| "Autor" |
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geschrieben am: 21.08.2005 um 15:11 Uhr
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Ich
mit Schmetterlingsflügeln bekränzt
Schwarz gegürtet
von braunem Leder umschmeichelt
Handküsse werfend
mit dem Fuß aufstampfend
brüllend
schlagend
tanzend.
Unter anderen Umständen wäre ich zahm,
aber in diesem Zustand -
unwissend
taub
blind
unwissend
Die Bohlen eines Schiffes könnten nicht schwankender sein, bei Sturm, die Segel eingeholt, hilflos auf den Weiten des Meeres.
Und kein Land in Sicht Geändert am 21.08.2005 um 15:14 Uhr von Nekir |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.08.2005 um 17:43 Uhr
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Hallo Nekir,
abgesehen davon, dass ich die Zeilen ein wenig düster empfinde, gefällt mir die Umsetzung des Gedichtes, weil es eine derart
resignierende und orientierungslose Wahrnehmung gut und nachempfindbar wiedergibt.
Gruss
sweety |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.08.2005 um 22:50 Uhr
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ich empfinde es nicht als vollkommen negativ. dieser "tanzende zustand" kann ja auch sehr angenehm und befreiend sein. ich empfinde das ganze eher aggresiv als düster. das einzige was das ganze düster macht sind die letzten beiden zeilen...
sehr sehr gut... *nickt*
LG
Soul |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.08.2005 um 13:28 Uhr
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Danke euch beiden.
Genau diese Zerissenheit wollte ich zeigen, zwischen dem tanzenden und dem orientierungslosen.
schön, dass euch das gedicht gefällt, freut mich.
Nekir |
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