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"machen Frauen den "Mann?"

Nutzer: Hoellisch
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geschrieben am: 08.09.2002    um 05:30 Uhr   
Nein es geht nicht um die biologische Fortpflanzung, das wäre ein anderes Thema, sonder viel eher um die Ansicht oder auch Einstellung mancher "Seelchen oder Seelen."

Ich konnte heute den Satz von einer solchen Seele lesen welche, verheiratet, männlich diese Ansicht vertrat:



Männer sind oft das, was Frauen aus ihnen machen

Nun, sowas hört man oft! Er hat Karriere gemacht, dank seiner Frau welche ihn tatkräftig unterstüzte! (ich persönlich würde sagen: "suche auch noch eine Seelchen welches mir den Ars.. nachträgt!") Oder: Sie hat ihn in den Ruin getrieben (hm ist er ein Kleinkind? Konnte er nicht logisch denken?)

Was ich dabei denke ist eigentlich folgendes, gemacht wird eine männliche Seele oder eine weibliche Seele doch von seinen Eltern? Gut, ich gebe zu die Frauen haben dabei den Hauptanteil am machen und an der Arbeit! Aber gemacht wird er doch von ihnen! Und des weiteren prägen sie ihn auch am Anfang seines Lebens, dann Lehrer/innen, Freunde und Umwelt usw.

Aber wieso kommt jemand auf die Idee das eine Frau "einen Mann macht? Also ihn formt total beeinflußt usw.?

Das würde doch bedeuten er stünde voll unter ihrer Herrschaft?

Er hätte keinen eigenen Willen?

Meine ein Mann "macht auch keine Frau!!" Nur wie kommt jemand zu der Auffassung? Und inwieweit könnte das zutreffen?

Mit diabolischen Grüßen an alle unterdrückten männlichen Seelen

Hoellisch


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Nutzer: Azraelevangel
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geschrieben am: 08.09.2002    um 07:55 Uhr   
Inwieweit das zutrifft, ganz einfach, mach mal die Augen auf und schau dich um, du wirst sicherlich ein paar Beispiele finden, die darauf zutreffen.

Z. B. mal ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis. Frau ist Bürokauffrau und ihr Männe hat grade seinen eigenen Betrieb aufgebaut. Dieser Mann ist derartig unselbstständig, dass er, sowie es die pure Arbeit die er verrichtet übersteigt erstmal Frauchen anrufen muss... ich komm darüber mindestens dreimal am Tag ins Kopfschütteln... aber Frau nimmt ihm ja auch alles ab. Sie kümmert sich nachdem sie von der Arbeit kommt um sein Geschäftsbüro, um seine Finanzen, eigentlich um alles was nicht mit der Arbeit an sich zu tun hat. Wenn man ihn fragt, sag mal, da stehen noch ein paar Rechnungen aus... muss es wirklich sein, dass wir dich abmahnen? Dann ist die Antwort von dem guten Mann, seinerseits Chef: Du darüber weiss ich nicht bescheid, ich will doch nur meine Arbeit machen, musst du mal mit meiner Freundin reden... <grmpf>
Dieser Mann wäre ohne seine Freundin schon dreimal konkurs gegangen, mindestens... <kopfschüttelt>

Leider gibt es mehr als genug Männer, die ganz unter der Knute ihrer Frauen stehen, also trifft die Aussage durchaus auf einiege Fälle zu.

Aber auch andersrum ist dieses häufig zu beobachten, dass Mann der unselbstständigen Frau alles abnimmt. Da die Frau dann allerdings reicht häufig Hausfrau ist, bekommt man es nur nicht so häufig mit, wie andersrum!

Aber auch im Geschäftsleben ist es gar nicht so selten. Häufig arbeitet die Frau des Geschäftsinhabers mit und selbst wenn sie der Depp vom Dienst ist, die Fehler werden ausgebüglet, wenn sie mal einen Fehler macht, der richtig Geld kostet, ist es nur halb so schlimm... schließlich ist sie ja die Frau vom Chef.

Genauso ist es auch bei einigen Frauen zu beobachten, deren Männer altangesehene Berufe haben. Dann will sie Frau Doktor, Frau Anwalt, Frau Notar oder Frau Kapitän genannt werden! Wie, sie haben auch ihren Doktor gemacht? <lachtz>

Nun ja, Menschen sind ein Glück unterschiedlich...
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Nutzer: indira
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geschrieben am: 08.09.2002    um 15:47 Uhr   
(zitat)Der Arbeitstag eines unterdrückten Mannes:

05:25 Uhr
Rausquälen aus dem Bett weil man mindestens 1,5 Stunden sein muss um nach zu wenig Schlaf überhaupt in einen neuen Tag zu finden.

05:30 Uhr
Mit schleppendem, leicht schlurfendem Gang die Kaffeemaschine wecken.

05:35 Uhr
Noch mal Schwein gehabt, das Versteck für die Filtertüten die man weiser Voraussicht gebunkert erwies sich als sicher.

05:40 Uhr
Tassen vorbereiten !
Eine mit frischer kalter Milch und eine mit Kaffeeweisser und Zuck.. SCHEISSE... wieder mal kein Zucker mehr im Haus.
Verdammt noch mal, Zucker ist ein Grundnahrungsmittel, wie kann man sowas vorher nicht kontrollieren wenn man einkaufen geht ?
Ach ja, ich vergass, der Zucker ist ja nuuur für mich.
Ausserdem steigen regelmässig Einbrecher in unser Haus ein und fressen Teelöffel.

05:45 Uhr
Du warst nicht leise genug, dafür kriegst du jetzt die Rechnung und Kind Nummer 1 wird gerade wach.

05:50 Uhr
Kind Nummer 1 gibt Dir letzte Instruktionen zur perfekten Zubereitung seines Kinderkaffees.

05:55 Uhr
Der erste Balanceakt des Tages:
Vorsichtiges Tragen von 2 Kaffeetassen in Richtung Badezimmer. Dies jedoch mit entsprechender Coolness, damit man auf die Mine vorbereitet ist, die man übersehen hat.
>>>>>Die Katzentatzen<<<<< !
Ein leiser, aber heftiger Fluch gegen das Tier wird ausgesprochen, weil der Kaffee, der auf die Handteller geschwappt ist ziemlich heiss ist.

05:56 Uhr
Die erste Debatte über geltendes Hausrecht werden geführt.
Thema wie immer: "§1"

"Papa braucht nicht auf der Stopfenseite der Badewanne sitzen."

06:30 Uhr
Die Badewannentierchen - 30 cm Blauwal, 45 cm Buckelwal, 36 cm Pottwal, 20 cm Delfion, 40 cm Raubsaurier mit scharfkantingen Krallen aus knüppelhartem Kunststoff, 7 cm breiter Blauhai mit spitzen Flossen - haben den Krieg gewonnen.

06:40 Uhr
Die Suche nach frischer Unterwäsche sowie frischen Socken endete erfolgreich auf der Wäscheleine des Dachbodens.

07:15 Uhr
Sie hat vergessen mir zu sagen, dass sie heute ein Auto braucht.

07:55 Uhr
Umweg zum Arbeitsplatz des Schwiegervaters, dessen Auto erst um 14:00 Uhr gebraucht wird.

08:20 Uhr
Chef hat schon Instruktionen für den Arbeitstag in Sauklaue verfasst und verlässt sich darauf, dass die Dinge erledigt werden.

08:45 Uhr
Kollegen lenken mich für den Rest des Tages von meiner Arbeit ab.

16:50 Uhr
Anstellen zum Onlinebanking. Der, der vor mir steht ist 70 Jahre alt und korrigiert gerade seine Angaben auf der Überweisung, die er in Suttelin (schreibt man das so ? ) verfasste, was das die Texterkennungssoftware schlichtweg überforderte.

17:45 Uhr
Schwiegermutter hat wieder mal mein Leibgericht gekocht.
Ungesalzene Kartoffeln, und trockengebratene Minutenkotletts, sowie eine gänzlich unpassende Gemüse-Beilage.

18:00 Uhr
Feststellen, dass kein Klopapier auf dem Abroller nachgelgt wurde.

18:10 Uhr
Leergut ins Auto laden und Wasserkasten nachkaufen.

18:45 Uhr
Beim Hochschleppen des Wasserkastens versuchen, die Kleidung nicht zu verschmutzen.

18:50 Uhr
Entgegennahme von Instruktionen im Kinderzimmer.

19:45 Uhr
Beenden des Vorlesens und Zugeständnis für gemeinsames Baden am nächsten Morgen.


(/offtopic on)
hallo nucleus...

nein das schreibt man nicht so.. sondern "Sütterlin"...von Sütterlin Ludwig..dt. Grapiker, welcher die "Sütterlinschrift" entwickelte, die 1935 bis 41 als Schreibschrift an dt. Schulen eingeführt war.
(/offtopic off)

@ hoellisch

interessantes thema, zu welchem ich in ruhiger minute was zu schreiben habe...aber dies sollte wohlüberlegt sein...

grüsse indi










(/zitat)
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Nutzer: Desdemondea
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geschrieben am: 08.09.2002    um 18:05 Uhr   
Die Frau formt den Mann solange bis beide sich verstehen.


Hat der Mann noch seinen eigenen Willen, so leistet er Widerstand.


Desdi
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Nutzer: Hoellisch
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geschrieben am: 09.09.2002    um 15:50 Uhr   
Nun, für mich ist es deshalb interessant, da ich selber mich weder von "Frau noch von Mann" machen lasse!

Und die Leutz, mit denen ich zusammen bin, also die Männlichen auch unter einer "gesunden Portion "Sturheit "leiden"!"

Wobei ich auch denke, was sind das für "Frauen/Mädels" welche der Ansicht sind, "wenn wir erstmal zusammen sind/leben/verheiratet oder wie auch immer, werde ich "Ihn" mir noch erziehen!

Und ich die Erfahrung gemacht habe, das genau das es ist, was die meisten Beziehungen zerbrechen lässt! (auch sollte niemand denken er könnte Frauen "erziehen!")



Hoellisch!

PS. wenn ihr wüßtet welcher "Mann" das ist der diese obengenannten Zeilen schrieb, ihr würdet es nicht glauben, ggg, mal diabolisch grinst!


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Nutzer: HeiligesAlien
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geschrieben am: 09.09.2002    um 19:20 Uhr   
Carpe Noctem,

Ich war es nicht!

Ach ja was mir einfällt verehrteste oder verehrtester, Der mann hat mehr Arbeit denn er macht die Kinder. Sie trägt sie ledeglich aus, und ein paar Schmerzen sollen nicht schaden sagt man, so merkt man das man noch Lebt.

mit Diabolischen Grüssen an alle nachtgierigern Menschen

Das Alien
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Nutzer: chari
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geschrieben am: 11.09.2002    um 02:30 Uhr   

nanana


(zitat)"Aber wieso kommt jemand auf die Idee,daß Eltern "einen Menschen" machen? Also ihn formen, total beeinfluß usw.?

Das würde doch bedeuten er stünde voll unter ihrer Herrschaft?

Er hätte keinen eigenen Willen?

Meine ein Mensch "macht auch keine Eltern!!" Nur wie kommt jemand zu der Auffassung? Und inwieweit könnte das zutreffen?(/zitat)


jaja ;-)
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Nutzer: Hoellisch
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geschrieben am: 11.09.2002    um 04:01 Uhr   
Nun, der Mensch ist ein sehr hilfloses Wesen bei der Geburt! Ohne Unterscheidung zwischen gut und böse!

Und in den ersten Jahren seines kurzen Lebens, ist er doch meistens bei seinen Eltern (ob jetzt alleinerziehend bei der einen oder anderen seite will ich nicht hier definieren)!

Er lernt von Ihnen, sprechen, Laufen, usw.

Auch die ersten Werte werden vermittelt!

Wenn ich einen Menschen der nur die Sprache der Eskimos bis zum dritten oder vierten Lebensjahr gelernt hat, plötzlich mit anderssprechenden zusammentue, die auch wieder andere Verhaltensweisen gelernt hat, wird er von der Umwelt geprägt, es sei er geht zu einer Gruppe von anderen Eskimos!

Und dort bekommt er von andern wieder "lerneinheiten" und hat seine von den Eltern übermittelten Lerneinheiten! Er wurde zuerst von den "Eltern" gemacht, gefördert oder vielleicht auch versaut! Das gibt es auch! Denn die Wertevermittlung gehört auch dazu!

Also wird er gemacht! (und wenn du das biologische jetzt nimmst, er wird auf jedenfall gemacht, und nicht gebastelt und ich glaube alleine kann das kein Mann und auch keine Frau! Das letztemal als das einer behauptet hatte das ein böses Ende!)

mit sophistischen grüßen

Hoellisch
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"Autor"  
Nutzer: chari
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geschrieben am: 11.09.2002    um 07:15 Uhr   

du redest von der sozialisation....und der erziehung... das sind aber zwei unterschiedliche begriffe...die leider oft gleich definiert werden


die einflüsse auf einen menschen kommen in den ersten lebensjahren aus dem nächsten umfeld (meistens eltern,geschwister,großeltern,nachbarn etc.), dann wird der einflussbereich zunehmend größer.... - kindergarten - freunde - schule - hochschule - arbeitgeber u.a.

und je älter das kind/der mensch wird, desto größer wird die entscheidungsmöglichkeiten über zumachende erfahrungen und die eigenverantwortung dieser.

sogar mein sohn (5-jähriges kindergartenkind) erzählt mir manchmal,daß er mit einem bestimmten anderen kind nicht spielen möchte, weil das andere kind sich nicht so verhält (es boxt oder ist frech o.a.), daß er "lust" darauf hat mit diesem zu spielen und erfahrung mit und/oder durch diesen jungen/dieses mädchen machen möchte... in diesem alter geschieht es noch recht "unbewusst", aber feine antennen haben auch schon so kleine kinder dafür, was ihnen gut tut und was nicht & welche erfahrungen sie machen möchten.


und je älter ein kind/mensch wird, desto größer ist die eigenverantwortung für erfahrungen, die diese person macht oder auch nicht.

oder würdest du einer frau sagen, daß es außerhalb ihrer eigenverantwortung liegt, daß sie über jahre hinweg die erfahrung macht, daß ihr ehemann sie schlägt, obwohl sie (auch gerade hier in deutschland) die möglichkeit hat, sich von ihrem mann zu trennen?
daß der mann sie schlägt, will ich auf keinen fall befürworten...aber frauen in solchen situationen haben die möglichkeit sich hilfe und unterstützung von außen zu holen, um den weiteren erfahrungen aus dem weg zu gehen.

ein anderes beispiel: ein 14-jähriges kind stielt in einem kaufhaus eine tafel schokolade... und wird dabei erwischt... dieses kind wusste vor der straftat, daß stiebstahl strafrechtlich verfolgt wird (das setze ich bei einem 14-jährigen kind voraus)...also ist das kind bewusst das risiko eingegangen, daß es erwischt wird & von der polizei verhört wird etc. ...wenn es diese straftat trotz dieses wissens begeht, liegt es in der eigenverantwortlichkeit, daß es die peinliche/demütigende/etc. erfahrung macht

willst du da sagen, daß die eltern das kind über diebstahl nicht genug aufgeklärt haben? ...und auch wenn... auch in der schule, im kindergarten etc. lernen kinder zwischen "Deines" und "Meines" zu unterscheiden und kinder können sich durchaus mit den verschiedensten mitteln (bücher, pc, freunde u.a.) informieren....


wir sind schon lange davon entfernt, die eltern als "alleinschuldige und alleinverantwortliche anprangern" zu können!


wenn man sich den tagesablauf eines 8-jährigen kindes mit berufstätigen eltern ansieht, merkt man schnell, daß man da unmögliches verlangt:

6-8 uhr aufstehn, waschen, frühstücken, evtl noch anderes, schulweg

8-13 uhr schule (meistens noch 1 nachmittag/woche bis 15 uhr)

13-17 uhr weg zum hort, im hort mittagessen, hausaufgabenbetreuung, spielzeit

17-18 uhr heimweg, abendessen mit/ohne eltern

18-20/21 uhr freie zeit (mit eltern und/oder freunden)

hinzu kommen sport, freundschaften, hobbies, unternehmungen u.a.

da sieht man schnell, daß eltern mittlerweile gar nicht mehr so viel zeit mit ihren kindern verbringen (können).d.h. sie können auch nicht unbedingt alles auffangen.

und der nun sehr häufig kommende spruch: "warum haben denn auch solche leute kinder?" oder "es müssen ja nicht beide elternteile arbeiten" o.ä. muss nun wirklich nicht mehr erwähnt werden,der ist meiner meinung nach längst überholt.

mittlerweile ist mir schon klar, daß sich in den köpfen etwas ändern muss (nämlich, daß eltern nicht an allem schuld sind, sondern kinder auch sehr von der allgemeinen gesellschaft geprägt werden) und daß es veränderte und/oder neue formen geben muss, um den kindern gerecht werden zu können (z.b. veränderungen innerhalb der schule).

andererseits heisst das nicht, daß sich eltern aus der verantwortung ziehen können.





...auch du formst dein gegenüber...


chari






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Nutzer: Hoellisch
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geschrieben am: 11.09.2002    um 08:11 Uhr   
oh oh, es geht nicht um die "eltern" und die Sozialisation ist mal anders genannt "machen!"

Es geht um den Mann den Spruch "Männer sind oft das, was Frauen aus ihnen machen!"

Somit ist der Mann deinen Ausführungen zufolge, ein Hilfloses in den Klauen von Frauen gefangenes Wesen!

Welche ihn durch das Leben gängeln!

Ist er erfolgreich ist das aber nun jetzt der verdienst seiner Eltern (da es ja Frauen sind, ggg, der Mutter oder der Verdienst der Gattin, Freundin oder was auch immer)?

Ist er ein sogenannter Versager ist das dann auch die Schuld der Mutter, Gattin, Partnerin?

Da ja der "heterosexuelle Mann" doch meistens eine weibliche Seele sich als Partner nimmt (also es besteht noch keine Verpflichtung zur Homosexualität trotz Frauenmangel! Satan sei Dank!)

Es geht nicht nur um die Eltern!!! Sondern um das sogenannte weibliche Pedant an seiner Seite!

Und ich persönlich, behaupte nicht das mich eine "Frau" macht! Und auch nicht das es möglich ist, einen erwachsenen zu "machen"

dieser Spruch stammt von jemand anderen, der voll davon überzeugt ist, im Gegenteil zu meiner Ansicht!"


Mal eigentlich wissen will, wie man das so sieht! Ist der Mann abhängig von Frauen? Muß er sich befreien? Also wollen Frauen immer die Macht über den Mann haben, selbst noch wenn sie erwachsen sind? (ich höre mal wieder meine Mutter, "junge" grmml Junge ist nicht mehr ein Kleinkind!!)
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Nutzer: Desdemondea
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geschrieben am: 11.09.2002    um 11:26 Uhr   
Natürlich formt die Frau den Mann und nicht weil sie machtgeil ist, sondern weil die meisten Männer nur darauf warten geformt zu werden.

Beispiel lebt ein Mann alleine ,( falls er überhaupt alleine lebt), ist er viel unselbständiger, als eine Frau die alleine lebt. Zieht er mit einer Frau zusammen, wirdn er langsam, einfühlsam an das gemeinsame Leben und die Pflichten, die damit zusammenhängen, gewöhnt.

Hinter jedem noch so starken Mann steht eine noch stärkere Frau.
Bei Bill war es Hilary bei Napoleon und Kaiser Franz Joseph die Mutter.


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Nutzer: Desdemondea
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geschrieben am: 11.09.2002    um 13:10 Uhr   

Es ist ja nicht so, das Frauen nur Männer beherrschen wollen, den schließlich ist bei vielen so etwas wie liebe vorhanden.

Natürlich kann man einen Menschen nicht komplett verändern und in einer Beziehung beeinflussen sich beide Partner gegenseitig.


Doch formt nicht gerade die Frau den Mann indem sie ihn unterstützt, ihm den Rücken freihält?
Denn es ist wohl nicht selbstverständlich dass sie ihn nimmt wie er ist.
Gerade dadurch, dass sie ihn kennt, weiß wo seine schwächen und stärken liegen,kann sie ihn nach seinen anlagen formen.

Doch wie weit kennt ein Mann seine Frau? Fragt er sie nach ihren Träumen?

Im Idealfall kennt er seine Frau und das Interesse ist ausgewogen.



Desdi
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Nutzer: Desdemondea
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geschrieben am: 11.09.2002    um 14:04 Uhr   

(zitat)FORMEN lässt sich jedoch kein Mensch - das ist ein Irrglaube.(/zitat)

Natürlich lassen sich Menschen formen, die ganze Umwelt formt und beeinflusst einen Menschen. Die meisten Menschen brauch jemand dem sie folgen können, Helden die sie
bewundern.

Es gibt nur sehr wenig Menschen, die hinter nichts und niemand herlaufen.

Schau dir doch einmal die Menschen bei einem Konzert an, wie die Masse tobt,egal was für ein Scheiß gesungen wird.



Desdi

Geändert am 24.09.2002 um 11:43 Uhr von Desdemondea
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Nutzer: chari
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geschrieben am: 11.09.2002    um 19:27 Uhr   
(zitat)oh oh, es geht nicht um die "eltern" und die Sozialisation ist mal anders genannt "machen!"

Es geht um den Mann den Spruch "Männer sind oft das, was Frauen aus ihnen machen!"

Somit ist der Mann deinen Ausführungen zufolge, ein Hilfloses in den Klauen von Frauen gefangenes Wesen!

Welche ihn durch das Leben gängeln!(/zitat)

anscheinend hast du nicht erkannt, worauf ich hinaus will:

mit dem beispiel der eltern, wollte ich verdeutlichen, daß ein mensch (ob männlich oder weiblich) überhaupt nicht hilflos dem leben, anderen menschen, erfahrungen ausgeliefert ist, sondern daß jeder mensch sein leben aktiv gestaltet und so die eigenverantwortung hat was er aus seinem leben und aus sich selber macht.



(zitat)Ist er erfolgreich ist das aber nun jetzt der verdienst seiner Eltern (da es ja Frauen sind, ggg, der Mutter oder der Verdienst der Gattin, Freundin oder was auch immer)?(/zitat)

wenn ein mensch erfolgreich ist, dann ist der erfolg nicht auf eine person zu begrenzen. erfolg ist immer dann möglich, wenn es eine gelegenheit dazu gibt, die fähigkeiten/fertigkeiten und umstände es zulassen.

z.b.: beruf mit aufstiegschancen + (berufliche) kompetenzen + möglichkeit in der firma in der position aufzusteigen + ehrgeiz + (evtl. rückhalt durch frau/familie/umfeld) + anerkennung/belohnung der leistungen +(etc.) = erfolg/karriere

sogesehen ist der erfolg dann eine summe aus mehreren/vielen positiven faktoren und ist nicht auf die unterstützung von mutter,frau u.a. zu beschränken.



(zitat)Ist er ein sogenannter Versager ist das dann auch die Schuld der Mutter, Gattin, Partnerin?(/zitat)

nein! denn nach der obigen einfachen rechnung, würde bei misserfolg/keine karriere die summe der positiven faktoren nicht ausreichen (dem menschen fehlen z.b. die benötigten fähigkeiten/fertigkeiten) oder ein entscheidender faktor fehlt (die anerkennung/belohnung der leistung u.a.). so kann man nicht davon ausgehen, daß frauen generell für den erfolg/misserfolg der männer verantwortlich zu machen sind.

(zitat)Da ja der "heterosexuelle Mann" doch meistens eine weibliche Seele sich als Partner nimmt (also es besteht noch keine Verpflichtung zur Homosexualität trotz Frauenmangel! Satan sei Dank!)(/zitat)

heterosexuelle menschen haben partnerschaften mit dem anderen geschlecht, das macht ja gerade die heterosexualität aus...ansonsten wäre es eine homo- oder bisexualität


(zitat)Es geht nicht nur um die Eltern!!! Sondern um das sogenannte weibliche Pedant an seiner Seite!(/zitat)

das ist mir schon klar, aber wenn hier die these besprochen wird, daß eine frau ihren mann macht, muss auch der vergleich zulässig sein, daß eltern ihre kinder machen, oder etwa nicht?zudem ist die mutter auch frau *gg

wenn ein mann karriere machen will, dann braucht er dazu nicht eine frau! und wenn er keine karriere macht, dann liegt das auch nicht in der verantwortlichkeit der frau. jeder mensch ist ja schließlich für sich, sein leben und sein tun selbst verantwortlich.
genauso ist die frau verantwortlich dafür, wenn sie ihren mann bei der karriere unterstützt. es ist ihre eigene entscheidung es zu tun oder zu lassen. (es soll auch menschen geben, die ihren partner/ihre kinder/etc. bewusst zum erfolg beifördern, weil sie selber nicht die möglichkeiten haben/hatten oder sie nicht ergriffen haben, selber diesen erfolg zu erzielen.... da hört man z.b. bei eltern öfters mal den satz: kind, du sollst es einmal besser haben.... kind, du sollst dieses oder jenes werden.... das hat etwas von trittbrettfahrern *g


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Nutzer: chari
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geschrieben am: 11.09.2002    um 19:28 Uhr   

(zitat)Und ich persönlich, behaupte nicht das mich eine "Frau" macht! Und auch nicht das es möglich ist, einen erwachsenen zu "machen"(/zitat)

man kann keinen anderen menschen verändern, solange es der andere nicht will oder zumindest dem zustimmt!

(zitat)Mal eigentlich wissen will, wie man das so sieht! Ist der Mann abhängig von Frauen? Muß er sich befreien? Also wollen Frauen immer die Macht über den Mann haben, selbst noch wenn sie erwachsen sind? (ich höre mal wieder meine Mutter, "junge" grmml Junge ist nicht mehr ein Kleinkind!!)(/zitat)

hier kommen nun noch weitere begriffe dazu:

abhängigkeit - wir alle leben tagtäglich in den verschiedensten abhängigkeiten - mal spürt man es mehr, mal weniger - nur liegt es im eigenen ermessen, in welche abhängigkeiten wir uns begeben ... so gibt es sicherlich auch männer, die von frauen (der person, dem handeln dieser etc.) abhängig sind, aber das sollte man doch bitte nicht verallgemeinern! solche männer müssen sich nicht davon befreien, aber können/sollten es in vielen fällen meiner meinung nach.

macht - alle frauen wollen immer macht über männer besitzen???? das halte ich aber für eine falsche und diskriminierende annahme.

"junge" - diese benennung hat doch nichts mit macht oder abhängigkeit zu tun. ich halte es für eine koseform von sohn...und der wirst du ja nun mal immer bleiben... es drückt für mich doch auch aus, daß du zu ein teil von deiner mutter und ihrem leben bist.
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"Autor"  
Nutzer: chari
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geschrieben am: 11.09.2002    um 21:23 Uhr   
(zitat)aber sind das nicht alles Klischees?

Die ideale Partnerschaft besteht darin, dass man sich ergänzt:
Er hilft IHR wo SIE weniger Talent oder Kompetenz hat und SIE hilft IHM wo sie die talentiertere ist.(/zitat)

für mich ist die ideale partnerschaft etwas anders:

wenn z.b. beide partner nicht tapezieren können, dann haben sie verschiedene möglichkeiten dieses problem zu lösen:

1.möglichkeit: einer oder beide versuchen es, probieren es aus, lernen es

2.möglichkeit: sie streichen die wände mit farbe an o.ä.

3.möglichkeit: sie lassen das tapezieren von anderen machen (z.b. maler, freunde,eltern)
...


also geht es in einer idealen partnerschaft nicht (nur) um die ergänzung in bezug auf talent und kompetenz, sondern auch um einen ganz entscheidenenden anderen faktor: nämlich um die gegenseitige unterstützung die jeweiligen ziele zu erreichen... meinem partner und mir ist das glücklichsein und zufriedenheit sehr wichtig... und zwar daß ich glücklich bin, er glücklich ist, unsere kinder glücklich sind... und das erreicht man durch erfüllung mehrerer bedürfnisse (physiologische bedürfnisse wie hunger, durst u.a.; bedürfnis nach sicherheit; bedürfnis nach geborgenheit & liebe; bedürfnis nach geltung; bedürfnis nach selbstverwirklichung)...und zudem besteht eine beziehung ja auch noch aus kompromissen


(zitat)Und wer ein Faulpelz ist, wird sich gern jemanden nehmen, der mit dieser Faulheit leben kann und dem Faulpelz noch den Rücken stärkt - weil es ja glücklicherweise immer ein Gegenstück dazu gibt ;-)(/zitat)

immer? das wär mir aber neu ;-)

(zitat)Einen lebhaften Mann werde ICH niemals zu ner Schlaftablette "machen" können!
Und ein träger Mann wird nicht durch mich zu einem Fleißpelz.

Unselbsständige Menschen werden immer einen Partner brauchen, der alles in die Hand nimmt.(/zitat)

immer????och, die liebe,erkenntnisse,reflektion der eigenen persönlichkeit können so einiges bewirken.... wie oft hat sich einer (z.b. durch die liebe) schon zum positiven verändert... wenn er denn auch wirklich wollte *gg

(zitat)Und einer, der gerne die Kontrolle über alles behält, wird sich nur schwer mit jemanden einlassen können, der gern selbst die Kontrolle hat.(/zitat)

einlassen können vielleicht schon, da man den partner in den meisten fällen ja erst besser kennt, wenn man schon geraume zeit mit ihm/ihr verbracht hat.aber,ob die beziehung bestand hat, liegt in der verantwortung beider partner

(zitat)Und so gibt es zu jedem Topf dat Deckelchen(/zitat)

es gibt nicht nur ein deckelchen...würd ich mal sagen... es gibt eine unbestimmte anzahl an menschen, die im bezug auf mir wichtige kriterien zu mir passen (würden)...aber daß es dann auch IMMER so bleibt, ist durch die hohe anzahl an trennungen bewiesen... menschen verändern sich (glücklicherweise) und daher kommt es vor, daß man eines tages erkennt, daß der partner sich mittlerweile so sehr verändert hat in seinen einstellungen/charakterzügen u.a., daß eine trennung empfehlenswert wäre...

(zitat)....oder man bleibt allein ;-)(/zitat)

*gg auch eine (!) gute möglichkeit sein leben zu verbringen
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"Autor"  
Nutzer: chari
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geschrieben am: 11.09.2002    um 21:33 Uhr   
(zitat)Aber ich verstehe die ganze Zerklauberei bei diesem Thema nicht. Will die Frau die Macht? Will der Mann die Macht? - Das kann man doch nicht geschlechtermäßig pauschalisieren.
Ich denke, es hängt einfach von der individuellen Persönlichkeit eines jeden ab. Manche Männer wollen ihre Partnerinnen beherrschen, manche Frauen wollen ihre Partner beherrschen - andere wiederum nicht. Gerät man an einen solchen, muss man sich vielleicht "befreien" oder drauf achten, frei zu bleiben - ansonsten hat man's nicht nötig ...

Selbstverständlich ist es so, dass ein Partner, der "hinter einem steht" oder einem "den Rücken frei hält" oder der ehrgeizig oder motivierend ist, dazu beiträgt, dass der jeweilige Mensch beispielsweise besser Karriere machen kann oder erfolgreich sein kann, aber das sehe ich nicht als "jemanden machen" an.

Mehr wüsste ich dazu nicht zu sagen. Genauso gut kann ich fragen: Sind Männer fröhlicher als Frauen? Nee quatsch ... Jeder ist anders - basta. Soweit meine Meinung.

Gruß,
Mindi(/zitat)


dem kann ich nur zustimmen ;-)
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Nutzer: chari
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geschrieben am: 11.09.2002    um 21:38 Uhr   
(zitat)(zitat)FORMEN lässt sich jedoch kein Mensch - das ist ein Irrglaube.(/zitat)

formen nicht, da stimme ich fratzi zu (sie hat genügend lebenserfahrung um das zu wissen).(/zitat)

vorsicht!! nicht jede lebenserfahrung ist die einzig wahre ... unterschiedliche menschen haben ein unterschiedliches bündel an lebenserfahrungen...was für den einen richtig ist, kann für einen anderen völlig falsch sein....


leute, erfreut euch an der individualität :-) *gg
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Nutzer: chari
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geschrieben am: 11.09.2002    um 21:48 Uhr   
(zitat)
eigentlich ist das Wort "Formen" in dem o.a. Zusammenhang, nicht richtig

es müsste heißen - "Manipulieren" ;-)

fratz(/zitat)

der unterschied zwischen "formen" und "manipulieren" liegt darin, daß "formen" das verändern ohne jegliche positive/negative bewertung benennt (meist aber in einem positiven zusammenhang genutzt wird), "manipulieren" hingegen (mittlerweile) das verändern mit negativem touch benennt...z.b. das beeinflussen einer anderen person zum zwecke der erfüllung eigener für sich positiver erwartungen
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