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warum bin ich so??

Nutzer: lichterloh
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geschrieben am: 07.10.2002    um 23:45 Uhr   
ich entschuldige mich jetzt schonmal im vorraus, dass ich jetzt nur über mich schreibe und eher indirekt die allgemeinheit anspreche, aber ich hab ein grosses problem: ich verstehe mich nicht!
mich, mein leben und alles drumherum. ich meine, jeder hat hier und da mal probleme und ich hab bei weitem nicht die größten.
um das alles ein bischen zu erläutern, erzähl ich einfach mal was über mich:...
also ich bin so vor en bissel mehr als 17 jahren geboren, naja das war auch mehr glück, ich war ja ungewollt und deswegen sollte eigentlich der arzt etwas nachhelfen, aber so richtig hat das wohl nicht funktioniert, sonst würd ich ja nicht hier sitzen. nach einer reihe von krankheiten, die man als lebensgefährlich einstufen könnte, stand ich dann auch fest im leben. anfangs lief es auch recht gut, nur dann häuften sich die ereignisse, die zu meinem jetzigen zustand geführt haben. in der schule begann es zuerst, danach kamen probleme mit meiner familie und mit freunden. anfangs waren es nur meinungsverschiedenheiten und ich dachte, dass dies irgendwann ein ende nehmen würde. doch leider kam es nicht so. ich wurde langsam immer depressiver. was mich aber am meisten betrifft, ist die tatsache, dass ich schon mehr menschen in meinem leben verloren habe, als ich jahre alt bin. ein großteil auf natürlich, aber auch wenige auf unnatürlichem wege. aber irgendwie hab ich es immer wieder geschafft dies zu verkraften.
was auch ein problem von mir ist, mir geht alles immer so nah. egal wem es irgendwie, egal warum, schlecht geht, ich habe mitleid und mache mir gedanken darum. mancher würde vielleicht denken, dass das nicht schlecht ist. aber ist es normal so gut wie jeden tag im bett zu liegen und zu weinen, bis man nicht mehr kann??
ich bin ein sehr sensibler mensch, ich kann nix einfachso an mir vorbei gehen lassen. ich denke über vieles nach, ohne dass es mich direkt betrifft. ich habe nur einen einzigen "freund" in meinem leben, dem ich vertrauen kann. ich akzeptiere mich selbst nich so wie ich bin. ich gebe mir immer für alles die schuld. es gibt nur wenige menschen, wo ich sagen würde, dass sie mich "leiden" können. ich hasse einfach nur mich und mein leben.
klar gibt es auch mal gute tage, wo ich gute laune habe und mal fröhlich sein kann. aber die sind selten und ich habe auch schon mehrfach gesagt bekommen, dass ich, mit guter laune, unerträglich bin.

all das versteh ich nicht. ich weiss nicht warum ich so bin.
ist es schicksal?? bilde ich mir das alles nur ein?? oder ist es was anderes?? - ich weiss es nicht.

tut mir leid, dass ich jetzt so "egoistisch" war, aber ich wollte das mal loswerden.
ich bin noch sehr jung und habe nicht viel ahnung vom leben. wenn jemand etwas dazu sagen möchte, dann soll er es tun. aber ich kann auf ein kommtar verzichten, wie: "kopf hoch, es geht vielen total schlecht und sei froh, dass du lebst..." das weiss ich selbst und das will ich aucht nicht hören. es kann ja sein, dass dies jemand liest, dem es genauso oder ähnlich geht.
naja, mehr will ich auch nicht sagen.


"mein licht der hoffnung ist erloschen"
lichterloh, mit erloschener flamme
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Nutzer: Darknights
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geschrieben am: 07.10.2002    um 23:55 Uhr   
ging und geht mir ähnlich..irgendwann hab ich nix mehr auf die reihe bekommen..nu mach ich ne therapie..das hilft ein wenig..aber erlöst mich nicht vollständig vom ständigen grübeln, sorgen und weinen..ich weiss nicht wie ich dir helfen kann aber vielleicht versuchst du es einfach mal mit ner therapie..das erste was mir meine therapeutin eingehämmert hat war, ich stehe immer an erster stelle..alles andre kommt danach..naja wie auch immer..kannst ja mal drüber nachdenken..viel glück für dich!
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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 08.10.2002    um 16:40 Uhr   
Ave lichterloh!

>>aber ich kann auf ein kommtar verzichten, wie: "kopf hoch, es geht vielen total schlecht und sei froh, dass du lebst..."<<
dazu kann ich nur sagen: es kommt immer darauf an, wie man so etwas verarbeitet.
anscheinend hast du das gleiche problem wie ich: du kannst das nicht vernünftig verarbeiten und anscheinend auch nicht erfolgreich verdrängen.
mein rat: geh zum arzt damit, das ist wirklich besser.
ich bin zwar erst 16, hab aber schon nen selbstmordversuch hinter mir und meine arme sind narbenübersäht. auch ich komm mit den problemen um mich herum nicht klar. wann ich das letzte mal gute laune hattE? keine ahnung... und wenn, ist es immer nur für ein paar stunden...
ich selbst geh auch donnerstag zum arztund dann wahrscheinlich weiter zum psychater. ich rate dir das gleiche, denn allein und auch mit hilfe eines freundes ist es so ziemlich unmöglich sowas zu verdrängen, es kommt ja immer wieder hoch.
so viel als mein rat...

dsg Lunale
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Nutzer: KingLear
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geschrieben am: 08.10.2002    um 17:48 Uhr   
Auf die Gefahr hin das ich mich unbeliebt mache, aber wenn ich sowas lese könnte ich kotzen!
Natürlich willst du die "den anderen gehts schlechter" sprüche nicht hören, denn das entspricht ja auch der Realität.Stattdessen suchst du Leute mit ähnlichen Erfahrungen!Warum (?) wollt ihr euch gemeinsam in eurem Leid suhlen?
Wenn dir alles so nahe geht wie du sagst, so änderst du das nicht durch grübeln und selbstmitleid,sondern durch Taten.
Das muss gar nicht viel sein, kleine Gesten können schon viel Licht ins dunkel bringen.Ich habe manchmal das Gefühl ihr glaubt alle in einem Sumpf zu stecken und je mehr ihr euch bewegt, desto tiefer sinkt ihr ein, aber das ist ein Trugschluss,denn wenn man ein wenig seiner Kraft, die man sonst fürs grübeln verwendet,in eine gute Sache steckt,dann ist das für einen selbst auch eine Befriedigung,und wenn man nur mit der Oma aus dem Altenheim eine Runde durch den Park dreht.Aber was rede ich, das alles wisst ihr selber,aber anscheinend gefallt ihr euch auch noch in eurer Rolle und verändert deshalb nix.Meine Nichte jedenfalls scheint endlich auf dem richtigen Weg zu sein.Jetzt ist sie weg von zuhause, muss sich um die täglichen Dinge des Lebens
selber kümmern und arbeitet gleichzeitig mit behinderten Menschen und es sieht so aus als ob ihr der "ganz normale Alltag" weiterhilft!Ich gebe zu, das ich nicht ganz sanft reagiere, aber ich bin nunmal das genaue Gegenteil von dem was hier aufgeführt wird und habe für solche ansichten nun mal wenig Verständnis.
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Nutzer: Katzerin
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geschrieben am: 08.10.2002    um 20:45 Uhr   
hallo, lichterloh!

Ich hab ähnliches wie du durchgemacht, allerdings nicht ganz so extrem. ich kann dir helfen, wenn du willst, dich zu verstehen, und dich so anzunehmen, wie du bist.
wenn du einen persönlichen austausch willst, schreib mir.
(jj1000v@yahoo.de)

liebe grüße, katzerin

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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 09.10.2002    um 13:02 Uhr   
hm ich schreibe mal nur eine antwort lese das der anderen später

wenn mich ein thema so belastet gehe ich gerne in die bücherei , oder buchladen und gucke was es zum thema so an büchern gibt
lese ja eh gerne
nicht immer aber oft kreisen dann meine gedanken beim durchgehen der buchtitel um eine situation oder thema am meisten , wenns dann ein buch dazu gibt nehme ich es mit
oder ein anderes spricht mich auch sehr an
dann lese ich es und komme mit mir weiter oder mit denen/dem die/das mich belastet/en

hm ja also was ich dir sagen wollte ich denke lesen kann einem sehr viel helfen auch im gedanken sortieren
jedenfalls ist das bei mir oft so

in manchen filmen oder texten erkennt man sich oder andere und merkt hey so "blöd "ist man selbst oder der andere nicht , sondern alles ist ok ...
hm ich weiss nicht ob dir das was hilft glaube habe dir das auch schon mal im chat gesagt

mir hilft momentan viel das ich mit dem kinder und jugend psychologen über meinen sohn und mehr reden kann ...

hm ja ... soweit mein bla dazu ..Polli


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Nutzer: Sabelle
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geschrieben am: 09.10.2002    um 14:15 Uhr   
hi !

Mir gehts oftmals ähnlich. Ich habe zum Beispiel zuhause immer nur stress, egal was ich mache. das zieht mich auch ganz schön runter. ich darf meine meinung hier nicht vertreten, darf nicht sagen.ich fühle mich oftmals einfachso ,als wenn mich oder das problem das ich hab keine versteht.Dann hab ich auch noch ein paar gute freunde verloren udn das alles, aber habe neue gefunden.
wenn ich versucht habe andern zu helfen, dann hab ich von diesen perosnen meistens immer einen tritt in den allerwertesten bekommen und hatte dann auch nocht mit andern totale problem. und das alles nur weil ich helfen wollte.mittlerweile denk ich mir aber.... so nicht...... sehr zu wie ihr alleine damit fertig werdet, es sei denn es ist ne super gute freundin / freund. vielleicht solltest du das auch machen.

ich weiß das willst du nicht hören , aber Koph hoch und das mit therapie find ich echt ne gut elösung...es wär doch schonmal einfang, meinst du nicht? ;-)

Viel Glück & Alles Gute

*knuddelz dich mal*

Gruß , Sabi
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Nutzer: BlackFortune
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geschrieben am: 13.12.2002    um 00:33 Uhr   
hm...
erschreckend aber... ich versteh dich... sehr gut... in den meisten Punkten jedenfalls...

*knuddel dich lieb*

~BlackFortune~

[hm.. alten topic wieder hochgeholt *g*]
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Nutzer: Frenchi
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geschrieben am: 26.12.2002    um 11:47 Uhr   
Im Großen und Ganzen muss ich mich KingLear anschließen. Es macht keinen Sinn ewig im Selbstmitleid zu versinken. Irgendwann ist es an der Zeit den Hintern hochzukriegen und auf die Beine zu kommen.

Vor Allem muss du wohl Etwas haben, was dich liebenswert macht, sonst hättest du diesen "Freund" (wie du ihn bezeichnest) nicht. Wahre Freund lieben Einen nämlich so wie man ist und der Rest kann dir am Ar*** vorbei gehen. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um einen Haufen oberflächlicher Wesen, die deine Gesellschaft garnicht verdient haben.

Grüße Frenchi
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Nutzer: RedTears
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Anzahl Nachrichten: 39

geschrieben am: 26.12.2002    um 12:38 Uhr   
(zitat)Auf die Gefahr hin das ich mich unbeliebt mache, aber wenn ich sowas lese könnte ich kotzen!
Natürlich willst du die "den anderen gehts schlechter" sprüche nicht hören, denn das entspricht ja auch der Realität.Stattdessen suchst du Leute mit ähnlichen Erfahrungen!Warum (?) wollt ihr euch gemeinsam in eurem Leid suhlen?
Wenn dir alles so nahe geht wie du sagst, so änderst du das nicht durch grübeln und selbstmitleid,sondern durch Taten.
Das muss gar nicht viel sein, kleine Gesten können schon viel Licht ins dunkel bringen.Ich habe manchmal das Gefühl ihr glaubt alle in einem Sumpf zu stecken und je mehr ihr euch bewegt, desto tiefer sinkt ihr ein, aber das ist ein Trugschluss,denn wenn man ein wenig seiner Kraft, die man sonst fürs grübeln verwendet,in eine gute Sache steckt,dann ist das für einen selbst auch eine Befriedigung,und wenn man nur mit der Oma aus dem Altenheim eine Runde durch den Park dreht.Aber was rede ich, das alles wisst ihr selber,aber anscheinend gefallt ihr euch auch noch in eurer Rolle und verändert deshalb nix.Meine Nichte jedenfalls scheint endlich auf dem richtigen Weg zu sein.Jetzt ist sie weg von zuhause, muss sich um die täglichen Dinge des Lebens
selber kümmern und arbeitet gleichzeitig mit behinderten Menschen und es sieht so aus als ob ihr der "ganz normale Alltag" weiterhilft!Ich gebe zu, das ich nicht ganz sanft reagiere, aber ich bin nunmal das genaue Gegenteil von dem was hier aufgeführt wird und habe für solche ansichten nun mal wenig Verständnis.(/zitat)

Jeder Mensch ist doch nunmal anders!!! wenn du die Kraft dazu hättest, aus so einem tiefen Loch rauszukommen ... Dann hast du es gut!
Aber bei anderen Menschen geht das nunmal nicht!!!! Sie sind sensibler und denken einfach mehr nach (egal jetzt über was).
Es kann nicht jeder so sein wie du King ....



und zu dir lichterloh: Eine Therapie ist wirklich das beste. Auch wenn man sich erst überwinden muss, überhaupt eine anzufangen (dat kenn ich ja), aber glaub mir, es hilft dir wirklich! Such dir einen netten oder nette Therapeut/in, der du vertraust. Ich wünsch dir auchjedenfall viel Kraft!!
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Nutzer: TheDeathwalker
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geschrieben am: 26.12.2002    um 14:04 Uhr   
(weiis)~Ich bin ein Pech Kind, ich bringe allen nur Pech und es würde den anderen besser gehen , wenn ich nicht mehr Leben würde, ich bin ein Pech Kind, ich bringe allen nur Pech~
Das habe ich im alter von 6 Jahren immer wieder von mir gegeben und Selbstmordgedanken geäußert. Ich hatte nicht mal Ansatzweise ein wenig Selbstvertrauen. Nun 10 Jahre später...

Liebe Lichterloh...
Dein Licht darf nicht erlischen, weil du bist nicht allein. Ich finde dein Beitrag hat nichts mit egoismus oder Selbstmitleid zu tuen, da ich genauso wie du gefühlt habe. Und ich gebe Red Tears recht, da ich es gut heißen kann. Mache eine Therapie eine Ambulante, einmal die Woche eine Stunde und ich kann es dir nicht versprechen, aber ich denke, es würde dir helfen. Du musst erst das mal für dich klar bekommen "DU BIST WAS WERT UND DU BIST WICHTIG UND DIR MUSS ES GUT GEHEN SONST KANN ES ANDEREN GAR NICHT GUT GEHEN; DU HAST EIN RECHT AUF DEIN WOHLERGEHEN"
Das klingt jetzt alles recht stark aber das musst du lernen... vielleicht hilft es nicht, aber ich habe es auch gelernt und ich bin durch die Therapie ein besserer Mensch geworden, zu mir selber und zu anderen.
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Nutzer: RedTears
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geschrieben am: 26.12.2002    um 14:57 Uhr   
Das hast du sehr gut ausgedrückt deathwalker ....
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Nutzer: Menolly
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geschrieben am: 27.12.2002    um 12:47 Uhr   
Wenn ich mich jetzt unbeliebt mache ist mir das ziemlich wumpe.

Wenn ich so einen Schwachsinn lese, wie ich werde nicht geliebt und keiner hat mich lieb und alles ist ja so entsetzlich und ich muss mir ja alles anziehen, weil mir der Schuh passt, dann bekomme ich das kalte Kotzen.
Ihr habt wohl alle zuviel Freizeit und Langeweile oder wie??
Sucht euch Sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, damit ihr nicht ständig daheim auffem Arsch sitzt und eure Gehirne nix zu tun haben ausser euch selber zu bemitleiden!!!!

Es gibt so viele Dinge, die dem Lebeneinen Sinn geben und Selbstbewusstsein, aber das interessiert euch ja überhaupt nicht, nein ganz und gar nicht, es ist ja nichts wichtiger als ihr selber.

Manoman, ich frage mich wie die letzten Genarationen vor euch es geschafft haben ohne neurosen Erwachsen zu werden, achja die Leute mussten ja arbeiten....und oder lernen oder mit im Haushalt helfen oder sich mit um das Vieh kümmern oder sind in einem Sportverein unterwegs gewesen oder haben sich beim DLRG, Roten Kreuz, Feuerwehr oder was auch immer engagiert......


kopfschüttelnd geht

Meno
Geändert am 27.12.2002 um 12:49 Uhr von menolly
Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare
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Nutzer: TheDeathwalker
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geschrieben am: 27.12.2002    um 20:31 Uhr   
Okay Men du hast deine Meinung aber ich denke das die Probleme die hier in diesem Forum besprochen werden nicht da sind um sich wichtig zu machen. Es ist schön zu wissen das du diese Probleme nicht hast, aber es geht nicht allen so. Anhand dieses Beitrages kann ich behaupten das Lichterloh sich nicht selber bemittleidet sondern nicht weiß wer sie eigentlich ist, sie kommt sich total hilflos vor, ich weiß nicht ob sie sich so fühlt wie ich es eben beschrieben habe, so erging es mir damals.
Ich denke es gibt nur wenige die "auf ihrem Arsch sitzen" oder "Lange Weile" haben. Jeder tut etwas und jeder hat sicher eine Aufgabe(Beruf) und Hobbys und diese können weit gefächert sein. Ich finds recht traurig, das du solche Worte hier lässt....das du die Menschen hier unter einen Kamm scheerst obwohl du nicht einen einzigen von uns privat kennst....


The Female Deathwalker
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Nutzer: GNI
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geschrieben am: 27.12.2002    um 21:40 Uhr   
also erstmal .DU BIST NICHT ALLEIN MIT DEINEM PROBLEM..
mir und vielen anderen gehts genauso.. sogar die details mit den verstorbenen.. etc. auch wenns be mir nicht so viele waren,
Ich helfe mir bei meinen Depressionen mit selbstmordgedanken und den Folgen "was wennich nicht mehr bin". Das hilft , ansonsten schreibe ich songs und höre böhse Onkelz das hilft mir auch immer.. zudem entwickel ich mit meiner dunklen seele einen Hang zu allem waa mit Tot in verbindung zu bringen ist und habe einen Hang zum Gothic..
Schlimm?! ja und nein. Ich versteh mich nicht und versuche mit mir selber klar zu kommen also lebe ich meine Gefühle aus..
Das einzige was mr hilft nicht immer gleich zu heulen wenn mir danach ist, ist die tatsache das ich absichtlich versuche zu "verrohen" "Hart werden" "abkochen" "kaltwerden" wie man auch immer es nannen mag. Ansonsten wär ich net mehr..

GNI
life sucks! Es kann nur schlimmer werden

ps.: vielleicht ligts am Sternzeichen..? Scorpion ist
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Nutzer: LibellchenSpy
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geschrieben am: 13.10.2004    um 11:10 Uhr   
Hey mein Bärchen,
ich hätte nie gedacht das du sowas über dich denkst. Zwar lese ich dies jetzt erst sehr spät, aber dakannte ich dich schon so gut.
Hoffe deine Einstellung hat sich jetzt geändert!
Denn ich binfür dich da!
Ich liebe dich und brauche dich!

Dein Schatz
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"Autor"  
Nutzer: BlackShot
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geschrieben am: 13.10.2004    um 11:58 Uhr   
Gute Zeiten, Schlechte Zeiten...

...ziemlich verständnisloser
BlackShot
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 13.10.2004    um 21:41 Uhr   
hallo lichter, was du schreibst, klingt nicht gerade schön. du sagst 'ich hasse einfach nur mich und mein leben.'. vielleicht liegt ja genau hier der hund begraben - es dürfte schwer sein, die menschen zu ertragen und zu lieben, ohne sich selbst zu akzeptieren.
denk mal drüber nach, was du ( bist es wirklich du ? ) an dir nicht magst, und woran das liegt.
wenn du wirklich teile nicht magst, dann solltest sie ändern, warum auch nicht mit hilfe dritter ? wenn du sie doch magst, dann solltest dazu stehen und dich deswegen nicht hassen.
vielleicht ein ansatz, sich morgens nicht schon über dieses spiegelbild zu verärgern ? ;-)
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Nutzer: Menolly
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geschrieben am: 13.10.2004    um 23:46 Uhr   
(zitat)Okay Men du hast deine Meinung aber ich denke das die Probleme die hier in diesem Forum besprochen werden nicht da sind um sich wichtig zu machen. Es ist schön zu wissen das du diese Probleme nicht hast, aber es geht nicht allen so. Anhand dieses Beitrages kann ich behaupten das Lichterloh sich nicht selber bemittleidet sondern nicht weiß wer sie eigentlich ist, sie kommt sich total hilflos vor, ich weiß nicht ob sie sich so fühlt wie ich es eben beschrieben habe, so erging es mir damals.
Ich denke es gibt nur wenige die "auf ihrem Arsch sitzen" oder "Lange Weile" haben. Jeder tut etwas und jeder hat sicher eine Aufgabe(Beruf) und Hobbys und diese können weit gefächert sein. Ich finds recht traurig, das du solche Worte hier lässt....das du die Menschen hier unter einen Kamm scheerst obwohl du nicht einen einzigen von uns privat kennst....


The Female Deathwalker (/zitat)

Megafalsch, auch ich habe Probleme und davon nicht allzuwenige. Aber ich bewege mich, d.h. ich sehe mir meine Probleme an und unterteile sie in mehrer Kategorien.
In solche die ich sofort und selber erledigen muss, in jene die ich nur mit unterstützung von Freunden bewältigen kann und in diejenigen die nur mit Professioneller Hilfe zu bewältigen sind.
Aber ich sperre mich auch nicht in meinen Vier Wänden ein, sondern gehe raus und beschäftige mich mit anderen Menschen und dabei finde ich dann ziemlich oft heraus, das meine Probleme häufig bagatellen sind.......

So das dazu das alle anderen keine Probleme haben...nur man muss sich stellen ohne dieses geht gar nix und man versinkt in einen verdammt Tiefen Loch aus dem es keinen Ausweg mehr gibt. Vor diesem Loch habe auch ich schon mehrfach gestanden, habe es aber geschafft es zu umrunden und nicht hineinzufallen. Alleine ohne fremde Hilfe.

Es gibt Menschen die Hilfe von aussen benötigen, dazu sollten sie sich dann auch aufraffen, wenn sie erkennen das sie es nicht alleine schaffen, wie es lichterloh anscheinend im Ansatz getan hat. Aber rumbärmeln und andere die nicht wirklich helfen können in den eigenen Sumpf mit hineinziehen funktioniert nicht.....

o.g.
Meno
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"Autor"  
Nutzer: Sneaky_Pie
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geschrieben am: 14.10.2004    um 12:01 Uhr   
Öhm- schon mal aufs Datum des Eingangspostings geachtet?
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"Autor"  
Nutzer: LibellchenSpy
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Anzahl Nachrichten: 2

geschrieben am: 14.10.2004    um 19:26 Uhr   
Hallo?!
Esgeht ihm schon besser,er hat die probs nicht mehr.
Ausserdem ist es nicht klar,das der lichterloh, denich kenne das geschrieben hat...
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Oldenburger
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geschrieben am: 14.10.2004    um 20:08 Uhr   
(zitat) was auch ein problem von mir ist, mir geht alles immer so nah. egal wem es irgendwie, egal warum, schlecht geht, ich habe mitleid und mache mir gedanken darum. mancher würde vielleicht denken, dass das nicht schlecht ist. aber ist es normal so gut wie jeden tag im bett zu liegen und zu weinen, bis man nicht mehr kann??
ich bin ein sehr sensibler mensch, ich kann nix einfachso an mir vorbei gehen lassen. ich denke über vieles nach, ohne dass es mich direkt betrifft. ich habe nur einen einzigen "freund" in meinem leben, dem ich vertrauen kann. ich akzeptiere mich selbst nich so wie ich bin. ich gebe mir immer für alles die schuld. es gibt nur wenige menschen, wo ich sagen würde, dass sie mich "leiden" können. ich hasse einfach nur mich und mein leben.
klar gibt es auch mal gute tage, wo ich gute laune habe und mal fröhlich sein kann. aber die sind selten und ich habe auch schon mehrfach gesagt bekommen, dass ich, mit guter laune, unerträglich bin.

all das versteh ich nicht. ich weiss nicht warum ich so bin.
ist es schicksal?? bilde ich mir das alles nur ein?? oder ist es was anderes?? - ich weiss es nicht.

"mein licht der hoffnung ist erloschen"
lichterloh, mit erloschener flamme(/zitat)

Hey Lichterloh, dafür was Du alles durchgemacht hast, meisterst Du Dein Leben eigentlich ganz gut, finde ich.

Sicherlich hast Du eine Menge negative Gefühle in Dir, aber es gibt Mittel und Wege, aus dieser prekären Situation herauszukommen.

In meinem Freundeskreis gibt es auch jemanden mit einer Symptomatik, die Deiner annähernd ähnlich ist. Jedenfalls hat er einen Psychologen aufgesucht und eine Therapie gemacht. Seit einigen Monaten besucht er die Selbsthilfegruppe "Emotions Anonymous".

Er wirkt mittlerweile wie neugeboren auf mich. Früher empfand ich ihn einfach nur als bemitleidenswert, heute ist er wieder ein ganzer Kerl in meinen Augen. Dort ist er mit seinem Problem nicht mehr so allein, sondern sieht Menschen mit ähnlichen Problemen. Durch die wöchentlich stattfindenden Meetings schöpft er Kraft und Selbstbewusstsein.

Außerdem gibt es sehr gute psychosomatische Kliniken, deren Therapieangebote sehr hohe Erfolgsquoten zu verbuchen haben. Im Anschluss an eine solche Therapie können die "Ehemaligen" an Meetings in diversen Selbsthilfegruppen teilnehmen, um sich weiter zu stabilisieren. Ich spreche da aus Erfahrung, zumal ich ein Praktikum in einer solchen Klinik absolviert habe (Kleeblattklinik Rastede bei Oldenburg in Oldenburg), kann ich nur wärmstens empfehlen.

In diesem Sinne, lass den Kopf nicht hängen. Und noch etwas: Je früher Du Dich mit Deinem Problem auseinandersetzt, desto eher hast Du die Möglichkeit, ein zufriedenes und geregeltes Leben zu führen. Und es ist keine Schande, sich die Hilfe anderer zu suchen. In den meisten Fällen ist eine Heilbehandlung gar nicht anders möglich. Also tu Dir selbst einen Gefallen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Gruß Oldi
Geändert am 14.10.2004 um 20:31 Uhr von Oldenburger

Geändert am 14.10.2004 um 20:33 Uhr von Oldenburger
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
Status: Profiuser
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 4935

geschrieben am: 14.10.2004    um 20:34 Uhr   
der spiegel zersplittert also nicht mehr .. *g
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"Autor"  
Nutzer: Rennymaus
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Registriert seit: 04.08.2004
Anzahl Nachrichten: 17

geschrieben am: 06.11.2004    um 22:02 Uhr   
Hey Du!
Mir ging es früher ähnlich.Ich lag jeden Abend im Bett habe mich in den Schlaf geweint und an Selbstmord gedacht..!Ich weiß ein Stück wie es dir gehen muss.Aber ich glaube,dass es bei dir schlimmer ist als es bei mir je war.Mir haben damals meine freunde und Musik geholfen.Ich rate dir,einen Psychologen auszusuchen!!Du kannst mir Schreiben wenn du willst!Gib nicht auf!!!!!Umarme Dich,Deine

Rennymaus
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"Autor"  
Nutzer: prof.mastram
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Anzahl Nachrichten: 1788

geschrieben am: 16.11.2004    um 16:51 Uhr   
@sneaky pie,

schitt auf das Posting-Datum...das Thema an sich wird in allen Altersklassen zu finden sein und die Menschheit auf ewig begleiten...

@lichterloh,
kann mich nur den Beiträgen der anderen anschließen, ohne irgendwas zu wiederholen was schon gesagt wurde...
Hatte schon mehrere solcher Phasen, manchmal mit Hilfe von aussen gelöst, manchmal auch alleine gelöst...
das ist aber kein Grund alle Dinge des Lebens schwarz zu sehen, nur weil man innerhalb eines Jahres sechs Kumpels beerdigen durfte (meine Erfahrung)...
Noch bist du jung und kannst viel lernen und wenn du postives aus dem negativen herausholen kannst, dann scheint die Sonne schon fast jeden Tag für dich. Zumindest wär das ein Anfang in eine vielleicht postive Lebensweise.

P.S. Hätte zu lange gedauert alle meine Beispiele persönlicher Identitätskrisen hier wieder zu geben...wäre bestimmt auch irgendwann langweilig geworden...*gg*

Mach das Beste aus deiner Zukunft... :-)

the *prof*
Geändert am 16.11.2004 um 17:00 Uhr von prof.mastram
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Nutzer: SYStemerror
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Registriert seit: 25.06.2003
Anzahl Nachrichten: 88

geschrieben am: 21.11.2004    um 11:14 Uhr   
(zitat)ich gebe mir immer für alles die schuld. es gibt nur wenige menschen, wo ich sagen würde, dass sie mich "leiden" können. ich hasse einfach nur mich und mein leben.(/zitat)

War bei mir als Kleinkind auch sehr verstärkt, das ich glaubte, ich sei ein Pechkind und wenn etwas passiert, dann ist es allein meine Schuld. Es ist falsch Misserfolg internal zu sehen und Erfolg external, das weiß ich heute und dennoch ist es noch immer so.

Nachdem ich als 6 jährige bereits deswegen in Therapie war, habe ich noch immer so gut wie gar kein Selbstwertgefühl und das kann ich nicht ändern...


Fehler..
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