wollte. Er antwortet nicht. ich liege lang neben ihm, dann stehe ich auf. Ich schaue ihn noch ein letztes mal an: „Ich liebe Dich, mein Schatz“ ich renne weiter, einen Weg entlang, ich frage die roten grell leuchtenden Augen im Gebüsch: “Renne ich den richtigen Weg? “sie verschwimmen im Dickicht und ich renne weiter. Ich schaue mich nicht um, ich schaue nur gerade aus. Im Augenwinkel sehe ich all die Gesichter der Menschen, die mich nie enttäuscht haben. Ich bleibe stehen, will zu einer davon hinlaufen, ich bitte um Verzeihung, ich strecke meine Hand aus und möchte ihn berühren, doch dann verschwindet er. Mein geballter Hass richtet sich auf ein Gesicht, dass zu einem Menschen gehört, den ich abgrundtief hasse. Ich renne weiter und weiter und immer schneller. Plötzlich pralle ich gegen etwas. Ich falle um und ich schaue in die Augen, in die ich das erste mal sah, als ich auf diese Welt kam. Sie hilft mir aufzustehen und wir setzen uns, sie lächelt mich an und nach einer langen Zeit des Schweigens öffnet sie den Mund, um mir etwas zu sagen.
„Tina, Tina, wach auf. Du hast nur einen Traum, du träumst das nur!“ ich öffne die Augen und schaue in das Gesicht der Person, neben der ich gerade noch saß, sie lächelt mich an. Ich fordere sie auf, mir das zu sagen, was sie mir grade sagen wollte. Sie lacht und schüttelt den Kopf :“Schlaf weiter, meine Große“. Doch ich kann nicht mehr einschlafen.
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