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todesursache: krebs |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 09:58 Uhr
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ich hatte diese tage wieder mal einen meiner schlechten momente und habe mich mit dem thema tod auseinandergesetzt .. ich dachte an die todesfälle in meiner familie in den letzten jahren .. und plötzlich wurde mir bewusst, dass nicht einer einfach nur eingeschlafen ist .. sie starben alle an verschiedenen formen von krebs ..
ich habe ein wenig weiter recherchiert und bin zu ergebnissen gekommen, die mir die haare zu berge stehen lassen ..
wusstet ihr beispielsweise, dass man mittlerweile bestimmte untersuchungen, die der früherkennung von krebsleiden dienen, teilweise selbst bezahlen muss? nur, wenn ein arzt sein "es besteht der verdacht auf .." unter eine überweisung setzt, zahlt die krankenkasse die behandlung komplett. wenn ich als patient also hergehe und sage, dass ich diese untersuchung haben möchte, damit ich einfach sichergehen kann, dass wirklich nichts ist, dann darf ich tief in die eigene tasche greifen ..
diese untersuchungen sind nun aber mal verdammt teuer und nicht jeder hat mal eben so ein paar hundert € eine derartige untersuchung zu finanzieren .. denn ärzte können sich nun mal irren!
und das sind die momente, in denen ich wirklich sauer werde .. unser vater staat (und dabei ist es egal, welche partei regiert) verschwendet jährlich zig milliarden für unnütze dinge .. aber an wichtigen stellen wird ein sparschwein aufgestellt ..
immer wieder hört man von wohltätigkeitsveranstaltungen, damit die krebsforschung finanziert werden kann .. weil die finanzielle unterstützung von staatlicher seite immer wieder gekürzt wird ..
gehen wir aufgrund der gesundheitsreform auf eine zeit zu, in der es sich nur noch reiche oder besserverdienende leisten können, ihre gesundheit zu bezahlen, weil lebenswichtige untersuchungen und/oder medikamente immer mehr eigenfinanziert werden müssen? ..
was ist das für eine reform, die genau das verhindert, was sie doch fördern soll? .. leben! ..
V.
ps: für eine mammografie müssen bei uns übrigens 350 € zugezahlt werden .. |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 10:16 Uhr
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Vulkania, das deutsche Gesundheitswesen ist in einem desaströsen Zustand. Teuer und im europäischen Durchschnitt mit viel Glueck gerade mal Mittelmass, in Punkto Brustkrebsvorsorge in den hinteren Rängen.
Ich gebe allerdings zu bedenken, dass auch ein besseres Vorsorgeprogramm fragwuerdig ist, wenn an anderer Stelle die Mortalität noch stärker steigt, konkret: Durch Rauchen verusachte Lungenkarzinome laufen dem Brustkrebs bei Frauen mittlerweile den Rang ab.
Am besten ist Vorsorge, und die Mehrzahl (nicht alle!) der Krebskrankheiten sind auf Lifestylefaktoren zurueckzufuehren.
Linné |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 10:20 Uhr
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hm .. bevor ich nun weiter im net stöbere .. erzähl mir doch mal was über gebärmutterhalskrebs .. ursachen, behandlung, heilungschancen ..
V. |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 13:09 Uhr
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Mich wundert es immer, wenn jemand sich über die TodesURSACHE beklagt. Es kommt allein darauf an, wie alt man wird, und wie man sein Leben verbracht hat. An irgendetwas MUSS man schließlich sterben. Wenn man mal die 65 überschritten hat, dann ist es vollkommen NORMAL, wenn man stirbt. Das ist nichts ungewöhnliches. Außerdem hat man kein Recht darauf das statistische Durchschnittsalter zu erreichen.
Wie alt man wird hängt überwiegend von den Genen und der Art, wie man gelebt hat (Ernährung, Rauchen, Zufriedenheit etc.) ab. Anstatt krampfhaft sein Leben verLÄNGERN zu wollen, sollte man es lieber verTIEFEN.
;-) Paccy |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 13:25 Uhr
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genau das ist der punkt .. wenn man sich nicht mehr untersuchen lassen kann, weil man es sich nicht mehr leisten kann .. dann ist bald nichts mehr mit alt werden ..
V. |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 15:42 Uhr
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(zitat)hm .. bevor ich nun weiter im net stöbere .. erzähl mir doch mal was über gebärmutterhalskrebs .. ursachen, behandlung, heilungschancen .. (/zitat)
Kurz:
Zervixkarzinom
Prädisponierende Verhaltensfaktoren sind u.a. Promiskuität, früher Geschlechtsverkehr (umstritten). Kofaktoren sind evtl. Viren (HPV).
Zervixabstriche zur Vorsorge macht jeder Gynäkologe (Frauen >25J.)
Behandlung: OP (je nach Größe und Ausbreitung mehr oder weniger radikal), Bestrahlung.
Prognose: Wie immer-> Je nach Größe, Ausbreitung und Histologie. 5JÜR: 70- 100%
Wenn es Krebsfälle in der Familie gegeben hat, gelten Angehörige 1. Grades als Risikopatienten. Entsprechend wird auch eine häufigere und gründlichere Vorsorge bezahlt.
Gruß
SpY |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 17:34 Uhr
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Statistisch gesehen sind wir eines der besten wenn nicht das beste medizinschversorgte Land. Ich find die kosten nicht OK, wollte dennoch kurz darauf verweisen..habich letzens erst irgendwo gelesen..
MFG
Johness |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 22:50 Uhr
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...Netspy, 100 Punkte. Kurz und präzise.
@ Johness: Du liegst falsch. Ich erspare mir Einzelheiten, das Thema ist zu komplex. Wenn Du Statistik suchst, dann sieh unter Säuglingssterblichkeit (ordentlich, aber nicht Spitze) nach, oder "Zugang zu Hightech Verfahren" (bestenfalls Mittelmass), Lebenserwartung (bestenfalls Mittelmaß), Versorgung chronisch Kranker wie zB. Zuckerkranker (hinterer Tabellenplatz), Sterblichkeit an Brustkrebs (hinterer Tabellenplatz), Qualitätskontrolle (nicht abschätzbar, da kaum vorhanden!)...Kosten-Nutzen-Verhältnis (hinterer Tabellenplatz), Qualität der ärztlichen Ausbildung (hinterer Tabellenplatz), Bürokratie (ziemlich an der Spitze, gg), Medizinforschung (punktuell gut, insgesamt Mittelmaß)...und-und- und.
Tja..und mit der Lebensqualität? Jahrzehntelanger Raucherhusten, bevor man daran eingeht? Mehrere Herzinfarkte, Luftnot etc bevor man daran eingeht? Jsahrzehntelanges Leiden durch Alkoholismus, bevor man dann irgendwann mal trotz Segnungen der Intensivmedizin doch an seinen Kompliaktionen stirbt?
Naja...
Linné...*gesundheitsbewusst, aber trotzdem gefährdet, weil das durchscnittliche Sterbealter von Anästhesisten bei 65 Jahren liegt, argggggggg* |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 23:43 Uhr
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(OT)Linne: Gelernt is gelernt  |
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geschrieben am: 06.10.2002 um 09:55 Uhr
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mein grossvater starb mit 59 an darmkrebs - ich habe ihn nie kennengelernt.
meine grossmutter starb mit 63 an irgendeinem krebs - ich hab sie nicht gekannt.
mein opa starb 1996 an knochenkrebs, er war 71.
mein vater starb mit 51 - an einem herzinfarkt - er hatte immer angst, an krebs zu sterben.
bei meiner oma wurde letztes jahr hautkrebs entdeckt.
meine tante hatte brustkrebs - gilt als geheilt.
der vater einer freundin starb an einem hirntumor.
die mutter einer anderen freundin starb an lungenkrebs - sie war nichtraucherin.
die oma meines freundes hatte brustkrebs.
der freund einer freundin hat knochenkrebs.
der mann einer kollegin meiner mutter hat einen darmtumor.
in der zehnten klasse hatte ein junge in meiner parallelklasse hodenkrebs.
die patentochter der mutter meiner besten freundin hat leukämie.
und ich bin kerngsund.
desti xxx
n.o.m. |
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geschrieben am: 06.10.2002 um 22:12 Uhr
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Ich finde, es ist ein Witz, dass für den einzelnen entsprechende Vorsorgeuntersuchungen nicht bzw. unzureichend bezahlt werden. Wahrscheinlich ist es, auf die Masse gerechnet, billiger, im Falle einer Erkrankung, auch wenn deren Verlauf vielleicht durch Früherkennung weniger schwerwiegend gewesen wäre, die Behandlungskosten zu tragen.
Das mag eine ganz simple Rechnung sein, ist aber für Betroffene der blanke Hohn.
Meine Mutter ist an Gebärmutterhalskrebs gestorben, dann dürfte mir ja nach NetSpys Aussage das "Privileg" einer gründlicheren Vorsorgeuntersuchung zufallen. Hurra. :-( |
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geschrieben am: 07.10.2002 um 05:58 Uhr
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demnach bräuchte ich auch nichts zahlen. das ist aber nun mal nicht so. und obwohl nahezu 100% der todesfälle in meiner nächsten verwandtschaft auf krebs zurückzuführen ist, muss ich in die tasche greifen.
es interessiert nämlich niemanden.
V. |
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geschrieben am: 07.10.2002 um 17:28 Uhr
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geschrieben am: 07.10.2002 um 18:43 Uhr
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Meine Tante hat 2 Jahre gegen den Krebs gekämpft - wirklich gekämpft. Wie sie die letzten Tage bzw. Stunden leiden musste, war nicht mehr menschlich. Der Krebs war stärker und sie starb mit brutalen Schmerzen vor 3 Monaten .........
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geschrieben am: 07.10.2002 um 19:50 Uhr
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eigentlich hat doch heutzutage kaum einer noch gar nichts mit dieser Krankheit zu tun gehabt....jeder kennt jemanden, hat jemanden in der Verwandschaft, der gegen die Krankheit kämpft/kämpfte..oder er ist selber betroffen...
Die Politik der Krankenkassen, die Vorsorge immer weiter zurückzufahren, nimmt sich vor diesem Hintergrund als blanker Hohn aus...
Leider ist das mal wieder ein Teufelskreis: Hightech-Forschung macht die Medikamente so teuer, die Finanzprobleme der Kassen führen zu Kapriolen bei der Budgetplanung, Ärzte werden dazu verdonnert, an ALLEM zu sparen, weniger Vorsorge = mehr nicht rechtzeitig erkannte Erkrankungen, die Medikamente sind zu teuer, Finanzprobleme usw...
Drunter leiden müssen vor allem die Patienten, denen viel Leid hätte erspart werden können, wenn man einfachste Vorsorgeuntersuchungen nicht unter die Finanzknute der Kassen gestellt hätte....
Wie läuft das denn in anderen Ländern?
Wie kann man dies Thema nur anderes organisieren? Es ist doch schizophren, daß man an nem Ende spart, damit zwar kurzfristig Kosten senkt (Vorsorge)...aber dann auf Dauer unendlich höhere Kosten verursacht! So kurzfristiges Denken muß doch zur Kostenexplosion und zum Kollaps des Gesundheitssystems führen...
ich frage mich, welche Deppen immer solche Entscheidungen treffen...genauso wie in großen Pharmakonzernen...die Forschung wird immer weiter zurückgefahren...toll gemacht...da spart man auf diese Weise ein paar Millionen...und kauft dafür dann irgendwelche Patente..Arbeitsplätze gehen flöten, Potential an Ideen wird nicht genutzt..so kurzsichtig, wie solche Manager/Politiker planen, müßte Fielmann reißenden Absatz haben...
verständnislos, tinker |
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geschrieben am: 08.10.2002 um 22:14 Uhr
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Mein Vater starb auch an Krebs fands schlimm wieviel Leid ein Mensch ertragen muss
Er lies sich untersuchen nur war der Krebs ins Blut übergegangen...
Er kämpfte 8 lange verdammt lange Jahre um sein leben
aber er verlor den Kampf..
Und wenn ich ehrlich bin soviel er mir auch fehlt aber er ist erlöst von diesen Qualen Chemotherapie usw
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Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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geschrieben am: 08.10.2002 um 22:33 Uhr
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Ein paar Dinge sind sinnvoll:
Richtlinien für Behandlungen zB. Die werden hier jedes Jahr rausgegeben und sind damit auf dem neuesten Stand. Wird in Deutschland verächtlich als Kochbuchmedizin niedergemacht oder als "Eingriff in die therapeutische Freiheit" abelehnt. Faktisch wurschtelt also jeder rum mit dem, was er im Laufe der Ausbildung mal aufgeschnappt hat, ob das nun sinnvoll ist oder nicht.
Die Zersplitterung der Krankenkassen ist kontraproduktiv und teuer. Reichen nicht einige wenige, für jeden Kreis zuständige Krankenkassen aus? Welche Vorteil hat die Vielfalt? Man täusche sich nicht, die Leistungen der gesetzlichen sind praktisch identisch.
Anzahl der Medikamente: Die Briten geben seit Jahren das BNF (British National Formulary) heraus, eine Sammlung von Medikamenten und Behandlungsindikationen, die vom staatlichen Gesundheitssystem bezahlt werden. Wer was anderes will, muss selber zahlen. Das Ding ist qualitativ hochwertig und kann im Gegensatz zur Roten Liste auch in der Kitteltasche getragen werden.
Die Bezahlung der Ärzte ist quatsch, wer mehr am Patienten macht, bekommt mehr, wobei der Gesamttopf begrenzt ist. Mit dem netten Ergebnis, dass der angeschaffte Maschinenpark auf Teufel komm raus genutzt wird bei gleichzeitig fallenden Erlösen ("Punktewertverfall"). Dies gilt für die niedergelassenenen Ärzte.
Die Bedingungen der angestellten Ärzte in den Krankenhäusern sind aus historischen Gründen und aus Sparzwängen bis heute katastrophal. Auch ein BAT 1 Tarif ruft bei mir keine Begeisterungsstürme hervor, BAT Ost ist völlig unakzeptabel. Bislang hat mich danach keiner gefragt, weil es Ärztearbeitslosigkeit gab, das hat sich aber gründlich geändert.
Ein Patentlösung habe ich keine, geben nur zu bedenken, dass eine derart zersplitterte Krankenhauslandschaft wie die in D nicht wirtschaftlich arbeiten kann, aber auf dem Sektor tut sich zur Zeit viel, Zusammenschlüsse sind an der Tagesordnung und dadurch werden sich viele Einsparmöglichkeiten ergeben.
Die Äußerungen einiger Ärztefunktionäre insbesondere des niedergelassenen Bereichs sind unter aller Sau, einer hat es sogar zum Unwort des Jahres gebracht ("sozialverträgliches Ableben")... Wer will solche Leute als Gesprächspartner noch Ernst nehmen?
Fazit: Die Situation ist total verfahren, an Reformen ist bislang nur halbherzig gearbeitet worden, am besten man bleibt gesund....
Linné....*Exilant* |
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geschrieben am: 24.10.2002 um 06:24 Uhr
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(zitat)gehen wir aufgrund der gesundheitsreform auf eine zeit zu, in der es sich nur noch reiche oder besserverdienende leisten können, ihre gesundheit zu bezahlen, weil lebenswichtige untersuchungen und/oder medikamente immer mehr eigenfinanziert werden müssen? ..(/zitat)nochmal zurück zur kernfrage ..
V., sich für eine woche verabschiedent und auf glück hoffend Geändert am 24.10.2002 um 06:24 Uhr von vulcania |
| ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst! |
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geschrieben am: 24.10.2002 um 09:17 Uhr
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man kann das vielleicht so sehen, sich aber auch fragen, was alles finanziert werden muß, weil es zwar lebensrettend sein kann aber unerschwinglich teuer ist. ich meine damit nur den bereich, der aufgrund neuer wissenschaftlicher erkenntnisse möglichkeiten eröffnet, die es bisher nicht gab. Diese möglichkeiten aber sind wohl ab und an eben extrem teuer und ich bin sicher, dass irgendwo die grenze der belastbarkeit des solidarsystems erreicht ist. ich könnte nicht sagen, wo dies der fall ist und selbstverständlich sollten zunächst unnötige kosten (was immer das ist) reduziert werden. aber wenn die entwicklung eines (wirklich) neuen medikaments deutlich über 1.ooo.ooo.ooo ? kostet, dann wollen die konzerne das nat. auch finanziert bekommen..... das ist ein ganz übles ethisches problem!
es bedeutet ganz sicher, dass es eine mehrklassenmedizin gibt (schon heute). allerdings muß man dabei immer im auge behalten, dass in anderen ländern der erde mit einem bruchteil der hiesigen kosten deutlich mehr für die gesundheit von menschen getan werden könnte und so auch wie immer noch und allemal zu den am meisten begünstigten gehören! zumindest für mich besitzt auch das bedeutung. |
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