| "Autor" |
Opfer von Gewalt |
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geschrieben am: 21.10.2002 um 19:35 Uhr
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leider werden viele frauen opfer von gewalttaten
wobei sich diese gewalt in vielfältiger form äußert, verbal ausgesproche bedrohungen, briefe mit obszönem und beleidigendem inhalt.
zu eskalieren droht gewalt dann, wenn der täter beginnt seinem potenziellen opfer aufzulauern, es durch anrufe in angst und schrecken zu versetzen.
dann ist der nächste schritt zu einem körperlichen übergriff meist nicht weit.
viele opfer schämen sich und stehen nach einem körperlich erfolgten angriff unter schock und sehen sich einfach ratlos.
richtig reagiert man, wenn man sich durch nichts einschüchtern lässt und die vom gesetzgeber vorgesehen mittel und möglichkeiten ausschöpft.
da wäre als erstes die polizei sofort zu verständigen und den tathergang zu schildern. somit ist die sache schon mal aktenkundig und bei der zuständigen polizeistelle durch ein protokoll dokumentiert, sowie die personalien des angreifers aktenkundig. die einholung eines ärztlichen attestes, um die verletzungen zu dokumentieren ist ebenfalls ratsam und ein unbedingtes muss.
am besten sofort nach der tat. es reicht aber auch aus, zum arzt zu gehen, wenn sich die nerven und der erste schock über die einem unerwartet erfahrene gewalt wieder gelegt haben. hierfür haben sowohl arzt, also auch polizei vollstest verständnis.
der nächste schritt ist dann eine strafanzeige.
hiermit ist gewährleistet, daß der täter zu seiner tat befragt wird. dies geschieht durch eine schriftliche erklärung, die sowohl das opfer, als auch der täter ausfertigen müssen.
das ganze wird dann an die zuständige staatsanwaltschaft übergeben. der bearbeitende staatsanwalt prüft nun, ob es sich um eine leichte oder schwere körperverletzung handelt und je nachdem bekommt der täter einen strafbefehl, oder es kommt zu einer öffentlichen gerichtsverhandlung.
ferner haben die opfer die möglichkeit bei gericht eine s.g. einstweilige verfügung zu erwirken, die ebenfalls der staatsanwaltschaft vorgelegt wird.
auf alle fälle ist es wichtig, sich nicht zu verstecken, sondern menschen, die anderen gewalt antun und zwar egal in welcher form und egal in welcher art und weise, ihre grenzen aufzuzeigen und dafür zu sorgen, daß sie für ihre tat entsprechend büßen.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.10.2002 um 19:55 Uhr
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Sehr nützliche Tipps.
Jedoch sollte man noch erwähnen, das man sich in psychologische Betreuung begeben sollte.
Bei den Polizeidienst-Stellen in Hessen gibt es Broschüren, die sich mit den Auswirkungen und den möglichen Lösungen einer Gewalttat befassen.
Darin enthalten: Verschiedene Anlaufstellen von allen möglichen Institutionen, die einem helfen, das man über den Schmerz (seelisch, als auch körperlich) einigermaßen hinwegkommt, zudem noch Anlaufstellen wenn man geldliche Hilfe braucht (Prozess, oder sonstiges).
Am besten danach fragen, da einige Dienststellen dies nicht von sich aus herausgeben, sondern erst auf Anfrage. |
| Link - die hessische Bergstrasse und der Wein.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.10.2002 um 19:59 Uhr
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zu mallet nickt
ja hab ich vergessen zu erwähnen, wobei es durchaus angebracht wäre, daß sich auch die täter mit einem psychologen unterhalten um ihrer gewaltbereitschaft erst einmal bewusst zu werden und dann selber entgegen zu wirken
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.10.2002 um 20:12 Uhr
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Die Täter werden eh verhätschelt und vertätschelt.
Die Opfer müssen, wenn Sie sich nicht sofort in psychologische Betreuung begeben, diesen später selbst bezahlen, bzw. die Krankenkasse zahlt, wenn man unter schweren Depressionen leiden sollte. Wobei dies dann Auslegungsache, des Hausarztes, und später des Psychologen ist.
Gleich nach der Tat hingehen ist das Beste, da die Tat dann am besten verarbeitet, bzw. verkraftet werden kann. |
| Link - die hessische Bergstrasse und der Wein.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.10.2002 um 20:27 Uhr
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Hi Luci
Leider muß man sagen, daß es immer mehr wird, die Bereitschaft zu Gewalt und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.
Mich ängstigt besonderst die allgemeine WEGschaumethode von vielen, die sich leider verbreitet hat, nur nix hören, nix sehen, keine Probleme sich aufhalsen zu wollen.
Stimmt Luci, das beste Mittel ist immer noch, die Aufmerksamkeit von so vielen wie nur möglich zu erlangen, die Tatsachen auszubreiten vor anderen, die Leute und Ämter so schnell wie nur möglich, mit den Tatsachen zu konfrontieren und so eine Basis zu schaffen für weiteres Vorgehen.
Borb.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.10.2002 um 20:37 Uhr
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| leider ist es so....man hört aber wirklich immer nur frauen und kinder.....hmmm *nachdenken raußgeht*... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.10.2002 um 21:05 Uhr
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Es gibt sicherlich auch genug Männer, die von ihren Frauen verprügelt werden.
Diese sagen jedoch nichts, aus Scham.
Wäre bestimmt nicht das erste Mal, das ein Kriminalbeamter grinsen muss, wenn ein Mann zu ihm sagt: "Ich wurde von meiner Frau verprügelt und will Strafanzeige erstatten." |
| Link - die hessische Bergstrasse und der Wein.... |
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