Auf den Beitrag: (ID: 39233) sind "16" Antworten eingegangen (Gelesen: 1113 Mal).
"Autor"

eis.

Nutzer: orla
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 508

geschrieben am: 25.03.2006    um 11:25 Uhr   

Mir ist kalt
um mich existiert nur eis
niemand sieht mich frieren
ich trage ein dickes fell
wenn sonnenstrahlen mich treffen
dann bringen sie mich zum lächeln
doch mir ist kalt
ich lebe im eis

.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Perfectus
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 15.05.2003
Anzahl Nachrichten: 271

geschrieben am: 27.03.2006    um 19:52 Uhr   
hm...

Noch jemand,
der erfriert.

Noch jemand,
der einfriert.

Noch jemand,
der friert.

Mir ist kalt,
so ist mein Leben halt,
so ist es zurzeit halt,
alles ist kalt.

Schenke wenigstens dem Wetter und den Texten ein Lächeln,
Lenke wenigstens die Kälte weg von deinen Schultern,
denn Merke: Das Gute und die Wärme kommt zu dir, wenn du es am wenigstens erwartest.

.in diesem Sinne.

MfG Besim D.
  Top
"Autor"  
Nutzer: orla
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 508

geschrieben am: 23.04.2006    um 08:37 Uhr   

Ich bin umgeben
von einem geröll aus schnee und eis
betäubend ist die kälte
doch niemand sieht mich frieren
ich trage weiß
unscheinbar existiere ich
pflege mich tarnen
und es wird kälter um mich
ich lebe im eis

.
  Top
"Autor"  
Nutzer: orla
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 508

geschrieben am: 23.04.2006    um 08:46 Uhr   

Je weniger ich erwarte
desto geringer könnte enttäuschung sein
- also erwarte ich nicht

Was kommt auf mich zu
aus diesem eis
gleich kalt wird es sein
gleich weit
nicht einladen ist dieses weiß
nicht wärmend
nicht leicht
was bleibt ausser verharren
was bleibt
...

.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Perfectus
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 15.05.2003
Anzahl Nachrichten: 271

geschrieben am: 24.04.2006    um 02:01 Uhr   

Ich weiß was bleibt,
Ist es Einsamkeit,
Ist es Traurigkeit,
Ist es Enttäuschung,
Ist es Verzweifelung,
Ich glaub es bebt,
Nur wer so lebt,
Und nur sein Nest webt,
Wird nicht lange leben,
Und sich nach oben erheben,
Genau so wie im Eis,
In meinem Schloss,
Dort floss soviel Trauer,
Nein, es fließt immer noch Trauer,
Neben Blut und meiner Wut,
Floss eine ganze Tränenflut,
Innerlich froh ich ein,
Und schloss mich letztendlich ein,
hm, gibt es ein Ende? NeinÂ…

MfG Perfectus alias Besim D.
  Top
"Autor"  
Nutzer: orla
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 508

geschrieben am: 27.04.2006    um 21:56 Uhr   

Mir ist kalt
in diesen weiten
seit unendlichen zeiten
bin ich umgeben von eis
Ich friere
niemand wird es sehen
erfriere
während winde ziehen
mir ist kalt
und der einzig eisige halt
wird stets vor sonne fliehen
Ich lebe im eis
trage mich weiter
lebe das leben
und ich weiß
einzig warm wird es heiter
Ich friere
klammer mich an wärme
die ich doch verliere
mir ist kalt
ich lebe im eis
verharre
erstarre
niemand wird mich suchen
denn ich lebe weiß in weiß

.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Perfectus
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 15.05.2003
Anzahl Nachrichten: 271

geschrieben am: 28.04.2006    um 02:00 Uhr   
Ich seh dich in weiß und weiß,
Es besteht aus einer harten Schicht dein Eis,
So sehr erfrierst du, dass du das Eis versorgst,
Deshalb texte ich, auf das du ein Signal hörst,
Niemand hatÂ’s verdient allein zu sein,
Also schließ dich nicht komplett ein,
Ich nehme alle Kälte auf mich,
Los und befreie dich gleich,
Sonst landen wir in Minusgrade,
Und das wird dann unser Ende,
Muss nicht sein, solche Wunde,
Doch warum ist es dann so kalt,
Auf das wir erstarren,
Und uns zu Tode erfrieren,
innerlich wächst und wächst das Eis,
Als würden wir es mit Kälte ernähren...
Kälte...

28.04.2006 / 01:35 Uhr
MfG Perfectus alias Besim D.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Maskerad
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 07.08.2002
Anzahl Nachrichten: 257

geschrieben am: 02.05.2006    um 01:14 Uhr   
Ich blicke in deine Augen
und sehe mich, meine Augen
versinke in meinem eigenen Blick.
Alle Gefühle, Gedanken und Sorgen
hinter diesen Augen kenne ich.
Fühle Sie wie meine eigenen.
Ein Blinzeln und ich sehe dich.
Sehe deine Augen.
So anders als meine.
Wie konnte ich denken, du seist wie ich?
In deinen Augen versinke ich und frage mich,
wen siehst du in meinen Augen?
Mich - Dich ?


Lyrics von Manapouri ...


anmerkung von Maskerad :

gemeinßam friert es sich einsam ....


the Maskerad

-Nichts ist unmöglich - entdecke die Möglichkeiten-
  TopZuletzt geändert am: 02.05.2006 um 01:14 Uhr von Maskerad
"Autor"  
Nutzer: orla
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 508

geschrieben am: 02.05.2006    um 14:03 Uhr   

Der schnee treibt
vom wind getragen
legt sich und bleibt
seit tagen
Der wind weht
vom schnee begleitet
friert und begräbt
wer ihn durchschreitet
Das wetter trübt jede sicht
verfälscht und verschluckt
jedes licht
Was bleibt ist eis
das kühl sich mehrt
Weit reicht dies weiß
das den blick verklärt
Wärme wandelt sich
von erinnerung zur legende
und wenn ich blicke
was sehe ich
den schnee
das eis
kein ende
Mir bleibt kalt in dieser welt
die mich mit ihrer kälte quält
Und seh ich mich
spiegelnd im eis
ich erkenne nichts
kein kontrast im weiß und weiß
und seh ich dich
durch schnee und eis
bist du wie ich
ganz weiß im weiß
Dies eis
ich hab es nicht geschaffen
doch es wird wie gletscher
trennend klaffen

.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Perfectus
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 15.05.2003
Anzahl Nachrichten: 271

geschrieben am: 07.05.2006    um 22:13 Uhr   
Der Schnee bleibt nur so lange, bis die Strahlen eintreffen,
Denn nur diese Schwerter mit Wärme können der Erde helfen…

Dir wird nicht länger Kälte bleiben,
Hör nur auf, auf Narben zu reiben,
Dann wirst du sehen, es ist zu schaffen,
Und egal wer diese Kälte erschaffen,
Der weiß nur, wie man solches Helfe,
Wie man den Schnee zu schmelzen bringe,
Wie man diese Kälte zu Wärme biege,
Und vor allem wie man dagegen siegeÂ…

Der Wind weht nur, weil es der wütende Sturm so möchte,
Denn er war es, der all unsere Lichter und Träume löschte…

07.05.2006 / 22:12 Uhr
MfG Perfectus alias Besim D.
  Top
"Autor"  
Nutzer: orla
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 508

geschrieben am: 12.05.2006    um 19:51 Uhr   

Nur eis das mich umgibt
mich stechend quält
und gefrierend liebt
mich bergend hält
und peitschend zieht
Nur eis das mich durchdringt
kälte in mir schürt
stille sich erzwingt
mir das leben schnürt
und eisige leere bringt
Nein... dies eis
ich hab es nicht geschaffen
dennoch
wetzt Žs an mir seine waffen

.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Perfectus
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 15.05.2003
Anzahl Nachrichten: 271

geschrieben am: 14.05.2006    um 21:04 Uhr   

Tränen fallen,
Zieh die Krallen,
Ein und wir fallen,
Mit diesem Eis,
Fallen wir im Kreis,
Umher mit dem Preis,
Sei es zu hüten,
Lass es wüten,
Nur nicht verbluten,
Erfrieren lassen,
Und zurück,
Lassen vom Eis,
Kalte Tränen fallen,
Aber nicht runter,
Sie erfrieren,
Bevor sie runterfallen,
Mit einem Satz,
Tränen Bestehen,
aus Wasser und Salz,
Und doch erfrieren sie,
Bevor sie runterfallen,
Das haben wir,
Nur der Kälte,
Zu verdanken...

14.05.2006 / 21:03
Perfectus alias Besim D.
  Top
"Autor"  
Nutzer: orla
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 508

geschrieben am: 20.05.2006    um 12:54 Uhr   


Kälte scheint unerschütterlich
die sonne brennt
doch ich spür sie nicht
Verzehrend zerrt der wind mich
birgt mich verklärend
unerbittlich
Ich schweife ab in diesem weiß
tauche, ertrinke, lebe im eis
Kämpfe mich fort
und bleibe doch
Schallend leise bleibt dies wort
verschluckt vom schnee
an diesem ort
Was also bleibt noch?

Mir bleibt kalt indessen
umringt von sympathien
die sich nur in minusgraden messen
Verharre im gleißend weißem weiß
allein
im wärmend kaltem eis
Vergesse vergessen um zu wissen
wärme wurde mir entrissen
Dies eis habe nicht ich geschaffen
schleichend schenkte es sich
umklammerte, liebte, beutete mich
Doch niemand sieht dieses treiben
das alles gefriert
bis auf ein leiden
welches stet in mir hallt
Und das leben geht weiter
bleibt mir auch kalt

.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Perfectus
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 15.05.2003
Anzahl Nachrichten: 271

geschrieben am: 26.05.2006    um 11:51 Uhr   
Hm, die Zeit rennt,
Tickt, tickt permanent,
Dies Werk scheint vereist,
Keiner antwortet,
Es scheint verspeist,
Scheint vergessen,
Und du wartest,
Wartest aufÂ…

Auf ein Stück Wärme,
Zwischen,
Den kalten Scherben,
Dies alles,
Ist nicht mehr dasselbe,
Es gibt,
Keine Salbe,
Jeder Schiebt,
Alles vor sich hin,
Ohne Sinn,
Und Verstand,
Ohne Wert,
Es scheint vereist,
Scheint vergessen,
Und du wartest,
Wartest aufÂ…

Auf ein Stück Liebe,
Zwischen,
Den kalten Zeilen,
Denn alles,
Was du auch machst,
Nichts,
Wird wieder wie früher,
Nichts,
Wird wärmer,
Nie wieder wie früher,
Es scheint vereist,
Scheint vergessen,
Und du wartest,
Wartest aufÂ…

Aber doch nicht auf,
Nicht auf Kälte,
Auf Kälte,
Kälte…

26.05.2006 / 11:12 Uhr
Perfectus alias Besim D.
  Top
"Autor"  
Nutzer: orla
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 508

geschrieben am: 31.05.2006    um 18:48 Uhr   


Ich erwarte so viel
erwarte ich auch nicht
Spüre ein gefühl
fühle ich auch nicht
Erkenne soviel
doch getrübt ist meine sicht
Um mich bleibt es kühl
das eis
es schmilzt nicht...
Ich hänge nicht an rettung
es wäre zuviel erwartung an sich
Hänge nicht an diesem kühl
doch durchdringt es mich
Spüre dieses gefühl
oder spüre ich es nicht?
Vielleicht ist es nur schein
der durch sonne auf dem eis sich bricht...
Nicht viel wissen ist mein
und das nur aus meiner sicht
Größe ist vielleicht doch nur klein
und eis so dünn
das es unter worten zerbricht...
Wie die welt sich auch bestellt
sie friert mich
Hält mich klammernd im arm
birgt mich
Ich hoffe so viel
doch hoffen hilft nicht
Nehme mich selbst in den arm
und halte mich
kümmere mich um ein stück mehr ich
und versinke letzten endes wieder im weiß
kalt bleibt es
doch dies ist mein eis

.


  Top
"Autor"  
Nutzer: Perfectus
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 15.05.2003
Anzahl Nachrichten: 271

geschrieben am: 06.06.2006    um 04:51 Uhr   
okay, ein neuer Tag bricht ein,
draußen ist es kühl,
die Vögeln fangen an zu singen,
doch können sie nicht ins herz dringen,
drinnen ist es kühl,
okay, so langsam frier ich hier ein,
und dies werk,
dies Werk ist genau hier richtig...


Dies EisÂ…

Dies Eis, dies Eis,
Jeder nennt es seins,
Wer weiß, wer weiß,
Vielleicht ist es gar,
Nur ein Schein wie wahr,
Wie wahr, wie wahr,
Pack meine Gedanken,
Entfern die Ranken,
Seh das Eis funkeln,
Es scheint als sei ich,
In der Kälte versunken,
Es sticht, es sticht,
Denn auch meine Sicht,
Fischt nach nem Eiskristall,
Warum ist mir nur kalt?
Vielleicht ist es gar,
Nur ein Schein wie wahr,
Vielleicht will’s bloß wärme,
Vielleicht willÂ’s uns verwirren,
Sowohl in guten,
Als auch in bitteren Zeiten,
Sowohl in Frieden,
Als auch in Streitigkeiten,
Glänzt unaufhörlich,
Dies Eis,
Bricht nimmer weg,
Ganz unerklärlich,
Dies Eis,
Will nimmer weg,
Hält mich fest an den Beinen,
Zehrt mich in die Vergangenheit,
Zurück in die Einsamkeit,
Und ich fang an mit zu weinen,
Dies Eis, dies Eis,
Jeder nennt es seinsÂ…

06.06.2006 / 04:44 Uhr
Perfectus alias Besim D.
  Top
"Autor"  
Nutzer: orla
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 508

geschrieben am: 14.06.2006    um 11:23 Uhr   

Flocke um flocke fallen hernieder
bedecken den boden in gleißendem weiß
winde wehen immer wieder
stärken und polieren das reflektierende eis
Die sonne strahlt warm
spiegelt sich glänzend wieder
verteilt gönnerhaft ihr "heiß"
doch kälte betäubt dieses nieder
bereitet die flur für das beständige weiß

Jene staffage scheint in diesem jetzt nur mir
durchdring und umringt mein ganzes sein
und gefriert mein leben bindend im hier
birg diese eingebung auch nur verklärenden schein

Flocke um flocke fallen hernieder
bedecken den boden in schillerndem weiß
doch das leben gebärt sich immer wieder
bleibt das land auch bedeckt von virulentem eis
Die sonne strahlt mollig
spieget sich flamment wieder
verstreut jovial ihr „heiߓ
auch die kälte stockt hin und wieder
und lichtet bisweilen ihr lähmendes weiß

Und nicht aus dünkel oder falscher abwägung
hohn oder schmälerung
erkläre ich dies eine eis als mein
ich erkenne es - nur darum
denn in diesem weiß bin ich ganz allein

.

  Top