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Oberflächen - Übersetzung als Rätsel |
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geschrieben am: 05.06.2005 um 15:36 Uhr
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Frei nach Ernst Jandl's Technik der Oberflächen - Übersetzung: wer findet raus, welches Gedicht dahinter steckt?
Darf gerne als Kette ausgebaut werden.......
Wild guckt der Spitz. In Qualen der Gicht dreht sich ein Wurm. Der Hummer grollt. Ein zweiter schwemmt mit einem Floß, sinkt ab und taucht empor und schwärmt. Eine Tarantel saust geschwind. Verprellt den scheuen Luchs beim Igelfest. Eines Aales Zittergespenst schimmert goldenhell und schnarrend eröffnet jetzt den Chor ein Elefant: "Ich bin ein Hecht persönlich, als Souvenir geschickt nach Nimes!" |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2005 um 15:42 Uhr
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| Die Füße im Feuer von Conrad Ferdinand Meyer. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2005 um 17:58 Uhr
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rüschtüsch
...und nu du ein neues..... ;-)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2005 um 18:33 Uhr
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rofl
sau geil :D
das musste ich mal als strafarbeit auswendiglernen ..schreckliche erinnerungen ^^
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in the future
no one will be famous |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2005 um 19:06 Uhr
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Muss ja ein ganz schlimmes Vergehen gewesen sein, Nicki. :-p
Ok, dann mal los, um welches Gedicht könnte es sich hier handeln:
Überall geruhts zu gipfeln
alleinigst Du in Wipfeln
gespürest, kaum einen Hauch
weder vögelts
geschweige denn waldig
erwarte nur baldig
geruhest Du auch
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2005 um 19:18 Uhr
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Wanderers Nachtlied....
wunderbar! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2005 um 19:24 Uhr
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Dein grollender Hummer war auch nicht zu verachten. :-)
Ein wirklich schöner Thread. Mach weiter.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2005 um 19:30 Uhr
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öhm...soo schnell bin ich nicht, also seien alte Bestände neu aufgewärmt:
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
daß ich so fröhlich bin,
eine Burzelmaid uralter Zeiten,
die kommt mir nicht aus dem Sinn.
So manches Bett hat sie durchschunkelt,
manch Freier floß in sie hinein,
weil ihre Melonenberge gefunkelt
im Abendsonnenschein.
Wie eine Jungfrau sitzet
sie hier nun wunderbar,
ihre Zahnprothese blitzet,
sie kämmt ihr spärliches Haar.
Sie war mal 'ne dampfende Ramme,
verlor einst ihr Bein dabei
durch eine wundersame,
gewaltige Vögelei.
Ich glaube, die Freier blicken
erinnernd und glücklich sich an,
und das hat mit ihrem *****
die einbeinige Lore getan !
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2005 um 20:41 Uhr
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| ^ Das ist natürlich einfach, ich lass mal jemand anderen lösen. ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.06.2005 um 11:49 Uhr
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Heinrich Heine, Die Lorelei ^_^
Ihr zwei seid spitze ;-)
greetz -=metA=- |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.06.2005 um 13:39 Uhr
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Alles Ferkelige frisst nur rein Gleiches,
was umfällt, fängt es, schier würgt's schwer Reiches,
blass und beige reiflich eher ist's cutan,
das ewig Weichliche zieht Dunst hinan. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.06.2005 um 12:12 Uhr
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| Goethe, Faust, zweiter Teil, letzter Akt, letzter Satz. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.06.2005 um 12:54 Uhr
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so ist es!
also nu du nu wieder, sweety! ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.06.2005 um 14:00 Uhr
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Stufig
Jeder Blütenwelk und jedes Jugend Ichsein
Im Alter aufweicht, spült jedens Stufigsein
blümt Jedwedigkeit nach jeder Stolperweis und Strauchelwort
zeitig
und darf nichtens ewiglichlein dauern
das Herze muss den Lebensruf
bereiten, hoppedihopp
zum Ab und Neuschied im Beginne
Umsicht und in Tapfer und Trauer
im Gebinde sich ergebern
Und jedes Alpha findsich im Omega
das uns beschütztest und was uns hülfe
zu Lebern
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.06.2005 um 14:59 Uhr
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Stufen (Hermann Hesse)
vortrefflich! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.06.2005 um 15:25 Uhr
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"zum Ab und Neuschied im Beginne" ist für sich allein schon ein Hammer.....
denkbar wäre vielleicht aber auch:
Bereit zum Abschiet sein und neues Gerinne
um sich in Abfürkeit und ohne Schauern
in ungeheuren Windungen zu übergeben.
Und jedem Andrang wohnt sein Glauber inne
der uns beschmutzt um uns mit Siff zu bekleben.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.06.2005 um 17:15 Uhr
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Ode an den Freddy
Freddy, tön er Pötterdschunken,
Dockern im Delirium,
Biervertretern (feuchtbetrunken,
hemmungslos, weil ein Teil Rum!)
seine zauberhaften Lieder!
Was auf der Mole eng verteilt:
alle Menschen werden Brüder,
die sein Sahnelied ereilt.
Seid umschlungen, Millionen!
Riesenzirkus der ganzen Welt!
Brüder - überm Zirkuszelt
muß der liebe Freddy wohnen.
Dem der große Wurf gelungen
eines Rundes Freund zu sein:
der ne gold'ne Scheib' errungen,
mischte sein Gedudel fein!
Ja - wer Eintritt in die Säle
sein nennt, wo der Freddy stund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
weinend sich aus diesem Bund. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.06.2005 um 22:01 Uhr
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Schön gedichtet, schön gereimt. Herrlich pathetisch dazu - man kann es übrigens gut auf die Melodie von "Freude schöner
Goetterfunken" singen" ;-)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.06.2005 um 22:18 Uhr
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joa des passt scho...der Ludwig van Schiller !
Also bist du schon wieder dran, Sweety; es sei denn der Metamorphe liefert noch was nach, der hatte ja die einbeinige Lore geknackt.......... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.06.2005 um 22:42 Uhr
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| Ich hoffe auch mal auf Meta, hab im Moment ohnehin nix auf Lager. Aber ich bleib auf jeden Fall am Ball. :) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.11.2005 um 09:13 Uhr
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Wehr nie ein Wort mit Tränengas!
Wehr nie der humorvollen Hechte
am Fluße eingebetteten Spaß,
den verkennend Dolch nicht Tier'schem löschen möchte! Geändert am 26.11.2005 um 21:29 Uhr von Haschekluender |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.11.2005 um 20:49 Uhr
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Erinnert mich sehr an:
Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht wie Krümel pieksen...
aber keine Ahnung von wem das ist, haschekluender |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.11.2005 um 21:27 Uhr
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ist zwar nicht ganz regelgerecht, wenn du eine Oberflächenübersetzung mit einer weiteren Oberflächenübersetzung entschlüsselst (Original: aus Goethes "Wilhelm Meister": "wer nie sein Brot mit Tränen aß, wer nie die kummervollen Nächte am Fuße seines Bettes saß, der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte!"), aber wegen deiner Zartheit wollen wir mal nicht so streng sein!
Also, du bist dran.......... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.11.2005 um 00:21 Uhr
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Schönen guten Abend möchte ich wünschen,
und fragen: Was ist denn eigentlich "Ernst Jandl's Technik der Oberflächen - Übersetzung" ?
Hab's gegoogelt und bei Wikipedia nachgefragt, aber nirgend eine Antwort finden können.
Eine Antwort würde mich freuen, nicht geschlagen zu werden auch.
In diesem Sinne,
Bömbi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.11.2005 um 12:29 Uhr
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Lieber Bömbi,
Ernst Jandl (österreichischer Poet) hat nicht nur eigene, ganz wunderbare, teilweise dadaistische lyrische Schöpfungen hervorgebracht. Er hat auch andere Lyrik, die nicht aus seiner Feder stammte, umgeformt, indem er weitgehend Phonetik oder aber auch Schreibweise beibehalten hat, aber einen ganz anderen Kontext (Sinn/Unsinn...) präsentierte. Das nannte er Oberflächen-Übersetzung.
Und damit du es ganz verinnerlichen kannst, hier ein Text zum entschlüsseln - speziell für dich gemacht (nein, nicht vom Meister Jandl persönlich, aber vielleicht in seinem Sinne...):
Schön eng outen Amtmächte Ich-Wünsche, Umfragen; Faschisten eigentümlich: ernst; ja, Handelndes Tick: nickt er? Ob er will lächeln über Seezungen-Happs, Gecko-Orgelton dabei?
Fick, kippe die anarch-, gewrackt-Tavernigen ! Eine Hand fort winden können! Eine Hand fort für dem sich freiend: nichtiges Schlagen zu Pferden, auch Indisch's im Sinne (Bombay!).
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.02.2006 um 21:57 Uhr
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auf ein neues...:
TürkenWege
trittst du
Tür auf.
Korrekt, Alder?
Tür
führt zu
krasse neighbourhood.
Was gucksu !
Sacht neighbour:
Ali, Tür bleibt
für dich zu !
Bin ich Aschloch
oder was ? |
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