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Studienplätze |
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geschrieben am: 03.11.2002 um 15:44 Uhr
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Warum gibt es in diesem Land sowenig Plätze für Studenten??? Es gibt schon fast doppelt soviele eingeschriebene Studenten, wie es eigentlich Plätze gibt.
Klar, viele studieren ja nicht ernsthaft, kommen unregelmäßig bis gar nicht, andere verschwinden nach einer Weile wieder. Aber es heißt doch auch, daß Deutschlands größte Ressource die Menschen wären, und in unserm Falle grade die in meisten Fällen gut ausgebildeten Menschen. Aber so verliert Deutschland doch sein letztes wahres Gut!!! Und das wohl nur wegen finanziellen ENgpässen.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.11.2002 um 21:12 Uhr
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ich find das ganz und gar nich als nachteil. schließlich sollten auch nur die studieren, die nen besseren notendurchschnitt bzw. bessren abschluß ham.. wär ja krass, wenn jeder studieren könnte wenn er denn wollte.
bin übrigens student :P |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.11.2002 um 21:19 Uhr
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hmmm.....ob der Notendurchschnitt so das Universalheilmittel ist....
Ich kenne genug Leute, die auf ihrem Gebiet genial sind...und trotzdem keinen NC schaffen würden...
Drum finde ich den Notendurchschnitt als Hürde nicht so gelungen....Eingangsklausuren - so brutal wie sie sind - sind da fairer....
Auf der anderen Seite wissen viele Schulabgänger nicht, was sie mit sich und ihrem Leben anfangen sollen....."da studiern mer halt mal irgendwas"...toll...solche Schleicher nehmen anderen die Studienplätze weg, bekommen am Ende sogar nch Bafög und sorgen für den schlechten Ruf der Studenten....
Gibts wirklich zu wenig Studienplätze? Oder ist die Verteilung einfach nur bescheuert?
tinker |
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geschrieben am: 04.11.2002 um 22:41 Uhr
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(zitat)hmmm.....ob der Notendurchschnitt so das Universalheilmittel ist....
Ich kenne genug Leute, die auf ihrem Gebiet genial sind...und trotzdem keinen NC schaffen würden...
Drum finde ich den Notendurchschnitt als Hürde nicht so gelungen....Eingangsklausuren - so brutal wie sie sind - sind da fairer....
Auf der anderen Seite wissen viele Schulabgänger nicht, was sie mit sich und ihrem Leben anfangen sollen....."da studiern mer halt mal irgendwas"...toll...solche Schleicher nehmen anderen die Studienplätze weg, bekommen am Ende sogar nch Bafög und sorgen für den schlechten Ruf der Studenten....
Gibts wirklich zu wenig Studienplätze? Oder ist die Verteilung einfach nur bescheuert?
tinker(/zitat)
Dann nenn mir ne Alternative!! Das der NC zumeist schwachsinnig ist, sehe ich ganz genauso!
Wenn es noch weniger Studienplätze geben würde, würde es noch mehr jugendliche Arbeitslose geben!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.11.2002 um 22:43 Uhr
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(zitat)ich find das ganz und gar nich als nachteil. schließlich sollten auch nur die studieren, die nen besseren notendurchschnitt bzw. bessren abschluß ham.. wär ja krass, wenn jeder studieren könnte wenn er denn wollte.
bin übrigens student :P (/zitat)
Mit deiner Meinung kann ich ganz und gar nicht übereinstimmen. Ein ABiturdurchscnitt sagt selten über die wahren Fähigkeiten einzelner Personen aus. AUßerdem wird nicht überall nach gleichen Kriterien bewertet und Lehrer können gewaltig was ausmachen.
Ich schätze, daß du ein Fach studierst, was sowieso kaum einer studiert oder du bist an ner Privat-Uni oder so... |
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geschrieben am: 04.11.2002 um 23:08 Uhr
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(zitat)Dann nenn mir ne Alternative!!(/zitat)
sagte ich schon: Eingangsklausuren....nur die wirklich Interessierten würden sich darauf vorbereiten... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.11.2002 um 23:15 Uhr
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Ok, das wäre auf jeden Fall ein interessante Idee Tinker!
Aber die auf einen Stand zu bringen, daß sie für jeden fair sind dürfte bei einigen Fachrichtungen für schwere Probleme sorgen!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.11.2002 um 23:19 Uhr
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da ist was dran....aber bei uns haben zum beispiel 120 im ersten semester angefangen...weil Chemie ohne NC war....davon haben nicht mal 30 Diplom gemacht.....
Und anderswo wird um chemie-praktikumsplätze gelost..... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.11.2002 um 23:29 Uhr
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So ein Studium birgt schon viele Fallen. Es hat ja nix mehr mit der Schule zu tun. In vielen Dingen tue ich mich da auch schwer. Und das man in den meisten Fächern gar nicht anwesend sein muß, tut auch noch einiges dazu!
Eins ist fakt: an deutschen Hochschulen geht eines schief!! |
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geschrieben am: 04.11.2002 um 23:56 Uhr
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in der Hinsicht hatte ich es gut: das chemiestudium war in Marburg total verschult.
Aber Du hast schon Recht....ist was ganz anderes... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.11.2002 um 10:53 Uhr
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| Aber es ist schon verdammt nervig als nicht BWL ler Wirtschaftsvorlesungen von denen besuchen zu müssen und die dann völlig überfüllt sind!!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.11.2002 um 11:29 Uhr
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es gibt tatsächlich keine "richtige alternative" für die selektion zum studium: die angesprochene klausur kann gerade für leute die unter prüfungsbedingungen zu zittern beginnen noch schlimmer sein als das abizeugnis (immerhin aus einer vielzahl von prüfungen bestehend).
und enfant, so richtig probleme mit der freiheit des studiums hast du aber hauptsächlich im pädagogischen bereich. in vielen anderen sind soviele prüfungsleistungen zu erbringen, dass du zwar die vorlesungen und übungen schwänzen kannst, aber dann doch oft genug dein können unter beweis zu stellen hast, ob nu maschinenbau, chemie oder e-technik überall das gleiche :-)
und zur notwendigkeit der klippen vor und im studium: am schlimmsten ists, wenn leute 10 jahre an der uni "hängen" und dann doch keinen abschluß schaffen. oder doch einen abschluß schaffen aber weniger kompetent sind als ihre zukünftigen, potentiellen mitarbeiter! Geändert am 05.11.2002 um 11:32 Uhr von tiroxxx |
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geschrieben am: 05.11.2002 um 11:32 Uhr
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| VOn "oft genug" kann keiner Rede sein tiroxx. Hab dazu nur 1 mal im Semester dazu Zeit, beim schriftlichen Leistungsnachweis!!;( |
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geschrieben am: 06.11.2002 um 20:24 Uhr
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> Ich schätze, daß du ein Fach studierst, was sowieso kaum einer studiert oder du bist an ner Privat-Uni oder so...
falsch geschätzt ;P ..studiere informatik und das an ner fh (da ich erstens kein abi, sondern fach-abi hab und zweitens ne fh bessere lernbedingungen hat).
hier gibs einige studienrichtungen die (und das ist wahr) jährlich unbesetzte studienplätze ham. auch typisch fachhochschule.
das der notendurchschnitt nicht immer das wiederspiegelt was man auch wirklich kann is klar, darum gibs z.b. im studiengang "medientechnik" zulassungsklausuren (da dieser studiengang maßlos überfragt ist). |
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geschrieben am: 07.11.2002 um 19:55 Uhr
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| Ich studier auch Informatik und konnte grade eben nicht in eine VOrlesung, weil da wieder viel zu viele Menschen da waren! Und das obwohl ich verdammt früh aufgetaucht bin!! ;( |
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geschrieben am: 08.11.2002 um 12:08 Uhr
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| Ich kenn die Verhältnisse ja vom Hörensagen, weil mein Vater ja Prof an einer Uni ist. DIe Zustände sind auch für Lehrkräfte nicht immer angenehm! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.11.2002 um 21:11 Uhr
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ergo: weniger studenten => mehr freie sitzplätze =>bessere verhältnisse an hochschulen
(nein, bitte mich nicht steinigen! ;)) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.11.2002 um 22:54 Uhr
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| aber: weniger Studenten=mehr Jugendarbeitslosigkeit(!!!) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.11.2002 um 15:21 Uhr
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Zu meinem Thema stell ich einen Zeitungsausschnitt rein, den ich gestern gelesen habe und der für dieses Thema eigentlich ganz interessant sein sollte (Quelle: Rheinische Post vom 12.11.01):
Hochschulen fordern Millionen
Mehr Akademiker fürs Geld?
40 % statt derzeit 30 % der Schüler eines Jahrgangs sollen nach dem Willen von SPD und Grünen in Zukunft studieren. Um den Andrang bewältigen zu können fordert die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) im Jahr 5-6 Mrd. Euro zusätzlich. „Eine Anhebung der Studentenzahlen bei gleich bleibender finanziellen Mitteln ist unmöglich“, so HRK-Präsident Klaus Landfried. Außerdem fordern die Rektoren, dass mit der verstärkten Anwerbung ausländischer Studenten auch mehr Wohnraum für sie zur Verfügung gestellt wird. In Ballungsräumen wie München, Köln, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg fehlen nach Schätzung der Studentenwerks 21000 Wohnheimsplätze.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.11.2002 um 19:53 Uhr
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Zur Frage "Mehr oder weniger Studenten?":
Im internationalen Durchschnitt kommt Deutschland, was die Studienabsolventen-Zahl angeht, schlecht weg. Wir haben laut OECD-Studie 19%, der Schnitt sind 26. Daher wird auch gefürchtet, dass bald ein breiter Mangel an Fachkräften zutage tritt. In sehr vielen Einzelbranchen gibt es diesen Mangel ja heute schon. Die Studentenzahl zu senken würde also nicht helfen, oder? Aber die Leute werden in der Schule viel zu wenig darauf vorbereitet, was sie an der Uni oder auch im Beruf erwartet. Da sollte man ansetzen. Wir brauchen mehr Unterricht und mehr Leistungs-Erwartung.
Zur Frage "NC oder Zulassungsklausur?":
Bei Fächern, die die Zulassung ganz einfach von einer multiple choice-Klausur abhängig machen könnten, würde ich das auch vorziehen. In anderen Fächern klappt das aber nicht. Ich rede von Kultur- und Geisteswissenschaften. Ob jemand dazu befähigt ist, lässt sich nicht durch multiple choice-Fragen herausfinden. Und vom Verwaltungsaufwand ist es kaum möglich, jedes Semester 500 zwanzigseitige Aufsätze von angehenden Pädagogen oder Theologen durchzuarbeiten.
Ganz einfache Lösung: Welche Methode der Zulassungsbeschränkung durchgeführt wird, entscheidet allein die Uni. Die weiß nämlich selbst am Besten, was sinnvoll und was möglich ist.
Meine persönliche Schätzung ist, dass sehr viele Unis sowieso auf den NC zurückgreifen müssten, allein weil die durch Klausuren verursachte Mehrarbeit nicht abzuarbeiten bzw. zu bezahlen ist.
Zur Frage "Mehr Geld für Bildung?":
Daran führt kein Weg vorbei. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.11.2002 um 10:46 Uhr
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Auch eine entscheidender Gedanke:
die Schule bereitet einen einfach nicht auf die Uni vor. Beide Institutionen liegen Lichtjahre voneinander entfernt!
In der Uni wird einem zu Anfang ja kaum Zeit zur Anpassung und Eingewöhnung an alles neue gegeben, was schon verdammt vielen Studenten enorme Probleme bereitet! |
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