| "Autor" |
die melodie der nacht |
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geschrieben am: 02.09.2005 um 18:28 Uhr
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stolpern mit hastigen schritten
hektik
fühlst dich krank
ausgelaugt
taumeln
gedanken
sind wirr und
fallen durcheinander
brüllen dir ins ohr
die sonne sinkt und
es wird kühler
endlich entkommen
lässt das laute leben hinter dir
der duft des sommers
zieht durch die nachtluf
du atmest ihn ein
tief
das einzige geräusch
das zirpen der grillen
die gedanken werden leiser
endlich still
die nacht erhebt sich und
flüstert leise in dein ohr
begrüßung
auftakt
die luft wird dunkler,ein
schleier nach dem andern legt sich über dich
ein stern
glüht am himmel weiß
ein trommelwirbel
in dir
noch leise
doch er lässt dich beben
tief
innen
ein neuer stern glüht auf
ein neuer trommelwirbel
und du machst den ersten schritt
leise
und sacht
es wird dunkler und
du siehst den mond am himmel
rund
kalt
seine kälte ist warm in dir
die trommeln beginnen
den rythmus
du bewegst dich weiter
die erste drehung
perfekt und noch immer so zart
deine schritte werden schneller
die trommeln lauter
und die melodie beginnt
eine einsame
flöte
die pauke setzt ein
du tanzt
und lauter
lauter
wird die melodie der nacht
fiebrig glätzen
deine augen
du drehst dich
drehst dich
die melodie der nacht
es wird stärker
mit tausend geigen und trompeten
erklingt die symphonie
deine augen
blicken nur ins leere
in ihnen spiegelt sich
der blanke
blasse mond
wie besessen tanzt du
siehst nichts mehr
als den mond
hörst nichts mehr
als die melodie der nacht
tanzt
tanzt
schneller
wird die musik
schneller wird dein tanz
und ein großes brausen
ist nur mehr die musik
erfüllt dich
erfüllt die ganze welt
jeder paukenschlag lässt
die erde erbeben
alles lauscht
der melodie der nacht
trocken deine lippen
erschöpft
dein gesicht nass vom schweiß
deine augen in
hellem, wildem glanz
dein körper in wilden zuckungen
im bann der musik
willst tanzen
erkennst mit wut
wie du fällst
du liegst und
willst die nacht nicht
verlassen doch
deine augen schließen sich
zum letzten mal
siehst du den mond
hörst du
die töne
atmest du ein
dann ist
in dir alles still
ein weiches tuch deckt
zu deine gedanken
du fällst in dunkelheit
und die melodie fährt fort
ohne das geringste stocken
der mond
lächelt kühl
niemand überlebt
die
MELODIE DER NACHT...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.09.2005 um 15:48 Uhr
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| einfach nur leise lächelt |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.09.2005 um 19:36 Uhr
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passend und interessanter Gedanke in Worte gefasst....vielleicht etwas lang, aber es gefällt
Gruß, _anima_ P.L. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.09.2005 um 16:34 Uhr
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*kopf neigt* danke...
war mal wieder eine dieser phasen dankenswerter inspiration, wo man schreibt ohne es selbst mitzubekommen... |
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