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Klischee- vorstellungen!? |
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geschrieben am: 18.09.2002 um 21:14 Uhr
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so meine freunde, dieser thread soll sich mit klischee- vorstellungen beschäftigen. was gibt es für klischees? haben sich klischees für euch schon bestätigt oder habt ihr schon gegenteiliges festgestellt? amalaswyntha, meine threadpartnerin in diesem falle, wird sich bestimmt dann gleich mal zu wort melden...
Geändert am 18.09.2002 um 21:15 Uhr von fox |
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geschrieben am: 18.09.2002 um 21:17 Uhr
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OK.., wir haben uns mal Gedanken über Klischeevorstellungen gemacht und wollen dazu auch mal Eure Meinungen dazu hören. Wo seid ihr auf Klischee's gestossen.. - beeinhaltet das Klischee Wahrheit, nur etwas Wahrheit oder gar nicht?
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geschrieben am: 18.09.2002 um 21:26 Uhr
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(jenach dem welche diese oder doese es gibt welche die haben wahrheit und die andren eben nicht so viel oder gar net...) da ich nichts so viel dadrüber sagen kann werde ich erst mal schaun ws die andreen sagen udn dann schau ich mal weiter
dat Rayko |
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geschrieben am: 18.09.2002 um 21:38 Uhr
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Blondinen sind dumm.
Jungs dürfen nicht weinen.
Erst wenn Du beim Bund gewesen bist, bist Du ein Mann.
Hundehaltung in Wohnblöcken gibt immer Probleme.
Im Internet wird bloss gechattet.
Chatten verdirbt junge Menschen.
Mit der Frau eines Alkoholikers stimmt meist was nicht.
etc. |
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geschrieben am: 18.09.2002 um 22:33 Uhr
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Hm, ich möchte mich mal zu den Punkten von Vero äussern:
Zu 1. "Blondinen sind dumm": Gut, wird sicher auch Blondinen geben, die wirklich dumm sind - aber ansonsten sicher nur ein Klischee mit wenig Wahrheitssinn.
Zu 2. "Jungs dürfen nicht weinen": Kein Klischee.., sondern anerzogen. Warum darf ein Junge nicht weinen?
Zu 3: "Erst wenn Du beim Bund gewesen bist, bist Du ein Mann": Würde da sagen.. 80 % Klischeevorstellung, 20 % Wahrheit. Bund macht keinen Mann, kann aber in Ausnahmefällen zur Reife beitragen.
Zu 4. "Hundehaltung in Wohnblöcken": Kein Klischee, eher Wahrheit. Die meisten Hunde bellen halt und die Wohnungen sind selten so gebaut, dass es nicht stört.
Zu 5. "Im Internet wird bloss gechattet": Hm.. teils, teils.. aber zu 90 % ist es wohl so..
Zu 6."Chatten verdirbt junge Menschen": Nicht unbedingt.., aber in einem bestimmten Alter würde ich schon sagen, dass es angebracht wäre, wenn die Elternteile doch mal ein Auge riskieren würden.
Zu 7: "Mit der Frau eines Alkoholikers stimmt meist was nicht": Dieses Klischee ist mir noch relativ neu. Aber interessant. Da der Mann sicher nicht zu Beginn der Ehe schon Alkoholiker war, warum soll dann mit der Frau was nicht stimmen? Alkoholismus ist eindeutig eine Krankheit. Der auslösende Faktor ist da allerdings in meinen Augen wichtig.
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geschrieben am: 18.09.2002 um 22:40 Uhr
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maenner wollen keine intelligente frau- sie muss nur huebsch sein
frauen gehoeren hinter den herd
frauen koennen kein auto fahren
frauen sind den maennern untergeordnet [ob im beruf oder in der familie]
die sachen kamen mir zuerst in den sinn, weil man solche sachen nun doch noch [leider] recht haeufig hoert
zoe;) |
| I will wear whatever and blow whomever I want as long as I can breathe and kneel... |
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geschrieben am: 19.09.2002 um 00:51 Uhr
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(zitat)Zu 7: "Mit der Frau eines Alkoholikers stimmt meist was nicht": Dieses Klischee ist mir noch relativ neu. Aber interessant. Da der Mann sicher nicht zu Beginn der Ehe schon Alkoholiker war, warum soll dann mit der Frau was nicht stimmen? Alkoholismus ist eindeutig eine Krankheit. Der auslösende Faktor ist da allerdings in meinen Augen wichtig.(/zitat)
Wer sagt das?
Alkoholiker sind Meister der Tarnung.
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| Link - die hessische Bergstrasse und der Wein.... |
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geschrieben am: 19.09.2002 um 11:58 Uhr
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| ich denke das hauptsächlich mit der person die alkoholabhängig ist (muss ja nicht immer der mann sein) etwas nicht stimmt. meist treiben ihn sorgen oder unzufriedenheit in den alkoholismus, wobei es da noch vielfältige andere gründe geben kann. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.09.2002 um 16:41 Uhr
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Warum soll mit der Frau eines Alkoholikers was nicht stimmen? Erstens, wie Fox schon anführte: die Gründe warum der Mann Alkoholiker ist, zweitens: ab wann?
Wenn er es schon vor der Ehe war, kann man durchaus zu dem Schluss kommen, warum hat sie sich darauf eingelassen.
Wurde er während der Ehe alkoholkrank, dann taucht die Frage auf: will die Frau es wahrhaben, dass der Mann trinkt oder nicht - nur in dem Fall, würde ich nicht unbedingt sagen, mit der Frau stimmt was nicht. Alkoholiker sind wie Mallet schon sagte - Meister der Tarnung und bis ein Alkoholiker einsieht, dass er krank ist bzw. wirklich ein Problem mit Alkohol hat, das dauert lange. Aber kein Grund, in dem Moment zu sagen, mit der Frau stimmt was nicht.
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geschrieben am: 19.09.2002 um 19:56 Uhr
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durchaus Fratzi, es war auch nicht die Absicht, jedes einzelne zu diskutieren, sondern erstmal die Klischee's anzusprechen. Bei einzelnen Klischee's dient es auch zur Anregung für Extra-Threads.
Gebe Dir da durchaus recht, das man mit dem Thema sehr sensibel umgehen muss.
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geschrieben am: 19.09.2002 um 20:00 Uhr
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ob es auch ein klischee ist, dass sich alle dicken menschen unwohl fühlen? oder ob manche nach aussen nur so tun als wären sie auch mit zuviel pfunden glücklich?
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geschrieben am: 19.09.2002 um 20:17 Uhr
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| Zum Teil sicher ein Klischee.., manche fühlen sich doch schon dick und unwohl, obwohl sie nur 4 Pfund mehr haben. Und ab wann kann man wirklich von dick reden? Und wenn ich manche Menschen mit fast 300 Pfund betrachte, die nach aussen so glücklich tun.. sind sie's wirklich? |
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geschrieben am: 19.09.2002 um 22:57 Uhr
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Zum Begriff
Klischee ist ein Ausdruck aus der Druckersprache.
Beim Buchdruck bezeichnete man alles was druckte, aber keine Schrift ist als "Klischee". Da diese Dinger in der Herstellung ziemlich aufwendig sind (Bilder, Ornamente etc.), wurden sie gerne wiederverwertet.
Im alltäglichen Sprachgebrauch hat der Begriff «Klischee»stets eine abwertende Bedeutung.
Wer von einem Klischee spricht, der meint damit ein einfaches, populäres Bild, das meist nicht der Wahrheit entspricht, da diese um einiges komplizierter ist.
Der DUDEN definiert das Wort «Klischee» als «unschöpferische Abbildung, Abklatsch»,
als «eingefahrene überkommene Vorstellung» und
als «abgegriffene Redensart, Redewendung».
Nutzen von Klischees ?
Wir kennen nur einen winzigen Teil der Welt.
Deshalb sind wir angewiesen auf Vorbilder, Hörensagen etc.
Nehmen wir an, wir kennen die Japaner nicht. Wenn wir auf einen japanischen Menschen treffen, bemerken wir, dass er oft lächelt, sich oft verbeugt und eher schweigsam ist.
Wir schliessen daraus, Japaner sind glückliche und höfliche und schweigende Menschen.
Nun erzählen wir dies weiter ...
Was vermitteln wir einem andern, der die Japaner auch nicht kennt?
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Klischee-Liste von (fast ganz) oben
Ich habe da auf die Schnelle bloss geschrieben, was mir spontan einfiel. Es handelt sich dabei um Behauptungen, die mir nicht gefallen.
Die Sache mit der «Frau des Alkoholikers» ist für mich Bockmist. Für einen Teil der Gesellschaft, - meist handelt es sich dabei um Menschen, die nicht über die Nasenspitze hinaus denken können / wollen - kann dies eben zutreffen.
Klischee als Basis zu Verurteilung
Zur Zeit des 2. Weltkrieges vermass man die Sintis + Romas (Fahrende, Zigeuner). Aus den Massen stellte man einen sog. «Durchschnittszigeuner» her.
Man hatte sich also eine Vorlage hergestellt, eine Art Schablone.
Dieser Vorlage ornete man nun u.a. noch Attribute zu wie: Dumm, asozial, arbeitsscheu, charakterlos, unbeständig, ruhelos.
Und schon hatte man eine ganze Bevölkerungsgruppe entmenschlicht und gestattete sich, diese zu Tausenden als Untermenschen umzubringen.
vero Geändert am 19.09.2002 um 23:06 Uhr von verovero |
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geschrieben am: 22.09.2002 um 15:07 Uhr
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geschrieben am: 22.09.2002 um 20:49 Uhr
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geschrieben am: 23.09.2002 um 19:54 Uhr
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Zu Aineias Beitrag: "Schwarze Kleidung". In meinen Augen eine reine Klischeevorstellung. Aus der Kleidungsfarbe oder der Art (denke mal an Lederbekleidung = Rocker) kann man kein Urteil fällen. Auch ich hatte mal die Phase, wo ich über einen langen Zeitraum fast nur schwarze Kleidung getragen hab' - dabei war ich weder depressiv noch Satanist noch sonstwas. Mochte es halt.
@fratzi
Gutes Thema! Arbeitslos = arbeitsscheu. Zum Teil ist da wirklich was dran. Manche hätten ohne weiteres die Gelegenheit zu arbeiten, aber warum sie es nicht tun? Gute Frage. |
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