| "Autor" |
Exchange-Ausland für ein Jahr |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 18:10 Uhr
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wie vielleicht schon viele andere, beschäftige auch ich mich mit einem auslandsbesuch für ein jahr. allerdings nicht au-pair sondern exchange. angeboten wird dies meist nach der zehnten/elften klasse.
aus mehreren erfahrungsberichten und tipps von freunden habe ich mich für argentinien, lateinamerika, entschieden. allerdings gab es da einen kleinen disput mit meinen eltern. ihrer meinung nach halten sie einen exchange nach der elften klasse für eine reine sprachreise. somit finden sie es unsinnig, dass ich einen austausch nach argentinien machen will, obwohl ich deren landessprache spanisch nicht kann. okay, ich habe einen spanischkurs besucht, aber ich habe sie nicht jahrelang erlernt. aus berichten habe ich gelesen, dass es kein problem ist, wenn man die betreffende sprache nicht sofort kann, man erlernt sie nach einer weile, da man schließlich ein jahr dort bleibt und somit gezwungen ist, sich diese sprache anzueignen. außerdem ist die erlernung der sprache nicht das wichtigste, sondern auch, neue kulturen kennenzulernen.
doch der meinung meiner eltern habe ich nichts entgegenzusetzen. sie finden, das die USA das beste land für mich wäre, vor allem, da ich schon so lange englisch lerne und meine sprache damit erweitern kann.
ist es denn wirklich wichtig, das man die landessprache können muss, oder kann man auch ohne große sprachkenntnisse in das betreffende land!? und ist ein exchange im alter von 17 wirklich nur eine reine sprachreise?
mich würde wirklich interessieren, wie ihr dazu steht. aber bitte begründet eure meinungen auch und schreibt etwas dazu :)
danke |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.10.2002 um 22:14 Uhr
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Wnnn Du Dich reinhängst, lernst Du die Sprache locker in einem Jahr. Dennoch ist es besser, sich vorher damit auseinandergesetzt zu haben. Du hast auch eine Verantwortung gegenüber Deinen Eltern, denn billig ist so ein Auslandsaufenthalt nicht. Praxis: Wenn dieses Land, so fang morgen früh intensiv mit dem Spracherwerb an!
Linné |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.10.2002 um 11:33 Uhr
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danke erstmal für die antworten!
mit dem geld wären meine eltern einverstanden, im schlimmsten fall ginge ja noch ein stipendium, aber wir können es uns eigentlich leisten.
ich habe ja auch schon überlegt, ob ich nochmal einen intensiven spanisch-sprachkurs belegen sollte. es ist wahrscheinlich wirklich das beste, wenn man nicht ganz unvorbereitet in die sache geht.
es ist zwar nützlich, seine englischkenntnisse aufzubessern und in die usa zu reisen (immerhin ist englisch ja weltsprache), aber es ist nunmal nicht so interessant für mich wie spanisch, und vor allem argentinien :) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.10.2002 um 12:47 Uhr
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Jeder längere Auslandsaufenthalt macht nach meinen Erfahrungen Sinn. Du zeigst Mut und du zeigst Flexibilität. Ein wenig Sprachunterricht vorher wäre sicher nicht verkehrt, jedoch wirst du im Land selbst die Sprache auf besondere Weise lernen: assimiliert.
Und das schafft dir weitaus mehr Einblicke in Kulturen, als präpariert mit 1a Trockenübungen zuhause.
Übrigens gibt es - zumindest in meinem Bereich - immer mehr Arbeitgeber, die Auslandserfahrung zur Bedingung für Aufstieg und Karriere machen. Das wäre in deinem Fall als "Spätfolge" bestimmt auch nicht zu vernachlässigen.
Celestine |
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