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geschrieben am: 15.07.2005 um 14:21 Uhr
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Janine fand Matties Adressbuch in der Schublade bei dem Telfon und rief Matties Tante an. “ Sie ist in einer Stunde hier” , sagte Janine, als sie auflegte.
“Wer ist in einer Stunde hier, fragte Celine, die frisch geduscht und umgezogen, das lange Haar offen unter einer Chicago - Cubs - Mütze, in der Küche kam.
“Auf dem Weg zum Spiel?”, fragte Janine.
“Dieses Jahr werden wir gewinnen, sagte Celine lachend. “ Wer ist in einer Stunde hier?” , wiederholte sie.
“Deine Großtante.”
“ Heidi? Warum?” Besorgnis blitze in Celines blauen Augen auf.
“Startklar?”, fragte David, als er zu den Frauen in der Küche stieß.
“Vielleicht sollten wir doch nicht gehen,”, sagte Celine.
“Stimmt irgendwas nicht?”, fragte David.
“Matties Tante kommt vorbei”, sagte Janine.
“Das ist doch großartig, wo ist das Problem, Celine?”
“Mama?”, fragte Celine.” Gibt es irgendein Problem?”
Mattie hob den Blick zu ihrem Mann und ihrer Tochter, und ihre Augen waren wie eine gierige Kameralinse, die ein Bild nach dem anderem schoss - ihre Gedanken rasten zurück durch die Zeit und lüfteten Erinnerungen um Erinnerungen - das erste Mal, dass sie David gesehen hatte, das erste Mal, dass sie miteinander geschlafen hatten, das erste Mal, dass ihr wunderschöne Tochter in den Armen gehalten hatte. “Ich liebe euch beide so sehr.” Bitte denkt immer daran, wie sehr ich euch liebe.”
“Wir lieben dich auch”, sagte David und küsste Mattie sanft auf den Mund.” Wir kommen bestimmt nicht zu spät zurück.”
“Du bist ein wundervoller Mann, David Smith”, flüsterte Mattie in sein Ohr und genoss seinen Geschmack, seinen Geruch und seine Berührung.
Celine trat vor ihren Rollstuhl, beugte sich herab und nahm ihre Mutter in die Arme, als wäre sie die Mutter und Mattie das Kind.
“Sei geduldig mit deinem Vater”, sagte Mattie, bevor das Mädchen etwas sagen konnte.” Bitte versuche zu akzeptieren, was immer ihn glücklich macht.”
Celine starrte ihre Mutter direkt in die Augen. Als ob sie verstehen würde. Als ob sie es wüsste.” Du bist die beste Mutter, die man überhaupt haben kann”, sagte sie so leise, dass nur Mattie es hören konnte.
“Mein süßes Baby.” Mattie drückte ihr Gesicht in das Haar ihrer Tochter, merkte sich seine Beschaffenheit und das Gefühl auf ihrer Haut.” Geh jetzt”, drängte sie sanft.” Es wird Zeit.”
“Ich liebe dich”, sagte Celine.
“Ich liebe dich”, wiederholte David.
Ich liebe euch, rief Mattie ihnen stumm hinterher und sah ihnen nach, bis sie verschwunden waren, ihre Bilder für immer in ihre Seele gebrannt. Passt gut aufeinander auf.
“Haben sie etwas gesagt, Mrs. Smith?” Fragte Anja. Mattie schüttelte den Kopf, als sie Anja mit einer Schale frisch gekochter Suppe nahen hörte.
“Hühnersuppe mit Nudeln, sehr gut für Sie”, Anja führte einen vollen Löffel zu Matties Mund.
“Das kann ich machen”, sagte Janine und nahm Anja die Schale ab. “Warum gehen Sie nicht nach Hause? Ich bleibe bei Mattie, bis ihre Tante kommt.”
“Sie sicher?” Anja zögerte und sah Mattie an.
“Geh ruhig!, erklärte Mattie ihr.” Und danke, Anja. Danke für alles.”
“Bis morgen.”
“Lebewohl”, sagte Mattie und sah ihr nach. Ein weiteres Bild für den Skizzenblock ihrer Seele.
“Suppe, sagte Janine, als sie allein waren, und führte den Löffel an Matties Mund.” Richt sehr lecker.”
“Danke”, sagte Mattie, sperrte den Mund auf wie ein frisch geschlüpfter Vogel und spürte, wie die warme Flüssigkeit durch ihre Kehle sickerte.”Vielen dank für alles.”
“Nicht reden. Essen.”
Mattie ließ sich von Janine mit der Suppe füttern und sagte nichts mehr, bis die Schale komplett ausgelöffelt war.
“Da hatte aber jemand Hunger”, bemerkte Janine, und ihre Lippen verzogen sich zitternd zu einem tapferen Lächeln.
“DU bist eine gute Freundin”, sagte Mattie.
“Ich hatte ja auch genug Übung”, erinnerte Janine sie.” Wir kennen und schon seit Uhrzeiten. Sind das jetzt schon wirklich mehr als dreißig Jahre?”
“Dreiunddreißig”, ergänzte Mattie und fragte dann nach kurzem Überlegen:”
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