Auf den Beitrag: (ID: 39206) sind "28" Antworten eingegangen (Gelesen: 2133 Mal).
"Autor"

Worte

Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 20.02.2006    um 21:56 Uhr   
Worte,
leicht wie eine Feder,
fliegen zu dir hin,
über Dächer hinweg,
tun sie es den Vögeln gleich,
immer höher hinauf,
bis zum Himmelszelt

Worte,
einst eingefangen mit dem Herzen,
weggeschlossen aus Vorsicht,
und nun endlich wieder über die Zeit,
quicklebendig wie am ersten Tag,
durch der Liebe Kraft,
aus ihrem Winterschlaf befreit

Worte,
sorgsam erdacht und gewählt,
um ganz und gar einmalig zu sein,
suchen sie dich nun,
wollen sich dir schenken,
und ist's ihnen zu verdenken,
sind schließlich so weit gereist

Worte,
leicht wie eine Feder,
fliegen sie zu dir hin,
dort - wo keine Grenzen mehr sind

Worte,
sanft wie ein zarter Hauch,
wünschen sich so sehnlich,
dich endlich zu finden,
über alle Entfernungen hinweg,
einzig und allein nur für dich bestimmt
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 21.02.2006    um 18:26 Uhr   
gleitende Wesen
durchbrechen meine dunkle Stille
unter Tränen geboren
unter Tränen sterbend.

bedrohliche Schatten,
die mich ansahen,
nachdachten über mich
und mit kaltem Griff
meine Gedanken
hintunter zogen ins schwarze Wasser
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"Autor"  
Nutzer: Butterflychen
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geschrieben am: 22.02.2006    um 18:41 Uhr   
worte sind wie schall und rauch....
Ich begleiche keine Rechnungen, ich pflege sie
Wenn Du weisst wer du bist, dann ist es egal was andere meinen über dich zu glauben.
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 22.02.2006    um 22:10 Uhr   
das Wort
das beflügelnde
hat zu aller Zeit
Verzagte hochgezogen
zum zündenden Flug
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 24.02.2006    um 01:05 Uhr   
wieder in den Fluss
der Worte finden
der trägt

wieder den Stromschnellen
der Zeit totzen
den Untiefen

wieder dabeisein
auf Flusswegen
zum Meer
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 24.02.2006    um 01:55 Uhr   
wie ein verlorenes Wort
suche ich dich
wie einen Ton
aus der Flöte gefallen
wie einen Reim
der sich davongeschlichen
immerzu suche ich dich
und finde im Schatten des Glücks
nichts als den Schmerz
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"Autor"  
Nutzer: Nekir
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geschrieben am: 24.02.2006    um 18:49 Uhr   
wunderschön alle zusammen
worte sind eben eines der schönsten themen
Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit!
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"Autor"  
Nutzer: Nekir
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geschrieben am: 24.02.2006    um 18:53 Uhr   
Wie Wasser tropfen deine
Worte zu
Boden.

Perlen von
mir
ab.
Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit!
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 24.02.2006    um 20:47 Uhr   
eine Welt zaubern
in der sich leben lässt
Wort um Wort
wie ein Dach über dir
Wort um Wort
wie ein winziges Terrain
wo du verweilst
wo dir ein Licht aufgeht
für ein kurzes Lebenslang
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 25.02.2006    um 02:38 Uhr   
klingt nach goretex @ nekir :-)
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"Autor"  
Nutzer: Nekir
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geschrieben am: 25.02.2006    um 13:49 Uhr   
ja ja *g* könnte man denken
ich bin halt gut impregniert...;-)
Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit!
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"Autor"  
Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 25.02.2006    um 14:05 Uhr   
Wenig Zeit ist uns.
Orte sind uns unbekannt.
Richtig ist manchmal falsch.
Trotzdem genießen wir das Leben.
Erst recht, wenn schöne Worte uns begleiten.


(naaaaja, nur so dahingekritzelt, innerhalb von einer halben minute :P )
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 25.02.2006    um 22:09 Uhr   
zu wecken
die schlafende Schöne
zu erhorchen
in Lüften ein Lied
zu berühren
zum Leben den Stein
zu verwandeln
das Chaos in Kraft
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 28.02.2006    um 23:27 Uhr   
Bilder
die sich festsetzen im Kopf
das Zentrum blockieren
Krieg-Hass-Mord-Leiden-Hunger
ich suche nach Worten
aufzufangen das Unauffangbare
ich suche nach Tönen
mitzutragen das Unerträgliche das Unsagbare
möcht nicht sprachlos bleiben
nicht ersticken
Rose-sage ich-sage Rose
und Zeder-sage ich-sage Zeder
du Baum an der Stirnseite
meinen kleinen Gartens
deine Sprache ist das Grün
du überdauerst
wie Hoffnung überdauert
alle Wechsel alle Winter
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 09.03.2006    um 22:28 Uhr   
gegen Resignation
gegen Müdigkeit
gegen Angst

gegen die Kälte
die durch die Poren
der Zeit zieht

mit der Kraft
einer Feder
Felsen verrücken
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 12.03.2006    um 20:09 Uhr   
Ein Gedanke
der mich hochtreibt
in der Frühe

mich begleitet
ins Bad
zum Kaffeetisch

verweilt
auf der Stirn
in steiler Falte

mit mir rotiert
durch den Tag
durch die Stunden

Gestalt zu finden
in Zeichen
auf weißem Papier
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"Autor"  
Nutzer: chantiro
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geschrieben am: 16.03.2006    um 22:48 Uhr   
zerbrechlich wie ein Glas
aus Kristall
nimm behutsam
das zarte Gebilde
und halte es gegen den Tag
vielleicht erkennst du
im Zauberkreis
sich brechenden Lichts
Spuren gebrochenen Seins
aufgefangen im Spiel
gezündeter Farben
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 07.05.2006    um 21:19 Uhr   
wie Wasser
wie Brot
wie ein Kuss
wie ein Ja
zum Leben
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 07.05.2006    um 21:25 Uhr   
wohin
frage ich
führt am Ende
die Straße der Gedichte
mag sein
an ein Ufer fernab vom Tag
in die Stille hinter dem Sturm
in den Horizont des Wohin
in Gärten der Inspiration
mag sein
dort angekommen
bist du dir ein Stück
näher gekommen
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 09.05.2006    um 22:31 Uhr   
die Straße der Gedichte
quer durch die Zeit
Stein für Stein
gewagter Weg
aus Ausweglosigkeit
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"Autor"  
Nutzer: Nekir
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geschrieben am: 10.05.2006    um 14:37 Uhr   
Da ist ja mal viel Schönes und Zartes hinzugekommen :-)
Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit!
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 10.05.2006    um 20:14 Uhr   
zuweilen

öffnen sich Schleusen
und es fließt es fließt
aus der Feder

Linien wie Flüsse
nicht zu fassen
im Fluss voran
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 11.05.2006    um 20:57 Uhr   
federleicht
der Brückenschlag
von mir zu dir
von dir zu mir
Worte unterwegs
zu wägen was trägt
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Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 17.05.2006    um 21:26 Uhr   
nicht stehen bleiben
an dem Platz
der dich zuschnürt

lähmendes
überschreiten
in die Offenheit
lebendiger Sprache
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 19.05.2006    um 22:33 Uhr   
das Wort zerbricht wie Holz
wie ein Holz seitlich knistert
halb Feuer
halb Verlassenheit
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"Autor"  
Nutzer: gaucho
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geschrieben am: 27.05.2006    um 23:14 Uhr   
das Wort verwandelt sich
sobald es
dem Weiß der Seite aufsitzt

das Licht dringt nicht mehr zu ihm vor
abgeschnitten von allem
bleibt es von Stürmen verschont

im zugeschlagenen Buch
ist seine Einsamkeit
namenlos
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