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Angst

Nutzer: JocelynVanDor
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geschrieben am: 04.09.2002    um 21:43 Uhr   
Ich habe so angst vor dem tod, habe so angst vor dem zu frühen tod, von schmerzhaften tod, von langsamen quälendem tod, ich habe angst zu sterben ohne davor gelebt zu haben.
Ich habe angst den breif zu erhalten: Es waren doch nicht nur leberflecke.

Jo

PS: mir fällt es schwer darübe rzu reden .
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Nutzer: Spacekid
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geschrieben am: 04.09.2002    um 21:49 Uhr   
Tod ist immer eine schlimme Sache. Im Mittelalter war der Tod so wie eine Strafe Gottes. Das steht auch in der Bibel. Jeder sündigt mal im Leben, das ist heutzutage normal. Und ich weiß, was du mit den "Leberflecken" meinst. Du musst optimistisch denken. Du musst Freude am Leben haben. Hautkrebs ist heilbar. Obwohl es dir schwerfällt, darüber zu reden. Du wirst nicht sterben. Angst vor dem vorzeitigen Tod haben wir alle. Wenn ich an den 11.September zurückdenke oder an das Drama von Erfurt, wo unschuldige Menschen umgekommen sind. Die Sterblichkeitsrate bei Hautkrebs ist ziemlich gering.

Internetpriester Spacekid
Sei gesegnet und werde wieder gesund!
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Nutzer: Hoellisch
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geschrieben am: 04.09.2002    um 22:22 Uhr   
Wie ist das eigentlich, wenn man an seinem Körper was feststellt was nicht dem "normalen Zustand" entspricht?

Angst kriecht einem den Rücken hoch, man spürt diese unangenehme Hitze, und verdrängt es! Wird nix sein, so beruhigt man sich erst selber!

Nur irgendwie in den nächsten Tage, ist diese Angst "da war was nicht ganz in Ordnung" im Kopf!

Die Geschichten der Leutz die an solchen "unnormalen Dingen" qualvoll oder weniger qualvoll gestorben sind, kommen unbewußt hoch, und krampfhaft überlegt man, mensch der hatte doch auch was, und was war, dem geht es doch heute saugut!

Man verdrängt wieder!

Irgendwann, man schläft komischerweise schlechter! Und auch tagsüber dieses anhaltende mulmige Gefühl was man nicht mehr ganz verdrängen kann!

Bis es aus einem herausplatzt! Man sagt es einem Freund, Famlienangehörigen, Eltern oder was weiß ich!

Die beste Antwort ist immer, und zwar sehr befehlend: Du gehst sofort zum Arzt!

Und zwar so das kein Widerspruch geduldet wird!

Man wußte das dies zwar das logischste gewesen wäre, und auch um diese quälende Ungewissheit loszuwerden, aber irgendwie diese grauenhafte Angst die doch immer stärker wird!

Der Arzt beruhigt einen!

Zu 98% ist das nix! Er hat Erfahrung, du weißt das! Trotzdem!

Was ist wenn der sich irrt!

Und nachts kannst du nicht schlafen!

Willst Gewissheit und doch nicht!

Dann der Termin für das Ergebnis abzuholen!

Du hast die Nacht nicht geschlafen!

Angst schüttelte dich, du versuchtest dich zu beruhigen, nichts half! Keine Schlaftablette konnte diese Angst verdecken! Verdammt du willst nicht sterben, du bist zu jung! Und hast geweint in dein Kissen!

Du bist mit deiner Angs alleine!

Das Ergebnis!

Es ist wirklich nichts!

Du aber weißt was Angst ist!

MFG
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Nutzer: chivi33
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geschrieben am: 04.09.2002    um 22:36 Uhr   
(zitat)Ich habe angst den breif zu erhalten: Es waren doch nicht nur leberflecke.

Jo

PS: mir fällt es schwer darübe rzu reden .(/zitat)
oh ja, ich versteh dich nur zu gut - ich erwartete vor einigen jahren ähnliche befunde, mit den optionen "es ist alles in ordnung" über "du musst ab sofort extrem gesundheitsbewusst leben" bis zu "dir hilft nur noch eine herztransplantation" - ich war damals 29 jahre alt, und das setzte mir ziemlich zu.

ich weiss auch, dass es dir absolut nichts hilft, wenn ich dir jetzt erzähle, dass, negativen gerüchten zum trotz, beinahe alles in ordnung war, und ich mit ganz kleinen änderungen in meinem lebensablauf wieder den normalzustand herstellte.

aber trotzdem --> das zauberwort heisst hoffnung. solange du hoffst, lebst du.

lg, chivi

ps: ich wünsch dir von ganzem herzen alles gute
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Nutzer: Steven
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geschrieben am: 04.09.2002    um 23:28 Uhr   
Guten Abend Jo,

auch ich kenne diese Erfahrung...bei mir allerdings ging es um eine CT (Computertommografie??) meines Kopfes/Hirns, da ich ziemlich heftig an Kopfschmerzen litt...auch ich habe mich damals ziemlich fertig gemacht...schon auf dem Weg dorthin...tja nun lag ich in dieser Röhre...und was mir da alles durch den Kopf gegangen ist, war seh hart...Was wenn es wirklich was Ernstes ist...Was wenn es wirklich ein Tumor ist...Was wird aus mir wenn ich ins Krankenhaus muss...Was wird aus meinem Job...Was wird aus meinen Freunden, werden sie mich unterstützen??...Wer werden meine wahren Freunde sein...all solche Fragen, die man sich sonst nie stellt...
als dann die sache beendet war, kam der nächste Schock...der Arzt meinte, die Ergebnisse werden dem zuständigem Arzt zugeschickt, mir wurde nichts gesagt...
Bis ich die Ergebnisse von meinem Arzt bekam, konnte ich mich die ersten Tagen auch nicht gerade auf mein Leben konzentrieren...aber ich lenkte mich mit meinen Freunden und mit meiner Familie und viel Arbeit ab...aber nachts im Bett gingen mir auch wieder solche Fragen durch den Kopf...

Aber all mein Aufregung war unbegründet, denn es gab absolut keinen Grund, warum ich mir hätte Sorgen machen müssen...

Ich kann dir nur empfehlen...lenke dich ab, um jede Möglichkeit zu verhindert, in der du dir solche Fragen stellen könntest...

Du wirst sehen, all die Aufregung wird umsonst sein, es wird nichts ernstes sein...!!...denk an die Worte von Spacekid...!!

Also dann alles Gute...!!...lass uns das Ergebnis wissen, wenn du willst...!!

Steven
Geändert am 04.09.2002 um 23:29 Uhr von steven
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
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Nutzer: JocelynVanDor
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geschrieben am: 05.09.2002    um 08:41 Uhr   
Ja, das hatte ich auch, wegen der kopfschmerzen, wegen der angst. War nichts. Aber irgendwo müsen die kopfschmerzen doch herkommen? Stress? Schule? dem folgt, IQ test, dem folgt überdurchschnittlich, warum dann hauptschule? wieder angst. Warum? wieder fragen.

Und dann vor 3 monaten das, sie fangen einfach an zu bluten, ich werd ohnmächtig, weiss nicht warum, wegen der angst? Ich zitter die ganze zeit, ich schaff es nicht anders. Lege mir andere namen zu, andere persönlichkeiten, verschiedene freundeskreise. Niemand kennt Jo, jeder kennt nur die unbeschwerte... Angst das sie es herausfinden könnte, was ist wenn?

Angst...

Danke für eure antworten, jede einzelne baut mich auf, zeigt mir das es menschen gibt die es geschafft haben, geben mir vorbilder.
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Nutzer: Hoellisch
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geschrieben am: 05.09.2002    um 08:58 Uhr   
@Mindiyana, es hat nichts mit Gedankenlos zu tuen, wie jemand Angst erlebt, erfühlt oder auch wirklich körperlich empfindet!

Es gibt Menschen deren Grundeinstellung "Angst" ist! Wieso und Warum würde hier jetzt eigentlich zu einem ellenlangen Thread über die Angstforschung führen.

Was aber eigentlich immer noch am besten ist, obwohl man ja die Angst fürchtet, sich seiner Angst zu stellen! (Angst vor der Angst!)

Und sie auch zu aktzeptieren.

Nur bis man das kann, dauert es manchmal halt.

MFG
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Nutzer: Darknights
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geschrieben am: 05.09.2002    um 15:39 Uhr   
hm..ich hab auch n angstproblem..und angst vor dem tod gehört bei den ganzen ängsten die ich habe auch dazu..naja und wie soll ich sagen..deine symptome klingen leicht ungesund...schon mal darüber nachgedacht einen psychologen aufzusuchen? ich bin wegen meiner angststörung jetz auch in therapie..und naja nur für den fall möcht ich dazu noch sagen das das nichts mit bekloppt oder geisteskrank zu tun hat...aber glaub mir für dich ist es bestimmt besser ne therapie zu machen, denn wenn du deine ängste noch weiter ausbaust dann geht irgendwann nix mehr..also lass dir helfen..und vor allem lass dir von deinem arzt bestätigen (auch wenn das immer wieder vorkommt) das du körperlich völlig ok bist..das ist wichtig. hoffe hab jetz nich übertrieben reagiert..wollts nur mal gesagt haben..alles gute für dich!

D.
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Nutzer: Gast_moonshadow
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geschrieben am: 05.09.2002    um 15:59 Uhr   
Hi Jocelyn...

Ich kann Dich sehr gut verstehen..ich bin Einer der auch recht viele Leberflecken hat und mir wurden zur Vorsorge schon 5 entnommen.. man sitzt dann zuhause und hat Angst, dass ging mir auch so, zumal ich immer damals dachte " Mensch ich habe soviele Leberflecken, da bin ich sicher sowieso erhöht gefährdet". Die Untersuchungen erwiesen aber das die Leberflecken die entnommen wurden harmlos waren und ich wünsch Dir sehr das es ebenso ist. Hm vieleicht tut es gut zu wissen das es nicht immer alles gleich bösartig sein muß, denke das dies wohl eher selten ist, aber so genau kenne ich mich da nicht aus, deswegen möchte ich nicht mehr dazu sagen...

Alles Gute
Shadow :-)
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Nutzer: presea
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geschrieben am: 05.09.2002    um 16:22 Uhr   



es ist erst ein paar wochen her,als mir aus der brust ein knoten entfernt wurde.
da bei mir in der familie viele vom krebs betroffen sind,war meine angst riesengross.
die erleichterung hinterher auch.
es war kein krebs.
ich kenn sie,diese alles lämende angst.
und ich wünsche keinem,sowas durchmachen zu müssen.
ich drücke dir die daumen......

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Nutzer: JocelynVanDor
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geschrieben am: 06.09.2002    um 08:27 Uhr   
Danke....

Ja ich bin in therapie, seid 2 jahren. Allerdings keine normale psychotherapie sondern eine kunst therapie da ich teilweise authistisch war als kind und immer noch nicht meine gefühle in wort ausdrücken kann.

Danke Moon, es tut gut obwohl es traurig ist, zu wissen das es menschen gibt die nicht die hoffnung verlieren, und ihr alle seid mir wie gesagt imemr ein neues vorbild.

Presea, ich stell mir deien angst auch vor, und spühre das du in gewissen sinn mit mir leidest. Danke das du mir das erzählt hast. Auch dir wünsch ich alles gute :-)
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Nutzer: Annabell33
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geschrieben am: 06.09.2002    um 09:38 Uhr   
Hallo Jocelyn,

meine Tochter (bald 7) hat auch autistische Züge und kann ihre Gefühle nicht in Worten ausdrücken. Sie hat oft Verlassensängste, obwohl sie zu nicht vielen Menschen wirklich nahen Kontakt aufnimmt.
Da sie teilweise auch mich nicht "in" sich lässt, weiß ich nicht wie ich ihr helfen kann. Sie sagt immer, dass sie lernen will mit Fremden zu reden (sie drückt es auf ihre kindliche Art aus...). Auf der anderen Seite ist sie aber wieder so naiv und unvoreingenommen, dass ich Angst habe sie alleine auf die Straße zu lassen, aus der Befürchtung heraus, dass sie mit jemandem mitgehen könnte.
Sie redet den ganzen Tag, wenn man sie lässt und zieht sich dann wieder, von einer Sekunde auf die andere, alleine in ihr Zimmer zurück.
Es ist furchtbar, mitansehen zu müssen wie sie zeitweise total weggetreten dasitzt und nichts mehr wahrnimmt.
Kannst Du mir vieleicht ein bischen näher erklären wie das bei Dir so war als Kind? Ich will Dich nicht "ausquetschen", aber ich habe bisher noch niemanden gefunden, ausser den Ärzten, der von Autismus betroffen ist und sich dadurch auch damit auskennt. Ich hoffe Du antwortest mir.


Anna
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Nutzer: JocelynVanDor
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geschrieben am: 06.09.2002    um 09:46 Uhr   
Hallo Anna,
Gerne kann ich dir meine sicht als autistisches kind schildern, aber merke dir dies ist immer nur meine seite und ich weiss nicht ob andere kinder oder erwachsene mit diesem syndrom ebenso fühlen und denken und spühren wie ich es getan habe.
Für mich als kind war ich die einzige die mich verstand, ich war die einzige die mich nie verlassen oder verletzen konnte. Deshalb wollte ich meine privatsphäre shcützen. Wenn ich menschen von mir erzähle, oder zuviel mit ihnen rede, drücke ich ihnen ein schlüssel in die hand der ihnen erlaubt mich kennenzulernen. Und dadurch geb ich ihnen den schlüssel den ihnen erlaubt ein teil von mir zu sein. Doch wenn man dies macht, gibt es immer die gefahr verlassen zu werden von diesen menschen ohne das man es will. Ich fand es besser diesen schlüssel nicht zu verschenken. Ich blieb auch tagelang nur in meinem zimmer und spielte alleine. Teilweise war meine mutter auch immer zu beschäftigt um sich darum zu kümmern warum ich so ruhig war. In der schule saß ich oft alleine da, wurde gehänselt deswegen und hatte große berührungsängste mit allen kindern. Ich ekelte mich schlichtweg von ihnen, eine art OTT syndrom. Das ging soweit das ich teilweise auch zwangsstöhrungen bekam jeden morgen mein zimmer, mit den fersen an den wänden drei mal abzugehen, ich dachte sonst geschieht mir das wenn ich das nicht mach. Ich kann nur sagen das ich mich wohl gefühlt habe, alleine zu sein. Das ich mich unwohl gefühlt habe zu reden, das ich angst hatte zuviel zu reden, und am ende noch vertrauen zu können. Warum weiss ich nicht.
Um ehrlich zu sein ist es auch ein bisschen länger her, und da ich nur teilweise autistisch war kann ich mich nicht sehr gut an meien gedanken und gefühle damals erinnern. Ich hoffe jedoch das ich dir ein bisschen erklären konnte und das deine tochter sich wenigstens dir, als mutter öffnet :-)
Geändert am 06.09.2002 um 09:50 Uhr von JocelynVanDor
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Nutzer: DeinEngel_
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geschrieben am: 12.09.2002    um 09:49 Uhr   
Und wie kann man helfen und selber damit fertig werden, wenn man weiß, das jemand noch ein paar Jahre zu leben hat? Wie kann man es? Bin momentan in der Lage und ich liebe diesen Menschen. Ich habe Angst und es tut so unbeschreibbar weh...................
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 12.09.2002    um 10:49 Uhr   
hm



(und was geschiet im kopf von autisten , ich mein was ruft diese "störung" hervor?)


zum krebs schweigt weil an dieser stelle nichts sagen kann dazu

kopfschmerzen kann man übrigens auch durch schlechte haltung bekommen (auf grund von depressionen )fängt bei den füssen an und geht über den ganzen rücken schultern und nacken
eine körperliche untersuchung vom ortopäden wäre da schon ratsam
krankengym kann da dann viel helfen

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"Autor"  
Nutzer: Desdemondea
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geschrieben am: 12.09.2002    um 13:33 Uhr   
Es gab eine Zeit, da hatte ich Angst vor Menschen, Angst nicht so akzeptiert zu werden wie ich war, Angst meine Gefühle zu zeigen, Angst verletzt zu werden, Angst für das was ich bin nicht geliebt zu werden. Ich scheute mich davor, mich von irgendjemand berühren zu lassen, Nähe auszuhalten.

Ich versuchte mich anzupassen, immer freundlich zu sein, es jedem recht zu machen um meine Harmoniesucht zu stillen. Ich dachte wenn ich mich nur recht anstrenge, dann schaff ich es schon.

Doch am meisten hatte ich Angst vor dem was sich hinter meiner liebenswürdigen Art versteckte, vor einem Willen der sich nicht so einfach anpasst, der nicht nett und freundlich ist der genau weiß was er will und was nicht, der niemand braucht der sagt was richtig und was falsch ist.
Ich hatte Angst vor einem Wesen, das nicht Opfer sondern Täter ist, einem Wesen das soviel Kraft und stärke in sich hat und nur darauf wartet sich zu entfalten.
Doch immer wieder viel ich in die Opferrolle auf meinen Gefühlen wurde herumgetrampelt, ich wurde respektlos behandelt, es waren Menschen da, die sich dachten sie könnten mit mir alles machen, bis ich eines Tages „aufwachte“ und mein leben selbst in die Hand nahm.

Heute bin ich selbstbewusst, ich werde respektiert, ich werde akzeptiert und für das, was ich bin geliebt.

Manchmal kommt es mir vor als stünde ich auf einem riesigen Berg und sehe den Menschen zu, ich bin zwar auch ein Mensch, aber richtig zu ihnen gehöre ich auch nicht. Ich bin frei und unabhängig, doch habe ich Angst das sich die Freiheit sich mit den Jahren zur Einsamkeit umwandelt.


Desdi
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"Autor"  
Nutzer: rayko
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geschrieben am: 13.09.2002    um 14:20 Uhr   
man solte nie über soetwas nachdenken nie!
Dasleben ist zu schön um es hin zu schmeissen! egal ob karnkheiten im spiel sind oder nicht! Ich habe ja auch net aufgeben....
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"Autor"  
Nutzer: Abadonna666
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geschrieben am: 13.09.2002    um 15:15 Uhr   
es ist oft schwer ans sterben zu denken, ich hatte eine ganze weile voll das Problem damit, mitlerweile kann ich mit dem Gedanken daran leben. Es ist so, vor dem tod braucht man keine angst haben es geht immer irgendwie weiter und der tod ist noch nicht das ende. Ich hab auch schon Freunde verloren und das war nicht immer leicht aber der gedanke daran, dass es nach dem tod vielleicht was gibt, wo ihr euch wiederseht hilfe. Auch muss ich sagen, es kommt auf die Konfession an. manche glauben an einen himmel andere an eine wiedergeburt ich persönlich glaube an das zweite. Denk nich so viel drüber nach, genies die Zeit die dir gegeben ist und leb jeden tag auf`s neue.


Fürchte dich nicht vor dem Tod,
ich werde dich von den Fesseln der Ewigkeit befreien
und dich zum Ruhm führen
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"Autor"  
Nutzer: muffin
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geschrieben am: 13.09.2002    um 15:44 Uhr   
Liebe Jocelyn!

Deine Ängste sind sehr gut nachzuvollziehen, allerdings solltest du nicht zulassen, dass sie dein ganzes Leben bestimmen !
Die gute Nachricht: du kannst etwas dagegen tun!
Du musst nur den Willen dazu haben, diese übermächtige Angst zu besiegen.
Wenn das der Fall ist, guckst du in die gelben Seiten und suchst dir einen Therapeuten in deiner Nähe aus.
Hol dir dort einen Termin und der größte Schritt ist getan!
Ab jetzt musst du nicht mehr alleine mit deiner Angst umgehen, du hast jemanden der dich versteht und dir helfen wird, die größte Angst zu überwinden!

Ich wünsche dir die Kraft, dich zum ersten großen Schritt durchzuringen und - tu es JETZT!

LG,
muffin
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