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Nutzer: Daimonia
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geschrieben am: 01.05.2003    um 09:03 Uhr   
ich bezweifle ja, daß irgendjemand geschnallt hat, worum's eigentlich geht.
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Nutzer: Daimonia
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geschrieben am: 01.05.2003    um 09:03 Uhr   
also... ich halt auch nicht *lach*
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 01.05.2003    um 11:29 Uhr   
(zitat)ich bekomme ständig zu hören ich sei "hochbegabt" - wenn ich dieses wort schon höre kommt mir die galle hoch... ich kenne viele die ebenso "hochbegabt" sind wie ich und keinesfalls auf einem hohen ross sitzen... es ist eine qual - ein leben lang

was daran ist die qual? das krampfhafte bemühen diesen "ich bin anders als ihr"-status gegenüber seiner umwelt aufrecht halten zu müssen?

wenn ihr wüsstet wie ich einen einfachen menschen mit seinen einfachen sorgen, seinem einfachen glück und seinen einfachen probleme beneide!

komm von deinem hohen ross herunter, und du hast das gleiche.

gott, einen tag mit meinen augen zu sehen müsste man mit einem konsequenten lsd-trip vergleichen können - flackernde lichter, gefühle werden sichtbar - ich verstehe euch verdammt - ich SEHE was die leute denken bevor sie überhaupt ihren verdammten mund aufmachen

das ist nicht wirklich eine kunst. das nennt man sensibilität oder auch mit offenen augen durchs leben zu gehen.

- keine vorurteile

wissen

falsch! du glaubst nur zu wissen!

hochbegabt...dieses beschissene thema quält mich schon lange..."wenn du dich mehr anstrengen würdest, wärst du viel besser" - WENN - wenn ich lust hätte...wenn mir danach wäre euer verdammtes kleines belangloses spiel zu spielen und meinen arsch so wie ihr euren verkauft habt, zu verkaufen

nein danke

na fein, meine schulnoten waren miserabel, auf studium hatte ich keinen bock, sah keine perspektive - bis zu dem moment, da ich aufhörte etwas besonderes in mir zu sehen. das bin ich nämlich nicht. das belanglose spiel nennt man übrigens leben oder auch überleben

ich möchte mich nicht selbstbemitleiden - hey, es mag den eindruck erwecken - ist aber nicht so

an dieser stelle stellte sich dann doch ansatzweise ein lächeln auf meinen sonst so kaltstarren gesichtszügen ein.

ich sehe farben intensiver, ..

hast du die welt schon mit den augen eines anderen gesehen, dass du dies beurteilen kannst?

.. achte auf die kleinsten kleinigkeiten und kann mich an einem 1cm großen grashalm erfreuen wie mancher sich über einen lottogewinn.

das hat nun wirklich nichts mit hochbegabung zu tun. es gibt genug menschen mit beispielsweise geistiger behinderung, die gleiches tun.

- wer begegnet schon den menschen die ihn hassen mit seinem größten maß an respekt, wohlwollen und gelassenheit

jeder, dessen intellekt dem herausfordernden überlegen ist.

- gelassenheit...oh, der grundstein allen denkens... jeder sollte lernen gelassen zu sein...es bringt soviel mehr... sich zurücklehnen können und auf sich selbst vertrauen..

fein, halte dich daran.

ich werde nun dieses posting schließen - antworten sind eigentlich unerwünscht... oder wollt ihr mich interpretieren? - könnt ihr mir sagen was ihr hinter einer mauer seht durch die ihr nicht hindurchsehen könnt?

nein?

ich schätze, das ist der satz, den die meisten als arrogant interpretieren. ich nenne es dummheit; die dummheit zu glauben, man sei der einzige auf der welt, der anders ist.

...lasst es und freut euch an eurem leben - jede einzelne sekunde - jeden tag - und zerstreut eure sorgen...es gibt soviel wichtigeres und schöneres im leben als deine sorgen... glaub mir

und schon wieder: halte dich an deine aussagen.(/zitat)dieser ganze text ist nicht arrogant; er tropft vor selbstmitleid. "ich bin anders, keiner versteht mich." dabei ist es genau andersherum. du bist nicht in der lage zu verstehen.

man muss sich nur die geschichte der evolution ansehen um zu wissen, dass nicht die spezies überlebte, die sich aufgrund höherer intelligenz spezialisierte, sondern die, die sich an die gegebenheiten anpasste.

mein IQ liegt angeblich bei 172. schön und gut, nur was sagt das schon aus? der höchste IQ ist ein nutzloser besitz, wenn gleichzeitig der intellekt brachliegt. so gibt es vielleicht nicht viele, dir mir an intelligenz überlegen sind, aber ihr intellekt übersteigt den meinen bei weitem. einfach, weil sie sich für mehr interessieren, belesener sind, die augen offener halten.

ich weiß, was ich wissen muss; lerne, was ich lernen muss. darüberhinaus verschwende ich keine energien; ich bin diesbezüglich ein faultier. ich habe mich nicht spezalisiert sondern angepasst - und das macht mich schlussendlich zu einem gewinner im belanglosen spiel des lebens. der preis ist zum einen meine zufriedenheit mit dem, was ich habe und zum anderen das wissen, dass es sehr viel mehr werden kann, wenn ich es will.

vielleicht bist auch du irgendwann reif genug mensch zu sein.

V.


Geändert am 01.05.2003 um 11:37 Uhr von vulcania
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Nutzer: Gast_Paccy
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geschrieben am: 01.05.2003    um 13:45 Uhr   
@Vulcania
Ob es tatsächlich so erstrebenswert ist sich anzupassen, wage ich zu bezweifeln. Wenn Du schon von der Evolution sprichst, dann haben die angepaßten Lebewesen zwar recht lange überlegt, aber weiter kamen nur diejenigen, die sich auch weiter entwickelten.
Womit Du allerdings recht hast ist, daß Du den IQ als Maßstab anzweifelst. Der IQ Wert gibt nicht Deine Inelligenz an, nicht einmal einen Teil Deiner Intelligenz, sondern er beschreibt lediglich, wie gut Du in der Lage dazu bist, IQ-Tests zu bewältigen.
Natürlich kann man diese Fähigkeit mit anderen Fähigkeiten korrelieren, doch unter anderem bei Dir scheint es doch zuzutreffen, daß dieser Wert Dir nicht dazu verhilft stabil zu sein. (siehe Deine threads)
So wie bei Magnifikant muß man auch hier sagen: "Ja, ist schon recht, aber da fehlt etwas!". Und was fehlt ist auch offensichtlich: Stabilität und psychische Integrität. Und wer die nicht besitzt ist nicht zu beneiden, gleich auf welch hohem Niveau er instabil ist.
Fazit: gute Noten, hohe IQ Werte etc. sind ganz nette Spielereien, aber es zählt, was man aus seinen Fähigkeiten macht. Es ist wie mit dem Essen; darüber reden macht nicht satt.

;-) Paccy
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 01.05.2003    um 14:23 Uhr   
paccy .. mich anzupassen bedeutet für mich nicht zwangsläufig, dass ich meine individualität und somit meine persönliche entwicklung aufgebe, ganz im gegenteil .. der begriff anpassung unterliegt wie so vieles einer persönlichen sichtweise ..

so passe ich mich auf den sektoren an, die mir persönlich das leben erleichtern .. im speziellen erlaube ich mir hingegen viele verrückheiten .. das macht das leben schmackhaft ;-) ..

in einer hinsicht irrst du jedoch .. meine psyche ist äußerst stabil .. die threads, die du hier lesen kannst, sind nur momentaufnahmen, die mittlerweile einen sehr geringen teil meines lebens ausmachen .. jeder mensch verfällt einmal aus den unterschiedlichsten in depressionen - ich halte es für einen vorteil, das ganze benennen zu können .. das macht mir die reaktion darauf leichter und stellt einen weiteren stein im mosaik meiner persönlichen entwicklung dar .. aber das alles ist im grunde nicht das thema ..(zitat).. aber es zählt, was man aus seinen Fähigkeiten macht.(/zitat)an dieser stelle möchte ich folgende fragen stellen: wer mag beurteilen, ob jemand seine fähigkeiten optimal ausnutzt oder nicht? ist die meinung anderer darüber, wie man seine fähigkeiten nutzt, überhaupt von bedeutung? sollte das ziel des einzelnen nicht sein, sich ein angenehmes leben gemäß seiner fähigkeiten aufzubauen? bedeutet hochbegabung zwangsläufig aus der menge hervorstechen zu müssen? ist es überhaupt notwendig, dass die menschen in der direkten umgebung eines intelligenten menschen ihn regelrecht nötigen, etwas spezielles zu sein oder eine besondere leistung zu vollbringen? vor allem stellt sich die frage, warum dem so ist. eventuell, weil eben diese menschen dazu selbst nicht in der lage sind?

jede menge fragen. gibt es jedoch wirklich objektive antworten?

V.

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Nutzer: Gast_Paccy
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geschrieben am: 01.05.2003    um 19:37 Uhr   
Wenn man über eine bestimmte Gabe verfügt, dann geht sie einher mit einer gesteigerten Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Prinzipiell hat jeder diese Verantwortung, nur nicht in derselben "Höhe".
Es ist wie beim Spendensammeln für einen guten Zweck. Wer nichts hat, der ist schon bei einer Spende von 5 Euro großzügig und verdient Anerkennung. Wenn aber ein Millionär 5 Euro gibt, dann ist er ein Geizhals.
Deiner Argumentation nach wäre es auch okay, wenn er gar nichts geben würde, sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung also entziehen würde.
Das darf er auch; das ist sein gutes Recht. Doch genauso ist es dann umgekehrt das Recht der Gesellschaft, ihn für einen Geizhals zu halten und das bei jeder Gelegeheit anzuprangern.

;-) Paccy
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geschrieben am: 01.05.2003    um 22:07 Uhr   
du erwartest, verstanden zu werden oder eher: du willst das mitleid der "einfachen" menschen.

dann lern du ersteinmal, die einfachen menschen zu verstehen.
so schwer kann das ja nicht sein, wenn ein einfacher grashalm dir glücksgefühle bereitet.
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 01.05.2003    um 22:57 Uhr   
(zitat)Wenn man über eine bestimmte Gabe verfügt, dann geht sie einher mit einer gesteigerten Verantwortung der Gesellschaft gegenüber.(/zitat)wer legt das fest?

und umgekehrt gefragt: wäre es dann die pflicht solcher, die der gesellschaft nicht dienlich sein können, die gesellschaft von ihrer anwesenheit zu befreien? sehr gefährliche gedankengänge.

V.
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geschrieben am: 02.05.2003    um 03:10 Uhr   
Leider hast du hier nicht deinen richtigen Nick genannt...ich hoffe aber sehr, daß du die antworten liest. Ich würde mich sehr gern mit dir unterhalten.
Ich denke, daß ich einen hochbegabten Sohn habe. Und er hat keine guten Schulnoten. Eher so der mittelmäßige Durchschnitt! Aber ich glaube, er sieht die Welt genauso wie Du. Und ich habe echte Schwierigkeiten ihn zu verstehen.
Aber genauso wie Du kann er sich z.B. stundenlang an einem Ameisenhaufen erfreuen, während er aber andererseits die einfachsten Dinge nicht versteht, sie nicht verstehen kann oder will. Auf jeden Fall kann ich seine Gedankengänge nicht so ganz nachvollziehen und es ist für mich sehr schwierig mit ihm zurechtzukommen.


Es würde mich echt freuen, wenn Du Dich bei mir melden würdest.

Die Stille
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Nutzer: Gast_Paccy
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geschrieben am: 02.05.2003    um 09:01 Uhr   
(zitat)(zitat)Wenn man über eine bestimmte Gabe verfügt, dann geht sie einher mit einer gesteigerten Verantwortung der Gesellschaft gegenüber.(/zitat)wer legt das fest?

und umgekehrt gefragt: wäre es dann die pflicht solcher, die der gesellschaft nicht dienlich sein können, die gesellschaft von ihrer anwesenheit zu befreien? sehr gefährliche gedankengänge.

V.(/zitat)

Man kann kein Teil der Gesellschaft sein und gleichzeitig ohne sie leben.
Und von "befreien" habe ich nicht geredet. Wenn man etwas tun möchte, dann leben, und zwar sinnvoll für sich und andere.
Irgendwie geht der thread in eine seltsame Richtung. Diese ganzen "ich bring mich um"- und "ich zerschneid mir die Arme"-threads hatten wir doch schon durch.
Es ist an der Zeit etwas zu tun, und nicht mehr rumzuheulen!

;-) Paccy
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 02.05.2003    um 14:46 Uhr   
(zitat)Diese ganzen "ich bring mich um"- und "ich zerschneid mir die Arme"-threads hatten wir doch schon durch.(/zitat)jetzt bin ich wahrlich erstaunt. wo bitte meinst du lesen zu können, dass der thread in diese richtung geht?

es geht nach wie vor darum, dass ich eine wirklich gute antwort auf die frage erwarte, warum jemand seine fähigkeit zum wohl anderer einsetzen muss. es mutet merkwürdig an, dass so manch einer glaubt, er hätte anspruch auf das genie eines anderen.

da fällt mir gerade ein zettel ein, der im büro an meiner pinwand hängt: TEAM = toll, ein anderer machts! Darunter eine nette karikatur, die man sinnbildlich mit "mit den lorbeeren anderer schmücken" übersetzen könnte.

V.
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Nutzer: Gast_SATANSTOCHTER
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geschrieben am: 02.05.2003    um 22:37 Uhr   
... deprimierend, was man alles zu lesen bekommt...

Besonnenheit ist eine Tugend, aber man kann sicherlich nicht alles mit einem Lächeln betrachten. Dennoch überlegte ich, ob ich hierzu überhaupt einen Kommentar liefern solle. Allein schon, weil es wohl despektierliche „Blicke“ ernten wird...

Ein paar unwissenschaftliche Worte...

Warum so vehemente Antipathie? Ich sehe keinen Grund dafür. Hochbegabung wird von jedem „Betroffenen“ anders empfunden. Sie kann Fluch oder Segen sein, manchmal beides. Ich denke, der Autor bzw. die Autorin wird nicht grundlos seine/ihre Worte hier hinterlassen haben. Es ist eine Bitte um Aufmerksamkeit... und ich kann sie gut verstehen. Leid tut mir nur, dass so viel Trauriges daraus resultierte.
Man ist keineswegs etwas besseres, nur weil man einen bestimmten IQ hat. Intellektuelle Intelligenz ist zu einem gewissen Prozentsatz durch den genetischen Code mitgegeben, ergo auch nichts, womit man sich großartig rühmen könnte. Nur eine zufällige, durch die Natur bestimmte Basenreihenfolge. In gewisser Weise eine Laune der Natur. Aber durchaus ist Intelligenz auch trainierbar, aber eben nicht über die eigene Kapazität hinaus... unerheblich... genauso unerheblich, sich über irgendwelche IQ-Punkte zu unterhalten. Dafür sind die einzelnen Disziplinen zu mannigfach... Was aber von Relevanz ist, ist dass man einmal über den eigenen geistigen Tellerrand blickt und wenn man dazu nicht fähig ist, unqualifizierte Kommentare für sich behält! Was hier niedergeschrieben wurde, hilft einem Hochbegabten, ersetzten wir es lieber durch „überdurchschnittlich Intelligente(n)“ nicht weiter. Es schmerzt nur, wenn man sich mitteilt, versucht sich mitzuteilen und dabei auf Unverständnis stößt. Man kommt sich sogleich noch einsamer vor. Aber ein wahrer Lichtblick ist es, wenn man einen „Leidensgenossen“ trifft. Wenn man keine Vorsicht mehr bei seiner Artikulation üben muss, wenn man sich selbst nicht mehr erklären muss, weil das Gegenüber weiß, wie man etwas meint und wie man im Grunde denkt. Da ist die Basis gleich. Mein Herz erfreut es zumindest immer. Durch reine Intelligenz besitzt der Mensch noch lange keinen Wert und jeder gescheite ü.I. wird das wohl wissen.
Es gib wohl nicht ohne Grund das Bild des „einsamen Wanderers“ mit Hinblick auf ü.I. Ich denke auch weiterhin, dass „glücklich“ und „ü.I.“ nicht kompatibel sind. Womöglich liegt das auch nur an meinem Mangel an Selbstsympathie. Solche Worte haben im übrigen nichts mit Larmoyanz zu tun, sie sind nur ein wenig ehrlich... aber Ehrlichkeit ist ja scheinbar allzu oft ein Fehler...
... Intelligenz birgt viele Schattenseiten... emotionale und intellektuelle Intelligenz entwickelt sich bei ü.I. nicht parallel, sondern ggf. umgekehrt proportional. Wenn man auf logischer Ebene viele Dinge weitaus schneller begreift als andere im gleichen Alter oder auch u.U. weit darüber hinaus, so trägt die intellektuelle I. nun dazu bei, dass man ggf. auch Emotionales klarer wahrnimmt und auslegt. Man entwickelt eine bestimmte Sensibilität, durch die man allerlei Schaden nehmen kann und man neigt dazu, die eigenen Mauern schwindelerregend hochzuziehen, alles zu zerdenken und selbst zu vergeistigen... nur weil man auf anderen Ebenen wenig Halt findet...
... eigentlich hab ich mal wieder das Gefühl, nicht das formuliert zu haben, was ich wollte. Aber dies misslingt bei emotionalen Dingen ja auch nur allzu leicht, zumindest mir... Sprache ist ja auch nur ein Käfig der Gefühle...
... hochbegabte Menschen sind und bleiben Menschen, scheitern am Leben und sind fehlbar wie weniger Intelligente. Freuen würde ich mich allerdings über ein wenig mehr Toleranz, mit welcher jedoch kaum zu rechnen ist...

An die statistischen 2% alles Gute...
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Nutzer: Sneaky_Pie
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geschrieben am: 03.05.2003    um 15:16 Uhr   
SatansTochter... die Kommentare gingen sicher nicht gegen den Autor bzw dagegen, dass er hochbegabt ist- ich bin sicher, unter denen die schrieben, finden sich auch andere überdurchschnittlich Intelligente- sondern eher gegen den Ton, in dem der Thread verfaßt war.
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