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Allein?

Nutzer: Jendis
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geschrieben am: 17.11.2002    um 21:35 Uhr   
Hallo alle zusammen.

Kennt ihr das Gefühl? Ihr steht im Supermarkt vor euch ist ein junge Frau und kauft irgendwelche Klatschblätter, neben euch steht jemand der sich die Cola-Dosen an sieht, da ist eine Verkäuferin die die ware einräumt. Der Laden wimmelt von Leuten.
Und trotzdem fühlt(oder seid?) ihr allein. Es ist einfach etwas tief in euch. Na sicher da ist die Freundin mit der ihr Gestern noch den Spieleabend geplant habt, eure Mutter die euch über euer Leben aushorcht, aber niemand von ihnen ist wirklich da. Auf der ganzen Welt gibt es nur euch.

Wahrscheinlich weiß jetzt keiner mehr was ich meine oder warum ich das ganze überhaupt anspreche, aber wenn ihr mögt schreibt doch einfach etwas dazu.

Jendis.

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Nutzer: SleeplessSam
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geschrieben am: 17.11.2002    um 21:41 Uhr   
Hoy Jendis!

Ich weiss genau was du meinst! Es sind die Tage an denen du denkst, du bist der einzig Mensch auf der Welt und keiner versteht, wie dein Herz schlägt. Besonders zu dieser Jahreszeit kommen diese Gefühle hoch!

Mir geht es im Moment genauso! Doch ich denke mir, dass diese Momente vorrüber gehen und von glücklichen Momenten abgelöst werden. Darauf können wir nur warten.

Bye, und lass den Kopf nicht hängen!

Sam
Geändert am 17.11.2002 um 21:41 Uhr von SleeplessSam

Es kommt nicht darauf an, wieviel du austeilen kannst, sondern es kommt darauf an, wieviel du einstecken kannst und trotzdem wieder aufstehst! [Rocky Balboa]
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Nutzer: Jendis
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geschrieben am: 17.11.2002    um 22:06 Uhr   
Danke für deine Antwort Sam.
Wenn es nur Tage wären wäre es ok. Aber es sind Ewigkeiten.
Wenn ich schlafe ist es meistens ok. Nur die Stunden in denen ich weiß was ich tu ist es so schwer. Ich lächle immer, da ich nicht will das jemand merkt wie es mir geht. Aber sobald ich allein bin kann ich nicht anders. Ich merke wie abweisend alles und jeder ist.
Ich will mich nicht beschweren, denn ich weiß, das ich mich glücklich schätzen könnte.

Leider sehe ich im Moment nur das Schlechte, aber ich werd mich bemühen anders zudenken. *hehe*

Den Kopf werd ich nicht hängen lassen, versprochen. (Auch wenn's schwer fällt).

Jendis.



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Nutzer: Gast_Paccy
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geschrieben am: 17.11.2002    um 22:26 Uhr   
Ich kannte das Gefühl meine gesamte Kindheit lang und litt sehr darunter. Bis ich merkte, warum ich mich allein gefühlt habe.
Ich war (und bin) anders als das Gros der Menschen. Auch wenn ich von wohlgesinnten Bekannten und Freunden umgeben gewesen bin, so hab ich immer gespürt, daß "da noch etwas ist". Etwas, das diese Menschen nicht kennen oder verstehen können. Ein "System", nach dem alles funktioniert, das aber nicht "offensichtlich" ist.
Die Einsamkeit trieb mich letztlich dazu, mich der Ergründung dieses Phänomens zu widmen. Damals wußte ich nicht, ob ich es mir nur einbilde, aber aus heutiger Sicht bin ich froh, was das Gefühl des "Hungers nach mehr" und meine starke Emotionalität aus mir gemacht haben, denn jetzt "verstehe" ich endlich!
Auch heute fühle ich mich gelegentlich etwas einsam, aber nicht, weil ich "allein", sondern weil ich unterfordert bin. Aber das ist im Vergleich zu früher nur halb so wild.
Es gibt nach wie vor nur sehr wenige begabte Menschen, die das System erkennen und nachvollziehen können; der Rest hält mich für arrogant oder langweilig. Und selbst die, die über das notwendige Potential verfügen, lassen es in der Regel aus Angst vor Einzelgängertum brachliegen.
Nur hat sich die Situation insofern verändert, daß ich Gleichgesinnte kennengelernt habe, die mich verstehen und fördern konnten und können.
Das Dummgelaber der Masse hat mich damals wie heute nicht interessiert, doch es ist schon hilfreich, wenn man sieht, daß man nur "in der Unterzahl", aber nicht "das letzte Einhorn" ist.

;-) Paccy
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Nutzer: Jendis
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geschrieben am: 18.11.2002    um 10:06 Uhr   
Hallo!

Ich musst gestern Abend wieder ein Erlebnis der unangenehmen Art machen. Ich hab mich sehr darauf gefreut einen Freund von mir zu sehen. Leider war ich verhindert so das ich erst mit einiger Verspätung (jedoch auch mit einer vorangeschickten Entschuldigung) ankam. Ich merkte sofort, wie enttäuscht er über meine Verspätung war. Eigentlich wollten wir nur ein wenig Spaß haben, aber das Ganze artete nur in melancholisch, langweilige Gespräche aus, von denen zumindest ich nichts hatte. Es war einfach, als würde es nicht um uns beide gehen sondern um irgendjemand anderen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir beide uns in diesem Augenblick sehr allein fühlten, obwohl wir doch mit einanders sprachen. (Ich mecker schon wieder rum, ich weiß, sorry).

Auch dir lieben Dank, Paccy.

Wahrscheinlich bin ich in dieser Beziehung eher der Regelfall. Sei mir nun bitte nicht bös über mein Unwissen und meine damit verbundene (dumme) Frage:

Von welchem System redest du?

Es mag sein dass ich mich dümmer anstelle als ich bin.
Aber ich könnte es mir fast so vorstellen wie ein Gespräch zwischen einem Schriftsteller und einem "Normalo" (blöder Vergleich, aber mir fällt nichts bessers ein). Der Normalo sagt "Wo ist der Unterschied? Ob ich nun sage die Sonne scheint, oder die wärmenden, glitzernden Strahlen des ersten Sonnelichts die über die Hügel fallen und mich mit dem Mantel der Wärme einhüllen, kommt doch aufs selbe raus. Beide Aussagen beinahlten doch nur "Die Sonne scheint".
Der Schriftsteller hingegen weiß das es nicht so ist... und leider ist er damit auch der Einzige.

Aber wie sagte schon Mark Twain (ich hoffe er wars)?

"Der Unterschied zwischen einem richtigen und einem fast richtigen Wort ist so, wie der Unterschied zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen."

In dem Sinne,

Bye Jendis.
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Nutzer: prof.mastram
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geschrieben am: 18.11.2002    um 11:20 Uhr   
hmmm,ich fühl mich auch manchmal wie ein Schriftsteller...
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 18.11.2002    um 11:53 Uhr   
hi jendis

mal nett in den raum gestellt

recht hast

manchmal gehts wohl jeden so ...................aus welchen gründen auch (gerade) immer

denke jeder der lebt und fühlt kennt das von sich

hm Polli

werd mich hier nicht auslassen

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Nutzer: Jendis
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geschrieben am: 18.11.2002    um 12:53 Uhr   
Ich gerade verwundert über die vielen Antworten in diesem Beitrag. Das zeigt wirklich dass sich jeder wohl einmal so fühlt. an dieser Stelle ein riesen großes Dankeschön für eure Antworten.
Wer mag kann gerne mehr dazu schreiben *gg*

Jendis (die jetzt zwar weiß, dass sie nicht mehr allein ist, sich aber trotzdem so fühlt).
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Nutzer: GNI
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geschrieben am: 18.11.2002    um 19:17 Uhr   
Ja kenne ich gut..

(zuviel Matrix das endet dann so: "du spürst es,das mit der Wlet irgendwas nicht stimmt, du weist nicht was aber es ist da, wie ein Splitter in deinem Kopf!")

sowas solls geben *ggg*

"Somethinge strange is out there, and I think IT wantŽs ME!"
(der is von mir)
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Nutzer: trampelchen
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geschrieben am: 18.11.2002    um 19:33 Uhr   
ich kenn das gefühl auch.. manchmal wenn ich mit freunden unterwegs bin und irgendwie haben alle ihren spaß und ich hock nur da und meine gedanken driften ab und kein schwein kümmert das. dann mach ichmri meistens gedanken drüber warum eigentlich keiner merkt, dass ich keinen spaß hab oder ob sies bloß nicht interessiert. was ich falsch mache und ob diese leute echt meine freunde sind...
wenn dann am nexten tag immernoch alle über den abend reden kann ich nix dazu sagen weil ich die ganze zeit in gedanken versunken dagesessen bin... und wieder fühl ich mich allein, weil ich nicht mitreden kann... so ziehn sich diese phasen oft über wochen hinweg...
doch ich hab glück, denn ein paar meiner freunde merken es wenns mir nicht gut geht.. und schon allein, wenn diese leute nur fragen "was ist denn los?" ohne dass ich sagen muss "boah mir gehtz ja so schlecht"(was ich nie tue..), fühl ich mich wieder etwas besser...*seufz*
ich bin froh so gute freunde zu habe, auch wenn man nicht immer merkt dass sie da sind...
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Nutzer: Cyberrealist
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geschrieben am: 18.11.2002    um 19:47 Uhr   
...kommt mir bekannt vor..
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Nutzer: Jendis
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geschrieben am: 18.11.2002    um 20:31 Uhr   
Nun, eine Sache die für mich zum Thema gehört. Das Weinen.

Ich habe das Gefühl, dass es mal ein Ausanahmezustand ist, wenn ich nicht weine. Alles bringt mich dazu. Freunde, Familie, einfache Worte, Lieder, Handlungen, manchmal sogar ein Lachen, oder eben das Alleinsein... mir kommt es vor als ob mir das Ganze langsam, schleichend langsam über den Kopf wächst. Abends schlafe ich ein, mit vom weinen schmerzenden Augen, und Morgens wache ich auf um beim geringsten Grund wieder loszuheulen. Ich weiß, dass ich das nicht will, aber ich kann nichts dagegen tun.
Wie geht es euch damit?

Jendis.
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Nutzer: Jendis
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geschrieben am: 18.11.2002    um 20:36 Uhr   
Doppelt


Geändert am 18.11.2002 um 20:37 Uhr von Jendis
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"Autor"  
Nutzer: trampelchen
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geschrieben am: 18.11.2002    um 20:55 Uhr   
hmm.. ich weine nicht sehr oft..früher hab ich bei jeder gelegnheit geweint..und das war mir peinlich... ich streite mich z. bsp, täglich mind. einmal mit meinem vater..früher musste ich dann immer gleich weinen... doch das hab ich mir abgewöhnt, weil ich ihm nich diesen triumph gönnen wollte. ich denke damals hing es auch sehr stark mit der pubertät zusammen...

zur zeit muss ich immer öfter bei filmen weinen... musste ich früher nie.... bei gewissen musikvideos, wie z.bsp. wie das eine von nickelback..weiß grad den titel nicht...
manchmal denk ich auch einfach nur an vergangene zeitn und muss weinen.. doch das ist nicht der normalfall..sondern eben nur wenns mir scheiße geht.

außerdem bin ich immernoch verdammt empfindlich auf streit. wenn ich mich mit freunden streite weinich auch oft ewiglang... ich denke dann imma mein lebn is im eimer...

aber eigentlich finde ich weinen ne ganz gute sache. wenn ich grade geweint hab gehtz mir meistens rehct gut.. ich fühl mich ruhig, kann endlich schlafen (weine meistens kurz vorm schlafen..weil ich da zeit zum nachdenken hab)
is gut zum stress abbauen und man kann auch sooo schön wut rausheuln... wa sich persönlich überaus praktisch finde, weil ich eben recht shcnell agressiv werde... und bevor ichs noch schlimmer mach, geh ich lieber ne runde weinen.. um nachher ganz ruhig nochma über die sache nachzudenken...


den von dir beschriebenen schmerz in den augen find ich total angenehm..weiß nicht warum... liegt vielleicht dran, dass mich schmerz auch beruhigt...
Geändert am 18.11.2002 um 20:57 Uhr von trampelchen
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Nutzer: anijja
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geschrieben am: 22.11.2002    um 13:15 Uhr   
(zitat)Nur die Stunden in denen ich weiß was ich tu ist es so schwer. Ich lächle immer, da ich nicht will das jemand merkt wie es mir geht. Aber sobald ich allein bin kann ich nicht anders.(/zitat)

das gefühl kenne ich leider nur zu gut...
hoffentlich gehtŽs dir bald besser!

gruß, aniá
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Nutzer: SleeplessSam
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geschrieben am: 22.11.2002    um 17:33 Uhr   
Hey Du!

Ich möchte mal wieder meinen Senf dazu geben!
Heute gab es mal wieder ein einschlagendes Erlebniss! Ich hatte mich mit ein paar leuten vreabredet und Wir trafen uns auch! Das schlimme daran war, dass alle mit ihrer Freundin oder ihrem Freund kamen!

Ausser ich!

Da kam in mir (mal wieder) das gefühl von Einsamkeit auf! Und ich dachtemir warum ich so eine Zweisamkeit bis heute nicht erleben durfte! Eine Antwort konnte und kann ich nicht finden! Ich kann nur raten, dass mein Freund dort oben mich für irgendwas bestrafen will!

Ich ging nach dem Treffen nach Haus und lies meiner Seele und meinen Gefühlen freien Lauf.
Und ich verlor den Glauben an die wahre Liebe! Die Liebe zwischen meinen Freunden, an der ich nicht teilhaben durfte oder vielmehr konnte, zerstörte diesen Glauben.

Musste das mal loswerden!

Liebe Grüsse
Sam

Es kommt nicht darauf an, wieviel du austeilen kannst, sondern es kommt darauf an, wieviel du einstecken kannst und trotzdem wieder aufstehst! [Rocky Balboa]
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Nutzer: SleeplessSam
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geschrieben am: 22.11.2002    um 17:40 Uhr   
(doppelt geschreiptz)
Geändert am 22.11.2002 um 18:27 Uhr von SleeplessSam

Es kommt nicht darauf an, wieviel du austeilen kannst, sondern es kommt darauf an, wieviel du einstecken kannst und trotzdem wieder aufstehst! [Rocky Balboa]
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Nutzer: bestform
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geschrieben am: 22.11.2002    um 19:47 Uhr   
kein grund zur beunruhigung *g*
weinen bedeutet gefühle
und wohl dem, der gefühle hat! :-)
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Nutzer: GNI
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geschrieben am: 23.11.2002    um 13:22 Uhr   
@ Jendis

Ich weine nicht mehr seit man Vater gestorben ist, da war ich 12.
Ich glaube wennich heute darüber nachdenke das damals etwas in mir gestorben ist, und alle Tränen sind versiegt.
Ich habe nichtmal bei der Beerdigung eine Träne verloren.
ich weine nur sehr selten, allein nur für mich...


GNI
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Nutzer: Gast_OVERON
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geschrieben am: 23.11.2002    um 15:46 Uhr   
Dieses gefühl von innerer einsamkeit fühle ich sehr oft.

Fast jedes WE fühle ich diese einsamkeit. Oftmals bin ixh an den wochenenden weg und auch mit netten leuten zusammen. naja ok die sind alle vergeben und somit fühle ich mich dann meist schon komisch.
Ausserdem durch diese musik die ich jeden tag höre und jedes WE in der disco fühle ich es immer wieder.
Die mauern sind da und ich bin allein in dieser welt.
In gedanken verloren sitze ich rum und lausche der musik.
Manchmal kommen so kleine gespräche aber auch nur über alltägliche dinge.
Schon ewig konnte ich niemandem mehr in die augen blicken bei der frage wie es mir geht oder warum ich so komisch drauf bin immer.
Mein innerstes ist meine welt und niemand wird sie jemals sehen. Nur ich kann sie spüren und nur ich weiss alles. Niemals können meine worte alles umschreiben. Und somit bin ich wirklich allein in meiner welt.



Naja und geweint habe ich schon lang nicht mehr.


Manchmal möcht ich einfach weinen und alles raus lassen aber es geht einfach nicht.
Alsob mein innerstes eingesperrt ist. Die tränen sind gefangen und finden keinen weg heraus.


Naja ok manchmal vergieße ich rote tränen aber die sieht auch kaum ein mensch...

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"Autor"  
Nutzer: SleeplessSam
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geschrieben am: 23.11.2002    um 19:21 Uhr   
Hey du!

Zitat:

Ein Leben, das trotz Trauer oder Einsamkeit nicht gelebt wird, ist wie eine Tafel Schokolade, die man nicht isst, weil einem die Verpackung nicht gefällt! Darum schmeißt die Verpackung weg, und lasst die Gefühle auf der Seele tanzen wie sie kommen!

Zitierter: Ich

Will damit sagen, dass Träume wieder Wirklichkeit werden, wenn mann beginnt nichts zu aktzeptieren und alles zu ändern!

(sollte das da oben dann wohl mal an mir anwenden *schmunzelt*)


Liebe Grüsse
Sam

Es kommt nicht darauf an, wieviel du austeilen kannst, sondern es kommt darauf an, wieviel du einstecken kannst und trotzdem wieder aufstehst! [Rocky Balboa]
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"Autor"  
Nutzer: AlyshaDeVant
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geschrieben am: 23.11.2002    um 22:56 Uhr   
Einsamkeit,ich hasse dieses Wort mehr als alles andere da ich (wie manche wissen) mich nicht nur alleingelassen fühle sondern alleine bin...naja ich weiß auf jedenfall wie mies dieses gefühl ist..*sich mal wieder verkriecht*
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"Autor"  
Nutzer: Jendis
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geschrieben am: 24.11.2002    um 20:56 Uhr   
Hallo ihr da draußen!

Was mir aufgefallen ist, als ich eure Antworten las(übrigens vielen Dank für diese), dass viele von euch sich einsam fühlen, da sie niemanden haben der IMMER für sie da ist. Oft viel auch der Wunsch nach einem Partner. Auch mir geht es so, wenn ich ehrlich bin. Und ich denke fast, dass es an der heutigen Gesellschaft liegt. (Fast)jedes Lied (ich nenne hier nun nicht alle *gg*) besingt die Liebe, fast jeder Zeitschrift kann man Titel entnehmen wie "So finden sie ihren Traumpartner" oder "Welcher Sex-Typ ist ihr Partner".
Ist es da verwunderlich, dass Singels sich einsam fühlen?
Aber ich will nicht alles auf die Gesellschaft schieben. Da spielt mehr mit, etwas das nicht zu bestimmen ist.

(Nun, wahrscheinlich habt ihr jetzt nichts davon verstanden was ich euch sagen wollte, aber ich erkläre es gern noch einmal)

Bis dahin,

Jendis.
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"Autor"  
Nutzer: Jendis
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geschrieben am: 25.11.2002    um 21:03 Uhr   
(Aus Copyrecht-Gründen entfernt)
Geändert am 25.11.2002 um 21:36 Uhr von Jendis
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