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Wo ist der Sinn? oder wer bin ich oder wer wil ich sein???

Nutzer: Wyweren
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geschrieben am: 02.06.2004    um 07:14 Uhr   
Hallo ihr Chatterlingse!!

Ist so ein Forum nicht auch zum ausheulen gut? Oder is das jetzt die falsche Sparte?? Naja ist eigendlich auch egal denn wer es liest wird es verstehen oder nicht und das macht wohl den Unterschied.

Natürlich wollen jetzt alle Details, Namen, Ort, Gefühlszustand, Geschlecht, Alter, Haarfarbe, Schuhgröße usw.

Aber wer braucht die schon wirklich? Ist es nicht eher eine Verschleierung seines Ichs??

So wären wir schon bei der nächsten Frage: Wer hat den Mut sich selber zu outen? Sind wir nicht alle mehr oder weniger Fakes?

Wetr stellt sich schon mit seinen Schwächen vor, oder wäre das nicht eine große Stärke? Und wenn wer wüßte es zu schätzen??

Tatsache ist wohl niemand, kein Politiker kümmert sich darum wie es wirklich um sein (deutsches) Volk bestimmt is.

Nein wir sind auch noch Schuld an der Wirtschaftsflaute

Ja wir wärs wenn wir was daran ändern würden, Schuhljareskürzung für unsere kleinen da wir auf dem europäischen Markt eh keine Chance mehr haben, mit unseren hervorragend ausgebildeten Umschülern die ein haufen Geld gekostet haben aber keine Stelle finden weil sie 1. zu teuer sind 2. der beruf eh auf absteigendem Ast, oder zu alt und es gibt ja Maschinen.

Naja wenn ihr eine Antwort bisst werdet Bundeskanzler fg

Grüße
Eure Amanitavirosa bzw seit Passwort entgültig wech nurnoch Wyweren
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Nutzer: Wyweren
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geschrieben am: 02.06.2004    um 07:29 Uhr   
Ja das sind wir, aber wer besitzt schon den Mut das zuzugeben??
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Nutzer: Wyweren
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geschrieben am: 02.06.2004    um 07:56 Uhr   
was soll ich sagen sympatisch is dein nick schon aber ich bezweifle fast das du real zu deinem weg kommst, wenn du es schaffen solltest, empfiehl mich weiter und vermarkte mich gewinnbringend loool


Nich etwas das ich auf ein paaesinnvole Antworten gewartet
hätte, oder gehts euch allen so??
Geändert am 02.06.2004 um 07:59 Uhr von Wyweren
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Nutzer: Gilthanas
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geschrieben am: 02.06.2004    um 15:57 Uhr   
kann net alles
weiß net alles
bin net perfekt


is das nen outing ?
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Nutzer: Motte07
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geschrieben am: 02.06.2004    um 17:09 Uhr   
...outet sich:
ich bin klein, grau und unscheinbar.
Wäre das nicht so, wäre mein Nick "Paradiesvogel"
;-)
Stell dir vor es geht.. und keiner kriegts hin!
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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 02.06.2004    um 17:17 Uhr   
ich hab mich schon oft zu meinen schwächen geoutet
1. bin depressiv
2. bin (hoffentlich) geheilte cutterin
3. war ne zeitlang selbstmordgefährdet
4. kann mit nichtbeachtetwerden net umgehen und benehm mich dann kindisch

so, bin ich jetzt stark?

was den rest angeht... selbst wenn man die antworten auf das alles weiß und bundeskanzler/in wird, wird das nichts bringen, weil da immer noch die opposition ist (egal welche partei), die sowieso alles verhindert.
so oder so wird auch nie jeder zufrieden sein, fertig.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 03.06.2004    um 00:49 Uhr   

gehts hier wirklich um den sinn ?

@ luna
da du wohl den ausweg gefunden hast, - bist stark ;-)
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Nutzer: cyberpit
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geschrieben am: 06.06.2004    um 00:24 Uhr   
simply the best
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Nutzer: Kogge
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geschrieben am: 06.06.2004    um 00:53 Uhr   
eigen(t)lich
Schuljahr

empfehle erst mal nen Duden ....
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Nutzer: ploetschi
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geschrieben am: 06.06.2004    um 09:10 Uhr   
(zitat)eigen(t)lich
Schuljahr

empfehle erst mal nen Duden ....(/zitat)

...womit du dich als Korinthenkacker geoutet hast.
Hochinteressant!
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Nutzer: CrimeTime
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geschrieben am: 06.06.2004    um 09:15 Uhr   
Keep the topic, guys. Kindergartenmäßig angiften könnt ihr euch alle gerne, wenn ich mal alle zusammen im Chat in Teenworld sitzt.

Crime
"If builders built buildings the way programmers wrote programs, then the first woodpecker that came along would destroy civilization." - Weinberg's Second Law
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 06.06.2004    um 23:45 Uhr   
*schaut primetime mit grossen augen an :-)
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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 07.06.2004    um 23:02 Uhr   
Danke star :-)

nochmal zum titel des beitrags...ich denke den sinn muss jeder selbst für sich finden, ebenso wie das eigene ich

bei einigen gehts schneller, einige finden nie ihre antworten... mein sinn ist z.b. später familie zu haben und ein haus mit garten, einen hund...eben eine familie, in der es noch liebe gibt und keine dreckschratzen als kinder ^^

wie gesagt, jeder muss es für sich selbst rausfinden
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 08.06.2004    um 00:13 Uhr   

was hat das haus damit zu tun ? ;-)
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 08.06.2004    um 16:16 Uhr   
ach, das gehört einfach dazu...ich bin in nem großen haus aufgewachsen und will selbst eins haben...aber das ist doch unwichtig...es geht darum, dass man sich selbst seinen sinn schaffen muss, ein ziel setzen muss...halt irgendetwas finden muss, was man erreichen will
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 09.06.2004    um 00:51 Uhr   

ja, - das müssen wir wohl :-)
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Nutzer: Sonderbarlila
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geschrieben am: 18.06.2004    um 00:43 Uhr   
<-ist einfach und schlicht ein kleines bisschen sonderbar..

wer noch?
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"Autor"  
Nutzer: Irishmoos
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Anzahl Nachrichten: 283

geschrieben am: 18.06.2004    um 06:34 Uhr   
ich bin der, der ich bin
Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht einige Meter in seinen Schuhen gelaufen bist.
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"Autor"  
Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 18.06.2004    um 10:58 Uhr   
hier lieber nciths zu sage, weil eh nur wieder mecker bekomme ...
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"Autor"  
Nutzer: StereoSushi
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geschrieben am: 07.07.2004    um 13:44 Uhr   
(zitat)(...)es geht darum, dass man sich selbst seinen sinn schaffen muss, ein ziel setzen muss...halt irgendetwas finden muss, was man erreichen will(/zitat)


die weltherrschaft....?!?
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"Autor"  
Nutzer: Lay
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geschrieben am: 07.07.2004    um 14:54 Uhr   
Hm.. das mit den Schwächen ist so eine Sache..

"Wer stellt sich schon mit seinen Schwächen vor ?" - jemand, der damit irgendetwas bezweckt. Ganz simpel.

Es liegt in der Natur des Menschen (und er is halt doch nur ein großes Tier), sich möglichst unverletztlich, stark und unerschütterlich zu präsentieren. Tut ein Mensch das nicht und handelt somit gegen einen Urinstinkt, dann tut er das vollend bewusst um etwas damit zu bezwecken. Das ganze nennt sich dann emotionale Erpressung und funktioniert wie folgt:

Der "Normalmensch" spricht seine Schwächen (wenn überhaupt) nur dann an, wenn ihm nichts anderes übrigbleibt - zum Beispiel, wenn ihm seine Schwäche bewiesen wird.

Der "Benutzer von Schwächen" bindet seine "Schwachpunkte" (sind bei diesen Individuen allerdings meist vergangener Natur, sprich, der Zustand besteht nicht mehr) direkt in die Darstellung seiner Persönlichkeit mit ein.

Beispiel:
"Hallo, ich bin Peter, 25 Jahre alt und lag die letzten 5 Jahre im Krankenhaus, weil ich einen schweren Autounfall hatte und bin erst seit ein paar Monaten wieder draußen - wollen wir was trinken gehn ?"

Hier ist die Absicht klar - "Peter" versucht durch tölpelhaftes Einbinden seiner "Schwäche", die längst erledigt ist, einen moralischen Schalter im Kopf der angesprochenen Dame umzulegen ("Oh, der arme Kerl.. das kann ich ihm nun wirklich nicht ausschlagen.. er hat ja so viel mitgemacht...")

Beispiel2:
A: "Hi ! Spielst du auch Tennis ? Ja wow.. ich auch.. wollen wir ?..."
B: "Klar, gern.. " etwas später "Was machst du sonst so, wenn du kein Tennis spielst ?"
A: "Ach, ich hab keine anderen Hobbies mehr, seitdem ich psychotherapeutischer und psychiatrisch-stationärer Behandlung bin wegen der Suizidgefährdung und so.. ich kann nicht mit Niederlagen umgehen, sagt mein Therapeut.. aber naja.. schlägst du auf ?"

Auch hier ist es relativ klar. Wenn B auch nur ein bisschen Grips hat, wird er/sie A gewinnen lassen, weil wohl niemand dafür verantwortlich sein möchte, dass jemand sich wegen eines verlorenen Tennisspiels etwas antut. Diesmal wurde also das Gewissen manipuliert nebst der Moral.

Beispiel3:
"Ja, ich bin erst 14, wär aber gerne nochmal viel Jünger... und das sage ich schon mit 14... jaja.."
......Nachfrage bleibt aus.....
"Jaaaa ja.. ich wär gerne nochmal zwölf..."
.....Nachfrage bleibt immer noch aus...
"Weißt du, warum ich gerne nochmal zwölf wäre ?"
...."Warum denn ?"
"Weil, als ich zwölf war wurde ja der Krebs festgestellt.. und dann war ich ja im Krankenhaus.. erst für die eine Chemo.. dann wegen der KMT...."

Auch hier ist es nicht schwer, die Denke hinter der Handlung zu durchschauen. Jemand, der einer anderen Person dermaßen penetrant seine vergangene Krankheitsgeschichte aufdrückt, will Mitleid, Annerkennung für sein Durchhaltevermögen und - nicht zuletzt - einen unfairen Vorteil der Restwelt gegenüber, denn auch hier werden wieder Gewissen und Moral manipuliert.

____________________________
Fazit:
Jemand, der seine Schwächen auf kleinste Signale hin oder gänzlich ohne erkennbaren Grund offenlegt, bezweckt damit immer etwas, das ihm zum Vorteil gereicht. Meist Mitleid, Anerkennung oder generell eine Sonderbehandlung seitens seines Umfeldes.

Diese Individuen kommen damit auch reichlich oft durch - so lange, bis sie jemandem gegenüber stehen, der genau das gleiche mitgemacht hat/mitmacht oder in der Materie so involviert ist, dass er den direkten Vergleich zu anderen ziehen kann, die genau dasselbe durchmachen mussten, es allerdings nicht in die Welt hinaustragen auf großen, bunten Schildern.

Noch fragen ?

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geschrieben am: 07.07.2004    um 16:50 Uhr   
(zitat)Hm.. das mit den Schwächen ist so eine Sache..

"Wer stellt sich schon mit seinen Schwächen vor ?" - jemand, der damit irgendetwas bezweckt. Ganz simpel.

Es liegt in der Natur des Menschen (und er is halt doch nur ein großes Tier), sich möglichst unverletztlich, stark und unerschütterlich zu präsentieren. Tut ein Mensch das nicht und handelt somit gegen einen Urinstinkt, dann tut er das vollend bewusst um etwas damit zu bezwecken. Das ganze nennt sich dann emotionale Erpressung und funktioniert wie folgt:

Der "Normalmensch" spricht seine Schwächen (wenn überhaupt) nur dann an, wenn ihm nichts anderes übrigbleibt - zum Beispiel, wenn ihm seine Schwäche bewiesen wird.

Der "Benutzer von Schwächen" bindet seine "Schwachpunkte" (sind bei diesen Individuen allerdings meist vergangener Natur, sprich, der Zustand besteht nicht mehr) direkt in die Darstellung seiner Persönlichkeit mit ein.

Beispiel:
"Hallo, ich bin Peter, 25 Jahre alt und lag die letzten 5 Jahre im Krankenhaus, weil ich einen schweren Autounfall hatte und bin erst seit ein paar Monaten wieder draußen - wollen wir was trinken gehn ?"

Hier ist die Absicht klar - "Peter" versucht durch tölpelhaftes Einbinden seiner "Schwäche", die längst erledigt ist, einen moralischen Schalter im Kopf der angesprochenen Dame umzulegen ("Oh, der arme Kerl.. das kann ich ihm nun wirklich nicht ausschlagen.. er hat ja so viel mitgemacht...")

Beispiel2:
A: "Hi ! Spielst du auch Tennis ? Ja wow.. ich auch.. wollen wir ?..."
B: "Klar, gern.. " etwas später "Was machst du sonst so, wenn du kein Tennis spielst ?"
A: "Ach, ich hab keine anderen Hobbies mehr, seitdem ich psychotherapeutischer und psychiatrisch-stationärer Behandlung bin wegen der Suizidgefährdung und so.. ich kann nicht mit Niederlagen umgehen, sagt mein Therapeut.. aber naja.. schlägst du auf ?"

Auch hier ist es relativ klar. Wenn B auch nur ein bisschen Grips hat, wird er/sie A gewinnen lassen, weil wohl niemand dafür verantwortlich sein möchte, dass jemand sich wegen eines verlorenen Tennisspiels etwas antut. Diesmal wurde also das Gewissen manipuliert nebst der Moral.

Beispiel3:
"Ja, ich bin erst 14, wär aber gerne nochmal viel Jünger... und das sage ich schon mit 14... jaja.."
......Nachfrage bleibt aus.....
"Jaaaa ja.. ich wär gerne nochmal zwölf..."
.....Nachfrage bleibt immer noch aus...
"Weißt du, warum ich gerne nochmal zwölf wäre ?"
...."Warum denn ?"
"Weil, als ich zwölf war wurde ja der Krebs festgestellt.. und dann war ich ja im Krankenhaus.. erst für die eine Chemo.. dann wegen der KMT...."

Auch hier ist es nicht schwer, die Denke hinter der Handlung zu durchschauen. Jemand, der einer anderen Person dermaßen penetrant seine vergangene Krankheitsgeschichte aufdrückt, will Mitleid, Annerkennung für sein Durchhaltevermögen und - nicht zuletzt - einen unfairen Vorteil der Restwelt gegenüber, denn auch hier werden wieder Gewissen und Moral manipuliert.

____________________________
Fazit:
Jemand, der seine Schwächen auf kleinste Signale hin oder gänzlich ohne erkennbaren Grund offenlegt, bezweckt damit immer etwas, das ihm zum Vorteil gereicht. Meist Mitleid, Anerkennung oder generell eine Sonderbehandlung seitens seines Umfeldes.

Diese Individuen kommen damit auch reichlich oft durch - so lange, bis sie jemandem gegenüber stehen, der genau das gleiche mitgemacht hat/mitmacht oder in der Materie so involviert ist, dass er den direkten Vergleich zu anderen ziehen kann, die genau dasselbe durchmachen mussten, es allerdings nicht in die Welt hinaustragen auf großen, bunten Schildern.

Noch fragen ?

(/zitat)

Das nochma auf Deutsch
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"Autor"  
Nutzer: Lay
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geschrieben am: 07.07.2004    um 21:31 Uhr   
Ja welches ?

Internetuserdeutsch ?
Halberwachsenendeutsch ?
Cooldeutsch ?

Ein bisschen genauer musst du schon werden ;)

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"Autor"  
Nutzer: ForenUser
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geschrieben am: 08.07.2004    um 07:43 Uhr   
lol ne im ernst hast schon recht
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 08.07.2004    um 08:37 Uhr   
Lay, ich bin nicht davon überzeugt, dass das Klagen und Wimmern, dieses zur Schau-Tragen des Leids, das du in deinen Beispielen aufgeführt hast, wirklich das Ziel verfolgt, den Anwesenden einen unfairen Vorteil abzuringen. Zumindest nicht zwingend. Kann es nicht viel mehr sein, dass es dem Klagenden mit seinem Apell an das Gewissen und die Moral viel eher "unterbewusst" um Macht geht?

Das Mitleiden, welches die Beteiligten (z.B. dem 14 jährigen Krebskranken) dann äussern, ist insofern eine Tröstung für die Schwachen und Leidenden, als sie daran erkennen, doch wenigsten noch eine Macht zu haben, trotz aller Schwäche: die *Macht wehzutun*.
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"Autor"  
Nutzer: Lay
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Anzahl Nachrichten: 132

geschrieben am: 10.07.2004    um 01:17 Uhr   
Die Sache ist eigentlich sehr viel einfacher, als sie aussieht.

Es gibt das Wort "wehleidig" im Deutschen Sprachgebrauch. Was bedeutet es ?
"Wehleidig" bedeutet (kein Dudenzitat, frei von mir), eine, den Fakten unangemessen dramatische Reaktion an den Tag zu legen.

Um ein solches Wort schaffen zu können, muss man diesen "Zustand" dieses "wehleidig sein" klar beschreiben. Wann ist jemand wehleidig ?
Per Definitionem dann, wenn er unangemessen dramatisch auf eine Situation reagiert. Wann tut er das bzw. wann ist es "unangemessen" ?

Und an diesem Punkt, fängt man an, sich 100 Menschen in genau derselben Situation anzusehen und ihre Reaktionen mit der, der Zielperson zu vergleichen.

Und genau so sehe ich es in diesem Punkt eben auch. Ich weiß zum Beispiel, welche Schmerzen man bei gewissen Krankheiten / Verletzungen haben kann und empfinde Mitgefühl für jemanden, der das durchmacht. Kein Mitgefühl empfinde ich allerdings z.B. für Personen, die davon ein Jahr später erzählen und das ganz bewusst, um Mitleid zu heischen. Das ist einfach persönliche Armut. Charakterarmut.

Und wenn jemand das ganze wirklich bewusst "benutzt", ist das ein überdeutliches Anzeichen von schlimmstem Selbstmitleid, das mitunter kombiniert mit unnormalem Ego bis hin zum Selbstmord führen kann. (Das "Ich habe es gesagt, jetzt muss ich es tun."-Phänomen.) Und da soll man zusehen, sweetie ?
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