Auf den Beitrag: (ID: 41082) sind "3" Antworten eingegangen (Gelesen: 993 Mal).
"Autor"

delphine helfen - neuer weg ins leben

Nutzer: arthurdent1966
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.10.2002
Anzahl Nachrichten: 4

geschrieben am: 01.10.2002    um 22:16 Uhr   
++++Keine Werbung sondern Information++++keine Werbung sondernn reine Information++++

Gleich zu Anfang eine Bitte an die Moderatoren : bitte nich schliessen/löschen, auch wenn ab und zu ein vereinsname erwähnt wird - die Sache ist zu wichtig ! Danke! :)


dies ist im grossen und ganzen die Geschichte eines ungewöhnlichen Vereins - einer ungewöhnlich wirksamen Therapie und vieler nicht genannter Betroffener....

" Der Weg von dolphin aid ist untrennbar von TimmyŽs Schicksal

Der Sohn von Kirsten Kuhnert ertrank bei der Taufe seiner Schwester in einem ungesicherten Swimmingpool. Notärzte
gaben ihm das physische Leben zurück . Doch dieses Leben war umgeben von einer Mauer. Viele Ärzte lernten Timmy kennen, etliche Therapeuten bemühten sich um den kleinen Jungen, der Erfolg blieb aus.
18 Monate befand sich Timmy im Wachkoma. Ratlose Ärzte, verzweifelte Familie, komatöser und teilnahmsloser
Timmy hofften auf tierische Hilfe -Delphintherapie in Florida . Tatsächlich ist es den Delphinen gelungen die Mauer zu durchbrechen. Seitdem kann Timmy täglich für ein würdevolles Leben kämpfen, das auch heute noch von den Delphinen begleitet wird, die seine ganz spezielle Lebensfreude fördern. Timmys Erwachen aus dem Koma ist die Geburtsstunde von dolphin aid .

Delphintherapie = Liebe Leichtigkeit und Lebensfreude
Das erste Lächeln, die Welt wieder erleben, den Sinnen wieder Leben geben, diese Erfahrungen gaben Tim und Kirsten
Kuhnert auch die Kraft zu dem Versprechen, dieses Erlebnis allen schicksalsgeforderten Familien zu ermöglichen.
"Kinder mit speziellen Bedürfnissen" sind auch Kinder mit besonders liebevoller Ausstrahlung und können so die
selbstlose Aufmerksamkeit der Delphine uneingeschränkt geniessen.
Ärzte geben Kinder auf, Mütter niemals und auch die Delphine verfügen über eine außerordentlich hohe soziale Kompetenz wenn es um ihre kleinen Patienten geht, berichtet Dr. Dave Nathanson, der " Erfinder" der Delphintherapie : " Im Gegensatz zu anderen Tieren geben Delphine auch bei denjenigen Menschen nicht auf, die ihnen gegenüber teilnahmslos sind,sondern fahren fort, sich um sie zu kümmern ."

Dolphin aid ist ein Verein, der sich in der Tat nicht um Profite für die eigene Tasche schert . es konnte schon 5oo Familien seit der Gründung 1996 geholfen werden, eine Delphintherapie durchzuführen.
Der Verein arbeitet z.B. auch sehr eng mit Dr. Nathanson und seinem DHT - Zentrum (dolphin Human Therapie ) in
Florida zusammen. Dr. Nathanson ist in den USA und darüber hinaus ein anerkannter Psychologe und Verhaltensforscher.
In Fragen der Forensik, wird er z.B. auch des öfteren von Polizeibehörden angefordert. ( natürlich nicht mit den Delphinen, ich erwähne es nur, um seine Seriosität zu unterstreichen )Der Verein arbeitet auch mit dem Jackson Medical Center der Univ. Miami , dem Entwicklungspsychologen Prof. Rolf Örter und vielen anderen namhaften Organisationen und Wissenschaftlern zusammen.

Um etwas von vorneherein festzustellen: die Therapiedelphine leben nicht in kleinen engen Becken, sondern in den Gewässern um Miami, und die Docks, in denen sich die Tiere befinden, sind nur deswegen Seeseitig geschlossen, damit die Tiere nicht von rücksichtslosen Sportbootfahrern verletzt werden. Die Delphine werden artgerecht gehalten, was auch durch dolphin aid
überprüft wird.

Warum überhaupt Delphintherapie?

Natürlich, das werden sich jetzt einige fragen...und warum so viel geld bezahlen, wenn es doch auch andere Therapien gibt...
Nun eine Therapie bei Dr Nathanson kostet derzeit US$ 7500 pro Kind . Darin noch nicht enthalten sind der Flug und der Aufenthalt. Dabei jedoch kann man von Seiten von dolphin aid Hilfe erfahren.

7500 Dollar? ist das nicht teuer?

Nicht wirklich, wenn man sich überlegt, was für Kosten 18 monate Wachkoma bringen, was für Kosten ein Rollstuhl und der Behindertengerechte Umbau einer Wohnung kosten...oder lebenslang Windeln...oder oder ..

ausserdem kann wohl niemand sagen was das erste Lächeln nach 18 Monaten, oder die ersten Schritte, etc eines Kindes
wert sind. Ich denke, so etwas ist unbezahlbar !

Zahlt da die Kasse was zu?

Nein, nicht einen Pfennig, - denn was noch nicht von den kassen anerkannt ist, wird nicht gezahlt/gefördert, daher sind viele Familien ja auch auf die Hilfe von Vereinen wie dolphin aid angewiesen....und auf Spenden, denn sonst wäre die Therapie für sehr viele Familien nicht erschwinglich. Dieser Verein hilft auch des öfteren finanziell und ist m. E. daher weitaus sozialer als selbst das DRK.

Ich möchte mal wissen was ihr davon haltet - und was man tun könnte um diesem Verein, oder einem betroffenen Kind zu helfen.Ach ja : Kommentare aŽla " was solls", oder :unter A#### hätte man sowas.......xxxxxxx." will ich hier nicht sehen.


in diesem Sinne

  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_tinkerbell
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 1427

geschrieben am: 01.10.2002    um 23:52 Uhr   
Die Idee, mit Tieren einen Zugang zu Menschen zu finden, die ansonsten zu ihrer Umwelt eine Mauer haben, die sie nicht niederreißen können, ist nicht neu...aber die Erfolge mit diesen Therapieansätzen sind wirklich beeindruckend. Um so unverständlicher, daß die Kassen sich dermaßen quer stellen...aber sie ziehen sich ja auch zunehmend von Vorsorgeuntersuchungen zurück...Logik? Nein - nur kurzfristige Budget-Entlastungen...
Besonders schöne Erfolge bei der Behandlung Kranker werden über Delphine berichtet. Eine dieser Geschichten möchte ich hier reinsetzen - einfach, um das Eingangsposting zu unterstreichen. Beipiele für die Delphintherapie gibt es einige...nicht zuletzt in Florida und Elat (Israel)
  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_tinkerbell
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 1427

geschrieben am: 01.10.2002    um 23:53 Uhr   
(zitat)Ein Delphin als Therapeut
Domino ist ein Delphin. Er schwimmt im Dolphins Reef in Eilat am Roten Meer herum. Dort leitet Sophie Donio ein ganz besonderes Therapie-Programm, und der Hauptakteur dabei ist - natürlich - Domino! Dank seiner „Arbeit“ kann das Programm auf beeindruckende Ergebnisse bei der therapeutischen Behandlung von Kindern verweisen. Da ist zum Beispiel Ran, ein zehnjähriger autistischer Junge, der in sich gekehrt in seiner eigenen Welt lebt. Ran verbrachte einige Zeit mit Domino, fütterte ihn und spielte mit ihm. Eines Tages rannte er am Strand plötzlich auf seinen Vater zu und sah ihm direkt in die Augen – zum ersten Mal in seinem Leben. Und die sechsjährige Netta, bei der kurz nach ihrer Geburt eine Infektion einen Hirnschaden verursachte, sprach ihren ersten zusammenhängenden Satz, nachdem sie ein Jahr lang in engem Kontakt mit Domino gelebt hatte.
„Es ist bekannt, daß Delphine für die Arbeit mit behinderten Kindern hervorragend geeignet sind,“ sagt Sophie Donio. „Wir starteten deshalb im Jahr 1991 in Israel das „Supportive Experience With Dolphins Program“. Es wurde für Kinder über sieben Jahren entwickelt, die mit ganz unterschiedlichen Problemen leben müssen, wie zum Beispiel dem Down Syndrom, Lernbehinderungen, Magersucht, Hyperaktivität, Kommunikations- und Konzentrationsproblemen, Taubheit, Blindheit, Depressionen, oder sexuellem Mißbrauch.“ Israel gehört mit den USA, Australien und Großbritannien zu den wenigen Ländern, in denen Programme dieser Art laufen.
„Wir nehmen nur eine geringe Anzahl Kinder in das Programm auf, damit wir uns auf jedes einzelne voll konzentrieren können,“ erklärt die Projektleiterin. Die kleinen Patienten nehmen an einer Serie von mindestens sieben Kursen teil. Jeder Kurs dauert vier Tage und ist sorgfältig strukturiert, die kognitive und emotionale Entwicklung wird dabei ausbalanciert. Jeder Tag beginnt mit einer Trainingseinheit für Patient und Delphin. Das Kind arbeitet mit dem Trainer und lernt, den Delphin zu füttern und durch Zeichen mit ihm zu kommunizieren. „Wir leiten die Kinder sehr behutsam an, Kontakt zum Tier herzustellen und geben ihnen kleine Ziele vor, die sie gemeinsam mit dem Delphin erreichen können. Das stimuliert ihren Denkprozeß und den Wunsch zur Zusammenarbeit und fördert die Konzentration der Kinder.“

Im Anschluß an die Trainingseinheit schwimmen oder treiben Trainer und Kind mit den Delphinen im Wasser. „Die Delphine sind dann schon gefüttert worden. Sie bleiben nicht bei uns, weil sie auf Futter warten, sondern weil sie die Nähe zu uns suchen,“ erklärt Sophie Donio. „Ihre unglaubliche Freundlichkeit gegenüber Menschen; die angenehme Berührung mit ihren Nasen, die Geräusche, die sie machen und das permanente Lächeln auf ihren Gesichtern - das alles macht den Kontakt mit ihnen so angenehm und interessant.“
Die kleine Netta machte innerhalb weniger Monate im Therapiezentrum erstaunliche Fortschritte. In ihrer ersten Trainingseinheit konnte sie kaum still sitzen und hatte Probleme, den Anweisungen des Trainers zu folgen und die Handzeichen zu imitieren. Vier Monate später war sie eifrig und diszipliniert bei der Sache und gab dem Delphin die richtigen Zeichen. Die Sechsjährige hatte nur noch Schwierigkeiten damit, den Fisch loszulassen, mit dem sie den Delphin füttern sollte ...
„Es sind die Delphine, die den Kontakt suchen, das geht nicht von Ran aus“, sagt der Vater des Jungen. „Wenn er schwimmt, schwimmen sie um ihn herum. Sie verhalten sich, als ob sie ihn kennen würden.“ Als Ran einmal alleine vor sich hin schwamm, näherte sich Domino und die zwei begannen miteinander zu spielen. Zehn Minuten lang dauerte diese Zweisamkeit. Sein Vater erinnert sich an einen weiteren Durchbruch während der Therapie: „Das Unglaublichste war, daß mich Ran einmal, nachdem er mit Domino im Wasser gespielt hatte und wieder heraus kam, plötzlich umarmte. Das war vorher noch nie passiert und ich brauche wohl nicht zu betonen, was das für einen Vater bedeutet…“
Was ist nun aber das besondere an den Delphinen? Sophie Donio: „Andere Tiere dienen dem Therapeuten praktisch als eine Art ‘Werkzeug’ bei der Arbeit mit dem Patienten. Das ist bei der Delphin-Therapie ganz anders, denn die Delphine sind selbst die Therapeuten. Sie sind diejenigen, die die Patienten motivieren, sie bestimmen wie die Interaktion vor sich geht. Es ist, als ob die Delphine die Schwäche der Kleinen spüren und deshalb sehr behutsam mit ihnen umgehen – perfekte Therapeuten also ...
(/zitat)
Ich finde, sowas ist auf jeden Fall bemerkens- und unterstützenswert.
tinker
  Top
"Autor"  
Nutzer: arthurdent1966
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.10.2002
Anzahl Nachrichten: 4

geschrieben am: 02.10.2002    um 14:42 Uhr   
hi tinkerbell unser jüngster, Darius heisst er, ist sowohl in Florida als auch in eilat gewesen...und beide Male hat er riesige Fortschritte gemacht.......


wenn mich jemand fragt, ob es wunder gäbe , verweise ich
ihn seitdem auf dies Therapieform :)


In diesem Sinne


Arthurdent1966
  Top