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Armut der heutigen Jugendkulturen

Nutzer: micovitch
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geschrieben am: 13.01.2003    um 18:46 Uhr   
Flach, flacher, am flachesten.
Elativ: Jugendkulturen heute.

Ganz schön veralgemeinernd und doch representativ, denke ich. Inhaltslos, hüllenverherrlichend, nichts sagend.

Es ist mir alles egal, macht doch was ihr wollt, ich habe meine Scheuklappen und bin glücklich dabei.

Es schmerzt mich jedesmal in meine Zweite Heimat meiner Jugend zurück zu kehren und jedesmal aufs neue zu bemerken, dass Jugendliche untereinander nicht mehr kommunizieren können. Ja, was waren das noch für Zeiten, als jeder das sein konnte und das machen konnte, was er will, dennoch zu einem gewissen Maase respektiert und anerkannt wurde. (Polarisierende Positionen Ultra rechts/links mal abgesehen).

Jugendkulturen von heute definieren sich nur noch durch den Fakt anders zu sein. Ich bin anders und daher bist du es nicht wert, dass ich mit dir rede.

Kommunikation unter den Gruppen gibt es scheints nicht mehr. Zunehmend tritt eine ethnische selbst Separierung auf und die scheinbaren Errungenschaften meiner frühen Jugend, Konsenzfindung, Toleranz und Respekt, werden über den Haufen geschmissen.

Geht es auch so? Wo sind die Ideale geblieben, wie Freiheit, Gleichheit.

Ich zappe durch die Fernsehlandschaft und alles was ich finde ... kommerzialisierter Schrott. (Kommerz =/= Schrott - hängt allerdings doch sehr zusammen).
Nur noch Statik, keine Dynamik und alles für den Konsum.

Bin ich da allein? Wie geht es euch wenn ihr euch? Techno, HIPHOP und etc. anschaut.

Die Welt der Hüllen. Ohne Tiefe
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Nutzer: Alfgar
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geschrieben am: 13.01.2003    um 19:01 Uhr   
bis zu welchem Alter zählst Du Jugendkultur?

fernab von Disco,Clubbing und abhängen,gibts nämlich auch noch Gruppen,die sich regelmäßig treffen,über Gott und die Welt reden,miteinander kochen und essen,spielen und Spiele erfinden
so gesehen bei mir,seit 7 Jahren die gleichen,und wir reden sicher nicht aneinander vorbei (allerdings sind wir nun mid-twens)

das Zudröhnen fand ich schon immer öde,verhindert doch jede Kommunikation.Wir gehen auch ins Theater oder Oper,lesen und diskutieren Bücher,besuchen Ausstellungen und auch mal ne Weinverkostung.
aber ehrlich,jeder von uns hat von seinem Elternhaus einen besonderen Bezug zu Kunst und Politik mitbekommen,wenn das Interesse nicht früh geweckt wird,ist es sicher hart sich dafür später noch zu erwärmen

Geändert am 13.01.2003 um 19:15 Uhr von Alfgar
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Nutzer: micovitch
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geschrieben am: 13.01.2003    um 19:12 Uhr   
Ich spreche von der aktuellen Entwicklung der Jugenkulturen.
Im Zuge der HipHop und der Techno Bewegung stellt sich für mich eine zunehmendes Maas an Intolleranz und Separierung der Gruppen ein. Ein Identitätsverlust, der kompensiert wird durch die Übertünchung der eigentlichen persönlichen Identität mit der Farbe der Andersartigkeit. Selbstdefinierung durch ausgrenzen der Anderen.

Jugendkulturen älterer Ausprägung, wie es bei dir der Fall ist spreche ich damit nicht direkt an.
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Nutzer: Alfgar
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geschrieben am: 13.01.2003    um 19:20 Uhr   
tja also dann werfen wir doch mal einen Blick auf berufstätige Eltern und desinteressierte Lehrer,wen wundert da ,das sich die Leute für nichts anderes als ihren Bauchnabel interessieren
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Nutzer: micovitch
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geschrieben am: 13.01.2003    um 19:25 Uhr   
Probleme gibst genug magst du recht haben.

Das größte für mich: Nicht praktizierte Integrationspolitik

Delinquentes Verhalten Jugendlicher ist zunehmend in schlecht integrierten Gruppen außländischer Abstammung zu beobachten. Ist ein Problem, das schon seit Jahrzehnten existiert. Es nimmt momentan allerdings stark zu. Und leider passiert nichts.

Aber nochmal warum ist die Jugend heute nicht mehr am Inhalt, an seiner Umwelt interessiert, sind die Themen so ausgelutscht, oder hab ich ein zu gutes Bild von Früher?
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Nutzer: Alfgar
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geschrieben am: 13.01.2003    um 19:45 Uhr   
Zumal nicht nur ablehnendes Verhalten von Inländern zu beobachten ist,sondern auch Ausländer "unter sich" wohnen,einkaufen,und ihren Kindern weißmachen,dass sie besser nur mit ihresgleichen befreundet sind

wie will man Integrationsunwillige integrieren?
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Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 13.01.2003    um 20:02 Uhr   
also ich bin 17...also quasi die leute die du ansprichst oder?
ich war noch nie zugedroehnt noch aehliches, treffe mich aber woechentlich mit leuten in meinem alter um ueber alles moegliche zu reden...ausser hiphop und techno...

wollts nur mal gesagt haben.

verallgemeinere nicht alles

chaos
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 13.01.2003    um 22:19 Uhr   
Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen......


neee....nicht von mir :-)...von Aristoteles


Celestine
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 13.01.2003    um 22:59 Uhr   
Ich find es schwachsinnig, alle Schuld der Jugend zuzuschieben.
Was kann die Jugend für die übermässige Kommerzialisierung in allen Bereichen unseres Lebens???
Jugendliche nehmen mit Sicherheit ihre Umwelt wahr, die meisten kommunizieren auch mit Sicherheit gerne, aber man ist halt durch gesellschaftliche Zwänge etc. einfach eingeschränkt oder in gewissen SInne sogar isoliert!!
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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 14.01.2003    um 08:40 Uhr   
Jede Generation wächst mit ihren eigenen Problemen heran. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie meine Eltern sich damals in den 80ern über die NDW aufregten und für uns war sie das Größte überhaupt. Es entstanden Subkulturen wie z.B die der Popper mit ihren Schmalzlocken und dem 60er look usw. Ich stimme also Nucleus zu, dass es aus der Sicht der Erwachsenen Generation schon immer die Meinung gab, dass die "heutige" Jugend nichts taugt.

Wie man aber auch hier in diesem Thread sieht, kann und darf man nicht verallgemeinern. Sicher gibt es szenen, vor allem wohl in den Großstädten, wo es wesentlich heißer her geht, als z.B. in der Provinz. Aber neu ist das auch nicht.

Meine Meinung zu dieser Sache ist vielmehr die, dass diejenigen Erwachsenen, die zu solchen Sichtweisen gelangen, wie sie hier durch den Threaderöffner beschrieben worden sind, wohl eigene Versäumnisse erkennen und sich schuldig daran fühlen, dass nicht ihre eigenen Werte zu 100% an die Jugend weitergegeben worden sind.

Sich für die Jugend zu engagieren ist nie zu spät, ihr aber auch Freiheiten zu gewähren, sich selbst zu entwickeln zeugt von Reife. Wie immer im Leben: Das Gesunde Mittelmaß an Pflicht und Freiheit balanciert den Erfolg.

Brass
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube)
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Nutzer: shinju
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geschrieben am: 14.01.2003    um 21:31 Uhr   
Ich mit meinen 19 gehöre ja wohl auch dazu... wenn ich mich aber selbst nicht so sehe, wie oben genannt...

Und Celestes Zitat finde ich sehr passend und sehr gut gewählt...

Daran sieht man doch dass in JEDER Zeit sowas von den Jugendlichen gesagt wurde... immer wurde von "geistiger Armut" erzählt :)

Und unsere Kinder werden das ihren auch vorhalten
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Nutzer: micovitch
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geschrieben am: 15.01.2003    um 01:04 Uhr   
Ich möchte euch da gar nicht wiedersprechen.

Ich hab nur das Gefühl, dass die Ausmaße, die heute der Wert der Hülle, der Schein oder einfach nur noch die Äußerlichkeiten angenommen haben, die Jugend als Ganzes zerreisst.
Eben der erwähnte Kommunikationsverlust, finde ich ist auf dieses Phänomen zurückzuführen. Der Andere wird nicht mehr akzeptiert, respektiert. Das Leben der Anderen wird als peinlich und unpassend definiert. Ausgrenzung der Anderen, durch Separierung der Eigenen.

Ich will die Jugend nicht in der Form als solche schlecht reden. Ich spreche von der Masse, nicht vom Individuum und möchte auch keinen persönlich angreifen. Darüber kann ich allein schon, aus dem Grunde der Unkenntnis meiner selbst über euch, nicht urteilen. Will ich auch nicht.

Ich denke dennoch, dass gerade die Separierung in der Form, wie wir sie heute in den Jugendkulturen erleben ein Phänomen, dieser heutigen Zeit ist. Vielleicht erlebe ich sie nur so intensiv, was ich allerdings nicht wirklich glaube.

Erschreckend finde ich vor allem die Eigendynamik, die die Separierung nach Ethnie annimmt erschreckend. Ich weiß auch, dass dieses Problem seine Wurzeln schon vor Jahren gehabt hat, dennoch nimmt die Intensität zu.

Seh ich das allein so?! Nun gut vielleicht bin ich einfach zu kritisch, oder auch zu idealistisch.
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Nutzer: Sir_Eric
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geschrieben am: 15.01.2003    um 03:04 Uhr   
ende der 60er und anfang der 70er jahre - meine bewusste kindheits- und beginnende jugendzeit - liefen junge menschen über die strassen der städte und dörfer die den damaligen erwachsenen, unseren eltern und grosseltern, oft anlass waren, für diskussionen wie sie auch heute und hier geführt werden.
es war eine zeit des umbruches, eine zeit der befreiung von verkrusteten zwängen und eine zeit der rebellion gegen alles, was einen rahmen um einen selbst legen wollte.
die hippie bewegung war noch aktiv, die aktivisten zogen über die strassen, die 68er generation splittete sich langsam auf, die RAF war ein schlagwort...
slogans wie *MACHT KAPUTT WAS EUCH KAPUTT MACHT* konnte ich noch an hauswände gemalt lesen und fand es richtig was da stand!
Haschisch zu rauchen war nicht harmlos so, wie das heute gesehen wird und sich im park auf der wiese zu knutschen und vielleicht sogar ein bisschen zu fummeln, wurde geahndet als gefährdung öffentlichen ärgernisses, wenn man an den verkehrten polizisten kam der gerade streife ging und nach jointresten ausschau hielt.
lange haare und ein peace auf die jeans gemalt war ziemlich anstössig und wurde von den älteren mit kopfschütteln kritisch betrachtet usw usw ...

die jugend jeder generation wird immer anlass für diskussionen sein, wird sich immer gegen die vorstellungen der alten verhalten, wird immer ohne ideale sein (ideale die die alten als die richtigen vorgeben) und immer ohne ziele sein.

für meine eltern waren ich und all die anderen jungen menschen (bis auf wenige ausnahmen die wir uns zum vorbild nehmen sollten!!!) alles gammler und ziel- und orientierungslos und am ernst des lebens vorbeilebend.

aber wir hatten ziele, wir hatten vorstellungen, wir hatten visionen und wir hatten gedanken in die zukunft - nur verstanden uns unsere eltern nicht und die wenigsten versuchten es zu verstehen.

jede junge generation biegt und dehnt den rahmen der sie umgibt und schafft damit ein weiterentwickeln der sichtweiten und des verstehens und befreit sich aus zwängen, die nicht mehr zeitgemäss sind.und jede folgende generation profitiert von dem was die jugend vor ihnen verändert hat.
die ideelle freiheit in der wir heute leben können, all die kleinen dinge die heute normal sind und als zeitgemäss oder modern oder frei gelebt werden, wurden irgendwann von der jugend erkämpft ...und jedesmal stand sie in der kritik der alten generation.

es fällt auch mir manchmal schwer, die jugend heute zu verstehen und ich habe oft ein problem damit, wenn ich mir meinen 15 jährigen sohn ansehe und vergleiche mit mir in diesem alter anstelle - aber die hatte meine vater auch - er war mit 15 soldat und er konnte mich absolut nicht verstehen #lächelt etwas#

aber ich versuche ihm die freiheit zu lassen, die er braucht und ihm die rahmen zu geben, die nötig sind um in der momentanen gesellschaftsordnung existieren zu können.

und manchmal ist man versucht zu resignieren - aber man darf seine jugend nicht vergessen...!!!
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Nutzer: METUSALIX
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geschrieben am: 16.01.2003    um 19:31 Uhr   
(zitat)(zitat)
aber ich versuche ihm die freiheit zu lassen, die er braucht und ihm die rahmen zu geben, die nötig sind um in der momentanen gesellschaftsordnung existieren zu können.
(/zitat)

...ich schließe mich NUC an, und behaupte das es der einzig richtige weg ist mit dem GENERATIONSKONFLIKT umzugehen...


METU
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Nutzer: GNI
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geschrieben am: 16.01.2003    um 23:21 Uhr   
Es gibt immernoch die Jugendlichen Punks und Metal anhänger etc. die Jugendkulturen sind weit mehr als die 2 Techno und HipHop aber nur die werden alzusehr Kommerziell ausgeschlachtet etc. deshalb tretten die anderen kleinen GRuppen in den Schatten und landen nicht in der GLotze.

"Gepuscht wird was verkauft!" schließt das uns ein?" Böhse Onkelz

Ich bin grade mal 18 und bekomme in meiner Freizeit und auf dem Pausenhof der Berufsschule genug "Jugendkultur" mit um sagen zu können das da noch mehr ist als Techno und Hiphop.. Wir sind da, nur das wir weder Gepuscht werden noch allzuviele Mitläufer beherbergen..Metal und Gothic sind genauso als Jugendkultur vertreten , aber wer redet scho gerne mit jungen "rockern und Gufties"? deshalb werden die anderen gepuscht ud der rest in den Schatten gestellt.
soviel zu meiner Meinung

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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 16.01.2003    um 23:27 Uhr   
Ich finde diese Einteilung in metal, Gothic, Hip Hop und techno etc. total schwachsinn. Mus sman sich einer Gruppe anschliessen um meinen zu können man sei was besonderes.

Passt mal auf: Ich bin ein Punk hörender Rammsteinfan mit einer ab und zu auftretenden Technophase die meist von einem Hip-Hop-Wahn verfolgt ist. *höhö*

Musik mache ich von der Qualität abhängig, nicht von der Häufigkeit des Konsums der Gesellschaft. Was gefällt wird bei mir gehört.

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Nutzer: GNI
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geschrieben am: 16.01.2003    um 23:46 Uhr   
hast mich wohl falsch verstanden Rammsteiner.. ich meinte keineswegs das man sich einer der genannten richtungen anschließen muss etc. ich hab lediglich gesagt das ich finde das mehr da ist als die 2 erstgenannten und das es ncith richtig ist das alle Jugendkultur flach ist oder so etwas..

Ich höre mir an musik auch alles an was mir gefällt und das ist wohl bei keinem Menschen anders oder hört irgendjemand freiwillig musik die er nicht mag?

Tatsache ist aber auch das siich die Meistenjugendkulturen an Musik orientieren was sich auch aüsserlich bemerkbar macht (Techno frisur, Metal klamottene, Gothic outfit etc.)

Respektieren tun sichdie Gruppen nachwievor doch ist es nicht mehr so zu sehn weil sie sich noch mehr aus dem Weg gehen, und die die es nicht tun sondern miteinander Kommunizieren und zusammen abhängen werden von dem Rest der jeweiligen scene ... nicht mehr ganz so angesehn etc (mir fällt nix passendes ein)

ps.
Ich höre Metal fast alle stilrichtngen , ich höre Rock, Punk, Trance, Onkelz, Gothic und sogar manchmal HipHop oder Rap

ebenso lese ich Mangas genau so wie spannende Romane und scincefiction, ich habe sehr unterschiedliche Hobbys und sehr unterschiedliche Freunde. und doch haben wir alle etwas gemeinsam: wir Respektieren uns wie wir sind und akzeptieren einander wie wir sind, egal wie weit wir manchmal in unseren Meinungen und unserem Verhalten auseinandergehen. Leider ist das ncith überal so und ich habe auch schon von Brüdern gehört die sich gegenseitig "abgezogen" haben!!! Flacher gehts wohl nicht. aber genauso geht es wohl kaum steiler als ich und meine Kumpels zum Beispiel.

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sich aml auslassen muss
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Nutzer: Yrsgrathe
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geschrieben am: 20.01.2003    um 02:30 Uhr   
ob die veränderungen, die von generation zu generation erkämpft werden, stets gut sind, wage ich z bezweifeln.
was jedoch fest steht, und durch sämtliche generationen ging, war die abgrenzung und rebellion gegen die eltern.
und wenn es nun nicht direkt gegen die eltern geht, dann gegen die "alten" der gesellschaft.
die 68'er haben gegen eine konservative generation rebelliert, eine generation die im krieg hungern mußte, die noch preußisch erzogen wurde.
und jetzt kommt das problem: gegen was soll die heutige jugendkultur denn noch rebellieren? und vor allem wie?

um sich heutzutage abzugrenzen, muß man schon einigermaßen extrem auftreten. Sir eric drückte es schön aus, indem er beschrieb was damals reichte, um stein des anstoßes zu sein. und heute? da sieht man auf der loveparade die leute nackt tanzen, im park pornos drehen.
der punk mit dem iro interessiert die leute genausowenig, wie der gruftie mit dem langen ledermantel.
was wäre aus der revolution von damals (68) geworden, hätten die älteren von anfang an zugestimmt, und gesetze etc. gelockert? ich bezweifle das daraus solch eine bewegung geworden wäre.
heute gibt es kaum noch etwas gegen das man kämpfen kann.

freiheiten?
was soll denn noch freier werden? nur die individuelle freiheit bleibt da noch, die man erweitern kann.

die umwelt?
dafür kämpfen die eltern doch schon.

es gibt noch zig beispiele die man einwerfen könnte.
der drang nach veränderung, nach revolution, der die meisten jugendlichen in einem bestimmten alter überkommt, hat einfach kein richtiges ziel mehr. und wenn man sich ein ziel aussucht, das bereits angepackt wurde (umwelt, menschenrechte usw), wird man schnell zu außenseiter, was grade in diesem alter fatal sein kann.

die jugend von heute hat es nicht leicht. jede generation hat ihre helden.... welche hat die heutige jugend?

psychologen haben auch bereits ein anderes problem angesprochen: die alten werden immer jünger. erwachsene belegen felder, die früher ausschließlich der jugend vorbehalten waren.




abschließend kann man noch anmerken: die leute, die zur zeit das fernsehprogramm etc. machen... das waren einmal die 68'er... schaut euch mal das alter der leute an ;-)

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Nutzer: micovitch
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geschrieben am: 20.01.2003    um 23:55 Uhr   
Massen Jugendbewegungen von heute. Ein Konstrukt der Massenmedien. Ein Beispiel für die Komerzialisierung der Rebellion.
Wenn keine Ziele einem Kampf, Rebellion zu Grunde liegen, werden diese Ziele scheinbar, durch die "Helden" der heutigen Zeit vorgegeben und Ziele errichtet, die ansonsten nicht zu Zielen avociert wären? Fiktive Helden, durch die Medien zu Helden gemacht.

Ich finde das einen sehr interessanten Gedanken. Einen wunden Punkt der Jugend gefunden, um sie zu formen, zu manipulieren und letztenendes ausbeuten zu können.

Meiner Ansicht nach hat auf jedenfall die Eigendynamik der Jugendbewegungen verloren.

Wie ein Stempel, der einem als Eigen - Haut - Maserung verkauft wurde, erscheint mir so manches jugendliches Ideal und so mancher Jugendlicher selbst.

Vielleicht bedeutet eben aber gerade der Rückzug aus den Feldern des Inhaltes, die scheinbare Motivationslosigkeit, der Massenjugendkulturen von heute, die Rebellion gegen die inhaltsgeprägten Kulturen ihrer Vorgänger.
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 21.01.2003    um 13:51 Uhr   
Jugend"cliquen" und so, bestehen eigentlich nur noch aus oberflächlichen Typen, die keine eigene meinung mehr haben.
Wenn da die Medien kommenmit "Oah jeder hat ein tamadingsbums, hol du dir es auch" macht es eigentlich bei den jugendlichen nur noch klick und sie kaufen es. Theoretisch könntetn wir die auch als Roboterhinstellen.

Und es ist so, dass jugendliche die ausschließen, die nicht so sind wie sie, wie die (sagen wir mal) masse.
Ausgeschloßen werden die die keine Baggys tragen, schlabberpullis und irgendwelche nike schuhe, die schweineteuer sind und schnell kaputt gehn.
Diese Menschen sind nicht mehr sie selbst, sie haben keine eigene Meinung, dackeln irgendeinem Idioten hinterher, der nur stark ist, aber nix im Hirn hat. Theoretisch sind sie von der Handelsweise so ähnlich wie Nazís, zusammen sind sie stark (ich behaupte nicht, das Nazis und die Jugendcliquen dasselbe machen) aber wenn du einen alleine triffst ist er nichts, hat weniger selbstbewusstsein als ein regenwurm. deshalb, entweder du passt dich an, oder du kriegst keinen platz mehr in der "gesellschaft".



punX not dead
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Nutzer: GNI
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geschrieben am: 21.01.2003    um 20:17 Uhr   
(zitat)Fiktive Helden, durch die Medien zu Helden gemacht.(zitat)

dazu fällt mirsofort was ein :Bigbrother und Popstars. oder aktueller: "Deutschland sucht den Superstar!"

ICh suche ihn nicht und ich zähle auch zu Deutschland.. ob ich dennen ne Verleumdungsklage aufhetzten kann?

oder

(zitat)Jugend"cliquen" und so, bestehen eigentlich nur noch aus oberflächlichen Typen, die keine eigene meinung mehr haben.(zitat)

schwachsinn ich bin in einer Clique mit Leuten die alle eine Eigene Meinung vertretten. Ich bin eher Metal und Gothic. mein bester freund ist eher Trance und Techno aber wir schließen uns weder aus noch haben wir größere Probleme mit dem Geschmack des anderen,, und wir sind bestimt nicht die die ein Tamadingsbums kaufen weils alle haben..

allerdings

(zitat)Und es ist so, dass jugendliche die ausschließen, die nicht so sind wie sie, wie die (sagen wir mal) masse.
Ausgeschloßen werden die die keine Baggys tragen, schlabberpullis und irgendwelche nike schuhe, die schweineteuer sind und schnell kaputt gehn.
Diese Menschen sind nicht mehr sie selbst, sie haben keine eigene Meinung, dackeln irgendeinem Idioten hinterher, der nur stark ist, aber nix im Hirn hat. Theoretisch sind sie von der Handelsweise so ähnlich wie Nazís, zusammen sind sie stark (ich behaupte nicht, das Nazis und die Jugendcliquen dasselbe machen) aber wenn du einen alleine triffst ist er nichts, hat weniger selbstbewusstsein als ein regenwurm. deshalb, entweder du passt dich an, oder du kriegst keinen platz mehr in der "gesellschaft".
(zitat)

Dem muss ich leider größtenteils zustimmen, ich seh jeden Tag in der Berufsschule die HipHop idioten (nicht jeder der Hiphop hört ist ein idiot) rumhängen und nen dicken machen , aber im endefeckt ist bei keinem was dahinter.

genauso mit den meisten Techno freaks und den anderen gruppen (mal abgesehn von dem was nicht nur so aussieht sondern auch "Punk" oder "Gothic" bzw. "Metal" ist: bei diesen Gruppen weis ich das noch "glaube" da ist und das dei nicht jedem Tamagotchi kult hinterher rennen.. aber auch da gibt es dei ausnahmen..

GNI
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"Autor"  
Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 22.01.2003    um 22:40 Uhr   
also zum thema oberflächlich, schon alleine an meiner schule, gni, wurde auf einer skifreizeit gesagt, dass die frisur (einen iro inten rot, oben schwarz) scheiße ist, und du auch total plöd bist und ich rasier sie dir gleich ab.
bis jemand auf die idee gekommen ist mich zu fragen, ob diese frisur meine politische meinung ist, sind 10tage vergangen. mit diesem tüp konnte ich dann auch prima diskutieren.
oder wenn jemand zu mir sagt: "okay du kommst hier rein, aber eigentlich mögen wir hier keine leute die so aussehen wie 'n penner!" sry, aber das ist oberflächlich, punk ist nicht gleich penner.
und wenn man andere musik hört alls "billig erkauften hiphop" (z.B. nelly) is man so oder so sofort und überall unten durch.

das ist keine tatsache das ist so :)

iCh
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