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geschrieben am: 03.08.2005 um 15:08 Uhr
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I let you go, I let you fly!!
Meine Capri-Sonne....
wir lernten uns über tausend Umwege und rein zu fällig kennen, hatten wenig Kontakt und doch erwuchs daraus urplötzlich ein Gefühl der Zweisamkeit und Zusammengehörigkeit. Wir waren uns fern, hatten uns nie zuvor gesehen und doch kamen wir uns nah, hatten eine Ebene, die man so schnell eigentlich nicht haben konnte. Wir waren begeistert, telefonierten stundenlang, sprachen über Gott und die Welt, hatten uns einander gern und lernten uns weiter kennen. Komplimente, viele Gemeinsamkeiten, liebe Worte, Aufmerksamkeiten, Witz u. so vieles zeichnete uns einfach aus. Es schien, dass man nicht sehen braucht, um zu verstehen und zu fühlen.
Dann das erste Treffen...wir umarmten uns und es fühlte sich gut an, einfach gut. Wir gingen spazieren, lachten, freuten uns und merkten, dass wir beide mehr wollten. Wir waren uns sicher, erkannten uns in dem anderen wieder, wollten uns nahe sein, auch persönlich. Wir flirteten, tummelten herum und alles schien im Zeitraffer neben uns zu versinken. Die Welt stand kurzweilig still. Der erste innige Kuss, weitere Umarmungen, Sonnestrahlen, Wärme auch im Herzen, es fühlte sich toll an. Wir pendelten durch die Stadt, ulkten herum und alles war wunderbar. Wir hatten uns gefunden. Was folgte war die erste Nacht zusammen. Wir lagen aneinander, küssten und hielten uns fest. Es war innig und doch wollten wir nichts überstürzen und so schliefen wir ein, Arm in Arm, ganz nah!! Die Trennung am nächsten morgen, die Arbeit rief. Schon auf dem Weg heim folgten SMS, man vermisste sich, wollte eigentlich wieder zurück. Wir telefonierten und freuten uns auf das Wiedersehen, auf die Fortsetzung dessen, was so schön begann!
Das Wochenende drauf….ein Wiedersehen, weitere Momente des Glücks, der Zweisamkeit und der Gewissheit, dass man sich lieb hatte. Wir unternahmen soviel, waren auf Achse und schlenderten Hand in Hand von Ort zu Ort. Es war toll. Andere spürten dieses Band zwischen uns und freuten sich mit uns. Alles lief, wie es laufen musste und wir wussten, dass es richtig für uns war. So kam der zweite Abschied und schließlich die Erkenntnis, man hatte sich verliebt, ja mehr noch. Den Wolken und den Sternen nah, begann nun dein neuer Job und mit ihm eine Zeit, die einiges zum Wanken brachte. Zweifel kamen auf, Zeit wurde immer knapper und Begegnungen zwischen uns waren auf Eis gelegt…..4 Wochen lang. Auch die Telefonate wurden weniger, kürzer und waren von alltäglichen Dingen durchflutet. Liebeleien, nette Worte, nur wenig blieb übrig, da du gedanklich zu sehr in deinem Beruf involviert warst. Auch der Erfolg ließ zunächst auf sich warten und so war deine Anspannung dem entsprechend. Ich wartete beharrlich und auch, wenn ich Zweifel hegte, Zweifel, ob es wirklich diese Liebe war, nach der man sich sehnte, hielt ich aus, ließ nichts und niemanden meine Gefühle zu dir schmälern. Ich wurde versetzt, vergessen, zur Terminsache und auch wenn ich wusste, warum es so war, so verstand ich es nur schwerlich, malte mir Dinge aus, an die ich nicht glauben wollte.
Dann eine Schreckensnachricht für mich: Ich war krank! Wie vor den Kopf geschlagen, wollte ich mich deiner Gefühle versichern, übte Druck aus und dachte, es muss doch gehen. Ich wollte einfach bei dir sein und doch verhinderten viele kleine Dinge unser Zusammenkommen. 4 Wochen Hölle, Zweifel, Ängste und scheinbar unüberwindbare Probleme, die keinen Abbruch zu nehmen schienen. Doch man hielt aneinander fest, versuchte zu verstehen, gab sich die Mühe, alles richtig zu machen. Ich nahm von meinem Druck Abstand und schließlich erzählte ich dir von meiner Hiobsbotschaft, die auch für dich eine große Bewährungsprobe bedeutete. Würdest du mir beistehen, für mich da sein können? Gehst du mit mir durch diese Zeit? Werde ich gesund und hält diese Liebe all dem Leid stand?
Es schien aussichtslosÂ…..
Schließlich kam ein weiteres Wochenende, wir waren verabredet u. doch sahen wir uns nicht. Du machtest eine Shopping-Tour, während ich darauf wartete, dass du endlich wieder zu mir kommst. Ich brauchte dich, vermisste und begehrte dich. Doch kein Wort….Abends, Samstag, dann die ersten Worte, „wir sehen uns morgen, ich liebe dich, wir kriegen das schon hin, ich denke an dich und fühl dich gedrückt!“…..
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