| "Autor" |
Spiegel |
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geschrieben am: 04.04.2005 um 19:52 Uhr
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Ich lächel mein Spiegelbild an
Es zieht mich in seinen Bann
Denn es erwiedert mein Lächeln nicht
Und Tränen fliessen über sein Gesicht
Ich würde ihm gern so vieles sagen
Habe an es so viele Fragen
Und ich öffne meinen Mund
Doch mein Spiegelbild bleibt stumm
Zeigt es die Wahrheit, bin ich eine Lüge
Ich fürchte, dass ich mich selbst betrüge
Ein Vorwurft steht in des Bildes Augen
Das soll ich sein? Will es nicht glauben
Und eisige Kälte durchflutet mein Herz
Mein Lächeln vergeht in des Spiegels Schmerz
Ich suche vergeblich Halt an der Tür
Bin nicht länger alleine hier
Ich balle die Faust, der Spiegel zerbricht
Blutige Tränen rinnen über mein Gesicht
Ich sehe dir Scherben, sie brechen das Licht
Abwenden kann ich mich nicht
In den Augen, der Vorwurf, der nicht vergeht
Auf den Lippen die Worte, die niemand versteht
Und auf der Strasse sieht mich jederman
Mit dem Gesicht meines Spiegelbilds an
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.04.2005 um 20:05 Uhr
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Hallo Michelle,
nun, da hast Du ja direkt eine ganze Menge auf einmal in das Forum gestellt. Und dann auch noch Gedichte, von denen (wenigstens) ich nicht allzuviele an einem Tag verdauen kann, weil ich lieber noch etwas drüber nachdenken würde.
Einige haben mir nicht so viel gesagt (z.B. Falsch oder Mein Herz ),andere finde ich ziemlich gut: -µ- und Spiegel zum Beispiel, gefallen mir sehr gut.
Gruß
sweety
P.S.: Tatsächlich - es ist wirklich schwierig, sich alle Gedichte anzusehen und ihnen gerecht zu werden, wenn du auf einmal eine derartige Vielzahl sendest. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.04.2005 um 21:28 Uhr
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| dann nutz die erkenntnis - und spiegel das gute, warme, lebendige ! ;-) |
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