| "Autor" |
Paradoxon Poesie |
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geschrieben am: 09.09.2005 um 14:28 Uhr
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Beginnen solls mit klugen Fragen,
enden solls mit hübschem Reim,
mittig stehen hohle Phrasen
- bleiben soll des Verses Keim.
Kann man denn in Strophen sprechen?
Darf es nur die Sprache sein?
Solln die Balken biegen, brechen
- weiß ich doch die Antwort: nein.
Dichten müsst ich in den Grenzen,
Dichter sollen Richter sein.
Will mich nicht an Rhythmen halten,
gebe nicht viel auf die Rhythmik,
noch den Reim,
noch Sinn,
noch will ich, dass
ich Dichter bin. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.09.2005 um 19:30 Uhr
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So lass es sein, ersticks im Keim,
damit der Reim an Halt verliert,
neues wird ausprobiert,
um Ideen zu kreieren,
durcheinander, aneinander,
gebeugt, gerade,
das ist deine Wahl,
denn Dichter stellen sich jeder Qual,
gezeichnet vom Leben selbst...
gut geschrieben, nebenbei ;)
Gruß, _anima_ P.L. |
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