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Der Sinn des Lebens?!

Nutzer: Azraelevangel
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geschrieben am: 03.09.2002    um 04:54 Uhr   
Eine Frage, die sich die Menschen immer wieder stellen, ist die Frage nach dem: warum bin ich?

Und auch wenn bisher noch scheinbar niemand eine allgemeingültige Antwort gefunden hat, ist es doch nicht verkehrt gelegentlich mal darüber nachzudenken, warum wir eigentlich am Leben sind, und was uns daran hält.

Nahezu jeder Mensch kommt irgendwann mal an den Punkt an, an dem er nur noch einen Ausweg sieht, sein Leben zu beenden. Nun liegt das aber sicher nicht daran, dass die Menschen wie Lemminge einen eingebauten Selbstzerstörungsmechanismus haben. Oft liegt es an Problemen, manchmal auch nur daran, dass das Leben „langweilig“ geworden ist. Ein Außenstehender würde über die Probleme oft nur lachen, grade die Pubertätsbedingten, die schon so manchem depressiven Jugendlichen das Leben gekostet haben.

Aber was hält uns denn am Leben, dass wir nicht alle wie die Lemminge von der Klippe springen? Die Angst vor dem Tod und der Ungewissheit danach? Ist es überhaupt sinnvoll, darüber nachzudenken, ob es einen einzigen Grund gibt, der alle am Leben erhält? Oder sind es alles einzigartige, ganz persönliche Gründe, die jeder Mensch für sich selbst finden muss?



Ich will nicht zu weit vorgreifen, und lasse es hiermit erst mal bewendet sein, sonst nehmen ich alle Argumente vorweg und eine Unterhaltung über dieses Thema wäre nur noch schwer möglich. Im Laufe des Gesprächs werde ich aber wahrscheinlich noch den einen oder anderen Roman hierzu verfassen. ;-)
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Nutzer: KessValentine
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geschrieben am: 03.09.2002    um 09:02 Uhr   

Sicher fragen sich das viele:Sinn des Lebens...
Ich habe mich auch schon sehr oft gefragt, was ich hier eigentlich soll, warum Dinge so sind wie sie sind. Jeder dachte sicher mal daran sein Leben zu beenden. Bei mir war das schon mit sieben jungen Jahren.

Wenn ich heute drüber nachdenke, muss ich eher schmunzeln da ich denke jeder muss für sich selber seinen persönlichen Lebenssinn finden. Ich habe meinen gefunden und ich denke oder hoffe das vielleicht auch ein paar andere so denken oder sich dran orientieren....

Früher war mir alles ziemlich egal aber ich denke es sind die "kleinen und unbedeutenen" Dinge die das Leben doch schön machen. Ich denke für viele menschen sind viele Dinge normal, vielleicht soagar langweilig ,aber schon mal daran gedacht wie es ist wenn es nicht so ist?

Ich könnte zum Beispiel nicht ohne meine Schokolade oder meinen Computer leben. Oder ich brauch zum Beispiel auch meine ganzen zeichensachen. Da sind nur ein paar Beispiele aber diese Dinge machen zum beispiel das leben schöner.

Da keiner so genau weiß was passiert wenn man gestorben ist, sollte man lieber warten und das leben genießen...man sollte es zu mindest versuchen...

Ich weiß nicht ob das der Sinn des lebens ist: Freude, Trauer, Genuss, Liebe, Wut das alles sind Emotionen die im Leben von Bedeutung sind. Wenn mal jeder genau drüber nachdenkt wird sicher jeder etwas finden, was er doch irgendwie auf keinen fall missen will....


Kess Valentine....
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Nutzer: CadereAngelus
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geschrieben am: 03.09.2002    um 09:25 Uhr   
wenn man morgens aufwacht und nicht darüber nachdenkt, was der tag bringt, nicht einmal, ob man glücklich ist oder schlecht gelaunt, weil es einem einfach gut geht, dann hat man zumindest für eine kurze zeit den sinn des lebens erkannt...

CA.
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Nutzer: Sanyarin
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geschrieben am: 03.09.2002    um 11:10 Uhr   
Der Sinn des Lebens..
eine wirklich interessante frage,
wenn sie auch im Grunde doch nur
in der Überschrift wirklich gefragt steht.

Emontionen, Gefühle.. ist dies wirklich ein Sinn?
Meine Meinung - vielleicht, vielleicht auch nicht.
Vielleicht nur ein Punkt der neue Fragen aufwirft.
Vielleicht aber auch einer, der alle Fragen beantwortet.


Der Sinn des lebens ist nicht wichtig,
der Weg dorthin macht ihn dazu.

Ich weiß nichtmehr wer genau diese Worte sagte,
ich hörte sie nur immer wieder von einem
sehr guten Freund von mir.


Leben ist mein Schicksal und sterben mein Gewinn.

So oder ähnlich steht es in der Bibel.
Sind es Meinungen, feststellungen oder nur Vermutungen?
Sind es Ansichten oder nur Hoffnungen?
Jeder, der für sich "den Sinn des Lebens" gefunden hat,
hat sich an einen Glauben gehalten.
Der Glaube hält viele am Leben.
Meist ist er das letzte, wie auch die Hoffnung,
die uns am leben erhält.

Wie dem auch sei..
meine Meinung möchte ich hierzu nicht schreiben..
nur einige "Denkanstöße" geben..

In diesem Sinne


Ocanes
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Nutzer: Azraelevangel
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geschrieben am: 03.09.2002    um 21:34 Uhr   
Dann will ich auch mal wieder etwas dazu sagen, mir fällt auf, wann immer diese Frage gestellt wird, man bekommt sehr viele verschiedene Antworten. Um diese hier kurz zusammenzufassen, haben wir bisher Gefühle und Persönlichkeitsperfektionierung sowie auch "die kleien Dinge des Lebens", Glauben und Hoffnung.

Nun will ich noch etwas hinzufügen. Was ist mit der Neugierde? Sagen wir mal so, ich Glaube weder an Wiedergeburt noch an einen Gott. Für mich ist der Tod einfach nur das Ende, also warum davor fürchten? Oder besser, warum dann noch weiterleben, warum sich all diesen Dingen des Alltags aussetzen (egal ob jetzt schön oder schlecht), wenn doch eh irgendwann alles vorbei ist?

Vielleicht ist es den Menschen bestimmt, dass sie versuchen, etwas zu schaffen, was sie in Erinnerung bleiben lässt, etwas was so unvergesslich ist, wie z. B. die Pyramiden. Aber warum etwas für die Nachwelt tun, wenn man selbst ohnehin nichts mehr davon hat?

Viel eher ist es der Forschergeist in mir, durch den ich mich auf jeden neuen Tag freue. Was wird Morgen sein? Was wird es für neue Entdeckungen geben? Was finden die Menschen noch herraus? Ein Mittel gegen Aids? Wer gewinnt die nächsten Wahlen? Oder auch einfach nur die Frage was aus diesem oder jenem werden mag. Möglicherweise ist es auch nur ein Film im TV, den man noch gerne sehen möchte.

Ich könnte sicherlich mein Leben auch ohne Computer leben, aber sicher nicht ohne die Neugierde.

Was meint ihr dazu?
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 03.09.2002    um 23:45 Uhr   
(zitat)Ich könnte sicherlich mein Leben auch ohne Computer leben, aber sicher nicht ohne die Neugierde.

Was meint ihr dazu? (/zitat)

@Azraelevangel

Ich gebe dir recht. Auch für mich ist die Neugierde eine der Wurzeln meines Lebens. Wenn ich nicht neugierig wäre, würde ich nichts lernen, und damit auch nicht richtig leben...

Du sagst: Für mich ist der Tod einfach nur das Ende, also warum davor fürchten?

Da du nunmal genauso neugierig zu sein scheinst wie ich, versuche ich das mal zu beantworten.

Das ist auch das Einzigste, was mich an meinem Tod stören wird:

Ich werde nie erfahren, was am Tag danach passierte.

Die Neugierde, die Neugierde.....;-)

Gruss Lama

Geändert am 04.09.2002 um 05:57 Uhr von BlueLama
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Nutzer: NicoK
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geschrieben am: 04.09.2002    um 00:09 Uhr   
Der Sinn des Lebens?
Wer sagt denn, das daß Leben einen Sinn haben muss?

Du sagst, der "Forschergeist", bringt Dich dazu, das du dich auf jeden Tag freust! Ich kenn Dich nicht aber bist du ein Wissenschaftler oder ein Entdecker?
Der Sinn des Lebens kann (für mich) nicht sein, das ich erfahre was es es für neue Erfindungen gibt. Klar ich freue mich auch, wenn ich morgen in der Zeitung lese, das es ein Heilmittel gegen Aids gibt oder sonst was.
Es liegt mir aber nichts daran, wenn so etwas passiert, ist es schön aber für mich ohne jegliche Bedeutung.

Vor einigen Jahren hatte ich mal eine Phase wo ich viel dachte (zu viel), irgendwann schrieb ich diese Zeilen. (da war ich noch jung)!!!

Der Sinn des Lebens ist:

das Leben zu leben wie man möchte,
und nicht wie andere es wollen,
schließlich ist es dein leben

Der Sinn des Lebens ist:

sich Ziele zu setzen
und versuchen sie durchzusetzen
und nie aufzugeben

Der Sinn des Lebens ist:

lernen mit den Tod umzugehen
und nach einem langen Leben zu sterben.

Der Sinn des Lebens ist:

Ein Leben in Freiheit führen,
in seiner eignen Freiheit, die seine träume entsprechen.
In einer Freiheit, so wie man sie sich wünscht.

Der Sinn des Lebens ist:

das Leben zu leben wie man möchte,
und nicht wie andere es wollen,
schließlich ist es sein leben.


Was ich eigentlich sagen wollte:
Es gibt kein Patentrezept für solche Dinge. Jeder muss seinen eigenen "Sinn" suchen. Ob es der Glaube an Gott ist, die große Liebe oder nur das Leben an sich. Es hängt immer auf die Person, die gerade auf die Suche ist.

Alle suchenden wünsche ich erfolg.
Davon abgesehen, muss denn alles einen Sinn haben?

der eine findet einen Sinn der ander nicht...
Kann es wirklich schlimmer werden?
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Nutzer: Hoellisch
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geschrieben am: 04.09.2002    um 05:42 Uhr   
Zwischen hundert Spiegeln
vor dir selber falsch ...
in eignen Stricken gewürgt
Selbstkenner!
Selbsthenker! ...
Zwischen zwei Nichtse
eingekrümmt,
ein Fragezeichen
Was ist der Sinn?


...Den Mut zu dem, was über die eigenen Kräfte geht, daß es menschliche Aufgaben sind, und daß der Mensch das Wesen ist, sich Aufgaben über seine Kräfte hinaus zu stellen und wißbegierig zu sein, dann aber daraus lernen, daß, wer auch nur einen Augenblick leise den echten philosophischen Ton gehört zu haben glaubt, nicht müde werden kann, ihn mitteilen zu wollen.

MFG



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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 04.09.2002    um 06:14 Uhr   
mein leben macht für mich momentan wenig sinn .. schlafen, aufstehen, eine lange anfahrt zur arbeit bewältigen, arbeiten an sich, lange wieder nach hause fahren, müde sein, schlafen .. zwischendurch mal essen .. am samstag einkaufen, putzen, kochen .. und den sonntag träge dahinvegetieren .. das ist nicht wirklich der hit ..

allerdings kann ich die frage, was denn sinn macht, im moment für mich nicht wirklich beantworten .. außer meine thera; sie ermöglicht mir ein fast normales leben ..

V.
ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
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Nutzer: chattterboy
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geschrieben am: 04.09.2002    um 07:59 Uhr   
Der Sinn des Lebens? Also der Sinn liegt darin sich Fortzupflanzen und Schaffen für die Nachkommen, mit allen Höhen und Tiefen dazwischen.
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 04.09.2002    um 08:19 Uhr   
vulcania
vielleicht ist im moment der sinn deines lebens uns ein beispiel zu sein .... wir leben doch alle zusammen auf dieser erde und normal lernt man von einander ... durch vorbilder, sein es gute oder schlechte

(in dem sinne)

hm .............Polli

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Nutzer: nandris
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geschrieben am: 04.09.2002    um 16:24 Uhr   
ich finde, es muss nicht alles einen »sinn« haben;
dein leben war nicht umsonst, wenn du dinge getan hast, die dich selbst gluecklich machen & anderen nicht schaden.

xxx
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Nutzer: prof.mastram
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geschrieben am: 04.09.2002    um 18:43 Uhr   
Macht es "Sinn" hier über Sinn des Lebens zu diskutieren, wenn alle sowieso anders darüber denken oder zumindest teilweise Meinungen anderer befürworten? Ist das der "Sinn des Lebens"?
Erweitert eure Horizonte:arbeitet,lebt,lest viele Bücher und geniesst das Leben...
denn wenn nicht,dann hat euer Dasein gar keinen "Sinn",ausser das ihr nur so dahin vegetiert...*gg*

*prof*,next to the future
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"Autor"  
Nutzer: prof.mastram
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geschrieben am: 04.09.2002    um 18:54 Uhr   
@fratzmausi,
so wie du es sagst, hab ich es auch nicht gemeint...*gg*
Lies nochmal.. :-)

*prof*
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Nutzer: funkymonk
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geschrieben am: 04.09.2002    um 19:07 Uhr   
(zitat)Aber was hält uns denn am Leben, dass wir nicht alle wie die Lemminge von der Klippe springen? Die Angst vor dem Tod und der Ungewissheit danach? Ist es überhaupt sinnvoll, darüber nachzudenken, ob es einen einzigen Grund gibt, der alle am Leben erhält? Oder sind es alles einzigartige, ganz persönliche Gründe, die jeder Mensch für sich selbst finden muss?(/zitat)

*grmlz*...hab grad nicht die zeit, mir alle antworten durchzulesen, aaaber...

ich glaube ganz einfach, dass die menschen in irhem leben nach erfüllung suchen.

jeder wünscht sich wahrscheinlich den augenblick, in dem ihm das widerfährt oder er die erleuchtung bekommt:

dafür habe ich gelebt!das gibt dem ganzen den sinn...

ich habe da mal drüber nachgedacht...und wieso nicht!? wenn wir unser lebensziel erreichen und uns das leben das gegeben hat, wofür es sich lohnt zu leben...dann würde ich sagen, ist es auch zeit zu gehen...

aber wer weiß...vielleicht trifft diese erleuchtung ja nicht alle menschen...nicht früh genug...vielleicht auch nicht mich...

hm...


funk
Geändert am 04.09.2002 um 19:08 Uhr von funkymonk
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"Autor"  
Nutzer: Azraelevangel
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geschrieben am: 05.09.2002    um 00:11 Uhr   
Ja Lama, das scheint uns wirklich zu verbinden, die Neugierde ist schon ein Grund, nicht aus dem Leben scheiden zu wollen. :-)

Und Mindiyana, ich habe den Thread extra so ausgelegt, dass er auf Grund und Sinn passt, daher passt auch die Neugierde hier ganz gut herrein. Denn vielleicht ist es eine Möglichkeit über den Grund zum Sinn zu kommen. Wenn dies denn möglich sein sollte.

Und NicoK, darauf habe ich eigentlich schon die ganze Zeit gewartet, auf die Frage, ob man nicht auch ohne Sinn leben kann. Nun machen wir mal einen Abstecher ins Tierreich und nehmen der Spinne den Sinn ihres Lebens, das Fangen und Essen von Insekten. Schon verhungert uns die Spinne. Und wie ist das beim Menschen? Ursprünglich war das wohl die Arterhaltung, doch das ist nicht mehr so wichtig, die Welt ist ohnehin überbevölkert. Im Laufe der Evolution haben wir uns recht weit von einem ursprünglichen Sinn entfernt, wie mir scheint.

Es ergibt sich für mich also das Bild, dass der heutige Mensch das Sein auch ohne Sinn betreiben kann.
Und doch hat jeder Mensch einen, seinen ganz persönlichen Grund zum Sein. Die Liebe, die Freunde, die Freude, die Arbeit, das Sein einfach nicht sein lassen zu können.

Was jeden im Einzelnen dazu treibt, das Sein nicht sein zu lassen, dafür gibt es unendlich viele Gründe, aber gibt es auch noch Einen, den alle gemeinsam haben? Und ist dass dann der Sinn des Lebens?

Übrigens, dem unmöglichen Traum nachzuhängen, sein Leben genau so führen zu können, wie man es möchte, ist meiner Meinung nach vergeben. Jeder Mensch ist abhängig von anderen Menschen in seinem Leben, ob man es wahrhaben möchte, oder nicht.

PS: Um einen Forschergeist in sich zu verspühren, braucht man weder Forscher noch Entdecker sein, eigentlich ist er jedem Menschen von Natur aus gegeben.


Vulcania, auch wenn es Durststrecken im Leben gibt, so gibt es doch noch immer etwas, wofür man Sein möchte und wenn es die Arbeit ist, bzw. das Gefühl, gebraucht zu werden. ;-)

Prof, ich denke nicht, dass es so ganz vergeben ist, mal über sich und den Sinn seines Seins nachzudenken, dadurch versteht man sich selbst manchmal um einiges besser. Und wenn man die Wahl hat, vor dem Fernseher zu sitzen und sich berieseln zu lassen, oder mal über sich und sein Sein nachzudenken, dann würde ich doch Lezterem den Vorrang geben.

funkymonk, das Leben stellt uns viele Aufgaben, denn sonst hätte man wohlmöglich schon in sehr jungen Jahren den Sinn des eigenen Lebens gefunden. Stell dir nur mal vor, du würdest mit 12 Jahren den vermeintlichen Sinn deines Lebens finden und ihn umsetzen können, würdest du nach getaner Arbeit von der Welt gehen wollen? Weil du glaubst, danach kommt nichts mehr? Es sei alles erreicht?
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"Autor"  
Nutzer: Sonderbarlila
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geschrieben am: 05.09.2002    um 16:44 Uhr   
Ich bewundere manche ältere, die sich bemühen noch länger im Leben teilnehmen zu können. Auch die kranken, die immer noch den Kampf ums Leben nicht aufgeben wollen. Warum??...weil sie vielleich den Sinn des Lebens schon gefunden haben. Manche junge und gesunde Menschen machen ihr Leben schwer....zerstören ihre eigene (und auch andere) Zukunft, sehen keinen Sinn im leben. Ich selber lebe momentan nur meine Routine... (manchmal verliert man auch mal die Richtung) aber doch nicht von Dauer... Irgendwann packe ichs wieder...
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"Autor"  
Nutzer: 98Mute
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geschrieben am: 05.09.2002    um 17:02 Uhr   
"I've come to realize that life is but a game and it doesn't matter how you score but how you play."(Jason M. Thirsk & Jim Lindberg, 1991)
Meine Motivation fürs Leben... Meine Zeit genießen. Mich nicht zu sehr auf materielle Dinge konzentrieren. Versuchen, einen Weg zu finden, mit dem ich glücklich bin. Mich nicht von irgendwelchen Dummschwätzern beeinflussen lassen. MEIN Leben leben. Nicht so, wie es in der Bibel steht. So wie ich es für richtig halte. Meine eigenen Wertvorstellungen völlig unabhängig von Religion oder Staat aufbauen. Sozial zu anderen Leuten sein. Oft auf der Suche nach Antworten und Lösungen, aber immer, ohne dabei den Kopf zu verlieren. Mich auf das wesentliche konzentrieren: das Leben. Was nach dem Tod ist, ist mir völlig egal. Jetzt ist jetzt. Meine Motivation.
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"Autor"  
Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 05.09.2002    um 21:23 Uhr   
ich finde hier viele pathetische sätze, die es mir schwer fällt, nachzuvollziehen.
ich hab nu mal das leben geschenkt bekommen und genieße es einfach deshalb: sämtliche materiellen, mehr allerdings noch immateriellen freuden, die es zu genießen gibt.
(zitat)Nahezu jeder Mensch kommt irgendwann mal an den Punkt an, an dem er nur noch einen Ausweg sieht, sein Leben zu beenden(/zitat) ebenso wie mindiyana hab ich das nie erlebt
(zitat)Aber was hält uns denn am Leben, dass wir nicht alle wie die Lemminge von der Klippe springen? Die Angst vor dem Tod und der Ungewissheit danach? (/zitat)
merkwürdig...ich bräuchte vielmehr einen grund dafür, diese welt zu verlassen, als dafür, auf ihr zu bleiben.
vieles von dem, was ihr sagt ist extrem abstrakt - und für mich - hergeholt. seid doch mal realisten, schaut euch einen sonnenuntergang am mehr oder in den bergen an....eure(n) partner(in), wenn er (sie) lächelt oder schläft, kindern beim spielen zu oder riecht an einer duftenden rose....meine güte, braucht man da noch mehr gründe? wundert sich manchmal doch
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"Autor"  
Nutzer: WaldTeufelchen
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geschrieben am: 06.09.2002    um 06:26 Uhr   
Ich hab ja selten Exkursionen ausserhalb des RP forums.. aber hier kann ich nicht wiederstehen.

Oben wurde angesprochen:
"Der Sinn des Lebens? Also der Sinn liegt darin sich Fortzupflanzen und Schaffen für die Nachkommen, mit allen Höhen und Tiefen dazwischen."

Es wurde gesagt das hier das dazwischen interessiert.
Nun gehen wir mal ein bisschen Natur anschaun..

Sinn für die Existens eines Frosches z.b..
Er wird geboren und wird zum Frosch. Frisst, Schläft, Schwimmt, Hüpft, Wandert, Versucht Gefahren asuzuweichen und will sich fortpflanzen.
Was ist hier der Sinn des Lebens? Die Mücken anzahl zu verringern?

Er exestiert weil es sich so ergeben hat.
Nun nehmen wir mal den Frühen urmensch.
Jene hatten ähnlich wie jedes andere Wesen einen Lebens zyklus. Nur hatte der Mensch mit der zeit Mittel und Wege weiter zukommen.
Ich will nun nicht unsere Evolution niederschreiben. Das sollten die meisten ja Wissen wie in etwa das ablief.

Der Mensch experimentierte.. erfand.. erforschte. Reiste weit um mehr zu entdecken und zu finden.
Der Verstand wuchs mit bildete sich aus und auch die Gedanken gänge wurden anders.

Die Menschheit hat viel geschaft seid ,,damals,, aber so gesehen hat sich der Mensch recht festgefahren im laufe des letzten Jahrhunderts. Wir wissen das wir auf einem Planeten wohnen. Einem Sandkorn in den weiten des Alls. Wir haben viel erfunden.. viel erreicht. Und wir haben uns vermehrt.

Nun seht es aber mal so.. Viele Menschen.. die meisten haben ein normal laufendes Leben. Es scheint alles vorgeregelt. Geboren werden.. Kindergarten, Schule und arbeit. Irgendwann Rente und dann der Tod. So läuft es in Deutschland und einigen anderen Ländern im Großen und Ganzen.

Worrauf ich hinaus will ist das die Menscheit recht an einem Punkt steht wo es nur noch langsam vorraus geht. Dies führt zu einer art rückstoß. Der Mensch überlegt sich.. warum bin ich.. für was?

Ich sehe es für mich nun so.. Ich wurde Geboren.. ich versuche das beste aus meinem Leben zumachen. Aber ich darf es nicht krampfhaft angehen. Ich lebe solange bis es Endet.. und wer weis wie es endet? Keiner..

Ich schreib grad zuviel.. Ciao

p.s: verzeiht meine rechtschreibung.. aber es ist zu früh.. und ich bin zu lange wach.. und geb mich dann mit dem thema ab. was für ein Sinn.. zwinkert
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"Autor"  
Nutzer: Azraelevangel
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geschrieben am: 06.09.2002    um 07:22 Uhr   
tiroxx, ich bin durchaus ein Realist und grade deshalb frage ich mich auch gelegentlich mal, wozu es den Menschen eigentlich gibt. Wenn wir alle nur dazu auf der Welt wären, vor uns hin zu leben und von einer Freude zur Nächsten zu hüpfen, dann müsste das Leben auf dieser Welt doch weitaus anders aussehen. Über dieses Thema könnte man sehr philosophisch werden, das ist etwas entschieden Anderes als pathetisch und hergeholt. Und wenn du dir mal die Geschichte der Menschheit ansiehst, wirst du sehen, dass diese Frage immer wieder gestellt wurde, mit immer neuen Denkansätzen.

Meine Frage war auch nicht, ob es sich lohnt zu leben, das tut es, ohne Frage! Meine Frage, war die nach dem Sinn und dem Grund für das Leben und ob es möglich wäre, dieses zu konkretisieren, oder ob jeder nur seinen eigenen Grund und Sinn im Leben finden kann, das wäre allerdings die wohl einfachste Antwort.

Aber Tiere und ihren Sinn für das Leben kann man verallgemeinern, nur die Menschen haben alle ihren eigenen Sinn? Oder gibt es für die Menschen inzwischen eigentlich keinen Sinn mehr um zu leben? Muss daher jeder seine Rechtfertigung für sein Leben selber finden?

Oder reicht es einfach, ohne viel zu Denken, zu versuchen so glücklich wie nur möglich durchs Leben zu kommen?
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"Autor"  
Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 06.09.2002    um 08:50 Uhr   
@azrael
ich habe ja deine frage zitiert, die meines erachtens gleichbedeutend ist mit der meinung, das leben lohnte sich nur, wenn man einen pathetischen sinn definieren könnte, von wegen "Aber was hält uns denn am leben...".
das problem mit vielen antworten hier ist für mich, dass sie, wie auch waldteufelchen schreibt, krampfhaft scheinen. und wenn du meinst (zitat)Oder reicht es einfach, ohne viel zu Denken, zu versuchen so glücklich wie nur möglich durchs Leben zu kommen?(zitat) würd ich darauf antworten, dass es durchaus auch wichtigeres denken geben kann als solches, dass sich, im eigenen saft schmorend mit einer selbstfindung befasst, die für den einen odere anderen sicher erforderlich sein mag, ansonsten aber deutlich weniger produktiv als die beantwortung der fragen "wie kann ich meinem nächsten helfen" "wie kann ich der natur helfen" oder "wie kann ich uns (mir) das leben noch schöner machen".
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"Autor"  
Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 06.09.2002    um 09:22 Uhr   
manchmal denke ich zu manchen theman ins forum posten ist einfach zweglos
man kann eh nicht alles sagen und abwegen was man denkt und im realen oder im chat sagen würde
jedenfalls gehts mir meist so
höchstens über einen sehr langen zeitraum
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"Autor"  
Nutzer: Azraelevangel
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geschrieben am: 07.09.2002    um 01:49 Uhr   
Das "Was hält uns denn am Leben?" war lediglich der Denkanstoss zu diesem Thema. Das es dir ein wenig krampfhaft erscheint, mag daran liegen, dass wir unterschiedliche Schreibstile haben, aber das gehört hier nicht hinein.

Was einen pathetischen Sinn angeht, nein, ich denke nicht, dass man einen feierlichen oder rührseligen Sinn zum Leben braucht. Und doch hat jeder (und ich stelle mal die Behauptung auf, wirklich jeder) einen Sinn oder besser gesagt, ein gewisses Ziel, für das er lebt. Dieses Ziel kann sich natürlich im Laufe des Lebens häufig ändern, heute ist es vielleicht nur das Lächeln eines Kindes und Morgen die Vorfreude auf ein Picknick auf der Wiese, Übermorgen dann die Fernsehsendung die man am Abend sehen möchte und die Woche darauf, die Hoffnung, dass man endlich mal wieder aus der Routine des Alltags ausbrechen kann. Es gibt unzählige Dinge, für die der Mensch leben kann.

Ich bin mir auch durchaus bewusst, dass sich dieser Thread irgendwann anfangen wird, sich um sich selbst zu drehen und das die Findung einer allgemeingültigen Antwort auf die Frage nach einem Sinn nicht möglich sein wird. Und doch ist es interessant, die Ansichten und Meinungen anderer Menschen zu lesen. Sicherlich ist es auch ein gewisser Selbstfindungseffekt für Manchen und auch das ist auch bestimmt nicht verkehrt.

(zitat)"wie kann ich meinem nächsten helfen" "wie kann ich der natur helfen" oder "wie kann ich uns (mir) das leben noch schöner machen".(/zitat) Ob diese Fragen nun wichtiger sind, das hängt von den Möglichkeiten des einzelnen Menschen ab. Aber wer sagt denn, dass man sich nicht mit deinen Fragen ebenfalls beschäftigen kann? Der Mensch an sich ist doch dazu in der Lage, sich mehr als drei Fragen am Tag zu stellen. Aber sind diese Fragen nun so viel berechtigter? Auch dabei wird man an Grenzen stossen, die nicht zu überwinden sind, seinen es Finanzielle oder Machtbedingte. Bei der Frage nach dem Sinn des Lebens dagegen, schafft es vielleicht der Eine oder Andere, einen Sinn für sich selbst zu erkennen und dadurch etwas besser mit sich selbst klarzukommen. Im Grunde ähnelt es sehr deiner Frage, wie man sich das Leben noch schöner machen kann. ;-)


Pollinchen, ja, so scheint es wirklich manches Mal, aber versuche es doch, wenn du magst. Was kann dabei schon schlimmes passieren? Man kann dich falsch verstehen, oder anderer Meinung sein als du. Und, ist das schlimm?
Natürlich kann kaum jemand seine komplette Meinung in einem Posting schreiben, aber wir haben ja genug Zeit, dass man immer noch etwas nachreichen kann, oder auch mal seine Meinung ändern kann. ;-)


Wo die Sprache auf alte Menschen kam, dazu ist mir auch noch etwas eingefallen. Ich habe es inzwischen recht häufig bei alten Ehepaaren erlebt, dass wenn einer von Beiden stirbt, auch der Andere nicht mehr lange lebt, nicht wegen des Alters, eher, weil es für sie nichts mehr gibt, für das es sich zu leben lohnt. Sterben wir auch automatisch, wenn wir weder Sinn, Grund, Ziel noch Hoffnung mehr haben?
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"Autor"  
Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 07.09.2002    um 12:37 Uhr   
weder das eine noch das andere, sondern einfach nur verstehbar, mausi /:-)/
und wenn das dann gegeben ist, istŽs ein gutes weiteres zeil, daran zu bauen, zu entwickeln und sich dessen u erfreuen
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"Autor"  
Nutzer: Hoellisch
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geschrieben am: 07.09.2002    um 22:22 Uhr   
Ich bin manchmal Einzelgänger, dann muß ich raus, weg von allen! Alleine, in die Natur, am liebsten noch am Wasser, wenn ich in der Nähe des Meeres war, saß ich dann stundenlang am Strand!

Es ist mir dann egal was für ein Wetter ist! Ich geniesse es.

Eigentlich denke ich dann nichts, oder nicht bewußt, und als ich einmal so wieder irgendwo lag, in den Himmel schaute, empfand ich es als so erfüllend und schön, das ich dachte jetzt willst du sterben, das ist der Sinn.

Hoellisch



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